Lansky Steine

F_P_R

Mitglied
hi
ich hab jetzt seit ein paar tagen ein neues lansky deluxe.
das alte hatte ausgedient.
jetzt zum problem:
nachdem ich ca. 5 messern einen neuen schliff gegeben hab
war der extra grob stein (70 grit) in der mite schon sehr abgenutzt.
also hab ich ihn aberichtet auf 80er schleifpapier.
danach war der stein aber feiner als der nächst gröbere (120 grit).
jetzt trägt er auch viel weniger ab als vorher.
also was soll ich machen?
ist der lansky extragrob stein so weich?
sollte ich mir vieleicht eine diamant feile in extra grob kaufen.
halten die mehr aus?
ich hab keine lust mir dieses teil zu kaufen und nach 5- 10 messern ist die auch futsch...
ist ja auch net billig.

gruss falko
 

Jobal

Mitglied
Diamantstein ist spitze, trägt super ab.

Ich habe auch lange gezögert, weil er so teuer ist, aber es hat sich gelohnt. Nach etwa sieben Messern zeigt er noch keine Abnutzungserscheinungen obwohl ich ihn benutzt habe um den Schliff der Klingen jeweils komplett neu aufzubauen.

Gruß Jobal
 

Paulus

Mitglied
Ich habe mit dem Diamantstein nicht so gute Erfahrungen gemacht. Nach zwei Messern waren die kleinen Diamanten verschwunden und das Ding blank wie ein Baby-Po. Dafür sind die dann doch zu teuer.

Paulus
 

kababear

Mitglied
das problem bei diamantschleifmitteln jeglicher art (feilen, trennscheiben, ect) ist folgendes. da die diamantsplitterchen durch eine nickelschicht auf einem trägerkörper aus stahl befestigt werden sind sie zwar einigermaßen fest mit dem trägerkörper verbunden, allerdings ist die nickelschicht nich unbedingt sehr hart. sprich, sollte die diamantfeile mit viel druck angewendet werden fallen ihr reihenweise die zähne aus! das ist auch der grund, warum sich immer der hinweis, man solle "mit wenig druck arbeiten" auf fast jeder packung mit 1-2 ausrufezeichen versehen ist. richtig extrem schädlich ist die kombination kante und diamantfeile...
ihr könnt euch das in etwa wie mit normalem schleifpapier vorstellen: etwas druck wird zum arbeitenbenötigt, steigt aber der druck über eine gewisse grenze, dann schabt man die körnchen runter.
 

jweber

Mitglied
Aus ein paar Beiträgen hier und meinen Erfahrungen mit den normalen Lansky-Steinen habe ich mir zusammengereimt, daß die Steine am Anfang super greifen (scharfkantige Körner) und dann quasi "feiner" (die Spitzen sind ab)werden. Diesen Zustand halten sie dann lange. Eine andere Erklärung war, daß am Anfang sich viele lose Schleifkörper aus der Oberfläche lösen bis die Steine dann nach einiger Zeit nur noch den normalen Abtrag zeigen.Irgendwo habe ich deswegen gelesen, sollte man mit neuen Steinen erstmal ein Küchen/Gebrauchsmesser abziehen, bevor man an was hochwertiges geht.
Darauf könnte man sich ja einstellen. Vielleicht hat hier ja jemand schon ein paar mehr Lanskysteine durch und kann was dazu sagen.
Viele Grüße
Jörn
 

F_P_R

Mitglied
hi
also ich hab gestern noch ein bissel rumprobiert.
der extra grob stein ist jetzt so fein das ich nach einer 3/4 stunde keinen neuen schliff auf ein eher schlechtes küchenmesser bekommen habe...
:staun:
kann man denn die steine irgendwie so abrichten das sie nicht so fein
werden?vieleicht hab ich ja was falsch gemacht beim abrichten.

gruss falko
 

Tolstoi

Mitglied
Hallo F_P_R,

das Problem mit dem schwarzen Lansky-Stein habe ich auch. Am Anfang als er neu war, ging es so lala. Begeistert war ich von der Abtragsleistung aber noch nie. Warum das so ist, kann ich nicht sagen. Vielleicht liegt es einfach daran, das die Körnung schon ziemlich grob ist, Als ich mir dann mal die Diamantsteine von Lansky gekauft habe, war ich von dem ganz groben ebenfalls sehr enttäuscht. Sowohl mit wenig als auch viel Druck hatte ich fast keine Abtrag. Der Stahl war 12C27, also nichts besonderes. Als ich dann den mittleren genommen habe, war ich ganz zufrieden, bis auf die Tatsache, das der Stein ziemlich schnell platt war, aber immer noch einigermaßen zu gebrauchen war. Ich für meinen Fall benutze deshalb die groben Steine nicht mehr, ist nur Zeitverschwendung. Bei den Diamantsteinen ist mir auf der Verpackung noch aufgefallen, das bei dem groben neben dem Copyright-Zeichen die Jahreszahl 1993, und bei den anderen 2000 angegeben war. Vielleicht habe ich da eine groben Stein älterer Produktion erwischt, und der Fertigungsprozess hat sich inzwischen verändert, so daß das bei den neuen Steinen anders ist.

Grüße Tolstoi
 

spyderbug

Mitglied
Seltsam... ich habe mir extra einen schwarzen Stein besorgt, weil mir der rote zu wenig Abtrag geleistet hat und bisher bin ich mit dem schwarzen sehr zufrieden. Sicherlich ist er im vergleich zum Neuzustand etwas glatter geworden, aber eine neue Schneide kann man damit immer noch ganz passabel erstellen... :confused:

Vielleicht liegt es ja daran, dass ich nicht mit Öl schleife, sondern mit Wasser. Ich könnte mir vorstellen, dass der Stahlstaub in Verbindung mit dem Öl den Stein schneller zusetzt und er sich somit glatter anfühlt und auch weniger Abtrag leistet. Nur so eine Theorie... :irre:

Grüße, Robert
 
Zuletzt bearbeitet:

F_P_R

Mitglied
hi
@rfruehauf: ich habe den stein zwischendurch auch gereinigt...
das kanns nicht sein.
ich werds aber auch mal mit wasser probieren.
gruss falko
 

MarkusS

Mitglied
Original geschrieben von F_P_R
ich werds aber auch mal mit wasser probieren.
gruss falko

Wenn Du den Stein schon im Öl hattest kannst Du das mit dem Wasser abhaken - durch das Öl im Stein perlt das Wasser einfach ab und der Abtrag am Stein ist grausam hoch weil Du fast trocken schleifst.

Gruss
Markus
 

kanji

Super Moderator
Hi

also ich hab mein Lanski Set jetzt schon drei JAhre und es tut immer noch klaglos seinen Dienst ;-)
und geschont hab ich es auch nicht

zum Schneideanlegen bei meinen Eigenbauten hab ich mir noch ne groben Diamantstein von Lanski besorgt
 

gundacker

Mitglied
Ich habe zuletzt eine Tormek-Schleifmaschine bei meinem Schiegervater benutzt, geht mit etwas Übung ganz toll.- Dem Schleifstein kann dort mittels eines "Abrichtsteines" sowohl eine grobe als auch feine Oberfläche gegeben werden - einfach die jeweilige Seite kurz gegen den laufenden Stein drücken; Jetzt meine FRage : Lässt sich beim Lanski Set auch die Oberfläche der einzelnen Steine verändern, wenn sie zu glatt geworden ist (was ja offenbar das Problem ) ?
Wenn ja, wie ?
Grüsse, Hannes
 

Jake Cutlass

Mitglied
Wenn die Oberfläche zu glatt (=stumpf, greift nicht mehr) geworden ist, empfiehlt sich eine Reinigung mit Waschbenzin, Spüli+Heißwasser, Spiritus oder ähnlichem Fettlöser (bei Ölbenetzung) + alte Zahnbürste. Eigentlich sollte man die Steine, egal ob Lansky oder sonstwas nach jedem Gebrauch reinigen, weil Abriebteile von der Klinge und/oder dem Stein die Poren verstopfen und so die Oberfläche abstumpfen. Wird der Stein nur mit Wasser benetzt, reichen IMHO heißes Wasser+Spüli ohne chemischen Fettlöser. Das Abrichten der Lanskysteine hab ich mir gespart, sonst wären die gröberen (schwarz, rot, grün) bald nicht mehr zu gebrauchen, da runter bis aufs Plastik. Eventuell wollte ich aber schon mal einen Diamantstein (grob) besorgen. Allerdings der Hinweis: WENIG DRUCK !!! kann nicht oft genug betont werden. Ich habe auch schon eine Diamantfeile kaputtgekriegt, weil ichs damals noch nicht wußte. Die Diamanten müßten auch bei wenig Druck durch ihre Härte den Stahl abtragen.
Just my two cents...
Jake C.
 

Leonardo75

Mitglied
Meine Diamantwerkzeuge scheinen auch schneller stumpf zu werden, als mir lieb ist. Ich benutze sie inzwischen eher selten. Wenig Druck ist auf jeden Fall sinnvoll. Es gibt zwar auch hochwertigere Diamantscheiben, die nicht in einer Nickelschicht die Diamanten hat, aber bei Messerschärfgeräten sind mir bisher nur die Nickelgeschichten untergekommen.

Ansonsten den Grobschliff auf einem Siliziumkarbidstein per Hand in einem flacheren Winkel machen und erst mit dem feineren Winkel zum Lansky wechseln.

Einen glatten Schleifstein habe neulich wieder in den Urzustand versetzt, indem ich mit 80'er SiC Papier UND 60'er SiC Pulver von Dick feine Werkzeuge den Stein abgerichtet habe. Das hat eine aggressive Oberfläche hinterlassen.

Viele Grüße,
Leo.
 

SaberRider

Mitglied
Ich hab auch das Problem das mein schwarzer Lansky Stein nach dem abrichten total Glatt und nutzlos ist.

Ich hab hier auch nun gelesen das der grobe Diamantstein von Lanksy sein Geld nicht wert sein soll.

Müssen meine Messer nun alle Stumpf bleiben oder wie :ahaa:?

Wenn ich nun meine neuen Messer kriege unter anderem auch mein Opinel muss ich denen doch erstmal einen neuen Schliff geben um mit dem Lansky zu arbeiten? Ich bin jetzt echt total ratlos und demotiviert. Am anfang hat das alles noch so viel spaß gemacht.

Nun ist die luft raus aus dem Lansky Stumpf Set.

Wie machen das die Leute beim Sharpmaker?

Hoffe um rat.
 

El Dirko

Mitglied
Ich wäre Dir sehr verbunden wenn du es unterlassen würdest aufgrund Deines Problems neben Deinem bestehendem Thread noch weitere alte Threads wieder ans Tageslicht zu holen! Dadurch erhälts du weder mehr Hilfe noch ist anderen geholfen wenn du Deine Probleme in mehreren Threads schilderst.

Außerdem geht es in Diesem Thread sicher nicht um Empfehlungen oder Meinungen zum Sharpmaker. Dafür existieren mehr als genug andere Threads.

El
 

jfive

Mitglied
bei mir ist das problem mit dem schwarzen stein auch aufgetreten und ich bin nun ratlos, denn der diamantstein soll nicht so toll sein...hat sich da vllt. in der zwischenzeit noch eine alternative ergeben?
 

smallmagnum

Mitglied
Grüß Gott alle miteinander.

Ich hatte auch das Problem, dass der schwarze, extra grobe Lansky-Stein nach häufigem Gebrauch kaum mehr Material abtrug und stark verrundet war.
Nach dem Abrichten war dann, wie bei einigen Vorrednern auch, die Oberfläche viel zu feinkörnig geworden, so dass man praktisch überhaupt keinen Materialabtrag mehr erreichen konnte.

Naja, wegschmeissen kann ich ihn immer noch, dachte ich mir und versuchte, den Stein aus dem schwarzen Plastikhalter rauszupopeln, um ihn kurzerhand umzudrehen.
Der Stein ist lediglich in den Plastikhalter geklebt, wobei es sich um eine sehr stabile Klebeverbindung handelt. Aber mir gelang es, durch geduldiges und vorsichtiges Vorgehen, den Stein heil herauszubekommen.
Daraufhin habe ich ihn mit Zweikomponentenkleber (UHU plus endfest 300), natürlich mit der "neuen" Seite nach oben, wieder in den Halter geklebt. Die Klebstoffreste auf der "neuen" Seite habe ich grob mit Reinigungsbenzin entfernt. Nachdem man ein bis zwei Messer geschliffen hat, haben sie sich ohnehin von selbst abgeschliffen.
Das Ergebnis --> der Stein ist wie neu, die Oberfläche ist wieder absolut plan und man hat Materialabtrag ohne Ende.
 

jfive

Mitglied
den stein umdrehen kann man natürlich auch aber sobald auch die zweite seite zu fein ist, ist man aufgeschmissen...ich werds mal mit reinigung versuchen
 

smallmagnum

Mitglied
...aber sobald auch die zweite seite zu fein ist, ist man aufgeschmissen...
Das ist richtig.
Allerdings habe ich viele, viele Messer geschliffen, bis mein extragrober Stein nicht mehr zu gebrauchen war. Wenn er leicht verrundet ist, macht das ja nichts, weil man mit ihm lediglich die grobe Vorarbeit leistet, und bis er kein Material mehr abträgt dauert es schon eine ganze Weile.