Kurzschluss durch Radialgebläse

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vanadium

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Hallo zusammen,

ich bin zurzeit schon beinahe am verzweifeln weil ich ständig von meinem gebläse geärgert werde. Das äußert sich insofern das es nach einer gewissen, jedoch unterschiedlichen zeit (15-40 min) die Sicherung (Hauptschalter) fliegen lässt. Diese lässt sich danach nicht mehr dazu überreden das gebläse länger als ein par minuten im Netz zu dulden. Das geschieht meist dann wenn ich alles hergerichtet hab, die gluht schön glüht und ich meinen amboss nach draussen geschleppt habe :mad:

Ich habe schon nach sichtbaren kontaktfehlern gesucht und hab fragliche stellen einfach nochmal neu isoliert um sicherzugehen - kein erfolg

Meine nächste idee war das es möglicherweise an der kabeltrommel oder der steckdose liegen könnte - wars auch nicht

Der letzt gedanke der mir noch gekommen ist war das es eventuell mit dem stromverbrauch im Rest des Hauses zusammenhängt, hab deshalb mal so ziemlich alles was strom verbraucht angeworfen und das gebläse angesteckt, doch auch da hat es funktioniert... den einzigen zusammenhang den ich zwischen den defekten sehe ist, dass das gebläse immer dann zickig wird wenn ich zu schmieden beginnen will...:confused:

Vielleicht hatte ja jemand von euch schon mal ein ähnliches problem mit einem gebläse. Würde mich auf jeden fall über alle anregungen freuen... Vor allem wenn sie meiner misslichen lage ein ende bereiten könnten. Vielen dank auf jeden Fall schon mal im Voraus!

Es handelt sich dabei um ein gebläse der Firma Pemsonfan
Modell P-TOS-140-60
50 Hz
130 Watt

Grüße vanadium
 

maidn

Mitglied
Hat das gebläse zufällig eine automatische Abschaltung bei Überhitzung??
Wäre das einzige was mir einfällt!
 

natto

Mitglied
Ist der "Hauptschalter" vielleicht der Fehlerstromschutzschalter? Rechteckig mit einem Knebel zum Einschalten und einem kleinen Testknopf?

LG natto
 

Mekki Messer

Mitglied
Das hatte ich auch mal es war bei mir der im vorherigen Post vermutete FI Schutzschalter. Bei mir war der kaputt. und immer in Verbindung mit dem Gebläse ging er aus. Den Schalter gewechselt und schon ist Ruhe gewesen.
 

schwartzbunt

Mitglied
Hast Du die Kabeltrommel komplett abgerollt, wenn Dein Gebläse in Betrieb?
Oder mal die Wicklung vom Motor überprüfen lassen, vielleicht hat die 'nen Hau...
 

schoene-messer

Mitglied
Eine Ferndiagnose bei einem Stromproblem ist extremst schwierig und kann u. U. lebensbedrohlich sein.

Der Beschreibung nach würde ich vermutlich auch auf den FI-Schalter tippen. Falls z. B. eine Verbindung in der Verkabelung mangelhaft ist, kann es zu einem winzigen Lichtbogen führen, der erst nach nicht vorhersehbarer Zeit dazu führt, dass der FI-Schalter auslöst (eben dann, wenn der Fehlerstrom die erforderliche Stärke, meist 30 mA, übersteigt).
Man könnte also zunächst mal alle Verbindungen innerhalb und außerhalb des Geräts auf festen Sitz und mögliche Korrisionsstellen oder Verschmutzungen überprüfen. Dazu natürlich unbedingt das Gerät erstmal vom Strom nehmen!!!!

Wenn da nichts offensichtliches Erkennbar ist, rate ich dringed dazu, einen gelernten Elektriker hinzu zu ziehen.

Viele Grüße

Erich
 

Badger1875

Mitglied
Ist an dem Motor ein Anlaufkondensator verbaut?

Dann wird der wohl einen Masseschluss haben -> und schon fliegt der FI.

Oder wenn sonst nichts anderes erkennbar ist:

eventuell ein Masseschluss im Lüftermotor


Da dies eine Ferndiagnose ist:

Wenn Du keine Ahnung vom Strom hast: Finger weg und Fachmann holen!


Freddie
 
Zuletzt bearbeitet:

dirkb

Super Moderator
Da mit dem großen roten Hinweis im vorherigen Beitrag aber wirklich alles gesagt ist, mach ich hier zu.
 
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