Kugellagerkugeln 50 mm Werkstoff ?

Hallo
Ich hab noch einige Kugellagerkugeln im Durchmesser 50 mm. Hat jemand Erfahrungen mit dem Umschmieden ? Nach dem Stahlschlüssel müßte das ja 100 Cr 6 oder ein ähnliches gei...... Zeug sein. Die Lagerringe mit 50 cm Durchmesser hab ich auch noch. Ich hab mal einen mit der Trennscheibe angeschnitten und innen so 1 cm stehen lassen. Hab das Ding dann auf den Boden gepfeffert und siehe da: schöner feinkörniger Bruch. Auch nach dem Anätzen konnte ich eigendlich keine Aufkohlung erkennen. Kann man da mit dem Stahl einigermaßen sicher sein? Hab davon übrigens noch jede Menge davon (zum Tauschen ?)Ich möchte eigendlich nur mal wissen, ob sich das Sammeln lohnt. Ich schmiede (noch) nicht selbst.

Gruß Thomas
 

roman

MF Ehrenmitglied
Hört sich gut an!

check nochmal gegen mit einer Funkenprobe von der Du weist das das Drin ist
z.B. Kleines Kugellager, Feile oder referenmaterial vonstahlhandel oder so

ansonsten Sammeln was das Zeug hält!!!!!
 

HankEr

Super Moderator
Also mein Werkstoffspeziallist meint, daß alle aktuellen Kugeln mit diesem Durchmesser --- sofern sie rostend sind --- immer 52100 (aka 100Cr6) sind. Bei meinen hat die Funkenprobe dies bestätigt; die sind aus Schweinfurt, von welcher Firma weiß ich aber nicht.
 

Silkcut

Mitglied
Habe mir auch ein paar Lagerringe aus dem Schrott besorgt. Durchmesser 150 mm (Typ 30217A von FAG). Kann man davon ausgehen, das die Ringe aus dem gleichen Material wie die Kugeln bestehen, oder eher 3520 oder noch was anderes?
Währe Schade um die Arbeit wenn's am Ende nichts taugt.
 

kababear

Mitglied
ringe & kugeln sind immer aus dem selben material, da sonst eine ungleichmäßige abnutzung erfolgen würde. sprich: die kugeln verschleissen schneller als die ringe bzw umgekehrt => unrundes laufen des lagers = sehr sehr schlecht..

p.s.: vor dem umschmieden aber immer die käfige rausnehmen.. die sind bestenfalls dosenblech :D