Kontakte an Akku fixieren

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eddie

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Hab ein kleines Problem, das nicht direkt mit Taschenlampen zu tun hat, aber mit 18650 Akkus. Mein Akkuschrauber hat Akkus mit 3 irgendwie zusammengeschalteten 18650 Akkus, die aber schon nach einem Jahr den Geist aufgegeben haben. Ich könnte mit den 18650 von Ultrafire ohne Pluspolerhöhung
http://www.dealextreme.com/p/ultrafire-protected-18650-3-7v-2400mah-batteries-2-pack-4757
die Dinger einfach kostengünstig erneuern, aber es sind kleine Kontakte vermutlich mit Punktschweißung an den Batterien fixiert. Wie kann man das an neuen Akkus ebenso durchführen, ohne die Akkus zu beschädigen? Wenn mit Punktschweißung, mit welchem erschwinglichen Gerät (max. 200 Euro)? Denke da an sowas wie das Welma 2000. Funktioniert das auch an geschützten Akkus, oder zerstört man dadurch die Schutzschaltung? Oder gibt es noch andere Fixierungsmöglichkeiten?

Vielen Dank für Tipps!
 

mahe

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Am besten wäre wenn Du Dir gleich Akkus mit Lötfahnen kaufst. Ich weiß nicht, ob DX welche hat aber die üblichen Elektronik-Versandhändler bieten die an.
 

eddie

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Das würde wahscheinlich zu viel Platz wegnehmen, ich habe von den Akkudimensionen und dem sonstigen Spielraum nur sehr wenig Platz und die verlinkten Akkus würden ganau passen, ich will auch definitiv nur geschützte Akkus verwenden!
 

joe_sixpack

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Hallo Eddie!

Die original verwendeten Akkus werden sichlich keine geschützten sein , oder?
Ein Akkuschrauber zieht nämlich gerne mal mehr Strom, dafür aber nicht dauerhaft, so dass man über die zulässige Stromabgabe hinaus belasten kann. Eine normale Schutzschaltung macht bei 3 oder 5A zu (bzw. wenn die Spannung 3V unter Last unterschreitet) und schon steht der Schrauber...
Bei den normalen "Verdächtigen" (also KD & DX) habe ich keine 18650er mit Lötfahne gefunden, weder mit noch ohne Schutzschaltung.

Trotzdem viel Erfolg!

Viele Grüße, Torsten
 

eddie

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Das ist richtig, die Originalakkus sind wohl ungeschützt. Wenn das aus den von Dir genannten Gründen mehr Sinn macht (was logisch klingt), könnte ich auch ungeschützte nehmen, bleibt noch das Problem, wie ich die Kontakte fixieren kann, vielleicht weiß ja noch jemand was!
 

joe_sixpack

Mitglied
Hallo Eddie!

Angeblich kann man die 18650er auch verlöten, allerdings traue ich mir das nicht. Ich habe zwar die passende Technik und habe als gelernter KE (Kommunikationselektroniker) eine Menge Löterfahrung, aber an'ner hitzeempfindlichen Zelle rumzubrutzeln widerstrebt mir...

Viele Grüße, Torsten
 

eddie

Mitglied
Das trau ich mich nämlich auch nicht, zumal ich nicht mal mit besonderer Löterfahrung dienen kann. Hätte noch ein WIG-Schweißgerät und sehr dünne Elektroden, aber damit an eine Li-Zelle zu gehen, ist wahrscheinlich schon kriminell!
 

ichoderso

Mitglied
also löten würde ich auch nicht!
Ansonsten tatsächlich hier nur ungeschützte Akkus nehmen, und die sollten aber alle 3 identisch sein, also gleicher Hersteller, gleichen Charge, am besten selbst nachmessen und vorm Zusammenbau auf gleichem Ladezustand. Hast nicht noch nen Notebookakku rumliegen, da werden auch oft die 18650er benutzt....und haben Lötfahnen, bzw. sind schon miteinander verbunden....

Grüße,
Jens
PS: weil du so siegessicher sagst, die von DX würden passen....das sagst du hoffentlich nicht auf Grund der Größenangaben von DX???:confused:
 

eddie

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Nein, ich hab die gleichen 18650er schon für meine Zebralight H60, daher konnte ich genau nachmessen! Die Notebookakkus, die ich noch habe sind mindestens genau so im A...!
 

El Dirko

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Du bist schon auf der richtigen Spur. Im Modellbau wird so ziemlich an jedem Akkus rumgelötet, sogar an den "Lipo-Beuteln" wird da fröhlich gebrutzelt.
Ob das nun vernünftig ist kann ich nicht sagen, es wird halt viel gemacht und die Leute scheinen damit auch Erfolg zu haben.

Im folgenden Link geht es um das Löten von Lifpo Zellen:

http://www.offroad-cult.org/Board/loeten-von-a123-zellen-lifepo4-t9408.html

Das sind auch Rundzellen, zwar mit einer anderen Technik als Deine 18650 Akkus, aber zumindest in einigen Fragestellungen zur Verlötung von Rundzellen sollte der Link aufschlussreich sein. Also welcher Lötkolben und welches Lot am erfolgversprechendsten sind usw.

Mit den entsprechenden Suchbegriffen "a123" oder "Lifpo" und Löten findest du wahrscheinlich noch mehr infos.

Ob die Schutzelektronik von einem geschützten 18650 es mitmacht wenn man mit einem Lötkolben drauf rum brät ist dann wieder eine andere frage, vielleicht hats ja schon jemand probiert. :steirer:

Gruß
El
 
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