Kommerzielle Survival-Kits

Hi,

nachdem mein Beitrag von gestern zusammen mit allen anderen ja verschwunden ist, nun also noch einmal meine Fragen an Euch:

Was haltet Ihr von kommerziellen Survival-Kits?
Reichen sie in der Regel bereits aus bzw. sind sie wenigstens eine gute Grundlage zum weiteren Ausbau?


Aus Equipped to Survive(tm) gibt es ja einige Testberichte von kommerziellen Kits. Leider gibt es in Deutschland nicht nur wenige Bezugsquellen für diese Kits, sie werden auch noch unter verschiedenen Bezeichnungen und meist ohne ausführliche Inhaltsangabe verkauft.

Wer hat eigene Erfahrungen mit kommerziellen Kits?
Welche Bezugsquellen gibt es in Deutschland?


Mir bekannte Bezugsquellen sind z.B. Survival Equipment und Globetrotter.

Ach ja, ich weiss ja, das ein Survival Kit idealerweise immer auf den Einsatzzweck abgestimmt sein sollte. Angelhaken sind in der Wüste z.B. nicht sonderlich hilfreich, klar.
Mir geht es speziell um ein Survival-Kit, das man eben immer dabei hat, "für alle Fälle". Ein guter Folder, Feuerzeug, LED-Lampe und Verbandszeug sind bei mir eh immer "am Mann". Es geht mir also um das, was darüber hinaus überlebenswichtig sein kann, wie Wasseraufbereiter, Angelhaken, Kerzen, Streichhölzer etc.

Gruss,

AnnaBell666
 

Cato

Mitglied
Hi!
Ich habe mir für einen USA Trip vor einiger Zeit das BCB "Military Survival" Set gekauft und dann modifiziert. Wie Doug Ritter schreibt, ist das fast unumgänglich- kommerzielle Sets können es sich einfach nicht leisten etwa eine Photon zu inkludieren. Aber auch die Inhalte fürs Nähen oder den Fischfang sind inferior und Medikamente ohnehin nie enthalten. Vermutlich wärs mir günstiger gekommen, wenn ich gleich von Null gestartet wäre. Ich würde mich jedenfalls eng an Herrn Ritters Mini-Kit halten- ist ziemlich durchdacht: http://www.equipped.org/drperskit.htm Wie der Mann das alles in die Kiste bringt, ist mir allerdings schleierhaft... :staun:
Ich würd auch überlegen, ob Du wirklich IMMER eine solche Metalldose mitrumschleppen willst- vielleicht tuts ein Plastikbehälter (zB. Otter Box) mit dem absolut Notwendigen auch? "Urban survivial" - womit die meisten von uns eher konfrontiert sind, schaut auch ganz anders aus, da könnte man einiges weglassen...

MfG

Gerald
 
Zuletzt bearbeitet:

HankEr

Super Moderator
Hm, über manche Messerempfehlungen dort sage ich mal lieber nichts.

Ich habe übrigens noch kein "Fertig-Kit" gesehen, daß ich mir zulegen würde. Da schon lieber einzeln zusammenstellen und in einer OtterBox oder einfach einer kleinen Tasche unterbringen.
 

Allmendinger

Mitglied
Da stimme ich HankEr zu. Selbst zusammenstellen (damit man weiss was drin ist) und auf beste Qualität achten. Anleitung kann man sich bei diversen Autoren (Nehberg, Wiseman, USAF-Manual etc.) und auf den entprechenden Links holen. Für mich persönlich heißt "Survival" auch, dass man creativ wird und sich nicht sklavisch an bestehende Vorschläge halten sollte. Den Kram den man sich zusammengestellt hat, kann man dann ja hin und wieder in einer simulierten Situation testen und entsprechend ergänzen oder aussortieren.
In diesem Sinne
Gruß Allmi
:)
 

Pfadi

Mitglied
Ich würde auch ein selbst zusammengestelltes Kit auf alle Fälle vorziehen, denn:

-Man weiß, was drin ist und braucht dabei keine Kompromisse hinsichtlich der Qualität zu machen.

-Man kann auch wirklich mit allem was anfangen ("Hae, was ist das denn? Was, wie...?")

-Man kann den Inhalt optimal den persönlichen Erfordernissen anpassen.

-Allein anhand des Zusammenstellens kann man (theoretische) Fähigkeiten vertiefen.

-Es wird vermutlich umfangreicher, und dennoch kleiner als ein kommerzielles Kit. (Die haben halt nicht 2 Wochen Zeit, um alles optimal zusammenzufriemeln)

-Man hat Spaß an der Tüftelei:super:

Und Nachdem, was Du sagst, hast Du ja eine recht genaue Vorstellung davon, wie Dein Kit beschaffen sein soll;)