Klingenform Schlachtermesser

Hallo zusammen,
bin gerade drüber,für meinen Vater ein Messer zum Karnickel abbnicken aus 2842er zu bauen.Die Grundform ist (wie soll es auch anders sein) einem Nicker nachempfunden,wurde jedoch etwas schlanker gehalten.
Meine Frage speziell an die Jäger unter uns:Bringt ein kurzer Rückenanschliff was beim Abnicken ? Hatte so an 4-5 cm gedacht.

Gruss Jörg
 

freagle

Mitglied
Lasst die armen Karnickelchen doch einfach in ruhe, dann braucht ihr euch über solche Probleme keine Gedanken machen. Also von mir einem überzeugten Vegetarier kriegst du da keine Tips für.:angry:

freagle

und dann auch noch dieses blöde Jägerlatein, sags doch gleich richtig, abmurksen, abstechen, umbringen wollt ihr die kleinen Kameraden. :mad:
 
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bigbore

Mitglied
Original geschrieben von freagle
.....

und dann auch noch dieses blöde Jägerlatein, sags doch gleich richtig, abmurksen, abstechen, umbringen wollt ihr die kleinen Kameraden. :mad:

Nein das ist schon richtig: abnicken
das ist bereits fast nach dem abmurksen!

Also erstmal balleret man dem Tier mal eine Ladung von ca 250 Bleikügelchen auf [IN] den Pelz,
wenn man dann nicht richtig getroffen hat,
>na der bewegte sich !< und das Tier noch zappelt,
aber man wegen dem Essgenuss nicht nochmal 250 Bleikugeln reinpusten will,
und der Hund "das Stück" nicht bringt (und dabei totbeisst) dann muss man abnicken!

Also ein Messer raus, hin zu dem sterbenden Tier und rein ins Genick!

Ist allemal besser als verrecken lassen,

oder!?
 
Also,um die Diskussion nicht in die falsche Richtung abgleiten zu lassen,möchte ich folgendes klarstellen:
Weder mein Vater noch ich selbst sind Mitglieder der grünen Zunft,die sich auf den Ansitz setzt,um kleine unschuldige Kreaturen zu ermorden.
Hier geht es ganz einfach um ein Werkzeug, um selbstgezogene Stallhasen zu schlachten,was mir selbst schon genug Unbehagen bereitet,deshalb drück ich mich davor,wo ich kann.Übrigens erfolgt bei uns die Aufzucht nach rein ökologischen Gesichtspunkten.Keine Pellets,Tropfen und andere gesunde Sachen.
So nun bin ich aber noch kein Stück zu meinem Problem weitergekommen.
Ich bitte daher zum Thema zurückzukehren.

Gruss Jörg
 

HankEr

Super Moderator
Also ich bezweifle mal, daß es noch allzuviele Jäger gibt die abnicken. Trotzdem Stallhasen oder Kaninchen sind recht "weich" und da hängt es etwas von der arbeitsweise ab welche Klingenform geeignet ist. Man kann entweder seitlich schneiden oder gerade stechen. Bei zweiterem ist auf jeden Fall eine symetrische Spitze (Dolch) vorteilhaft.

[auf vielfachen Wunsch Stahl -> Stall geändert :cool:]
 
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Flaming-Moe

Mitglied
Original geschrieben von HankEr
... Trotzdem Stahlhasen oder Kaninchen sind recht "weich" und...

Naja, kommt darauf an, aus welchem Stahl der Hase ist, und auf wieviel HRC er gehärtet wurde... :D :D :D




(Sorry, dieser Tippfehler schrie geradezu nach einer Antwort)
 

Wolfgang Dell

Mitglied
Woooooau, die Lacher sind auf Eurer Seite und zwar herzlich herzhaft!!!
Aber wie sagte meine Sibylle früher schon immer "armes kleines Häschen......mmmmh, schmeckt guuut"
Na, dann nickt mann schön weiter.
Wolfgang
 

Andreas

Mitglied
@odin:
bei einem "stahlhasen" wäre es dann ein tordiertes "nickel".
legst du 3 davon nebeneinander: 3-bahniges tordiertes "nickel"
nicht zu verwechseln mit mosaik-"nickel"!
:lach:
 

HankEr

Super Moderator
Macht bitte mal jemand die Postings da oben weg :rolleyes: die sonst nur den Eindruck erwecken könnten ich wäre zu blöd Stall zu schreiben. :lach2:
 

Rolf

Mitglied
Hallo

Also ich hab noch nie ein Messer benutzt um ein Kaninchen zu töten. Ich machs übrigens auch regelmäßig da wir sie züchten.
Die packt man bei den Hinterpfoten, hebt sie hoch, und beim heben einen kurzen kräftigen Hieb mit einer kleinen Eisenstange ins Genick.
Ich persönlich finde das ist die humanste und schnellste Methode.
Wenn man mit dem Messer abgleitet(am Knochen)und nicht gleich beim ersten Stich das Rückenmarck durchtrennt ist es Quälerei für`s Tier.
Wenn du dir nach dem Genickschlag nicht sicher bist ob es tot ist kannst du immer noch abnicken, dann ist es wenigstens betäubt.
Ist natürlich nur meine persönliche Meinung (Erfahrung)
Gruß Rolf
 
Genau Rolf

Ein rückenanschliff bringt besonders den leuten was die
keine jäger sind und hauskanienchen schlachten möchten.
dann bringt eine angeschliffene klinge am rücken viel.

so kaufen das kaninchenzüchter :zb von victorinox

kleintierschlachter.jpg


www.roedter-messer.de
 
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crashlander

Premium Mitglied
Mein Freund Mr. K. Nickel findet das alles hier sehr unerfreulich.


Ich hab mal von einer Methode gehört, Hasen zu kastrieren: An den Hinterbeinen packen und zweimal um den Kopf wirbeln (des Packers, nicht des Gewirbelten). Dann Kopf voran in nen Gummistiefel stecken und die Operation durchführen. Durch das in den Kopf schießende Blut beim Wirbeln ist der Hase wohl ne Weile weg.

Inwieweit sich das auch beim Schlachten anwenden lässt weiß ich nicht, und inwieweit das Tierquälerei ist, das weiß ich schon gar nicht. Wollte nur meine spärlichen Informationen teilen.

Wenn ich unserem Chinchilla-Bastard dann wieder das seidenweiche Fell hinter den Ohren kraule und von ihr beschnüffelt werde, will ich von solchen Sachen eh nichts wissen. Da grausts einen ja.
Aber das ist ja wieder das alte Dilemma, Fleisch essen viele gern, und die kleinen Ferkel und Kälber sind ja soo süß.

Oh, hoppla, ist ja alles OT.

Sinnvoll wäre vielleicht ein großer Handschutz, damit bei der Stichbewegung keine Verletzungsgefahr des Stechers besteht. Also Parierstange oben und unten. Weil man wohl sowieso recht selten den Zeigefinger auf dem Klingenrücken abstützen wird.