Klinge schabt beim Kasper

pitter

Forumsbetreiber
Teammitglied
Original geschrieben von HankEr
Irgendwie sind in meinen Augen die ganzen Sandwichkonstruktionen anfällig. Bei Spydercos mit nur eingelegtem (nested) Liner (in G10, Micarta, oder was auch immer) hatte ich sowas noch nie :p

Ja, aber bei den Dingern kann sich auch nix (dauerhaft) verbiegen, entweder es hält die Form oder es bricht. IMO sind neben allgmeinen Dingen, wie Verarbeitung, Toleranzen etc. besonders die Verschraubung oder der Rücken generell das Problem. Wenn da, zugegeben huebsche, kleine Röllchen als Spacer mit zwei Uhrmacherschräubchen befestigt werden, ist der Rahmen einfach instabil. Ein massiver Backspacer, grosszügig verschraubt, ist da sicher hilfreich.

Gruesse
Pitter
 

exilant

Mitglied
Darkforce,

hilft Dir das hier weiter?

Etwas möchte ich meinem ersten post hinzufügen, mein Kasper stammte nicht von Darley, sondern von Böker.

Falls mit der Klinge wirklich gehebelt wurde, sollten Kratzspuren daran sein. Es ist aber auch möglich, dass die Klinge werkseitig so krumm ist. M.M. nach wird die Klinge nicht aus dem Block geschliffen, sondern formgepresst und nachbearbeitet (bei meinem Model waren noch die Gussnasen an der Klingenwurzel zu sehen). Diese Herstellung macht auch Sinn, wenn man 4 mm Klingenstärke haben will.

Mich würde jetzt interessieren, was Darkforce machen will.
 

Hersir

Mitglied
@exilant: also gegossen sind die klingen sicher net... eher lasergeschnitten oder gestanzt (was auch den verzug erklären könte)
 

freagle

Mitglied
Das Problem kann halt auftreten, wenn bei z.B. einem Linerlock die Bohrungen nur minimal zu groß sind, speziell hinten die im Spacer, bei Belastung (speziell wenn mit dem Messer gehebelt wird) sich die ganze Konstruktion verschiebt. Sind bei einem Messer alle Bohrungen schön passgenau, oder bei steiferen Konstuktionen, passiert das eigentlich nicht.

freagle
 

exilant

Mitglied
Freagle,

hast Du einen Tip für den Kauf? Also gibt es etwas, was Du checkst, bevor Du kaufst?

Hersir,

ich glaube man nennt es "im Gesenk schmieden", dies entspricht meiner Vorstellung von "Formgepresst". Ich sagte "Gussnase", weil ich das Wort "Gesenkschmiedenase" oder "Formpressnase" nicht kenne.

Wie gesagt, diese Fertigung ist kein Nachteil, sondern wirtschaftlich sinnvoll und daher gut, wenn dicke Klingen gefertigt werden.

Darkforce???
 

Hersir

Mitglied
exilant: im gesenk sind die auch net geschmiedet, laut den CRKt chefs werden die klingen bei AUS 6 gestanzt und ab AUS8 gelasert