Kleiner Assault Shaker Test

seng1

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Ich habe in der Manier der "Gewalt-Tests" mal ein wenig mit meinem neu-gebrauchten AS gespielt.

Das Messer war bei Erhalt mäßig scharf. Ich habe es dann ein wenig nachgeschärft, allerdings nicht rasierfähig. Ich konnte damit ein mit Gewebe ummanteltes Gummi mit einem Zug durchschneiden.

Als erstes habe ich versucht einen Birkenstamm mit ca.4cm Durchmesser durchzuhacken. Nach 2 Minuten und schmerzenden Fingern war der Stamm zu ¼ zerhackt, ich hab’s dann aufgegeben. Für solche Arbeite ist das Busse zu klein.

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Ich überlegte wie ich den Stamm noch zerlegen könnte, mir fiel ein, daß Busse immer die Stabilität seiner Messer lobt. Ok was soll an nem 14cm langen 6mm dicken Messer auch brechen? Mit der Spitze hab ich das AS ins Holz getrieben(von Hand) und konnte riesige Späne ausreißen. Innerhalb von nochmals 2 Minuten war der Stamm „zerteilt“ und daß mit mäßigem Kraftaufwand.

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Danach habe ich mehrere Kunststoffbänder, wie sie zum verpacken von Pakenten verwendet werden durchschnitten und einen Karton zerteilt. Ohne Probleme, die Schneidekanten am Karton sind jedoch nicht glatt wie bei einem Teppichmesser sondern zerfleddert.

Nach diesen Versuchen ließ sich das Gummi immer noch mit nur einem Zug durchschneiden. Die Beschichtung des Assault Shakers hat aber an der Spitze ein wenig Schaden genommen.

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Bewertung:
Das AS ist ein Messer, daß trotz seiner Materialdicke, für kleinere alltägliche Schneidarbeiten zu gebrauchen ist. Tomaten zerteilen habe ich nicht probiert, dafür gibt es andere Messer. Für grobe Arbeiten und zum Hebeln ist es gut geeignet. Ich werde das AS trotz seines hohen Gewichtes auch als Necknife tragen. Ob der Preis für das Messer zu hoch ist muss jeder selbst entscheiden.

Wie hoch war noch die Provision bei Dirk :D
 
Zuletzt bearbeitet:

Fugazi

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Schöner Test und ansprechende Fotos:steirer:

Wie ich sehe, hast Du keine Paracord doppelt gelegt und so den Griff "verlängert". Habe ich mal bei Dirk gesehen und es lag ganz gut in der Hand. Vielleicht könnte man da ein wenig besser hacken, bzw. Häckerchen machen.:D

Fugazi
 

HankEr

Super Moderator
Ja, so paßt man sich halt auch ein wenig dem zur Verfügung stehendem Messer an. Wenn es mit dem Schneiden nicht so gut klappt, dann verlegt man sich auf´s Hauen, wenn das auch nichts ist halt ans Hebeln und umgekehrt.
 

neo

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jau, danke für den objektiven test und die klasse Bilder!
hatte das messer mal in der hand- hat mir nicht gefallen, da es mir für die Größe (oder sollte ich klkeine sagen!)zu klobig war!
ich denke bei einem solch kleinen Messer kann man nicht mit den Vorteilen der größeren Busses (Hacken) arbeiten, dazu ist es dann einfach zu klein und leicht! Und zum Zerschnmeiden von Material reicht auch leichteres, dünneres messer!

Gruß neo
 

seng1

Mitglied
Die Handlage finde ich nicht mal so schlecht. Ist halt ein Dreifinger-Messer. Leider ist auf den Bildern der Schraubstock schärfer als das AS.