Katana - Bitte um Experten-Meinungen

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Blacklands

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Hallo liebe Messerforum-Gemeinde. :)

Ich habe dieses Forum zufällig per Google-Suche gefunden, und gesehen, dass es hier offenbar eine Menge Mitglieder mit sehr guten Kentnissen über japanische Klingenwaffen gibt.
Deswegen dachte ich, ich bitte hier einfach mal um Hilfe.

Ich habe vor Kurzem beschlossen, mir ein Katana zuzulegen.
Nun habe ich in manch anderen Foren schon gelesen, dass sehr viele Seiten versuchen, potentielle (unerfahrene) Kunden (wie mich) hereinzulegen.
Zuerst war ich von meinem "Fund" ziemlich begeistert, aber nun, nachdem ich um dieses Wissen reicher bin, bin ich doch recht verunsichert.

Es geht mir momentan um dieses Schwert.

Betitelt als Kobuse Tamahagane Katana Schwert 32768Lagen.

Ich habe, wie gesagt, nicht besonders viel Erfahrung (nur etwas theoretische) mit Schmiedetechniken und vor allem nicht mit dem charakteristischen Aussehen von wirklich GUTEN Klingen.

Ich habe schon versucht, selbst ein wenig nachzuforschen:

Sofern ich das nun verstanden habe, ist dieses Schwert (immer vorrausgesetzt, die Beschreibung ist wahr), auf die "Kobuse"-Art geschmiedet. Laut Wikipedia (ich weiß, das ist nicht die beste Quelle, aber der dortige Artikel zu "Katana" erscheint mir doch recht professionell) ist diese Kontruktion der Klinge recht einfach gehalten und preiswert, und besteht aus einer äußeren Schicht hartem Stahl mit weicherem Kern.
Natürlich ist mir klar, dass ich für knappe 2000 Euro keine meisterhafte, komplexe Konstruktion der Klinge erwarten darf.

Weiterhin besteht der Kern der Waffe aus Kohlenstoffstahl, während lediglich die äußere Schicht aus Tamahagane-Stahl gefertigt ist. Ist dies so richtig, oder zeugt es von minderer Qualität?

Die Faltung. Laut Wikpedia sind 15 Faltungen schon fast zu viel, aber wohl noch im Rahmen. ~32000 Lagen hören sich jedenfalls ganz ordentlich an, viel mehr sollten es dann wohl auch nicht sein, wenn ich das richtig verstanden habe.

Was mich natürlich interessiert, ist, ob ihr, als Experten, an den Bildern erkennen könnt, ob es sich um einen echten Hamon handelt, oder lediglich um ein Imitat, um Laien wie mich auf's Kreuz zu legen. Mir persönlich kommt die Wellenform auf der Klinge und der Helligkeitsunterschied schon fast ein wenig zu extrem vor.

Kommen wir zur Härte. Werte von 60-62 Rockwell an der Klinge und 45 am Rücken (der ja auch weicher sein soll) erscheinen mir in Ordnung.

Mich würde auch interessieren, ob jemand von euch schon einmal von diesem Weiping Zheng (der dort als Schmied angegeben ist) gehört hat, und ob er wirklich ein Meisterschmied ist, oder nur einer dieser chinesischen Plagiathersteller (oder am Ende gar nicht existiert).

Weiterhin: Dort ist von einem "Echtheitszertifikat der Schmiede" die Rede. Hat dieses irgend ein Gewicht? Kann mir dies als Beweis dafür dienen, dass es sich um ein wirklich gutes Schwert handelt, welches seine 2000 Euro auch wirklich wert ist?

Insgesamt hört sich die Beschreibung des Schwertes schon fast ZU gut für 2000 Euro (was ja für den Kauf eines originalen, meisterhaft gearbeiteten Katanas schon fast Kleingeld ist, wenn ich richtig informiert bin) an.

Vielleicht hat ja auch jemand von euch schon Erfahrungen mit Katana24 gesammelt. Sollte jemand hier im Forum schon schlechte Erfahrungen mit anderen Produkten dieser Seite gemacht haben, wäre es natürlich ratsam, ein so teueres Schwert dort nicht zu kaufen.

Danke schon einmal im Voraus für eure Hilfe. :)
 
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pitter

Forumsbetreiber
Teammitglied
Ich habe schon versucht, selbst ein wenig nachzuforschen:

Echt. Kaufe ich Dir schlicht nicht ab. Der Unsinn hier http://www.messerforum.net/showthread.php?t=96016 geschlossen, und schwupps gehts weiter. Also entweder, Du willst uns verarschen. Und/oder hast eben nicht nachgeforscht. Frag doch bitte mal den Anbieter, was Du wissen möchtest. Und wenn Du die Antworten hast, können wir die hier gerne diskutieren.

Aber so wird das nix - geschlossen

Nebenbei: "Das Schwert wird in einer sehr alten Schmiede hergestellt und wird vom berühmten Schmiedemeister Weiping Zheng selbst gefertigt. Was heute kaum noch zu finden, oder unbezahlbar ist.." Ich finds ja nett, dass jemand unbezahlbares für läppische 1800 Euro hergibt.

Pitter
 
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