Jubei - Diskussion

chaos_66

Mitglied
Hallo,

kurzer Hinweis eines Externen:
Ihr seit nicht allein.
Ich habe nur zuviel Ehrfurcht vor Euren Arbeiten und zuwenig Ahnung vom Messerbau.
Aber ich sauge jeden Beitrag auf.

Nicht entmutigen lassen und weiter so.:super:

Gruß

Heinz
 

Jubei

Mitglied
Hallo Virgil, die Messe ist ja nur ein paar Tage nach Wettbewerbsende; da sind die Chancen groß dass die Messer noch im Besitz der Macher sind. Soll heißen: Bin dabei und bringe den Brachial-Backlock gerne mit. Im Obergeschoss am Blasrohrstand neben der Kantine ist normalerweise wenig los, da hätten wir sicherlich genug Platz fürs "shakehands". :super:

Hallo Heinz, vielen Dank für die Wortmeldung aber erhfürchtige Stille hilft keinem weiter. :hmpf: Vor gut drei Jahren hatte ich auch noch keinen blassen Schimmer vom Messermachen und mir verschlägt es auch jetzt immer wieder mal die Sprache, wenn ich die tollen Arbeiten von den richtigen Profis sehe. Ich habe in der Zeit, in der ich das Hobby nun betreibe aber eines gelernt: Gekocht wird überall mit Wasser und auch der größte Profi ist nur ein Mensch. Deshalb spricht überhaupt nichts dagegen, sich auch als "fachfremder" oder blutiger Amateur zu Wort zu melden, sei es mit Fragen, Lob oder Kritik. :D

Viele Grüße, Timo
 

utor

Mitglied
Aber diese ist recht dünn, wie Mario und ich uns am Samstag Abend gegenseitig gestehen mußten - will heißen, wir beide haben das Gefühl, daß wir uns im Wettbewerb weiterhin fast ausschließlich nur unter uns Teilnehmern bespaßen.

Wollt nur anmerken, dass ich den Wettbewerb abboniert habe und mit großem Interesse mitlese und -lerne. Eure WIPs sind für mich der schönste Inhalt hier im Forum. Danke dafür!

:glgl:
utor
 

Virgil4

Premium Mitglied
Danke utor!

Klar schauen ein paar zu, aber es freut doch immer, wenn sich das auch in Posts und nicht nur in Hits manifestiert :D

Beste Grüße

Virgil
 

Virgil4

Premium Mitglied
Hallo Timo,

in der Tat, du bist schon voll auf der Zielgeraden - sauber, sauber, was da so bei dir auf der Werkbank liegt.

Die Gleitscheibenproduktion mit Bordmitteln gefällt mir :super:

Gut, daß du die Klinge nochmal ordentlich durch die Säure jagst - die sieht viel zu sauber aus für ein brachial-monstruöses Piraten-Werkzeug! :hehe:

Deine Kupferbacken sehen meinen Bronze-Backen ganz schön ähnlich, musste ich feststellen - kommt wohl aus der gleichen Mine ...

Klasse Abschlussbild: der Doppeladler :D

Good luck für den Rest!

Virgil
 

Jubei

Mitglied
Hallo Virgil, vielen Dank. Das mit dem Doppeladler hat eine Weile gebraucht bis ich gemerkt habe was du meinst. Aber du hast vollkommen Recht, die Backen-Form hat was ornithologisches an sich. :D Wegen dem Farbton der Backen denke ich der Weißabgleich der Kamera in Verbindung mit meinem schummrigen Kellerlicht ist da Schuld. Frisch geschliffen ist das Kupfer tatsächlich sehr hell aber bei Weitem nicht so goldfarben wie es auf manchen Bildern wirkt. Mal sehen, ob ich das beim finalen Bild mit etwas besserer Ausleuchtung "natürlicher" ablichten kann... Gruß Timo
 

Virgil4

Premium Mitglied
Moin Timo,

Dank deines WIP-Updates kann ich ich die Wartezeiten auf der Rückreise sinnvoll nutzen und deine Arbeit bestaunen :staun:

Was für ein Werk!

Folder on steroids!

The King of the Klappers!

343 Gramm Lebendgewicht - da muss ich schon mein altes Withe Hunter ausgraben, um eine vergleichbare Masse in der Hand zu simulieren. Längenmässig unterliegt es aber dem Brachial-Monster-Intimidator um 3 Zentimeter ....

Und bei hundert Gramm Kupferanteil kann man das bei den steigenden Rohmaterialpreisen schon fast als eine Kapitalanlage sehen. :D

Obwohl das Messer ein bewusstes Anti-Statement zum Thema "klassischer Klapper" und damit eigentlich über profane Kritik erhaben ist, erlaube mir ein paar Bemerkungen:

  • Die Kombination der Tracker-Klingenform mit einem Folder wurde ja schon weiter oben erörtert - ich bin mal gespannt wie deine Praxiserfahrungen aussehen. Haare, Haut und Holz kann er ja schon, der kleine Racker
  • Die konsequente Griffgestaltung passt ins Konzept, birgt aber auch durch den robusten Schliff der Spitze eine kritische Stelle: eingeklappt kommt die Klinge verdammt nah an die Liner am Griffende
  • Die "Entriegelungszone" (aka Hebeldrückstelle) hinten am Griff kommt mir etwas "zerklüftet" vor - viele unterschiedliche Radien, Ecken und Kanten treffen hier aufeinander
  • Die Farbkombination Blau-Kupfer finde ich sehr gelungen - passt auch gut mit den schwarzen Schalen zusammen (ich werde bei meinem Messer wohl etwas dezenter bleiben müssen)
  • Die Thermocolorierung der Backen ist klasse - werd ich auch mal versuchen
  • Weitere schicke Details: die verkupferte Feder (verrätst du uns, wie du das machst?), die überarbeiteten und gefärbten Schräubchen, dein Logo auf dem "Abstützbalken" (geätzt, nehme ich an?) und natürlich die Schwalbenschwanzpassung :super:

Dazu eine Klaase-WIP mit Großbildern :hehe: und hohem Lernpotential - superbe!

Danke für deine Unbeirrbarkeit bei der Umsetzung deines Wettbewerbbeitrags - wäre wirklich schade gewesen dieses Messer nicht dabeizuhaben.

Glückwunsch zu diesem beindruckenden Messer :super:

Groeten uit Amsterdam

Virgil
 

Jubei

Mitglied
Hallo Virgil,

vielen Dank für diesen erheiternden Kommentar und für dein regelmäßiges Feedback zu meinem Projekt.

Über die 100g Kupfer war ich selbst recht verwundert, in der Hand wirkt das Messer nämlich gar nicht so übergewichtig wie es die nackten Zahlen vermuten ließen.Mit ein paar zusätzlichen Bohrungen oder einem Hohlschliff per Radienrolle auf der Unterseite der Backen wären vermutlich auch ein paar Gramm weniger möglich gewesen; auch am Backspacer und der innenliegenden Stütze wär noch was gegangen. Dann wäre das Messer zwar vielleicht knapp unter die 300g Marke gerutscht, allerdings wohl auf Kosten der Ballance. Momentan liegt der Schwerpunkt aufgeklappt nämlich schön mittig, im Bereich der Fingermulde an der Backe...

Bitte nicht mit Kritik zurück halten. Mein Messer ist zwar ein Kontrapunkt zum "Gentleman-Klapper" Ansatz aber dennoch ein ernstgemeinter Beitrag hier im Wettbewerb. Deshalb möchte ich auch ganz unverblümt wissen, wo eurer Meinung nach der Schuh drückt.

Zur Klingenform und den Praxiserfahrungen: Das Messer taugt definitiv nicht in der Küche, im Büroalltag könnte es vielleicht zu ungewünscht aufgeregten Reaktionen kommen und als reines "Werkstattmesser" ist das Ding vielleicht doch etwas zu schade. Es wird deshalb noch einige Zeit dauern, bis das Messer tatsächlich mal was zu tun bekommt. Bem nächsten Grillabend mit Freunden in freier Natur wird es aber definitv zum Einsatz kommen. Feuerholz spalten, Stöckchen für die "Grillfackel" anspitzen usw. usf. sollte ganz gut gehen...

Zwischen den Linern und der Klinge geht es am Griffende tatsächlich sehr knapp zu, da wird es bei nur wenigen Zehnteln Spalt zwangsläufig zu "Reibungsverlusten" kommen. Das Stonewash-Finish ist da aber denke ich ein recht dankbarer Untergrund und ein paar weitere Kratzer kommen zwangsläufig mit jeder Benutzung dazu.

Der Verschlusshebel nebst offenem Rücken ist tatsächlich ein bisschen "stilbrüchig". Im Frühstadium des Projekts hatte ich ja noch eine etwas kantigere Form für den Griff im Hinterkopf,;die eher geraden Linien im Verschlussbereich sind noch ein Relikt davon. Falls das Messer mal eine Schwester bekommt wird der "Drücker" wohl etwas ründlicher gestaltet sein und die Anti-Rutsch-Rillen könnten im Steigerwaldschen Schuppendesign ausgeführt dann ganz gut passen...

Fürs Titan hatte ich ja zunächst ein dunkles Lila im Sinn, habe dann aber doch noch mal ein paar Volt mehr dazu gegeben. Das Blau hat auch noch mit einem leichten Ölfilm eine interessante Farbe; beim Lila kam leicht benetzt nur ein matschiges Grau zum Vorschein...

Das Logo ist per Elekto-Ätzen entstanden; die Matritzen habe ich bei Schilling Marking Systems machen lassen. Beim Neutralisieren und Putzen war ich etwas übereifrig, deshalb ist der Kontrast ein wenig schwächer als erhofft. Bei einem so versteckten Detail ist das aber zum Glück auch kein Grund für graue Haare...

Zum Verkupfern schreibe ich gerne später mehr...

Gute Heimreise!
 

Jubei

Mitglied
So, weiter gehts im Takt. Thema Schrauben und Hitzekolorierung: Ich finde, bei verschraubten Teilen an Messern sind die Schrauben nicht nur Mittel zum Zweck sondern sollten immer auch als Teil des Gesamtkonzepts "funktionieren". Deshalb ist es mir die Extra-Arbeit locker wert, die Schräubchen noch mal zu überschleifen, ggf. gegen neue auszutauschen und vielleicht sogar noch per Hitzefärbung, ätzen, polieren oder per Filework zu "veredeln". Ausgenudelte Schrauben lieblos in die Griffschale wursteln, nach dem im Rest vom Messer tagelange Arbeit steckt wäre für mich allenfalls unter höchstem Zeitdruck akzeptabel.

Für den Brachial-Backlock musste ich an die Schrauben zweimal ran. Eigentlich war geplant, die Schrauben nach dem Feinschliff genau wie die Feder zu verkupfern. Offenbar funktioniert meine Methode allerdings nicht bei Edelstahl, deshalb war ich mit dem Finish der Schrauben alles Andere als zufrieden. Der missglückte Versuch hat mich gezwungen, alle Schrauben erneut zu überschleifen; für's zweite Mal bin ich dann allerdings an den Bandschleifer. Im richtigen Verhältnis von Akkuschrauber-Drehzahl und Bandgeschwindigkeit ergibt sich mit mittelfeinem Band ein interessantes Kratzermuster ähnlch einem Sonnenschliff. Zum dunklen Mircata und dem Kupfer fand ich eine warme Farbe passender als kühles Grau. Deshalb wurden die Schräubchen einzeln goldbraun angelassen.
Damit das beim nächsten Mal etwas zügiger und noch gleichmäßiger von Statten geht werde ich mir demnächst einen Kupferblock mit Gewindebohrungen basteln, Dann kann ich den Block erhitzen und die darin eingeschraubten Schräubchen dürften aufgrund der guten Wärmeleitfähigkeit des Blocks dann eigentlich alle die selbe Portion Hitze abbekommen...

Zum Verkupfern: Vor einiger Zeit habe ich mal einen Friction-Folder gebastelt, dessen Rahmen ähnlich einem "Higonokami" aus einem Stück Kupferblech gebogen war. Das Kupferblech habe ich mit Eisendreichlorid versucht zu patinieren und dabei bemerkt, dass das Fe3CL das Kupfer anlöst und sich das Kupfer dann wiederum blitzschnell (und fest) an die verwendeten Federstahl-Pins anlagerte. Da war klar, diese Erkenntnis lässt sich für die Zukunft noch gebrauchen...
Lange Rede kurzer Sinn: Eine ca. 30%ige Eisendreichlorid-Lösung habe ich mit Kupfer-Spänen "gesättigt". Der Chemie-LK ist viel zu lange her, deshalb habe ich keine Ahnung warum die Sache funktioniert aber offensichtlich scheidet die gesättigte Lösung elementares Kupfer beim Kontakt mit Eisenmetallen ab. Es kommt wohl zwischen dem Stahl oder einem der Legierungselemente und der Kupferlösung zu einer galvanischen Reaktion, die entstehende Kupfer-Schicht ist zumindest nach mehrmaligem Tauchen recht dick und abriebfest und lässt sich sogar hochglänzend aufpolieren...

Viele Grüße, Timo
 
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leon357

Mitglied
Hallo Timo,

auch ich bin erfreut, das du das Messer genau so gebaut hast wie es gedacht war. Das Ergebnis ist beachtlich, schöne Farbkombinationen, welche

super zum Messer passen. Dein WIP ist lehrreich, sehr detailliert und sehr aussagekräftig bebildert, als wäre man live dabei. Bekommt das Biest

noch eine Behausung?

Gruß Mario
 

Jubei

Mitglied
Hallo Mario, vielen Dank für das positive Feedback. Es freut mich sehr, wenn der WIP gut ankommt und stellenweise sogar als "lehrreich" angesehen wird. Für mich lebt ein Forum vom Wissenstransfer bzw. Erfahrungsaustausch; da bin ich froh, wenn ich auch etwas zum hohen Informationsgehalt hier beitragen kann.

Der Brachial-Backlock passt passable in die vorderen Hosentaschen einer handelsüblichen Jeans, da sind bei mir aber üblicherweise links Schlüssel sowie ein kleines Klappmesser und rechts das Handy drin. Gemeinsam mit den Schlüsseln hängt die Tasche allerdings gefühlt bis zum Knie. Zusätzlich zum Handy trägt das Messer zudem ganz schön auf, so nach dem Motto: "Ist das eine Taschenlampe oder freust du dich mich zu sehen?" :lach:

Eine angemessene Transportmöglichkeit wäre also eigentlich eine feine Sache, wobei die Gelegenheiten zum "Ausführen" so eines Schlachtschiffs wohl eher selten sind. Ob sich da der Aufwand lohnt? Ein Pancake-Holster aus Leder wäre schon abgefahren aber da muss ich eine Weile drüber nachdenken.

Erst mal mache ich das Fixed-Schwesterprojekt fertig, dann sehen wir weiter... Viele Grüße, Timo
 

komaboy

Mitglied
Guten Morgen Timo,

auch von mir Gratulation zu diesem einzigartigen Messer! Beim zumeist stillen Verfolgen deines WIP hat es mich immer wieder gefreut, dass du deiner Idee treu geblieben bist und das Ding durchgezogen hast! Einfach klasse! Für mich persönlich wäre die größte Herausforderung der unterschiedliche Anschliff gewesen, den du super sauber hinbekommen hast. Sehr schön...

Viele Grüße
Daniel

PS: Die Idee mit dem Pancake-Holster finde ich genial :)
 
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Virgil4

Premium Mitglied
Moin Timo,

na, du kannst auch nicht genug bekommen - schon geht's weiter am nächsten Messer ...

Soll mir recht sein, dann hast du ja in Sheepshire das Brachial-Pärchchen dabei :super:

Cooler Trick mit dem Klebeband - merke ich mir!

Aber zu den Logo-Pöppels mußt du noch was schreiben - fantastique, was für eine Klasse Idee!

Bis denne

Virgil
 

Jubei

Mitglied
Hallo, naja ich bin scheinbar jetzt im Doku-Wahn. In meinen Bastelkeller verkrieche ich mich die letzte Zeit etwa zwei bis drei mal die Woche; manchmal nur ein Stündchen, am Wochenende aber auch mal einen ganzen Nachmittag. Viele Messer kamen bisher nicht dabei raus aber in kleinen Schritten geht's immer irgendwie voran. Das feststehende wird noch fertig dokumentiert und falls ich mich noch an eine Scheide wage gibt's dazu natürlich auch noch ein paar Bilder. Dann habt ihr aber auch bald wieder Ruhe vor mir...

Die Pins habe ich mir angeschafft, nachdem ich mich endlich mal für Logo entschieden hatte und beim Stöbern auf Facebook über einen Anbieter dieser netten Details gestolpert bin. Nicht zu jedem Messer passt optisch ein geäztes Logo auf der Klinge (stilmäßig, vom Material oder einfach vom Platz her), da ist so ein Sonder-Pin eine gute Ausweichmöglichkeit. Die Pins sind nicht ganz billig und die Wartezeit dafür um so länger; für ein Messer reichen ja aber auch recht kurze Abschnitte...

Das mit dem Klebeband erleichtert die Putzerei nach dem Verkleben ungemein und minimiert das Risiko, beim Kleben oder Putzen das Finish der Klinge zu verkratzen... :super:

Falls bis Schaafheim das feststehende auch fertig wird könnte ich das zwar mitbringen aber dann muss ich mir noch über eine Transportmöglichkeit Gedanken machen. Einfach in die Tasche stecken ist ja bei einem eher groß geratenen Fixed-blade nicht. Üblich ist für mich auch eher, dass ich mit mehreren Messern in der Tasche von einer Messe zurück komme aber nicht, dass ich schon mit einem Kilo Schneidwaren am Mann auf die Messe gehe. ... :haemisch:

Für Vorschläge zu einem angemessenen und unkomplizierten Transportbehältnis bin ich jederzeit offen.

By the way: Fürs feststehende steht noch im Raum, ob der Griff "groovy" wird oder nicht. Gibt's dazu noch Meinungen?

Viele Grüße, Timo
 

felix49

Mitglied
Hallo Timo,
Herzlichen Glückwunsch zu diesem beeindruckenden Geschwisterpaar!:super: Beeindruckend auch Dein gesamtes WIP in dem Du den gesamten Werdegang mit Höhen, aber auch Tiefen facettenreich und sehr anschaulich zeigst. Vielen Dank auch für Dein engagiertes Begleiten dieser WIP-Gemeinschaftsproduktion mit Deinen wohlwollenden und konstruktiven Beiträgen deutlich über den eigenen Tellerrand hinaus!:applouse: Ich weiss nicht woran es liegt, aber das Fixed macht auf mich insgesamt einen harmonischeren Eindruck als Dein Brachial Backlog. Ich meine, es liegt am Klingen/Griff-Grössenverhältnis.
Beste Grüsse
Felix
 

komaboy

Mitglied
Hey Timo,

Gratulation auch von mir zu deinem Fixed, ich finde es: MEGA! Motiviert mich demnächst auch nochmal zu grooven... wenn das Ergebnis dann halbwegs so genial aussieht wie bei dir bin ich glücklich.

Viele Grüße

Daniel
 

Virgil4

Premium Mitglied
N'Abend Timo,

in der Tat ein sehr schönes Pärchen ist dir da gelungen :super:

Sehr gute Entscheidung zu grooven und auch die Verwendung der beiden unterschiedlichen Materialien.

Ich muß mich allerdings Felix' Meinung anschließen - die Proportionen passen beim Fixed besser - die Klingenhöhe macht's wohl.

Wieviel wiegt denn nun des Feststehende?

Unbedingt beide nach Schaafheim mitbringen! :D

Greetz

Virgil
 

leon357

Mitglied
Hallo Timo,

beeindruckendes Pärchen, ich freue mich schon auf Schaafheim um dich und deine Arbeiten mal live zu sehen.

Gruß Mario
 

Jubei

Mitglied
Hi Leute,
da habe ich ja was angerichtet, wenn hier offenbar das Fixed dem Folder mal ganz locker die Schau stielt. :argw: Ich glaube ich nehm die Bilder wieder raus... Spaß beiseite, freut mich dass das Feststehende so gut ankommt. :lechz: ;)
Das verbesserte Verhältnis zwischen Klingenlänge und Grifflänge und auch die 2, 3mm Unterschied in der Höhe der Klinge verhelfen dem Feststehenden tatsächlich zu etwas ausgewogeneren Proportionen.
Wegen dem Verschlusshammer und dem (für die Feder) etwas größer ausgefallenen Backspacer ließ sich viel mehr Klinge allerdings beim Klapper nicht unterbringen. Der vordere Teil der Klinge ist ziemlich ausgereizt und diktiert damit bei dem gewünschten Absatz die maximale Höhe für den schmaleren Teil der Klinge. Vielleicht lege ich noch mal einen Linerlock nach, da bekomme ich dann noch mehr Klinge unter.
Meiner Meinung nach macht aber vor Allem das Oberflächenfinish was aus. Die helle Klinge mit den besser sichtbar abgesetzten Anschliffen wirkt einfach ein ganzes Stück größer als die dunkle Klinge mit den Chaos-Kratzern, auch wenn der Maßunterschied gering ausfällt.

Felix, es freut mich sehr dass mein WIP und auch die Wortmeldungen in den anderen Bastel-Threads gut ankommen. Ich hatte zwischenzeitlich schon Sorge, dass ich hier vielleicht sogar zu präsent bin. Ich selbst nehme immer viele Tips und Inspitationen von solchen Beiträgen oder auch von entsprechenden Videos auf youtube mit; deshalb liegt mir viel daran meine Gedanken und mein bescheidenes Halbwissen ebenfalls weiter zu geben...

Daniel, das "Grooven" habe ich jetzt zum zweiten Mal gemacht, das ist wirklich kein Hexenwerk. Statt mit nem Dremel geht das auch mit einer Rundfeile recht gut; mit ausreichend Fingerspitzengefühl wäre eine kleine Radienrolle am Bandschleifer auch eine gute Option. Hier wird sehr anschaulich erklärt wie verschiedene schicke Muster gemacht werden: https://www.youtube.com/watch?v=wuiXeo2N5_8 und https://www.youtube.com/watch?v=IaY8sd_8VLI&t=988s wobei der Kreativität natürlich keine Grenzen gesetzt sind.

Virgil, dass das feststehende auch "Backen" bekommen hat ist neben der optischen Familienzugehörigkeit vor allem der Größe des Griffs geschuldet. Bei den Griffdimensionen hatte ich einfach keine ausreichend große Mircata-Platte für eine durchgehende Schale. Die Grooves sind bei Mircata mit unterschiedlichen Lagen immer ein Hingucker, bei der ausgefallenen Klingenform war ich aber noch am Zögern, ob sich das optisch nicht beißt... Aber ist offenbar gut geworden... =)
Mangels Schwermetall-Bäckchen und mit sichtbar schmaleren 4mm Klingenstärke ist das Feststehende im Vergleich ein Leichtgewicht. Es war noch nicht auf der Waage, das genaue Gewicht reiche ich noch nach. Geschätzt würde ich aber sagen es liegen gut 70g dazwischen...
Wegen Schaafheim mache ich mir wirklich noch Sorgen um den Transport. Vielleicht muss ich mir einfach n Vorhängeschloss an einen Rucksack machen, damit ich nicht doch noch mit dem 42a in Konflikt komme. :D

Mario, auch an dich Dankeschön für die netten Worte. Bei mir stellt sich auch schon langsam Vorfreude auf das besondere Treffen in Schaafheim ein, obwohl ich privat eigentlich eher der schüchterne Typ bin. ;)

Viele Grüße, Timo
 
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