Holzkohleesse (geht das so?)

kaputtmacher

Mitglied
hi,
nachdem ich mir hier ein paar berichte zum eigenbau von Essen angesehen hab und genug Material da ist, dacht ich mir ich versuchs mal.

Gibt leider eine Einschränkung:
Der Ofen (bild) muss wieder zurückrüstbar sein (Entenschlachten,räuchern)

Daher sind Die Steine (schamott und weichbrandziegel) nur aufeinander gelegt. Den Rand zwischen Ofen und Steinschacht wollte ich mit groben Kieseln auffüllen und einer Deckschicht aus Sand einigermaßen gasdicht machen

Gebläse wird ein Kobold 121 mit Dimmer der an die obere Ofenklappe angeschlossen wird.

Die Luft kommt dann aus den beiden Schlitzen links und rechts in der Brennkammer.
Die Fasen am Schamott sollen die Luft seitlich ins Feuer leiten.

Ist dieser Anordnung der Steine einigermaßen effektiv bzgl. Luftanströmung für den ersten Versuch ?
Die Brennkammer kann man ja in H,B und Länge noch variieren

Oder hab ich totalen Mist gebaut:D





mfg
 

sanjuro

Mitglied
.....Daher sind die Steine (Schamotte und Weichbrandziegel) nur aufeinander gelegt. Den Rand zwischen Ofen und Steinschacht wollte ich mit groben Kieseln auffüllen und (mit) einer Deckschicht aus Sand einigermaßen gasdicht machen......
Die Luft kommt dann aus den beiden Schlitzen links und rechts in der Brennkammer.
Die Fasen an den Schamottesteinen sollen die Luft seitlich ins Feuer leiten.

Ist diese Anordnung der Steine einigermaßen effektiv bzgl. Luftanströmung für den ersten Versuch?......
Genau kann man das nie sagen, weil die atmosphärischen Verhältnisse nicht so leicht berechnet werden können. Auf dem Foto sieht es übrigens so aus, als sei der eine Schlitz breiter als der andere.

Ob die Deflektion wie gewünscht funktioniert, kann man nur mutmaßen, denn die Luftströmung ist ja nicht frei, sondern wird durch die Holzkohle gebremst und verwirbelt.

Ich vermute, dass Du - abhängig vom Förderdruck Deines Staubsaugers - schon schmieden können wirst. Ob die derzeitige Konstruktion effizient und optimal sparsam ist, wird der Versuch zeigen.

Viel verlieren kannst Du dabei ja nicht.

Etwas anderes ist die Verwendung von Weichbrandziegeln als feuerseitige Wärmedämmung. Da sehe ich ein Problem, falls sie später einer anderen Verwendung wieder zur Verfügung stehen sollen.

'Gasdicht' muss der Ofen nicht sein, es ist ja ohnehin ein offenes System. Größere Lücken, aus denen Flammen herausschlagen, verschließt Du am besten mit Lehm.

Gruß

sanjuro
 
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kaputtmacher

Mitglied
AW: holzkohleesse (geht das so?)

hi,

deinem Auge entgeht nix:super:
Spalt ist unregelmäßig, ist aber nur provisorisch aufgestellt zur Anschauung
wichtig war mir nur das man das Prinzip erkennen kann
man kann ja ggf. mit einer weiteren Schicht Schamott mit Fase an den Seitenwänden die Reflektion verstärken

werd das Ding vermtl. morgen mal testen und berichten zu verlieren gibs ja ausser Kohle,Zeit und ein bisl Strom wirklich nix


Die Weichbrandziegel wurden nur für den Schacht verwendet,die letzte Schicht auf dem Schacht und die Brennkammer ist Schamott.

Mit Kies und Sand wollt ich nur verhindern das mir die Luft aus Lücken im Schacht entweicht und wirklich (fast)alles vom Volumenstrom in der Brennkammer ankommt


mfg
 
G

gast

Gast
AW: holzkohleesse (geht das so?)

Ein Hinweis, den mir Sanjuro gab und den ich nach meinen ersten Versuchen nur bestätigen kann: Über die hohe Rückwand wirst du dich noch ärgern;)

Gruß,
hobbit
 

Goderich

Mitglied
AW: holzkohleesse (geht das so?)

Hallo Kaputtmacher! Ich finde die Idee gut und bin gespannt auf Deine Erfahrungen mit der Konstruktion. Ich sehe nur ein eventuelles Problem mit den unten liegenden Luftkanälen. Es wird bezüglich Holzkohle in allen mir bekannten Quellen vor kleinen Kohlestückchen gewarnt, die in die kanäle rutschen und diese verstopfen.
Aber versuch macht klug!
 

kaputtmacher

Mitglied
AW: holzkohleesse (geht das so?)

hi,
habe heut ein Testlauf gemacht.
Hauptsächlich um die Konstruktion zu testen und zu schauen wie sich der Stahl unter dem Hammer verhält.

Das schlimmste war die nicht fest fixierte Rückwand und der fehlende Amboss.

habe ca.2std rumgespielt und 2 1/2 Wassereimer Kohle verbraucht.
Ob das das ein annehmbarer Verbrauch ist kann ich nicht beurteilen.
Funkenflug hatte ich kaum, war angenehm
erreichte temp. würd ich bei Sonnenlicht auf ca.950°C schätzen.
Da geht viel. noch ein Tick mehr, hatte einige Luftlecks.


Ziel war eine alte kleine Halbrundfeile auf t 2mm zu bringen.
das hatt geklappt.
hab dann noch ein paar Härteversuche gemacht um zu schauen ob noch Kohlenstoff da ist und wie das Gefüge beim Brechen aussieht

alles in allem sehr lehrreich und ohne verbrennungen
aber schmieden würd ichs noch nicht nennen:D

mfg
 

kaputtmacher

Mitglied
Familienzuwachs:D


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98cm x 17cm x 35cm
laut Waage 235kg

nicht unbedingt eine Schönheit, Bahn ist leicht hohl und hat Rostnarben.
Das abgebrochene Stück seht ihr ja, naja und der Schraubenfrevel


aber besser als nix und für mich mehr als ausreichend.
ist jetzt erstmal eingedieselt bis der Eichenstamm gefunden ist, das löst auch schön den Rost.

mfg
 

U. Gerfin

MF Ehrenmitglied
Warum muß alles so (schein-) perfekt sein ?.

Wenn man in einer Holzkohlenesse mit Staubsaugergebläse Eisen nicht schmelzen kann, stimmt etwas an der Konstruktion nicht.

Die bewährte Luftzufuhr erfolgt zweckmäßig durch e i n Loch mit einem Durchmesser von ca. 1 Zoll. Die Luftzufuhr kann von der Seite erfolgen oder von unten. Beides ist wirksam und funktioniert.
Bei einer Konstruktion mit der Luftzufuhr von der Seite macht es Sinn, die Luft im unteren Drittel der Feuerschüssel eintreten zu lassen und den Luftstrahl etwas nach unten zu richten. Diese Konstruktion hat den Vorteil, daß die Luftdüse sich nicht zusetzt.
Die von der Wärmeausbeute eher günstigere Luftzufuhr von unten hat den Nachteil, daß die Düse sich zusetzen kann. Dem begegnet man durch die Schaffung eines einfachen Zugangs zum reinigen.

Luftzufuhr durch viele Löchlein oder Kanäle wird bei Holzkohle auch noch funktionieren, ist aber weitaus weniger wirksam.

Fazit: Weniger ist oft mehr, einfacher ist oft besser.

Freundliche Grüße

U. Gerfin
 
Zuletzt bearbeitet:

kaputtmacher

Mitglied
hi,
muss doch gar nicht alles perfekt sein.
hab den Amboss und ne handvoll Feilen/Hammerköpfe für 150€ bekommen und habe damit für den Anfang ein Werkzeug mit anständigen Preis/leistungsverhältnis.
Viele haben weniger! und hätten ihn auch genommen
ich bin damit zufrieden, sonst hätt ich ich in nicht eingepackt.


aber hübsch ist was anderes,dat musst mir lassen:D



bei der Konstruktion hast natürlich recht, ca.Orangegelb ist zu wenig!

War halt ein misslungender Versuch, der aber den Vorteil hat das ich selbst die Schamottsteine für unseren zukünftigen Brot/Pizzaofen wiederverwenden kann.

wär ja zu schön wenn auf Anhieb alles klappt.
Wird zum Wochenende alles abgebaut, hab Bauchspeck im Pökelfass :D

Vielen dank für die präzise Erklärung der Luftzufuhr und Rohrabmessung.
Das hilft mir sehr fals ich keine Esse finden sollte.
aber ich denke die findet sich mit der Zeit.:super:


mfg
 

sanjuro

Mitglied
....laut Waage 235 kg. Nicht unbedingt eine Schönheit, Bahn ist leicht hohl und hat Rostnarben. Das abgebrochene Stück seht ihr ja, naja und der Schraubenfrevel. Aber besser als nix und für mich mehr als ausreichend. Ist jetzt erstmal eingedieselt, bis der Eichenstamm gefunden ist....
Der ist vermutlich wirklich besser als viele andere. Und es ist offenbar ein geschmiedeter älterer Amboss, dessen fehlende Bahn am Eckhorn man durchaus aufschweißen lassen könnte. Selbst die eingesunkene Bahn kann man durch 'Aufnageln' reparieren.

Neu kostet so ein Gerät deutlich mehr als das Zehnfache des Preises, den Du bezahlt hast! Da lohnen sich also sogar Investitionen!

Jetzt noch die Esse zum Funktionieren bringen, dann gibt es keine Ausreden mehr!

Gruß

sanjuro
 

kaputtmacher

Mitglied
hi,
Sanjuro du hast recht, es ist in der Tat ein geschmiedeter Amboss.

leider hab ich noch keinen Firmenstempel gefunden

Nach erstem reinigen mit der Drahtbürste sieht man deutlich die ca.12mm starke aufgeschweißte Bahn
auch die Vierkantlöcher unter den Hörnern und von unten im Fuß lassen auf Qualitätsarbeit schließen.

Die Bahn auf dem Vierkanthorn ist noch wunderbar plan bis zum Rundloch und die Stahlkugel springt fast bis auf Ausgangshöhe:super:

Auf der eingesackten Bahn (max ca.7mm) schafft die Kugel zwischen 3/4 und 2/3 der Ausgangshöhe.
Je näher man dem Stauch kommt desto mehr sackt die Bahn ab und Energie der Kugel wird geschluckt.

Die abgesackte Bahn lern ich vieleicht zu schätzen wenn mal leichte Radien/ballige Bahnen an Werkzeugen benötigt werden o.a.
außerdem fehlt fürs aufnageln die Kompetenz und Ehrfahrung.
bleibt am besten so wie es ist

An aufschweißen des Horns hatt ich auch schon gedacht aber ohne genaue Materialanalyse der Bahn/Grundmaterial geh ich da nicht ran.

Unsel hat das ja schon erfolgreich gemacht und auch die benutzten Elektroden genannt aber ich hab ohne Analyse zuviel Schiß vor Haarrissen am Übergang zwischen Panzer und Bahn:hmpf:
am Vorwärmen,schweißen, ggf. Nahtverdichten und Zwischlagentemp. würds nicht scheiten.


Eichenklotz ist jetzt auch da, nur der Amboss muss noch rauf.
Arbeitshöhe hab ich erstmal auf Pimmelansatz gelassen, Scheibe absägen geht ja immer noch für Pimmelspitze.
(präzise Massangabe Herr Gerfin:super::D)



mfg
 

kaputtmacher

Mitglied
Verschleißteile/Dimensionen Kohleesse

Nabend,



Habe bereits 2 Essen die vor sich hinrosten erspäht und habe mir eine fast neue von Angele angeschaut.
Bei der von Angele konnte leider nicht viele Infos sammeln, da alles sehr zugestellt/vermüllt war.

gibt wichtige Sachen vor dem Kauf zu kontrollieren

z.b.
Volumenstrom Lüfter Verhältnis zur größe der Feuerschüssel ?
Dichtungen, Substanz Feuerschüssel etc.

für kurze tipps oder links wär ich dankbar

mfg
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

sanjuro

Mitglied
Verschleißteile/Dimensionen (der) Kohleesse

......gibt wichtige Sachen vor dem Kauf zu kontrollieren

z.B.
Volumenstrom (des) Lüfters (im) Verhältnis zur Größe der Feuerschüssel?
Dichtungen, Substanz (der) Feuerschüssel etc....
Was genau ist Deine Frage?

Vollständige Sätze erleichtern das Verständnis des Texts!

Gruß

sanjuro
 

kaputtmacher

Mitglied
AW: Verschleißteile/Dimensionen Kohleesse

hi Sanjuro

mich interessiert z.b

gibt zu den verschiedenen größen der Feuerschüsseln einen jeweils erforderlichen mindest Volumenstrom des Lüfters ?

Wie dick sollte das Material der Schüssel mindestens noch sein um der Belastung standzuhalten ?
(fals ich auf starke Korrosion stoße)


kann die Dichtung zwischen Esseisen und Feuerschüssel verschleißen/altern?

gibt es sonst noch wichtige Dingen zu beachten?



da ich auf Eigenbauten stoßen kann wäre schön wenn ihr da ein paar kurze Tipps habt



mfg
 

sanjuro

Mitglied
Verschleißteile/Dimensionen (der) Kohleesse

.....gibt (es) zu den verschiedenen Größen der Feuerschüsseln einen jeweils erforderlichen Mindest-Volumenstrom des Lüfters?

Wie dick sollte das Material der Schüssel mindestens noch sein, um der Belastung standzuhalten? (falls ich auf starke Korrosion stoße).

Kann die Dichtung zwischen Esseisen und Feuerschüssel verschleißen/altern?

Gibt es sonst noch wichtige Dingen zu beachten?

Da ich auf Eigenbauten stoßen könnte, wäre (es) schön, wenn ihr da ein paar kurze Tipps hättet....
An Deiner Stelle würde ich mal bei den Herstellerangaben lesen, welche Leistungen die Gebläse haben. Das geht, soweit ich weiß, bei Feldschmieden schon bei wenig über 100 W los. Ich habe bei meinem Gebläse 480 W/400 V.

Welcher Belastung sollte die Schüssel denn gewachsen sein? Das müsstest Du doch erst einmal definieren. Eine Feuerschüssel voller Risse und Löcher wäre zu aufwändig zu reparieren. Neue Esseisen haben ganz unterschiedliche Wandstärken. Auch hier helfen Dir am besten die Hersteller mit konkreten Angaben.

Alles altert, auch die Felsen und die Sonne. Eine Dichtschnur ist ein Pfennigartikel, den Du in den meisten Baumärkten bekommen wirst.

Falls Du 'auf Eigenbauten stößt', wäre es ja ein Leichtes, den Konstrukteur direkt zu befragen. Ich kann Dir leider kaum Hinweise zu möglichen Konstruktionen geben, die Du (vielleicht) aufstöberst (Vorhersagen sind immer schwierig, zumal wenn sie die Zukunft betreffen - Karl Valentin).

Aber wenn Du hier im Forum mal unter verschiedenen Stichworten im Suchbereich buddelst, kommt sicher viel Verwertbares dabei heraus.

Gruß

sanjuro
 

kaputtmacher

Mitglied
hi,
aus langeweile habe ich gerstern nochmal mit meiner Schamottkonstruktion experimentiert, ausschlaggebend für die Konstruktion(en)
war folgender Beitrag.

Wenn man in einer Holzkohlenesse mit Staubsaugergebläse Eisen nicht schmelzen kann, stimmt etwas an der Konstruktion nicht.

Die bewährte Luftzufuhr erfolgt zweckmäßig durch e i n Loch mit einem Durchmesser von ca. 1 Zoll. Die Luftzufuhr kann von der Seite erfolgen oder von unten. Beides ist wirksam und funktioniert

als Brennstoff wurde Fettnusskohle benutzt.
beim Luftkanal habe ich versucht die gleiche Querschnittsfläche zu erreichen wie bei einer 1"Bohrung (pi mal daumen:D)




mit dieser "Esse" war es mir ohne Probleme möglich ein Stück Bewährungstahl zum schmelzen und funkensprühen zu bringen.
Und ich habe gemerkt wie kurz ein 30cm Schürhaken ist:D

leider hat auch diese Konstruktion Nachteile wozu ich euch gern ein paar fragen stellen möchte.

Nach ca. 20min Vollast haben die kleiner werdenden Kohlestückchen (erbsengroß) anfangen eine relativ dichte Masse zu bilden die den Luftstrom gestört/umgelenkt haben=> Hitzenester an Anfang und Ende der Esse.


nun stellt sich mir die Frage wie eure Essen mit Schlackefaust dieses Problem lösen.


Werden die Kohlestücke über ein öffnen der Schlackefaust entfernt und wiederverwendet oder reicht der Druck des Gebläses um die "Masse" zu durchdringen bzw verwirbeln?

freue mich auf Tipps

mfg der der langsam lernt:D
 

JL-Jokke

Mitglied
die Schlacke, die sich da bildet, musst Du einfach nur regelmässig entfernen - warte mal, bis Du mit Borax arbeitest :p
 

sanjuro

Mitglied
.....habe ich ge(r)stern nochmals mit meiner Schamottekonstruktion experimentiert.....als Brennstoff wurde Fettnusskohle benutzt.....

mit dieser "Esse" war es mir ohne Probleme möglich, ein Stück Bewährungsstahl zum Schmelzen und Funkensprühen zu bringen......

Nach ca. 20 min Volllast haben die kleiner werdenden Kohlestückchen (erbsengroß) an(ge)fangen, eine relativ dichte Masse zu bilden, die den Luftstrom gestört/umgelenkt hat......nun stellt sich mir die Frage, wie eure Essen mit Schlackefaust dieses Problem lösen......
Ein Teil Deiner Probleme beruht darauf, dass Du offenbar noch keine Gelegenheit hattest, einmal eine Schmiede in Betrieb zu sehen. Das empfehle ich Dir dringend, weil Dir dann viele Antworten augenfällig gegeben werden.

Eine große Hilfe wäre auch die Lektüre von Büchern über das Schmieden, denn dort werden ebenfalls diese Grundlagen eingängig erklärt.

Die zusammen gebackene Kohle kann man mit der Schlackefaust nicht erreichen. Zudem ist der 'Kohledom' ja durchaus erwünscht, weil er die Wärme um das Werkstück festhält. Lediglich die Schlacke, die sich im Bereich der Düse sammelt, wird durch die Faust aufgebrochen. Viele Schmiede nutzen die Schlackefaust vorrangig zur Feuerführung und nehmen die Schlacke als Ring einfach mit dem Schürhaken aus der Glut.

Gelegentlich kann ein nur 30 cm langer Schürhaken in der Tat zu heißen Pfötchen führen....

Gruß

sanjuro


P.S. Wieviele Jahre bekommt denn so ein Bewährungsstahl?
 

kaputtmacher

Mitglied
nabend

Mein Bewährungsstahl bekommt 10 jahre als Zaunpfahl für Kükendraht:D

zum thema:D

es waren wirklich zum großteil Kohlestückchen.
Die Schlacke scheint durch den Belüftungsschlitz in den Schacht getropft zu sein. Zumindest haben sich am Schlitz Schlackenasen gebildet.
Ansatzweise auf Bild ein meines vorherigen Posts zu erkennen

Einen Kohledom habe ich auch nicht gebaut,ehrlich:p



Die kleiner werdenden Kohlen sammeln sich in der Feuerschüssel und bieten dem Luftstrom einen erhöhten Wiederstand (kleiner werdende Zwischenräume zwischen den Kohlen)
Folglich sucht sich der Luftstrom den Weg des geringsten Wiederstand und bildet Hitzenester

Nun könnte man die Esse regelmäßig ausräumen wie von messerjokke beschrieben, allerdings hätte ich dann ungenutzten Brennstoff.

(den kann ich vieleicht mit frischen Kohlen verbacken und wiederverwenden. wenn das geht, muss ich testen)


Daher stellt sich mir die Frage wie eine "normale Esse" auf kleine Kohlen reagiert. Durch diese infos könnte ich vieleicht die derzeitige Konstruktion noch verbessern.


@Sanjuro
Natürlich habe ich schon bei Metallgestalltern/Schmieden angefragt,leider ohne erfolg.

mfg