Herder K5 oder Miyabi 4000FC (Beides Rostfrei) ?

Hallo liebe Messerprofis, da ich ein absoluter Laie bin, was das Thema Messer angeht hoffe ich hier noch ein wenig Entscheidungshilfe zu bekommen.
Ich habe mich hier über zwei Wochen nun eingelesen und meine Messerfavoriten heraus gesucht.

Wie oft habe ich in den letzten Tagen meine Favoritenliste misshandelt, rein raus und rein raus, wieder hier gelesen und zack das nächste Messer wieder rein, nächster Tag, zack wieder raus.

Angefangen von den immer genannten Messer hier:

- Carbonext
- Herder 1922
- Herder k5
- Zwilling Diplome
- Ein Sabun
- Sabatier Messer
- dann die Eden Kanso Messer und dessen Geschwister

Alle habe ich mir angeschaut, aufgenommen in den engen Kreis, dann die Überlegung Rostfrei, ja oder nein? Ach ist mir eigentlich egal, dann dünn oder robust? Eher dünn! Schneiden muss es und das wie der Teufel.

Also Japan Messer rein in die Wunschliste, die Augen geschlossen und geschlafen, Messer hier Messer da, ab auf die Arbeit und meine Gedanken waren bei der Neuanschaffung den Messer...mhhh oder doch klassisch? Ein Herder?

Dann wieder hier gelesen hin und her und dann nun zu den Entschluss gekommen ich bin kein Schärfefreak, ich muss keine Rasierklinge haben, ich bin ein Familienvater der gerne kocht, nicht mehr nicht weniger.
Auch mache ich mal die Plastikverpackung von den Lebensmitteln damit auf, auch habe ich eine Frau die das Messer nachdem schneiden einfach mal liegen lässt für ne halbe Stunde, wenn unsere kleine Tochter (8 Monate) anfängt zu weinen.

Also Ihr lest schon, brauche ein AllZWECKmesser und so bin ich dann zum Ergebnis gekommen das es entweder das Miyabi sein soll oder Herder k5.

Vom Aussehen her sprechen mich beide an, von den Stahl her soll ja laut Forum auch beide recht gut sein. Das Miyabi soll angeblich Schwedenstahl besitzen und die Herder Messer sind ja vom Grund auf gut bis auf die Griffe so wie ich es heraus lesen konnte.


Meine frage ist daher:

Welches Messer würde eher zu mir passen, es geht auch um die Pflege. Sind beide gleich gut/einfach zu schärfen?
Nur Wetzstahl und alle paar Monate über den Stein ziehen?
Oder ist eines aufwendiger?

Bleibt ein Stahl wesentlich länger scharf bei normaler Benutzung auf einen Eichenbrett?

Aktuell hab ich dieses Gräwe Messer:
https://www.graewe-shop.de/damaszener-santokumesser-17-cm/a-99568/

Das ist aber aus v10 Stahl und ich merke das ich es nicht mehr so recht scharf halten kann bzw schon immer meine Probleme hatte damit.

benutzt habe ich dafür und habe den Stein auch noch:
https://www.graewe-shop.de/kuechenh...nung-1000-3000-mit-halter-aus-bambus/a-99881/

Könnte man den Stein weiter benutzen oder wäre hier etwas anderes zu kaufen? Wie von euch oft erwähnt, Wetzstab von Dick und oder die Schleifsteine von JMS so ein Kombistein 1000/4000?

So vielen dank für eure Mithilfe :super:




*Geht es um die Erstanschaffung oder Erweiterung (d)eines Sortiments?

Würde sagen Erstanschaffung, ich hab zwar ein Messer von der Firma Gräwe vor 5 Jahren gekauft zum Einstieg und wollte jetzt etwas hochwertiges kaufen.


*Ist die Anschaffung für berufliche oder private Verwendung gedacht?

Privat


*Soll es ein Küchenmesser für Linkshänder werden?

Nein, außer ich schneid mir mit den neuen Messer die rechte Hand ab -.-


*Liegen konkrete Vorstellungen vor?
Z.b. Japanischer oder Europäischer Stil, besondere Klingenformen oder Griffmaterialien


Ich mag beides, ich mag das rustikale das altmodische, auch die Griffe und Form aber ich mag auch das aufgeräumte, sauber und clean gehalten. Also recht ausgeglichen.
Wie bei Frauen ob blond oder braun, das Paket muss stimmig sein :)


*Falls nein, für welche Aufgaben soll das Küchenmesser eingesetzt werden (z.B. Brot schneiden, Gemüse putzen, Fische filetieren etc.)?

Ganz klassisch, der Allrounder soll her, ein Filetiermesser besitze ich für meine Fische zum ausnehmen und filetieren. Zwei alte Knüppel besitze ich auch um ein halben Schwein zu zerlegen oder ein Kürbis oder etwas anderes hartes.


--------------------------------------------------------------------------------------------
*Falls ja, bitte diese hier angeben:


Küchenmesser-/set, welcher Stil?

Still ist egal, da ich mich so gut wie auf die zwei oben erwähnten Messer festgelegt habe.


*Welche Bauform und ca. Länge?
Z.B. Kochmesser ca. 20cm; Petty ca. 12cm


Das Kochmesser soll es werden, bis 20cm alles darüber hinaus ist für mich ein Säbel und kann nicht von mir geführt werden :confusion:


*Welcher Stahl?
Rostend oder Rostfrei? Monostahl oder Damast?


Rostfrei sollte es gerne sein, kein Damast.


*Welches Budget steht zur Verfügung?

rund 100 €


*Bezugsquelle?
Soll in einem Ladengeschäft oder per Versandhandel gekauft werden, Inland, EU, oder International?


Ich bin ein Online Einkäufer, weltweit ist kein Problem für mich.


*Gibt es schon ein/mehrere Messer, die theoretisch in Frage kommen?
Bitte gebt die vollständige Bezeichnung(en) mit eventuellem link an.


Falls ihr mich nicht ärgern wollt, bleibt es bei einen von den beiden :)

Aber wenn einer meint, dass hier XY wäre wesentlich besser für dich geeignet, dann könnt ihr es empfehlen.

Ja die zwei:

Miyabi 4000 FC Messer, 20cm
https://www.zwilling-messer.de/Miyabi-4000-FC-Messer

Herder K5, 18cm
https://messerkontor.de/produkt/herder-k5-grosses-kochmesser-18cm-hrc-60-rostfrei-walnussholzgrif/
 
Zuletzt bearbeitet:

tiffel

Mitglied
Deine Schleifutensilien reichen aus. VG10 ist schwieriger zu schärfen als beide Favoriten. Wahrscheinlich ist das Gräwe auch dicker. Ausdünnen würde helfen oder einem Profi zum schleifen geben.

Ich würde zum K 5 raten, wenn du das Öffnen von Blisterpacks lässt. Hast du kein Messer fürs Grobe? Das K5 ist dünn und gut zu schärfen. Wenn du die rostfreie Version nimmst, kannst du es auch liegen lassen. Aber der Griff sollte mit Leinöl behandelt sein. Wenn sich das Holz mit Wasser vollsaugt ist das nicht ideal. Das K5 ist in der Pflege vielleicht nicht ganz so unproblematisch wie das Miyabi. Wenn du also wirklich nicht achtgeben willst nimm eher das Miyabi, wenn es sehr leicht schneiden soll und und gut zu schärfen sein soll nimm das K 5.

Es sind aber beides gute Messer. Kaufberatung ist eigentlich in der Rubrik Kaufberatung Küchenmesser. Vielleicht kann das ein Moderator noch verschieben.
 
Deine Schleifutensilien reichen aus. VG10 ist schwieriger zu schärfen als beide Favoriten. Wahrscheinlich ist das Gräwe auch dicker. Ausdünnen würde helfen oder einem Profi zum schleifen geben.

Ich würde zum K 5 raten, wenn du das Öffnen von Blisterpacks lässt. Hast du kein Messer fürs Grobe? Das K5 ist dünn und gut zu schärfen. Wenn du die rostfreie Version nimmst, kannst du es auch liegen lassen. Aber der Griff sollte mit Leinöl behandelt sein. Wenn sich das Holz mit Wasser vollsaugt ist das nicht ideal. Das K5 ist in der Pflege vielleicht nicht ganz so unproblematisch wie das Miyabi. Wenn du also wirklich nicht achtgeben willst nimm eher das Miyabi, wenn es sehr leicht schneiden soll und und gut zu schärfen sein soll nimm das K 5.

Es sind aber beides gute Messer. Kaufberatung ist eigentlich in der Rubrik Kaufberatung Küchenmesser. Vielleicht kann das ein Moderator noch verschieben.


Doch doch, ich hab hier wie oben geschrieben 2-3 Knüppel rum liegen, irgendwas von Buttler und die anderen keine Ahnung. Das wären die Dinger fürs grobe oder wenn halt das neue Messer da ist wird es das von Gräwe werden, es ist auch sehr sehr robust aus meiner Sicht.

Und Entschuldigung, ich dachte ich hab es in die Rubrik Küchenmesser Beratung eingestellt, da ist mir wohl ein Fehler unterlaufen :rolleyes:
 

tiffel

Mitglied
Mir ist das eigentlich egal, wo es steht. Ich finde es wichtiger, dass das Formular vollständig ausgefüllt ist und das war bei dir ja der Fall. Wenn du ein Messer für grobe Arbeiten abstellen kannst, ist ja alles klar.
 

Bukowski

Mitglied
Wenn ich mich zwischen Herder K5 und Zwilling Miyabi entscheiden müsste, würde ich aufgrund der schneidfreudigeren Klinge (und der Optik) auch das Herder nehmen (vorausgesetzt eben das weitere Messer für grobe Arbeiten). Das macht ootB einfach mehr Spaß.

Das Herder gibt's übrigens auch mit POM-Griffen, die auch länger feucht liegen können. Schöner ist allerdings Walnuß.

Wie immer besteht auch hier die bedenkenswerte Alternative, sich ein Messer nach Optik (, Stahl und Haptik) auszusuchen und bei Jürgen Schanz ausdünnen zu lassen. Z.B. so ein Burgvogel aus Wallnuss oder Olive.

Gruß,
Daniel
 
Wenn du also wirklich nicht achtgeben willst nimm eher das Miyabi, wenn es sehr leicht schneiden soll und und gut zu schärfen sein soll nimm das K5.

Ist das Miyabi so viel schlechter zu schärfen? Ich hab eigentlich gedacht, dass dieser "vermütliche" Schwedenstahl recht benutzerfreundlich ist? :confused:

Wenn ich mich zwischen Herder K5 und Zwilling Miyabi entscheiden müsste, würde ich aufgrund der schneidfreudigeren Klinge (und der Optik) auch das Herder nehmen (vorausgesetzt eben das weitere Messer für grobe Arbeiten). Das macht ootB einfach mehr Spaß.

Das Herder gibt's übrigens auch mit POM-Griffen, die auch länger feucht liegen können. Schöner ist allerdings Walnuß.

Wie immer besteht auch hier die bedenkenswerte Alternative, sich ein Messer nach Optik (, Stahl und Haptik) auszusuchen und bei Jürgen Schanz ausdünnen zu lassen. Z.B. so ein Burgvogel aus Wallnuss oder Olive.

Gruß,
Daniel

Die Burgvogel Messer sehen interessant aus, irgendwie an mir vorbei gegangen :glgl:

Aktuell gibt es ganz gute Angebote, zumindest denke ich es sei ein guter Preis:

Das Miyabi gibt es gerade für 89,- €
https://www.idealo.de/preisvergleich/ProductCategory/8972F8939477.html

Die Burgvogel Messer liegen bei rund 78,-€ das Walnuss wie das Miyabi bei 89,- €
https://www.idealo.de/preisvergleich/Typ/4250097313804.html
https://www.idealo.de/preisvergleic..._-natura-line-kochmesser-20-cm-burgvogel.html

Eventuell - 5,- € Rabatt über Messerkontor, der hier sehr oft empfohlen wird

Das K5 kostet aktuell 130,- € (das schon guter Unterschied zu den zwei anderen, wenn ich jetzt mal die weitere Bearbeitung der Messer außer Acht lasse)

EDIT: Zumal ich überhaupt keine Ahnung habe, wenn ich das gute Messer zu Herrn Schanz schicken sollte, was ich Ihn sagen soll bzgl. der Bearbeitung :(
Lese hier immer leicht ballig, zur Spitze gleich null irgendwas mit Watte ist da auch noch dabei, hahahaha
Das ist wohl dann auch noch ein Problem, außer ich würde schreiben schleif das mal so wie von Daniel aus den Messerforum -.-



Ich hatte halt recht gute Review bzgl. des Schwedenstahls gelesen, deswegen bin ich auf das Miyabi gekommen, dass in den Foren oft als günstiges gutes Messer in der Stahlregion/art genannt wird.
Daher dachte ich als Laie, damit fahr ich dann ganz gut, jedoch hört es sich ja eher danach an, dass der Solinger Stahl hier der "bessere" ist?

Er ist leichter zu schärfen und mehr auf schärfe zu bringen?

Das zweite wird eher für mich das Problem sein, wie gesagt, aktuell hab ich nur ein Kombischleifstein und dabei sollte es auch bleiben, außer eventuell dann ein passender Wetzstahl.


Vielen Dank erstmal für eure Antworten.
 
Zuletzt bearbeitet:

Bukowski

Mitglied
Ich persönlich habe nicht die Erfahrung gemacht, dass der FC61 (~Sandvik 13C26 / Uddeholm AEB-L) wesentlich schwieriger zu schleifen ist als der rostfreie Stahl der Herder K-Serie (AUS-8?). Auch die HRC Werte sind vergleichbar. Bis zum Haarespalten kann man mit entsprechenden Mitteln und Kenntnissen beide Stähle schärfen.

Was aber für das Herder spricht ist die ab Werk dünngeschliffene schneidfreudige Klinge. Die Miyabis sind keine Spaltkeile aber schon spürbar dicker. Ich würde sagen so durchschnittlich 0,15mm zu 0,3mm an der Schneide.

Wenn du dich für ein Messer entscheidest, dass ausgedünnt werden soll, werden wir dir schon bei den Formulierungen helfen.

Gruß,
Daniel
 
Ich persönlich habe nicht die Erfahrung gemacht, dass der FC61 (~Sandvik 13C26 / Uddeholm AEB-L) wesentlich schwieriger zu schleifen ist als der rostfreie Stahl der Herder K-Serie (AUS-8?). Auch die HRC Werte sind vergleichbar. Bis zum Haarespalten kann man mit entsprechenden Mitteln und Kenntnissen beide Stähle schärfen.

Was aber für das Herder spricht ist die ab Werk dünngeschliffene schneidfreudige Klinge. Die Miyabis sind keine Spaltkeile aber schon spürbar dicker. Ich würde sagen so durchschnittlich 0,15mm zu 0,3mm an der Schneide.

Wenn du dich für ein Messer entscheidest, dass ausgedünnt werden soll, werden wir dir schon bei den Formulierungen helfen.

Gruß,
Daniel


Ich denke, ich werde in die Richtung Burgvogel gehen mit einer Nachbearbeitung bei den Herrn Schanz.
Ich habe den gleichen Stahl wie beim Herder, aber günstiger Gesamtpreis und den besseren und sauberen Griff oder sehe ich das falsch?

An wen oder wo soll ich mich bzgl der Formulierung denn melden?

LG Dennis
 

Bukowski

Mitglied
Der Stahl ist nicht derselbe (ich habe mal irgendwo gelesen, dass Herder 440B / AUS-8 verwendet, ohne Gewähr). Auch härtet Herder auf 60 HRC, Burgvogel so auf 55-56 HRC. Bei der Standzeit würde ich Herder daher vorne sehen.

Ich habe zwei Messer der Herder K-Serie und die Griffe waren beide fehlerfrei verarbeitet. Allerdings sehe ich da das Burgvogel wegen halbintegraler Bauweise und angenehmerer Haptik (Geschmackssache) vorne.

Ich persönlich würde ja Herder als Betrieb, der den Handschliff hochhält, unterstützen.

Wegen Formulierung kann ich dir eine Mail schicken.

Gruß,
Daniel
 

tiffel

Mitglied
Das Herder mit Pom-Griff kostet bei Amazon 117€. Beim Schärfen muss man auch die Dicke berücksichtigen und da das Herder dünner ist wird es bei ähnlichem Stahl und ähnlicher Härte leichter zu schärfen sein. Bei Herder muss einfach weniger Material weg.


Wenn du dir überlegst das Messer dünnschleifen zu lassen, dann würde ich noch auf auf ein xinzuo verweisen.
Solinger Standardstahl, d.h. leicht zu schärfen. Ebenholzgriff und wunderbar rund. einfach in meinen Augen ein schönes Messer. Auch die Klingenhöhe/breite ist angenehm hoch. Wenn das dünn ist, ist es super.
 
Das Herder mit Pom-Griff kostet bei Amazon 117€. Beim Schärfen muss man auch die Dicke berücksichtigen und da das Herder dünner ist wird es bei ähnlichem Stahl und ähnlicher Härte leichter zu schärfen sein. Bei Herder muss einfach weniger Material weg.


Wenn du dir überlegst das Messer dünnschleifen zu lassen, dann würde ich noch auf auf ein xinzuo verweisen.
Solinger Standardstahl, d.h. leicht zu schärfen. Ebenholzgriff und wunderbar rund. einfach in meinen Augen ein schönes Messer. Auch die Klingenhöhe/breite ist angenehm hoch. Wenn das dünn ist, ist es super.


Und die Reise geht weiter :irre:

Das sieht natürlich noch interessanter aus, hast du damit selbst Erfahrungen gehabt oder woher kommt die Empfehlung für dieses Messer Tiffel?
 

tiffel

Mitglied
Erfahrungen habe ich nicht, aber es kribbelt mich in den Fingern es zu bestellen. einfach aus Spaß an der Freud. Nicht weil ich es brauche.
Ich finde einfach, dass da alles passt. super Verarbeitung, Ebenholzgriff (das gibt es kaum noch) tolle Gesamtform, die nicht altmodisch wird allmählicher Übergang vom Griff zur Klinge, schöne Klingenhöhe, nicht wie oft die mickrigen 4,3 cm, die Form gibt es auch mit Damastklinge, aber zum Dünnschleifen ist der weichere Stahl sogar geeigneter, weil er mehr verzeiht, außerdem würde ein Dünnschliff die Damastzeichnung beeinträchtigen, Wenn das dünn ist hast du für wenig Geld ein Spitzenmesser, das sich leicht mit dem Wetzstahl scharf halten lässt.
 

Bukowski

Mitglied
Erfahrungen habe ich nicht, aber es kribbelt mich in den Fingern es zu bestellen. einfach aus Spaß an der Freud. Nicht weil ich es brauche.
Ich finde einfach, dass da alles passt. super Verarbeitung, Ebenholzgriff (das gibt es kaum noch) tolle Gesamtform, die nicht altmodisch wird allmählicher Übergang vom Griff zur Klinge, schöne Klingenhöhe, nicht wie oft die mickrigen 4,3 cm, die Form gibt es auch mit Damastklinge, aber zum Dünnschleifen ist der weichere Stahl sogar geeigneter, weil er mehr verzeiht, außerdem würde ein Dünnschliff die Damastzeichnung beeinträchtigen, Wenn das dünn ist hast du für wenig Geld ein Spitzenmesser, das sich leicht mit dem Wetzstahl scharf halten lässt.

Aus rationalen Gründen spricht nichts dagegen, auch wenn ich das Burgvogel mit Walnussgriff schöner finde, aber das tut nichts zur Sache. Den Erfahrungsberichten über die "Ali-Messer" (nicht despektierlich gemeint) zu urteilen und auch meiner eigenen Erfahrung mit einer Bestellung dort sind die Messer zwar solide verarbeitet aber von der Klingengeometrie her eher vergleichbar mit Solinger Dickschliff. Ich würde mich daher auf Ausdünnen einstellen.

Gruß,
Daniel
 
Aus rationalen Gründen spricht nichts dagegen, auch wenn ich das Burgvogel mit Walnussgriff schöner finde, aber das tut nichts zur Sache. Den Erfahrungsberichten über die "Ali-Messer" (nicht despektierlich gemeint) zu urteilen und auch meiner eigenen Erfahrung mit einer Bestellung dort sind die Messer zwar solide verarbeitet aber von der Klingengeometrie her eher vergleichbar mit Solinger Dickschliff. Ich würde mich daher auf Ausdünnen einstellen.

Gruß,
Daniel

Ja die würde ich zum ausdünnen dann weitergeben, darauf habe ich mich ja eingestellt wenn ich so ein Messer von Ali bestelle.
Ich werde nun mal in mich gehen die Woche und dann mal schauen was am Freitag dabei rum gekommen ist :)

Bis hierher erstmal vielen dank an euch für die nette Hilfe

LG Dennis
 

Bukowski

Mitglied
Was raus ist musst du entscheiden.

Miyabi ist auch nicht übel und zurzeit recht günstig zu bekommen. Für meine Bedürfnisse wäre mir die Klinge etwas zu dick, ist aber dünner als Solinger Standardmesser. Und optisch gefällt es mir persönlich halt überhaupt nicht.

Herder K5 ist ootB Preis-Leistungstechnisch eines der besten Serienmesser die ich kenne.

Gruß,
Daniel
 

tiffel

Mitglied
Was darf es sein? Das deutsche mit dem schönen Holzgriff oder das Wunderbare aus Fernost mit edlem Ebenholzgriff. Für das günstige spricht: "ich bin ein Familienvater der gerne kocht, nicht mehr nicht weniger. Auch mache ich mal die Plastikverpackung von den Lebensmitteln damit auf, auch habe ich eine Frau die das Messer nachdem schneiden einfach mal liegen lässt für ne halbe Stunde, wenn unsere kleine Tochter (8 Monate) anfängt zu weinen." Ich bin für B und Alle: B, B, B, B, B :)
 
Was darf es sein? Das deutsche mit dem schönen Holzgriff oder das Wunderbare aus Fernost mit edlem Ebenholzgriff. Für das günstige spricht: "ich bin ein Familienvater der gerne kocht, nicht mehr nicht weniger. Auch mache ich mal die Plastikverpackung von den Lebensmitteln damit auf, auch habe ich eine Frau die das Messer nachdem schneiden einfach mal liegen lässt für ne halbe Stunde, wenn unsere kleine Tochter (8 Monate) anfängt zu weinen." Ich bin für B und Alle: B, B, B, B, B :)



So da bin ich wieder, ich hab nun mein Bauchgefühl entscheiden lassen und es ist NICHT B geworden, tut mir leid tiffel :staun:

Ich habe 1x das Miyabi bestellt und einmal das Burgvogel in Natura Line.


Das Miyabi ist heute angekommen, erste Schneidversuche waren, für mich als Laie, eine neue Welt. Das Problem ist aber das die Klinge nach links gebogen ist und das nicht wenig wie ich es sehe. ca. 3-5mm wenn ich die Klinge auf den Tisch lege am Griff steht die Spitze gut hoch.
Ist so etwas Fertigungstoleranz?

Ich bin mal auf das Burgvogel gespaant.

Wenn gewollt füge ich auch gerne ein Foto von der Klinge hier ein.
 
[/URL][/IMG]
[/URL][/IMG]