Her mit den kleinen Franzosen- vive la France

Abu

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Hallo Virgil,
Prima, dass hier wieder was in Bewegung kommt. Die „Franzosen“ stehen immer auch für Lebensart, wie man auch aus deinen Bildern sieht. Schönes Lag mit sehr ungewöhnlicher Klinge.
Ich hab mein Herz auch wieder diesen Klassikern ein bisserl mehr geöffnet. Mir fällt auf, dass auch sehr renommierte Macher wie Herrero zum XC75 greifen, sehr traditionell. Empfehlenswert?

Ja, mein Yssingeaux von JB ist klasse, danke nochmals für die 1. Hilfe. War der richtige Zeitpunkt. Ich verfolge jetzt regelmäßig seine Entwicklung, die Preise sind schon angezogen.😊

Auch einen guten Rutsch und Gesundheit im Neuen Jahr
Abu
 

Ritchie

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Hallo Franzosenfreunde,

zuzüglich zu den ca. 10 FdL und FP mit Holz und Horn haben sich bei mir in der letzten Zeit auch einige Franzosen mit alternativen Formen und Griffmaterialen angesammelt. So schön Holz und Horn und auch sind, manchmal hat man halt auch mal Lust auf was modernes aber trotzdem klassisches.
Gerade im Sommer ist so ein leichtgewicht, wie da LeThiers in Carbon einfacher in einer leichten, dünne Hose zu tragen, als ein entsrpechendes Laguiole.

Angefangen hat das bei mir mit den beiden hier:
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Oben das besagte Le Thiers par Chambriard "Compagnon" mit den selbstragenden Carbonschalen und untendrunter das nicht wesentlich schwerere "Just A Little Serious" Ska in schwarzblau weißem Micarta von Roland Lannier. Beide machen nicht nur im Restaurant sehr viel Spass.

Es ergab sich im weiteren Zeitverlauf, dass ich ein günstiges Angebot für ein "Spring Heeled Jack" in Carbon, ebenfalls von Roland Lannier, ergattern konnte. Ein sehr großes Messer und nicht nur für das Restaurant (da ist es fast zu groß), sonder eher für eine richtig gute Vesper geeignet.
Jetzt haben meine Frau und ich beide je eines mit Carbonschalen für das Essen auswärts.
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Zum Ausklang des Jahres konnte ich noch ein Perceval "Le Francais" in diesem wunderschönen blauen Krion ergattern. Je nach Lichteinfall sieht das anders aus, einfach schön. Ich mag das so sehr, dass ich es mittlerweile fast immer mit ins Restaurant nehme (wenn wir dann mal wieder dürfen), weil ich die Farbe so g... finde.
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Zwischendurch habe ich mich noch in die Form des "Le Lombard" von Adrien Giovaninetti verliebt. Auch das dunkelblaue gesprenkelte Micarta hat es mir angetan. Wie das Le Thiers schön leicht und daher auch für den Sommer sehr geeignet. Die beiden Lanniers liegen preislich hier deutlich drüber, so dass auf einer schönen Fahrradtour das "Le Lombard" jetzt mit darf. Auf das Le Thiers hat meine geliebte Frau das Erstzugriffsrecht beansprucht.

Hier jetzt nochmal alle zusammen (v.o.n.u. Roland Lannier "Spring Heeed Jack" Carbon; Le Thiers par Chambriard "Compagnon" Carbon; Adrien Giovaninetti "Le Lombard" in dnkelblauem Micarta; Roland Lannier "Just A Little Serious" SKA in schwarzblau weißem Micarta; Perceval "Le Francais" in blauem, baltischen Krion)
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(das Bild von der anderen Seite findet Ihr im Messerbilder Thread)

Viel Spass und lasst mich wissen, wer von Euch sich auch für etwas neuere Formen und Materialen begeistern kann, oder ob ihr doch eher auf der traditionellen Schiene bleibt.

Salut
 
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Abu

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Hallo Ritchie,
Ich hab die Vielfalt an Material bei deinen schönen und schlanken Franzosen bereits bei deiner Bildpräsentation bewundert. Danke für den ergänzenden Bericht. Gerade diese modernen Messer eignen sich nmM ganz hervorragend für farbliche oder materielle Experimente. Das Krion sticht natürlich super heraus, darauf muss man erstmal als Griffmaterial kommen.
Ich bin bei meinen Messern doch eher konservativ, merke aber den zunehmenden Reiz zu neuartigen Materialien, seit ich mich wieder mit frz. Messern beschäftige. Könnte die also ggf mal folgen.....
Dass diese Messer immer wieder Spaß machen und man sie gern ausführt, das kann ich absolut bestätigen.
Aber wo bekommt man denn z Zt soooo ein Steak serviert...., außer daheim?
Gruß
Abu
 

Ritchie

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Aber wo bekommt man denn z Zt soooo ein Steak serviert...., außer daheim?

Hallo Abu,

das gabs in der Dorfkneipe. Ein Österreicher hatte diese vor 32 Jahren übernommen und ist im November in den wohlverdienten Ruhestand gegangen. Ob das nach der Wiedereröffnung noch genau so sein wird??? - Mer waas es net...
 

Virgil4

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Sehr schöne Franzosenfamilie - mein Favorit für das Restaurant wäre das Lannier wegen seiner Klingenform :super:
 

RFB

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Übrigens, das Opinel gibt es auch in einer "Spezialversion". Durch Marketeriearbeiten (3-D-Holzpuzzle;-) des l'ébéniste d'art Bruno Chaperon wird das französiche Standartmesser in ein unverwechselbares Einzelstück verwandelt. Die Mischung aus 4 verschiedenen Hölzern spielt mit Kontrasten und Sinusformen. Die Technik (assemblage sinusoidal) ist patentiert. Hab selbst so ein Stück in meiner französischen Sammlung. Hier der passende Link um sich ein Bild zu machen: Couteau de poche Chaperon N°08
 

RFB

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Bei diesem unverwechselbaren französischen Neo-Regionalmesser auf dem verlinkten Foto handelt es sich um eine geschützte Marke. Es soll daran erinnern, dass der Hafen von Dieppe zur Zeit Louis XIV der premier port français war. Das Griffende ist dem Schwanz eines Herings nachempfunden. Der Griff ist aus Bois d’Amourette bzw. Schlangenholz. Das Griffholz ist durch eine blaue Naturfasereinlage farblich von der Platine abgesetzt. Die Klinge ist hohlgeschliffen, hat eine Länge von 95 mm und ist aus rostfreiem Edelstahl Z70C13. Die Feder besteht aus Z20C13. Ich hab das gute Stück direkt in Dieppe gekauft. Ein netter und unverwechselbarer kleiner Franzose.
Google Maps
 

RFB

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Der Link führt mich zwar nach Dieppe, aber zu keinem Messer.

Abu
Hallo Abu,

komisch - bei Furlan (und mir) klappts. Vielleicht liegt es am Browser - ich nutze Firefox. Beim Link von Rudi ist das Foto leider klein. Mein Link führt eigentlich zu einem großen Bild meines eigenen Exemplars.
Hier nochmal der Link (vielleicht klappt es ja jetzt):
Google Maps
Alternativ kannst Du wenn Du in Maps in Dieppe bist, auf die Coutellerie gehen und dann im Fenster nach unten wandern. Dort ist das Foto zu finden.
Gruß
Rainer
 
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Rudi_57

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Servus,
ich hatte in Maps cookies deaktiviert, jetzt gehts.
Bin nicht so ein ganz großer Fan vom Gockel.
Rainer, Du spielst gerade ganz gefährlich mit meinem Messer - Budget. :)
Rudi
 
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RFB

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Du spielst gerade ganz gefährlich mit meinem Messer - Budget. :)
Rudi
Hallo Rudi,

sorry - ich kann nur um Entschuldigung bitten :).
Als kleine Entschädigung eine Empfehlung:
Es lohnt sich das Messer in Dieppe zu kaufen. Die Internetseite der Coutellerie ist nicht besonders gelungen. Die Griffmaterialien kommen erst vor Ort richtig zur Geltung. Beispielsweise sieht auch Platane oder der Wellendamast (passend zur Fischform) richtig gut aus.
Außerdem war Dieppe früher DER Elfenbeinhafen in Frankreich und es gab zahlreiche Elfenbeinschnitzer. Viele ältere Leute haben diverse Alltagsgegenstände aus Elfenbein, darunter auch Messer mit geschnitzten Griffen. Inzwischen hat der letzte Schnitzer seine Werkstatt geschlossen, es gibt nur noch den Freundeskreis.
Aber im Chateaux über dem Ort ist ein Museum mit einer eingerichteten Werkstatt und zahlreichen Schnitzereien aus Elfenbein. Darunter unglaublich feine Stücke (sieht teilweise aus wie gewebter Stoff).
Ein Besuch in Dieppe lohnt sich also sowohl wegen der Messer als als auch wegen der Elfenbeinschnitzerei (und der Ort selbst ist auch nicht schlecht - außer dem Stück direkt am Meer).
Hier ein Vorgeschmack:
Sculptures d'ivoire - Picture of Musee de Dieppe, Dieppe - Tripadvisor
 

Rudi_57

Premium Mitglied
Servus Rainer,
danke für den Tipp.
In Dieppe bin ich, trotz reichlich Frankreich - Erfahrung, noch nie gewesen,
ein Grund mal hinzufahren, und vielleicht auch die eine oder andere Muschel
an einem Gläschen Weißwein zu essen bzw. trinken. :)
Wenn man endlich wieder darf...
Rudi