Hartmetalschärfer (Warum sind sie schlecht?)

El Dirko

Mitglied
Hy, ich suche Antwort auf folgende Frage. Ich hatte hier auch mal eine kurze Erklärung gesehen, leider finde ich sie nicht mehr. :(

Warum sind Schärfer die Hartmetal oder Wolfram verwenden schlecht? (Also diese Billigschärfer.)
Mir war so das die Begründung war, dass das Messer nicht lange scharf bleibt. Aber warum ist das so?

Ich hatte hier auch mal eine kurze Erklärung gesehen, leider finde ich sie nicht mehr. :(
Danke schonmal.
Gruß
El
 

papabaer

Mitglied
Es gibt auf dem Markt auch viele Messerschärfeinrichtungen, die Ihren Namen nicht verdienen. Diese Geräte schleifen meist nicht, sondern heben einen groben Span ab. Damit bekommt man kurzzeitig das Gefühl einer scharfen Klinge, solange der Grat, der dabei entsteht, noch nicht umgeknickt ist. Das Problem ist allerdings, dass man die Form der Klinge damit versaut, weil es ziemlich schwierig ist, den gleichen Anpressdruck auf der gesamten Länge der Klinge beizubehalten. Man bekommt mit solchen Mitteln auf Dauer eine hakenförmige Klinge, die nicht erwünscht ist. Solche Ausführungen werden meistens mit der einen Hand auf dem Tisch festgehalten und die Klinge wird ein paar mal durch, in einem bestimmten Winkel fixierte Hartmetallklingen oder Keramikplättchen, gezogen. Mit solchen Geräten hat man selten Freude auf Dauer und sie reichen nur geringen Ansprüchen an die Schärfe. Auf jeden Fall sollte man kein gutes Messer damit traktieren!

GEKLAUT VON LEO´S :Messer schärfen - aber richtig
http://www.ulrichlennartz.de/sub-leo/messer.htm
Hallo Leo ich hoffe du bist mir nicht bös :steirer:
 
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R

Rebell

Gast
Also ich kann nur sagen, daß ich mal so einen SchärfHai hatte, da gibts ja alle möglichen Namen. Das Dreckding hat nur den Faden des Messers verkratzt und das Messer war nacher noch stumpfer. Ich habe mal eine Werbesendung über die Dinger gesehen und da war alles rasiermesserscharf, nach der Bearbeitung mit so einem Ding. Von Wegen mit einer Axt Tomaten schneiden. Die Scheißteile sind höchstens was für den Dreckeimer. Also Finger weg!!!!


Gruß


Daniel
 

luftauge

Mitglied
@ AndreasD:
Ach was :D :staun:

Dann such mal hier im Schärfen-Forum, da wurde das Thema Sense schärfen/dengeln schon ausführlich behandelt, ich dengel meine Sense selbst, und schärfe sie auch mit HM-Schärfern nach ;) , der Amboss ist ein bischen schwer zum mitnehmen, und ein Spitt besitze ich noch nicht :D

Gruß Andreas
 
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darley

Mitglied
sensen

ich hab früher viel mit sense gearbeitet.
sowohl gras mit den langen als auch im wald mit diesen kürzeren, breiten sensen.

gerade gras sensen ist schon eine fast meditative angelegenheit.
das hat viel mit rythmus und atmen zu tun.
ich hab festgestellt, dass man probleme bekommt, sobald man mist im kopf hat.
geht richtig gut nur relaxed minded.ansonsten hängt man dauernd oder drischt das teil in die erde.

abgezogen hab ich immer gut mit diesen normalen sensensteinen.
geht gut in die finger, wenn man nicht aupasst - autsch!

diese hartmtall-schärfer sind absolutalmente sch..ße.
würde ich auch einer guten sense nicht antun.
die muss schneiden und nicht hacken oder sägen.
und ein-zweimal im jahr zum dengeln!

bernd
 

luftauge

Mitglied
@ AndreasD:
Eigentlich mit Stihl, aber manche Sachen gehen mit Sense einfach besser, vor Allem zu Anfang "der Saison", danach mit Stihl.

@ Darley:
Die Dinger sind wirklich grausam für Klingen, ich habe diesen "Knubbel" von Herbertz,
wenn man vorsichtig damit arbeitet, d.h. ohne übermässigen Druck auf die Klinge, kann man die Schärfe eine gewisse Zeit erhalten - sichtbare Scharten, die durch harte Halme in die teils haarfeine Schneide gebrochen oder gebogen werden, kann man zwischendurch damit wieder glätten.
OT:
An der Sache mit der "Meditation beim Sensen" ist was dran, man braucht Zeit, Rythmus, gutes Auge, Konzentration und auch Kondition, aber auch mit dem Sensestreicher/-stein muss man gut üben, bevor es was wird.

Gruß Andreas