Größter Fehlkauf?

Rage

Mitglied
Was war euer größter Fehlkauf ?

Bei mir wars ein Buck Nighthawk, plain, mit Utility-Klinge. Der Griff
aus Kraton sicherlich einer der Besten die ich je gesehen hab. Aber die Klinge :( . Lieblos und ungleichmäßig verarbeitet, die Schneide nicht symmetrisch geschliffen, am Ricasso siehts echt übel aus.An der Klingenspitze schwarze Verfärbung(zu heiss geschliffen?).
War mein erstes feststehendes Messer, hatte zu der Zeit von Qualität
keine Ahnung, ich würds nicht mehr kaufen.

Viele Grüsse von Rage
 

ge2r

Mitglied
Hallo Rage,

Eines meiner ersten Messer, und wohl das einzige, das ich mir mit Sicherheit nicht mehr kaufen würde, ist das kleine CRKT M16 Tanto mit Carbongriff.

Solide ist es zwar, das Teilchen, und der Liner sitzt fest und sicher. Es sieht noch nicht mal übel aus (zumindest fand ich das damals), ist als User aber nahezu unbrauchbar!

Die (Tanto-)Klinge ist nur knapp über 6 cm lang, aber 3 mm dick, und das bis fast ganz zur Spitze. Entspechend steil ist der Schleifwinkel - das Messer bleibt einfach stecken!

Ausserdem ist der Griff zu klein um gut in der Hand zu liegen und das Messer schnell und bequem öffnen zu können. Hinzu kommt, dass die Daumenstifte sich in geschlossenem Zustand fest an den Griff legen.

Also entweder Tanto und Tactical;) , dann die grosse Ausführung, oder klein, handlich und alltagstauglich, dann die Spearpoint-Klinge.

Gruss,
ger
 

jangs

Mitglied
Eigentlich alle meine ersten Messer.:mad:
Als ich intensiv zu sammeln begann, hab ich alles gekauft was billig war und irgentwie nach Messer aussah.
Das war in der Zeit vor dem Messerforum :rolleyes:
Damals hielt ich Herbertz für tolle Messer, Böcker waren mir zu teuer und Puma hielt ich für das Beste überhaupt. :ack:
Mittlerweile mache ich eine Suche bei eb.. und sortiere nach den höchsten Preisen zuerst :irre: .
Meine Anfangsmesser habe teilweise verschleudert oder sogar weggeworfen.
Und ehe ich heute ein Messer kaufe überlege ich es mir genau (kein Wunder bei dem Preisniveau wo ich angekommen bin...).
Und wenn ich mal eine Entscheidungshilfe brauch, poste ich hierher.
Hier werde ich geholfen :glgl: (Entschuldigt mein schlechtes Deutsch, ich seh zuviel fern )
 

aqua

Mitglied
Das beschissenste Messer?
Einfache Antwort! Ein Herbetz Ganzmetallklappmesser. Das konnte ich schon nach zwei-drei Schnitzern ins Holz auch seitlich um etwa 0,5cm "klappen". Die viel zu weiche Klinge aus absolutem Billigstahl war spätestens da stumpf. Es war nach 2 Tagen leichtem Einsatz praktisch schrottreif und hat dafür stolze 40 DM gekostet.
Dieses Messer hat mich aber daran erinnert, dass das teuerste oft das günstigste ist weil (fast) alles andere eh scheisse ist!
Darum kann ich jangs nur voll zustimmen: Erst denken, dann kaufen!!
 

vector0168

Premium Mitglied
Böker Top Lock

Böker Top Lock, habe ich mir vor meiner MF-Zeit mal im Urlaub gekauft (Bergsteigen-Gewichtsreduzierung). Schnitthaltigkeit miserabel, der Lock wurde beim festen Greifen versehentlich mit dem rechten Daumenglied gelöst, das Teil klappte ein und ich schnitt mir gewaltig in die Finger.:angry:
 

WalterH

Mitglied
Nicker von Ernst Roettgen, gekauft bei Manufactum.

An sich nicht schlecht, C75 Stahl, sehr schlichtes Design. HRC 61 oder 62 nach Angabe im Katalog.

Beim ersten Messer war die Klinge voellig verzogen und beim Schleifen gabs staendig Ausbrueche - und zwar keine kleinen.

Zurueckgegeben.

Beim zweiten Messer war die Klinge ebenfalls etwas verzogen, allerdings bei weitem nicht so. Der Schliff war saumaessig. Unsymmetrisch etc. Und die scheide am Scheidenmund nicht vernuenftig verklebt - das droeselt auf. Zumindest liess es sich so schaerfen, wie man das von dem Stahl erwartet!

Das zweite hab ich dann behalten - selber schuld, ich weiss, aber ich beschwer mich halt nicht gern. Bin da sehr phlegmatisch. :ack: :ack:

-Walter
 
Zuletzt bearbeitet:

le.freak

Premium Mitglied
miss(t)kauf

also zumindest moecht ich hier mal das buck oddyssey erwaehnen (hatte die hcs-variante). ein hohlschliff, da kommen meine rasiermesser nimmer mit, der liner schlackerte wie ein laemmerschwanz und stand zudem auch noch so weit raus, dass man ihn beim normalen anpacken zappeln liess. zuerst war ich halt begeistert von dem guten stueck und es lag eins a in der hand, aber dann ...

und das schrade clipdingens mit dem drehbaren clip. alles gut, klassemesser aber die idee mit dem clip der sich drehen laesst ist echt nervig irgendwann.

ansonsten ... ausser den billig-kuechenmessern die jetzt stueck fuer stueck ausgetauscht werden .. nix.
 

Meik

Mitglied
Das Gigand Spectrum LT (Fred Carter Design).

War mein erstes teureres Klappmesser und sollte Alltagsuser sein...
Nach 2 Wochen bewegte sich der Clip; Festziehen der 3 (absoluten Mini- (1mm Schlüssel!) Inbus-)Schrauben bewirkte, dass mir 2 entgegenfielen, da sie gerade an der Stelle im Alugriff verschraubt sind, wo dieser wegen der Ausfräsung für den Liner eine Stärke von nur ca. 1mm(!!!) hat!
Statt Clip jetzt also nur noch drei Löcher im Griff...
Ach, und die Fangriemenhülse hinten klappert, da sie fast 1mm zu kurz ist.

Fazit: Ein Messer nur zum Anschauen.

cu
 
Das CRKT Mirage:
Äußerst merkwürdige Sägezahnung, sehr Kratzeranfällige Klinge, beschissener Clip(auf der falschen seite), der zu fest sitzt...dadurch geht das Messer schlecht in die Tasche und aus der Tasche.
Der Liner sitzt gut, dauerte aber eine Woche, um den beweglich zu kriegen, mein Daumen war regelrecht zerfetzt.
Das Griffdesign ist optisch(Kaufgrund gewesen) sehr gut, aber fuktionell gesehen ein Alptraum. Super flutschig und kantig.
Eifach nur Müll.
Fühlt sich an, als ob man nen tiefgefrohrenen Müsliriegel in der Hand hält.

Das Emerson Comander, weil es alle Hosen zerfetzt.

Sonst kann ich nur sagen, daß ich viele Messer zu teuer gekauft habe, was daran lag, daß ich das Forum noch nicht kannte!!!

Mein erstes "richtiges" Messer, was ich mir kaufte, war gleich ein Volltreffer: Spyderco Horn LW. Das Teil liebe ich noch immer, nur das ich es jetzt sogar zweimal habe.
:lechz: :lechz:
 

Almi

Mitglied
Das BM-Spike - optisch fand (und finde) ich es ganz interessant, doch weil ich schon beim Käseschneiden Angst haben muss, dass mir die Spitze abbricht, habe ich es niemals bei mir.

Dabei habe ich nur ein Sammelkriterium - ich muss die Messer regelmäßig tragen und benutzen wollen.
 

birkensee

Mitglied
Mein schlechtester Kauf war ganz klar das
Puma Bowie.
Schlechter Griff, scheiss Grösse.
Also kein Messer was man nicht in der Hnad hatte kaufen !!!!!!!!

Gruß Stefan
 

lorbas

Mitglied
Böker Speedlock.

Massig Klingenspiel und die stumpfeste Klinge die ich jemals out of the box hatte.

Gruß

lorbas
 

HankEr

Super Moderator
Benchmade 975 (oder so ähnlich, dieses Emerson-Dingens halt). ChisleGrind, american Tanto-Form, Wellenschliff, spröder Stahl, Beschichtung, Klinge schleift am Liner. :argw: :angst: :waaah:

War mein erstes Einhandmesser und ich habe gleich viel daraus gelernt. Insofern möchte ich es doch nicht als Fehlkauf titulieren. Soviele Irrwege des Messerbereichs zusammen an einem Messer, das ist schon was, da bleiben einem viele Fehlkäufe erspart. :)
 

Hartmut

Mitglied
Das CRKT-M18.
Der Liner gab beim ersten zarten Schlag auf den Klingenrücken auf.
Das war mein viertes von CRKT und bei allen hielt - und hält - der Liner tadellos. Aber es war auch das erste, daß zusätzlich den LAWKS-Hebel hatte. Und prompt taugt der Liner nichts mehr! Seitdem frage ich mich, ob die Jungs von CRKT auf dem "Da geben wir doch lieber ´nen Vierteldollar für den LAWKS aus, als uns die fieselige Arbeit mit ´nem guten Liner zu machen"-Trip sind.

Hartmut
 
Smith & Wesson 'California Legal' Automatic...eigentlich ein tolles kleines Teil, billig auf *** Gelöscht. Hinweise auf Internet-Auktions-Plattformen sind im Messerforum nicht erwünscht. *** ersteigert, aber die Verarbeitung war sensationell schlecht: die zwei Griffhälften passten eigentlich überhaupt nicht zusammen...
 
Gerber Chameleon, das Mittlere

unhandlich zum Öffnen, dafür aber saugut in der Hand liegend, Verschluss scheisse, klappt schon beim Schlag auf die Handfläche zu, und richtig scharf war es auch nicht ...

... Fazit ausgepackt, angeschaut, eingepackt und verkauft.

VG
Alex
 

neo

Mitglied
das war definitiv das BM Emerson CQC 7 A Tantomit dem Scheißelgrind auf der falschen Seite und dazu noch stumpf wie harry!! Für nen Linkshänder der es sich selbst schärfen kann o.k., aber für mich : no way!!!!( Und ich esel hab derzeit, also for dem messerforum, 250,-DM dafür spendiert!!):angry: :waaah: :glgl: :boes: :haemisch:

das Puma White Hunter mit Kraton griff ist aber auch eine Katastrophe, das nur mal nebenbei gesagt!!

Gruß neo
 

beagleboy

Premium Mitglied
Tja...

Als ich den Thread zuerst gesehen hatte, dachte ich: au ja, da fällt mir sicher auch was ein. Ich sammle (leidlich ernstzunehmende) Messer nun auch schon bald 20 Jahre.
Aber als ich dann so in mich gegangen bin, habe ich gemerkt, daß bei meinen Teilen eigentlich keines dabei ist, das im Nachhinein nicht leidlich das gehalten hat, was ich mir im Vorhinein davon versprochen hatte. Die Erkenntnis hat mich zwar selbst erstaunt, aber irgendwie gab´s nie einen wirklichen Fehlkauf bei mir. Heute liegen da diverse Pumas, Gerbers, Victorinox und Wengers, alte Smith & Wessons, Benchmades, auch ein Böker dabei (jaja...), hoffentlich bald was von MOD, usw.
Irgendwie mag ich sie alle!
 
E

Eisbär

Gast
Euer grösster Fehlkauf

[HankEr: mit älterem Theme, gleichen Inhalts zusammengeführt]

Hallo!
Da hier immer von tollen Neuanschaffungen geschwärmt wird, würde ich gerne wissen, welchen Messerkauf Ihr am meisten bereut habt.

Bei mir war es das Böker Orca.
Grund:
- zum Schneiden ungeeignet.
- Beschichtung ist seit dem Versuch Tomaten zu schneiden fleckig. (Der Versuch misslang, die Tomaten wurden eher zerdrückt)
- Microverzahnung hat sich nicht effektiver erwiesen als eine einfache Schneide (getestet an verschiedenen Seilen)
- Macroverzahnung ist zu grob.
- Messerscheide ist vollkommen unförmig und viel zu massiv.
- Messer ist zu teuer.

Schade um die 160 Euro, Messer liegt nur noch rum.

Gruss Eisbär