Gränsfors: Forstbeil oder -axt??

Beru

Mitglied
Ich möchte mir eine neue Gränsfors Axt zulegen. Ich habe schon das Wildmarks-Beil und bin von der Qualität sehr überzeugt.

Jetzt frage ich mich, ob ich mir das Forstbeil / kleine Forstaxt oder die große Forstaxt zulegen soll. In der Form sind sich ja beide recht ähnlich.

Das Forstbeil hat eine Länge von 58 cm und wiegt 1000 g. Die Forstaxt ist 64 cm lang und wiegt 200 Gramm mehr. Die 200 Gramm sollen aber nicht entscheidend sein.

Mit dem Beil bzw. der Axt möchte ich auch mal einen Baum fällen und ihn danach mit Keilen der Länge nach spalten können; sie aber eben auch einhändig benutzen.
Das Forstbeil kann man ja auch einhändig benutzen, aber es steckt bei beidhändiger Verwendung natürlich auch nicht so viel Power dahinter wie bei der Forstaxt. Letztere könnte man ja evtl. auch einhändig benutzen, wenn man sie weiter vorne greift.

Ich möchte die Axt auch mal mitnehmen, wenn ich mit einem 70l-Rucksack unterwegs bin. Wenn ich mit kleinem Gepäck draußen bin, nehme ich das Wildmark mit.

Was meint ihr? Forstbeil oder Forstaxt??


Danke!
 
G

gast

Gast
nimm die axt, das Beil hat mein Freund, damit ein Baum fällen? Je nach dem wärst Du da lange dran, zum fällen eindeutig zu klein... dennoch super Qualität.
 

Hunter

Mitglied
...
Mit dem Beil bzw. der Axt möchte ich auch mal einen Baum fällen und ihn danach mit Keilen der Länge nach spalten können...

...Forstbeil oder Forstaxt??

Für zuhause würde ich der Forstaxt wegen den 200g mehr Kopfgewicht den Vorzug geben. Für unterwegs hast Du ja das Wildmark.

Keile treiben würde ich mir verkneifen, das werden die Häuser beider Werkzeuge nicht lang mitmachen. Da brauchst Du einen Spalthammer oder eine Schlegelaxt. Ich persönlich nehme dafür einen 5kg Vorschlaghammer, dabei aber unbedingt den eigenen Gesichts- und Augenschutz wegen der Splittergefahr nicht vergessen. "Zuschauer" werden dabei weggeschickt, außer Sie haben auch einen eigenen Gesichts- und Augenschutz.
 

chamenos

Super Moderator
Moin
Letztere könnte man ja evtl. auch einhändig benutzen, wenn man sie weiter vorne greift.

....oder einfach ein bißchen trainiert:D

Keile treiben würde ich mir verkneifen, das werden die Häuser beider Werkzeuge nicht lang mitmachen.

Wieso? Kunststoff- oder Hartholzkeile sind kein Problem.
Bis ich mir drei Stahlkeile gegönnt habe, habe ich alle Stämme mit Buchenkeilen gespalten.

Was meint ihr? Forstbeil oder Forstaxt?

Wenn du schon was Kleines hast, dann klar die Forstaxt.

Gruß
chamenos
 

williw

Super Moderator
Moin,

noch eine Stimme für die große Forstaxt.
Ich hatte bei Grube beide in der Hand und musste dann nicht lange überlegen, welche ich kaufe.
Ein noch kürzerer Stiel ist fürs Spalten von Anmachholz vllt. noch ganz ok, macht aber beim Fällen und Entasten keinen Spaß mehr. Imo.

Willi
 

Droppoint

Mitglied
Von mit auch ein Plus für die Axt. Beim Tragen fällt das Mehrgewicht nicht so stark aus, beim Schlage ist wegen der Fliehkräfte 200gramm am Kopf schon deutlich zu spüren und erleichtert die Arbeit deutlich.

Gruß

Uli
 

Beru

Mitglied
Danke! Meine Sorge ist eben nur, ob ich mit der Axt auch "feine" Arbeiten, wie z.b. grobes Schnitzen machen kann. Weiß aber auch nicht, ob das mit dem Forstbeil so viel leichter geht...

Das Wildmark ist für so etwas echt gut, aber ich will eben für andere Arbeiten auch mal was größeres haben. Und 2 Beile bzw. ein Beil und ne Axt will ich natürlich nicht schleppen. Ich dachte eben dass das Forstbeil eine Komprisslösung ist, wenn man nicht 2 Dinger schleppen will.

Meint ihr bei "feinen" Arbeiten ist die Forstaxt viel unhandlicher als das Forstbeil?
 

chamenos

Super Moderator
wo wohnt ihr eigentlich, dass ihr so einfach im Wald einen Baum umnieten könnt? Würde ich auch gerne mal ...

....die entstehenden Schäden durch "Wochenend-Rambos" größer ist, als die Schäden durch "Wildverbiss"...

Da stelle ich mir die Frage, wo du eigentlich wohnst.

Unser Förster würde mir gerne Geld dafür zahlen, dass ich ihm seine völlig verwilderten und zugewachsenen Kiefern- und Fichtenanpflanzungen etwas auslichte.

Wobei ich die letzten 30 Bäume (über 20cm Stammdurchmesser) bei mir auf dem Grundstück gefällt habe.
Fällt aber kaum auf, - sind noch genug da:D

Das Fällen und Entasten mache ich mit einer Axt (2,4 Kilo Kopfgewicht), - Kleinschnibbeln mit ner Stihl und das Spalten altdeutsch mit dem Spalthammer.
Beile gibt es bei mir nur zum Werfen und für die Küche.
 

Hunter

Mitglied
...eine Frage zwischendurch...

wo wohnt ihr eigentlich, dass ihr so einfach im Wald einen Baum umnieten könnt? ...

"Einfach so" kann ich auch keinen Baum fällen, obwohl ich im Outback wohne. Aber wenn man wie ich nur mit Holz (Pellets und Scheitholz) heizt, braucht man (legale) Quellen. Wenn man dann in manchen Jahren bis zu 45 Ster umhaut (allerdings nicht mit der Axt, sondern Mrs. Stihl) sind das ein paar kleinere und größere Bäume. Vorgespalten wird dann meistens mit der Hand (siehe Beitrag oben, wobei ich ausschleißlich Stahlkeile verwende, darum die Aussage, daß Keile nicht mit der Axt getrieben werden sollen).
 
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