Geschützter LiIon Akku

Nickmen

Mitglied
Hallo Leute,

und zwar geht es um einem 17670er Akku von Wolf-Eyes (LRB-169B).
Ich benutze ihn in meiner Surefire 6P mit Malkoff M61W Dropin.
Nun stellt sich mir die Frage, was passiert wenn ich den Akku so lange verwende bis die Schutzschaltung des Akkus auslöst.
1) Der Akku ist hinüber und ich kann ihn weg schmeißen
2) Der Akku funktioniert noch, die Lebensdauer ist aber verkürzt
3) Der Akku braucht etwas Zeit bis die Schutzschaltung wieder raus ist und man kann ihn ganz normal wieder aufladen und weiter benutzen
4) ???

Habe vorhin einfach einen Test gemacht und den Akku nach 1,5 Std. aus der Lampe genommen und hatte danach eine Leerlaufspannung von 3,42V. Bei welcher Spannung löst eigentlich die Schutzschaltung aus?
Kann mir jemand weiterhelfen, ich hab mir schon ein paar Themen durchgelesen, aber die einen sagen dies, die anderen das.

Gruß

Nick
 

buwuve

Mitglied
Hallo Leute,
1) Der Akku ist hinüber und ich kann ihn weg schmeißen

Wäre ja unsinnig. Warum sollte man dann geschützte Akkus kaufen, wenn sie hin wären, sobald die Schutzschaltung greift?

Ich habe zwar selber noch keine Erfahrung damit gemacht, habe aber schon oft gelesen (von erfahrenen Usern), dass sich die Akkulebenszeit verkürzt, wenn der Akku öfters in die Schutzschaltung getrieben wird.

Die Schutzschaltung greift zwischen 2,7 - 2,9 Volt.
Sie sollte dann wieder aufgehoben werden, sobald der Akku geladen wird. Dann kannst Du ihn auch wieder normal benutzen.
 

cugar

Premium Mitglied
Hi,

ich meine das die AW´s bei 2,45V in die Schutzschaltung laufen.
Diese ist aber auch genau das, ein Schutz, kein Ersatz für einen
in der Lampe/Dropin integrierten Tiefentladeschutz.

Kaputt ist er nicht, die Lebensdauer wird aber nicht besser davon.

Bei den AW´s reicht es die Zelle in einen geeigneten Lader zu legen um die Schutzschaltung wieder zurückzusetzen.
 

DarkEnd

Mitglied
Der Vollständigkeit halber:
Unter Umständen braucht die Schutzschaltung auch mal eine entgegengesetzte Spannung um wieder durchzuschalten.
Heißt: wenn an der geschützten Zelle wirklich 0,0V "rauskommen" und diie Zelle auch nicht normal geladen werden kann einfach mal ganz kurz verkehrt herum in den Lader und gut ist.

MfG
Stefan
 

Hiltihome

MF Ehrenmitglied
Hallo,

die Empfehlung von DarkEnd ist gefährlicher Quatsch!

Keinesfalls darf ein LithiumIonenAkku verpolt in ein Ladegerät eingelegt werden.

Das hilft nicht nur nix, sondern kann bei unprotected Zellen zu Zerstörung führen.


Richtig ist, dass die Schutzschaltung, gegen Tiefentladung, sich bei fast allen protected Zellen neuerer Bauart automatisch zurück setzt,
sobald der Akku zum laden ins Ladegerät eingesetzt wird.

Ausnahmen sind meines Wissens nur Pila und WolfEyes Zellen.
Der WolfEyes Lader trägt diesem Umstand Rechnung, während der Pila Lader hat einen Reset Knopf.

WolfEyes Lader eignen sich nur für WolfEyes Zellen!


Die Schutzschaltungen aller protected Zellen sind nur für den Notfall.

Keinesfalls sollten die Zellen regelmäßig in die Notabschaltung getrieben werden.


Der späteste Zeitpunkt zum Nachladen ist, wenn die Zelle 3,5-3,6V hat.
Bei dieser Spannung ist eine LIR praktisch leer.

Wer seine Akkus schonen will, der wählt flache Zyklen und lädt schon bei 3,8V Leerlaufspannung nach.



Heinz
 

Scarbear

Mitglied
Meine AW setzten sich von allein zurück, auch ohne vorher geladen zu werden.

Beim Betrieb mit einer Quark 123 habe ich "leider" schon mehrfach meine RCR123 in die Abschaltung getrieben. Warte ich ein wenig und stelle die Lampe auf Low, geht sie auch wieder an (Zellspannung bricht durch weniger Entladestrom nicht so sehr ein und bleibt über der Abschaltspannung) Zunächst dachte ich, die Quark hätte selbst ein Tiefentladeschutz, dem ist aber nicht so.

Olaf