Frage zur Aus-/Einfuhr zwecks Garantieabwicklung

scorpion

Mitglied
An alle Erfahrenen, Hobby- und sonstige Händler !!!

Ich möchte ein Messer wegen eines Garantieanspruchs in die USA schicken. Welche Probleme sind zu erwarten, oder noch schlimmer schon aufgetreten? Ich meine speziell, seit GP die "Verzollung" übernommen hat. Ich habe GP zwar mal einen "netten" Brief geschrieben, dass ich in Zukunft als "Selbstverzoller" behandelt werden möchte, aber leider nie eine Antwort erhalten.

Jaaa, ich habe die Suchmaschine benutzt und den Beitrag aus 2001 gefunden, in dem Andreas so kompetent geantwortet hat. Sogar das Formular habe ich mir schon besorgt. Nutzt mir aber alles nichts, wenn alle USA Pakete nach Bad Hersfeld gehen und dort von German Parcel verarztet werden. Eine Kopie des Formulars für den Rückversand ist, soweit ich sehen kann, nicht vorgesehen. Zwecks Verzollung nach Bad Hersfeld zu fahren, lohnt sich natürlich auch nicht. :(
Bin für jeden Hinweis und jeden Erfahrungsbericht dankbar.:

[HankEr: Paßt er in Politik & Recht als ins Allgemeine]
 

aqua

Mitglied
Alles halb so schlimm!!

Da hatte wir vor Kurzem auch -=HIER=- noch einen Thread. Zusammenfassend: Lass es halt einfach normal schicken und von denen verzollen (es sei denn, Du lehnst es wirklich kategorisch ab, dass die für Dich verzollen). Ansonsten schreibst Du einen Brief, dass Du es nicht einsiehst ihnen eine "Bearbeitungsgebühr" zu zahlen, überweist aber die Zollkosten und bist glücklich darüber die Sache von denen für lau verzollt und ans Haus geliefert bekommen zu haben. Auf den Brief werden die sich selbstverständlich nie melden, weil sie genau wissen, die Bearbeitungsgebühr ohne rechtliche Grundlage zu erheben.
Liess Dir auch mal die Ausführungen im o.g Thread durch, vielleicht kommst Du sogar umhin denen die Zollgebühren zu ersetzen (weiss ich aber nicht sicher ob das funktioniert, ich würde jedenfalls vorher nochmal beim Zoll anrufen und das abklären).

Ich hoffe ich konnte ein wenig weiterhelfen.
 

pitter

Forumsbetreiber
Teammitglied
Das Problem ist halt, dass Du beim Import das Ding nochmal Verzollen/Versteuern musst. Korrekterweise geht man mit dem Teil zum Zoll, beantragt dort ein Formular zur Veredelung oder so ähnlich. Da werden dann Produkt/Seriennummer/Zeitraum eingetragen. Das legt man beim erneuten Import dem Zoll vor und das wars dann.

So wuerde ich das machen und eine Kopie des Schreibens dem Paket beilegen und eine weitere samt Lieferschein aufs Paket pappen. Dass keiner sagen kann, er hätte nichts gewusst ;)

Wenn GP das Ding beim Rücktransport trotzdem verzollt, haben sie meines Erachtens nach eben Pech. Das Problem ist nur, wenn ich mich recht erinnere, dass man erst den Auftrag zur Verzollung durch GP unterschreiben musste, bevor man sein Paket bekommt. Die Rechnung kommt dann ewig spaeter. Wenn man da unterschreibt, wirds dumm. Wenn zu mir mal wieder was mit GP bekommt, behalte ich den Wisch und Klage auf Herausgabe, fertich.

Ein Geschiss bleibts trotzdem ;)

Gruesse
Pitter
 

aqua

Mitglied
@ pitter: Also ich musste nix unterschrieben, was darauf hingedeutet hätte, dass ich damit einverstanden bin, dass die das für mich verzollen. Ich hab nur auf dem elektronischen Dingens unterschrieben, aber das wird aber wohl keiner ernsthaft als "Erteilung eines Auftrags" ansehen. Das Paket hab ich immer so bekommen (ohne jemals darauf hingewiesen worden zu sein, dass GP das verzollt hat oder frecherweise noch Bearbeitungsgebühr verlangt).
 

scorpion

Mitglied
Heißen Dank an Aqua und Pitter

Hat jemand eigene Erfahrungen mit dem Verfahren?
Wie sieht es aus, wenn man den Rückversand über UPS abwickeln läßt?
Ich kenne übrigens den GP Thread und habe erst einmal bei denen "unterschrieben", allerdings nur für den Erhalt der Sendung und nicht als "Auftrag" zur Verzollung. War auch nur dieses elektronische Gerät. Benutzen alle anderen Dienste bis zur Post ja auch.
 

aqua

Mitglied
@scorpion: Falls Du mit "Verfahren", den von Dir genannten Hin-und Rücktransport in die USA meinst, dann hab ich davon leider keine Ahnung. Aber ich kann Dir eins sagen: Vergiss UPS! Erstens kannst Du Dir für deren Versandkosten das Messer originalgetrau von einem heimischen Messermacher nachbauen lassen und zweitens verzollen die laut Aussage meines Vaters - die dort auch schon Probleme hatte - auch alles selber.