Feuerbohren nur von Hand ohne Bogen

Guido

Mitglied
Ich habe einen interessanten Link gefunden, wo jemand mit Leichtigkeit Feuer bohrt und das ohne Bogen:
http://www.youtube.com/watch?v=QWmFtt8pgVo&list=UU4V7YST5HNHi1U2MYDGlwlg&index=13&feature=plpp_video

Das Holz macht den Unterschied!

Jetzt muss sich nur noch ein Quelle für Yucca-Holz finden lassen.

Hat eventuell von euch einer eine Idee, wo man Yucca-Holz bekommen kann?

Die Zimmerpflanze wird es wohl nicht tun.:D

Es gibt wohl sehr viele verscheiden Arten von Yucca Pflanzen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Palmlilien

Munter bleiben!
 
Zuletzt bearbeitet:

sanjuro

Mitglied
Ich habe einen interessanten Link gefunden, wo jemand mit Leichtigkeit Feuer bohrt und das ohne Bogen......Das Holz macht den Unterschied!

Jetzt muss sich nur noch eine Quelle für Yucca-Holz finden lassen. Hat eventuell von euch einer eine Idee, wo man Yucca-Holz bekommen kann? Die Zimmerpflanze wird es wohl nicht tun......
Aber sicher! Manche Varietäten dieser Pflanze sind winterhart und überleben auch in unseren Breiten in vielen Gärten. Nachdem sie im späten Frühjahr verblüht sind (der Blütenstand sieht wunderschön aus!), könnte man den Stiel ohne weiteres 'ernten'.

Gruß

sanjuro
 

bitbabel

Mitglied
Der Unterschied zwischen einer guten Holz-Kombi ("10s bis Feuer") und suboptimalen Kombi ("4 Stunden und kein Feuer") ist absolut nicht zu unterschätzen.

Allerdings kommt es eher auf die Restfeuchte im Holz und den Härteunterschied zwischen Spindel und Unterlage an, und nicht auf die Holzart an sich. So gesehen muss man das nicht dogmatisch (Yucca ist schon recht exotisch) sehen, zumal man in der Praxis ja doch irgendwann nehmen muss, was man findet...

Schnapp dir eine Spindel aus z.B. Nußholz (hart) und eine Unterlage aus z.B. Kiefer (weich), beides knochentrocken, also gut abgelagert. Und dann geht das auch ohne Bogen per Hand. Mit Holzern, die es hier im Lande gibt. Dann verglast das Holz nicht, sondern gibt schön schnell gute Ergebnisse.
Aber anstrengend ist das immer und Blasen gibts auch gerne.

Hab das auch schon mal mit Nußholz als Spindel und Unterlage ohne Bogen hinbekommen. Hat ein ganzes Wochenende gedauert, und hat mich wieder daran erinnert, dass man erst verloren hat, wenn man aufgibt.

P.S.: gutes Video dazu gibts hier: The Woodsmaster Spark Based Fire Starting
 
Zuletzt bearbeitet:
Hey, hab als erstes den handdrill erlernt und ihn schon tausendmal geschaft, hab also richtig viel erfarung. Später hab ich den bow drill erlernt und inzwischen kann ich ihn auch mit bestimmten baumrinden als bogenkordel. Also, für den handdrill, vergiss Yucca, is zwar angeblich gut, aber wächst bei uns nicht, dass besste holz dass ich kenne ist Linde. Mach die spindel aus Hasel und maximal oben 0,8 bis 1 cm durchmesser, so kannst du viel schneller bohren. Mach das feuerbrett auch nicht aus Kiefer, den nur das holz des stammes ist bei Kiefer, Fichte, und mehreren Bäumern Weich, bei vielen sind die Äste ein bischen zuhart! dass würde es erschweren. Dummerweise kommt mann eben, da das holz tot sein muss, nicht so oft ans Stammholz ran. Da Äste öfters tot sind, ist die verlockung groß einen Ast zu nehmen. Bei Weichholz Laubbäumen sind die Äste fast genau so weich wie dass stammholz, also bei z.b. Linde kann man ohne erschwerlichkeiten Äste zum feuerbrett schnitzen, das maximal 1,5 cm dick sein sollte. Tipp: Linden mögen Sonne, sie wachsen meistens am rande einer Lichtung. Das erleichtert die suche. Dann schnitz die Kerbe nicht zuweit ein und schau dass der bohrer unten rein ist, das heisst, unten schön rund, keine wölbungen, verformungen, und auch keine Fasern von der rinde die weg hängen. Mach die Kerbe durchgehend und schau dass sie ein bischen in das Bohrloch hineingeht. lege dann am bessten noch etwas feinen sand hinein, das soll verhindern dass das bohrloch glatt wird. Viel erfolg, wenn du es genau so übst wirst du noch ein paar eigenerfahrungen sammeln und es schaffen.
 

teamaster

Mitglied
Sorry für OT, das was Du schreibst ist ja interessant, aber könntest Du bitte erstens richtig schreiben und zweitens Deinen Text etwas untergliedern, das Ganze so zu lesen ist echt eine Zumutung OT Ende

Viele Grüße

Christian
 
Ok, sorry damit hab ich leider probleme, weil ich es immer so schreibe wie es mir einfällt. Meistens will ich am andang nicht so viel schreiben, dann denk ich mir aber, wäre vieleicht hilfreich. Aber freut mich dass du meine informationen gut findest.
 

teamaster

Mitglied
Einen ungehemmten Redefluss kann ich durchaus nachvollziehen, gerade, wenn einem immer noch zusätzliche Dinge einfallen. Geht mir persönlich auch öfters mal so.

Aber wenn Du weisst, dass das ein Problem für Dich ist, dann jag das geschriebene doch bitte erstens durch ein Rechtschreibprogramm, und strukturiere Deinen Text etwas. Das kostet Dich zwar etwas Zeit, aber der Mehrwert, den der Text gewinnt, ist beachtlich. Und man kann hier auch Texte nachträglich verändern.

Aber noch was zum Thema Lindenfinden (um nicht komplett am Thema vorbeizuschreiben):

Erheblich bessere Chancen, welche zu finden, hat man in Gebüschen und an Waldrändern, gerade bei besserer Wasserversorgung des Bodens, oder in Auwäldern, sofern das zugehörige Gewässer nicht gerade extrem nährstoffarm ist. Zudem haben die Bäume dort meist einen entscheidenden Vorteil, die Äste/Zweige sind erreichbar.
Linden werden auch gerne in Städten gepflanzt, aber davon, z.B. eine in Berlin "Unter den Linden" zu fällen, um Feuerbohren zu probieren würde ich dringend abraten, ich vermute mal stark, die Berliner fänden das nicht halb so spannend wie man selbst!

Wieso rennt eigentlich jeder zum "Survival" in die Wälder?

Viele Grüße

Christian
 
G

gast

Gast
Mach die spindel aus Hasel(...)

das feuerbrett auch nicht aus Kiefer, den nur das holz des stammes ist bei Kiefer, Fichte, und mehreren Bäumern Weich, bei vielen sind die Äste ein bischen zuhart! dass würde es erschweren. Dummerweise kommt mann eben, da das holz tot sein muss, nicht so oft ans Stammholz ran. Da Äste öfters tot sind, ist die verlockung groß einen Ast zu nehmen. Bei Weichholz Laubbäumen sind die Äste fast genau so weich wie dass stammholz, also bei z.b. Linde kann man ohne erschwerlichkeiten Äste zum feuerbrett schnitzen

Versteh ich das richtig, dass du Hasel, also ein recht hartes Holz, als Spindel empfiehlst und ein weicheres Holz für das Feuerbrett?
 
Nun, hab ich doch gesagt, das Linden am Waldrand wachsen, und der Waldrand ist doch am Rande einer Lichtung. Da habe ich zumindest schon viele gesehen. In Auenwälder habe ich noch nicht so viele stehn sehen.
 

teamaster

Mitglied
OT an. Na ganz einfach... weil zwischen Bogenfeuerbohren und Handdrillbohren Unterschiede wie Dunkel und Nacht bestehen! Und wenn man die Spindel mit den Füßen betreiben würde, müsste man auf eine Spindel aus Kratzbeere ausweichen (lat. Rubus CAESIUS). Der durch die Stacheln abgeschabte FußKAESE erhöht dann die Reibung und es kann gar nicht mehr schiefgehen. OT aus.

Ach ja... Waldrand und Lichtung sind völlig verschiedene Dinge! Und die Linde gehört in die Auwaldgesellschaften, in den in Deutschland vorherrschenden Buchenwaldgesellschaften kommt sie eher selten vor. Ich habe sie sowohl in den Auen von Isar, Donau, Rhein und Main sehr häufig gefunden.

Viele Grüße

Christian
 
Zuletzt bearbeitet:
G

gast

Gast
Na ganz einfach... weil zwischen Bogenfeuerbohren und Handdrillbohren Unterschiede wie Tag und Nacht bestehen!

Schon klar, aber Spindel eher härter und Brett eher weicher trifft doch auf beides zu, daher finde ich den Ausdruck "Blödsinn" absolut nicht angebracht.


Und wenn man die Spindel mit den Füßen betreiben würde, müsste man auf eine Spindel aus Kratzbeere ausweichen (lat. Rubus CAESIUS). Der durch die Stacheln abgeschabte FußKAESE erhöht dann die Reibung und es kann gar nicht mehr schiefgehen. OT aus.
Ok, ich stand etwas auf dem Schlauch, jetzt hab ich deine Ironie verstanden. :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Und wieso bezeichnest du dann Teachdairs Aussage als "Blödsinn"?
Er sagt doch nichts anderes?

DOCH! Denn Teachdairs Aussage war übers Bogenfeuer, und der, der die Frage gestellt hat, hat gesagt sein Druckstück sei aus Fichte und die ist Weichholz. Eigentlich hätte er schreiben müssen: Versuchs doch mal mit einem Druckstück aus Hartholz. Und nicht: Mach doch mal die Spindel aus einem härterem Holz als das Brett. Oder so ähnlich. Das hätte ihm eigentlich auffallen sollen.
 

excalibur

Super Moderator
Hallo Einzelkämpfer,
darf ich Dich daran erinnern, dass es hier NUR um unterschiedliche Meinungen zu einem Thema geht.
Bevor die Sache eskaliert....................

Excalibur