Fernambuk oder Permanbuc

darley

Mitglied
hi,

ich suche mir gerade erste materialien für das ein oder andere Selbstgestrickte zusammen und könnte gerade günstig einen sack voll fernambuk bekommen.

wie lässt sich dieses holz verarbeiten?

weiß jemand etwas über eventuell toxische wirkungen beim sägen, feilen und/oder schleifen?

manche tropenhölzer haben es in dieser hinsicht schon in sich.

ich gehe mal davon aus, dass es als griffholz gut geeigent ist. schließlich wird es im bogenbau verwendet.

bis dann

bernd
 

Floppi

Mitglied
Seufz - und wieder einmal zitiere ich das Holzlexikon:
http://www.schiffsmodell.net/holz/dokument/doc17/thema775.htm

Und wo ich schonmal dabei bin, ein weiteres "Holzlexikon":
http://www2.fpl.fs.fed.us/CommNames2000.html

Bzgl. toxisch: Was spezielles ist mir bei dem Holz nicht bekannt. Grundsätzlich gilt aber: Guten Atemschutz und Schutzbrille tragen. Optimal wäre eine Absaugung.
Es steht übrigens selbst Eichenholzstaub im Verdacht krebserregend zu sein. Man sollte immer bedenken, daß man heutzutage relativ leicht sehr feine Stäube produzieren kann, die Lungengängig sind.
 
Zuletzt bearbeitet:

Guenter

MF Ehrenmitglied
Bogenbau schon, aber Geigenbogenbau :steirer:
Läßt sich gut verarbeiten und nimmt eine schöne Politur an. Um die typische orange Farbe zu bekommen, muß es erst altern. Frisch bearbeitet wirst Du wahrscheinlich von der blassen Farbe enttäuscht sein, aber nach einem halben Jahr an Luft und Sonne sieht es sehr schön aus.
 

darley

Mitglied
fernambuk

@floppi:

danke, den ersten link kannte ich schon. er eraschien mir nur nicht sehr ergiebig.
ich dachte, vielleicht gibt es ja einige gesichtspunkte speziell für die verwendung im messerbau.

@günther:
aber das meinte ich doch: violine, viola, cello, kontrabass - kann und wird auch aus fernambuk gefertigt. sogar schweineteure meisterbögen.

wer mal ein paar schöne besichtigen möchte:z.b. hier

bogenbau ist sicher auch ein sehr schönes handwerk!

ich bin nicht so ein kriegerischer und denke bei bögen nicht gleich an schießinstumente.

danke erstmal

bernd