Esee 4 leichter machen -> nachträgliche Erlbohrungen anbringen

zazz00

Mitglied
Hi. Vorab wusste ich nicht so genau wo das Thema hin passt, ich hoffe ich lag richtig...

--> Ich habe bei anderen Messern gesehen das diverse Messermacher Löcher in das Griffstück der durchgehenden Klinge machen um das Messer leichter zu machen und den Schwerpunkt zu verändern.

Meine Frage:
Ist das auch bei fertig-gehärteten Messern möglich (Esee 4) ?
Normal bohren?
Probleme?

Hat jemand Erfahrung damit?

(Is ein relativ spezielles Thema, von daher hab ich bisher wenig Input gefunden...)

Liebe Grüße. Simon :)

PS: Gibt es da Probleme mit der "No Questions Warranty" oder spricht der Name da tatsächlich die Wahrheit? :-D
 

sleepless007

Mitglied
AW: Esee 4 Leichter machen (löcher??)

Bohren sollte normal möglich sein, ein guter Bohrer natürlich vorausgesetzt, und eben langsam bohren, eventuell mit etwas Wasser damit sich das Metall nicht erhitzt.

Man korrigiere mich wenn das nicht stimmt

lg
 

Anvil1971

Mitglied
AW: Esee 4 Leichter machen (löcher??)

Hm, ich denke der Garantieanspruch dürfte flöten gehen - das sagt mir der gesunde Menschenverstand. Du veränderst ja das Design des Messers. Die Garantie bezieht sich immer auf den Gebrauch.

Ich denke auch, dass Du nicht allzu viel Gewicht einsparen wirst und die Handhabung des Messers damit unausgewogen werden könnte (Kopflastigkeit).

Wenn Du mich fragst, ich würde es lassen und mich weiter am unverbastelten ESEE-4 erfreuen.
 

Phijo

Mitglied
AW: Esee 4 Leichter machen (Löcher?)

Hm, ich denke der Garantieanspruch dürfte flöten gehen - das sagt mir der gesunde Menschenverstand. Du veränderst ja das Design des Messers. Die Garantie bezieht sich immer auf den Gebrauch.
Erstmal: Ich würde es auch lassen. Wo Löcher sind ist der Dreck nicht fern, der da nicht mehr raus will.

Aber, die Garantie bleibt mMn bestehen.
Wenn man ein Messer in zwei Teile schneidbrennen darf, darf man da auch reinbohren, und das mit dem Schneidbrenner steht auf deren Website.

NO Questions asked!:irre:

Ich vermute, die würde es nicht stören, wenn Du es als schweizer Käse einsendest.:D
 

luftauge

Mitglied
AW: Esee 4 Leichter machen (Löcher?)

Ist das auch bei fertig-gehärteten Messern möglich (Esee 4) ?
Normal bohren?
...
Weist Du denn, wie der Erl unter den Griffschalen aussieht, oder hast Du die Griffschalen schon abgenommen ?
Vllt. sind da schon Bohrungen oder Durchbrüche zur Erleichterung drin. Ich weis nicht, wie die Erle dieses Messertyps, bzw. dieses Herstellers aussehen.

Messer einspannen und die Bohrungen *irgendwie* reinwürgen ist jedenfalls nicht die richtige Methode. Machbar ist das mit dem richtigen Werkzeug und der richtigen Vorgehensweise. VHM-Bohrer besorgen oder Steinbohrer umschleifen und Griffe abnehmen wäre auf jeden Fall nötig.

Gruß Andreas
 

pitter

Forumsbetreiber
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AW: Esee 4 Leichter machen (Löcher?)

Weist Du denn, wie der Erl unter den Griffschalen aussieht, oder hast Du die Griffschalen schon abgenommen ?
Vllt. sind da schon Bohrungen oder Durchbrüche zur Erleichterung drin.

Nö, siehe Bild. Da ist viel Platz für ein paar Bohrungen - und der Balance und dem Gesamtgewicht würde das IMO gut tun.

Pitter
 

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excalibur

Super Moderator
Aloha, ich denke auf die Garantie kannst Du bei diesen Messern getrost verzichten. Die Anzahl und Position der Zusatzlöcher solltest Du mit Bedacht wählen, um das Messer nicht zu schwächen.
Erzähl doch dann mal wie viel Gewicht Du einsparen konntest.
Viel Spaß wünscht Excalibur
 

zazz00

Mitglied
hi. danke für die zahlreichen antworten, das ich die griffschalen abnehmen müsste, ist mir bewusst :-D...

ansonsten auch danke für die tipps mit den bohrern, sollte ich mich final dazu entscheiden, werde ich einen beitrag schreiben mit bildern und so... ;-)

vielen lieben dank.
gruß.
simon :)
 

Schleifalot

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Eine etwas kostspieligere Variante wäre Erodieren.

Da wird mittels Funkenerosion material abgetragen, das geht bei jedem elektrisch leitenden Werkstoff.
Etwas teuer, aber dafür ohne Bruchgefahr und Werkstoffveränderung (außer in den ersten 0,04mm) und wenn nötig passgenau.
 

zazz00

Mitglied
stimmt, erodieren würd auch gehen... allerdings hätte ich zugang zu dem kompletten bohrmaterial, von daher denk ich wenn dann so ;)

hatte mir auch schon überlegt das ähnlich wie beim izula zu skeletieren aber viele löcher würden quasi mehr "gittermaterial" übrig lassen, was meines erachtens für ausreichende stabilität sorgen müsste...

(für meine kisten benutze ich ein brecheisen... :-D)

ansonsten muss es nicht unglaublich viel leichter werden, das verhältnis griff/klinge würde ich nur etwas verändern wollen..

gruß.
simon :)
 

zazz00

Mitglied
PS: VHM bohrer verstehe ich aber die idee einen steinbohrer neu anzuschleifen ist mir neu, was wäre denn die bessere variante?

gruß.
 

pitter

Forumsbetreiber
Teammitglied
Ähm, wo ist da jetzt eigentlich das Problem? Das ist ein Stück gehärtetes Blech, in das ein paar Löcher rein sollen. Würde ich das machen wollen, würde ich zum nächsten Messermacher oder halt in irgendeine Mechanikerwerkstatt trappsen, die ne vernünftige Bohrmaschin, nen Maschinenschraubstock und ein paar Hartmetallbohrer haben.

Schluppischluppi Bohrwasser drauf und Löcher rein, nen Zehner oder Zwanziger in die Kaffekasse, alternativ nen Kasten Bier hinstellen - weil Werkzeug Geld kostet. Fertig. Da fang ich doch nicht das Erodieren an - bis das Ding eingespannt und die Steuerung eingestellt ist, sind die Löcher schon gebohrt.

Und wenn da zwischen den Bohrungen für die Schrauben noch ein paar Bohrungen mehr sind - was soll da instabil werden. Das ist ein Messergriff - keine tragende Konstruktion für ne Autobahnbrücke. Da hab ich schon ganz anders ausgefräste Erle gesehen. Und da hat sich auch keiner nen Kopp um Stabilität gemacht.

Pit"schicks zu Jürgen :irre:"ter