Erzählthread: Bei welcher Begebenheit habt ihr Eure Lampe(n) wirklich benötigt?

Thafubu

Mitglied
Wir musste mal einen Rolladen abschneiden im Kasten, da war es natürlich stockdunkel, und im Dunklen mit einer Stichsäge zu arbeiten.......

Auch als wir uns einmal iM Winter festgefahren haben, konnte ich so genau erkennen woran es "hängt" und mit viel Salz (hab ich für die Traktion im Heck) gings dann weiter
 

Chrisse242

Mitglied
Richtig froh war ich neulich Nacht über meine Lämpchen. Ich arbeite als Lokaljournalist und wir hatten Hochwasser. Murphy hat zugeschlagen und ein blöder Deich drohte ausgerechnet zwischen 19.30 und 22.30 Uhr zu brechen. Ich musste raus und mir das ansehen/Bilder vom Sandsackeinsatz machen. THW und Feuerwehr hatten zwar den Deich mit starken Strahlern beleuchtet, den Weg dahin aber nicht. Der Weg war verdammt glitschig und sich mit der Kamera in den Matsch zu legen wäre keine so gute Idee gewesen. Meine umgebaute Longbow Micra und eine Fenix P2D haben mir da gute Dienste geleistet. Bezeichnend war, das ganze Kolonen von Feuerwehrleuten ohne Lampen durch den Matsch gestapft sind.... Alles was ich gesehen hab, waren eine Princeton Tec am Helm und eine undefinierbare LED-Lampe...

Chrisse
 

kingoftf

Mitglied
Meine P1D, ständig am Schlüsselbund unseres Landcruisers, ist mir vor ein paar Wochen sehr nützlich gewesen, als plötzlich, nach "Gassigehen" mit unserem Hund, mitten in der Pampa, der Wagen nicht mehr anspringen wollte, stockdunkel und dann mit der Fenix den Übeltäter im Motorraum gefunden, Lüsterklemme hatte Zündkabel rausrutschen lassen. Dadurch, dass die Fenix so schön klein ist, konnte ich die gut in den Mund packen und somit die Kabel wieder verbinden.
Am nächsten Tag erstmal die alten Kabel komplett erneuert.




Meine Wolf-Eyes Storm habe ich dann immer dabei, wenn es (wegen vorheriger Einkäufe) abends spät wird, um mit dem Hund Gassi zu gehen, riesiges, völlig dunkles Areal, da macht die Kleine schon heftig hell.
 

smallmagnum

Mitglied
Am meisten war ich über eine Taschenlampe froh, als in unserem Schiessstand, einem Betonkeller, in den kein Tropfen Tageslicht fällt, das Licht ausfiel.
Plötzlich standen damals drei Schützen mit der Waffe im Anschlag im absolut Dunkeln.
Ich fingerte meine MiniMag, die mit einem 5W-Luxeon-Chip umgerüstet ist, heraus, und die drei konnten ihre Waffen sicher entladen und ablegen.
Nach drei Minuten - geschätzt, wahrscheinlich wars kürzer, kommt einem halt immer sehr lange vor - sprang dann endlich die Notbeleuchtung an.
 

schrenz

Premium Mitglied
o.t. Beiträge gelöscht

Auch wenn's ein Erzählthreat ist und mir der Wagen auch gefällt:
Wir sind kein Off-Roadforum ;)

Grüße
Jens
 

swissbianco

Mitglied
in den usa, x situationen. bei einem wasserfall gibt es nachtturen, das ist selten weil doch gefärlich, keine seitenbegrenzung, wer runterfällt muss ganz unten wieder anfangen:steirer:

typisch amerikaner kommt da alles um das mitzumachen, hochschwangere, übergewichtige, kinderwagen, opa und oma, x kinder, ausländer wie ich.

die letzten paar mal habe das 2 frauen geleitet, schön brav unten kontrolliert ob auch jeder eine lampe hat, die typischen maglite, billigteile nach dem motto grosse batterie/grössere leistung und schön missbilligend geschaut als sie meine 2 kleinen, fenix und ultrafire, gesehen haben, das kann ja nicht hell sein bei der grösse...

zum raufgehen brauchte ich die nicht anzumachen, bin nicht nachtblind. oben beim wasserfall angekommen ein grosses ah und oh und alles schön beleuchtet von den lampen. ok dann habe ich sie mal angemacht und beleuchtet, abgemacht, dann kamen schon die rufe nach mehr, weil die fotos besser würden:steirer: und ein paar kamen und wollten wissen was denn das sei und waren erstaunt wie gross das ist. und das wird das wird nächsten sommer noch besser mit den neuen Q5. wichtig, visitenkarten mitnehmen und verkaufsgespräche führen.;)

andere situation, bester zeltplatz den ich kenne, bin seit jahren dort, der besitzer hatte mal die idee nachts als er mich kommen sah mit seiner funzel in meine richtung zu funzeln. strahlte kurz zurück, seither lässt er dass. so erzieht man sich seine pappenheimer, nächsten sommer vermache ich ihm neine ultrafire, die neue in Q5 ist unterwegs.

in den usa, camping in der doch noch wilden natur, von skunks über schlangen, wasch bis schwarzbären, ist es schon sehr praktisch was helles weisses zu haben und nicht nur eine mimimag, wenns im gebüsch raschelt...es ist erstaunlich wie stark waschbärenaugen reflektieren.

+B
 

Dirkus

Moderator JETBeam Forum
Um mich auch noch einzureihen:)


Ich bin Berufskraftfahrer. In den Wintermonaten leistet meine Fenix P3D jeden Morgen gute Dienste wenn ich das Fahrzeug vor Fahrtantritt überprüfe und bei meinem Rundgang ableuchte (Reifen, Bremsen, Anhängerkupplung, Kabel etc). Meine alten Lampen hatten früher im Winter immer das Problem, wenn ich die übergrosse Lampe im Auto liegen lassen hatte, das die Batterien schlapp machten. Die Fenix hab ich immer dabei und mit den Lithium Zellen ist sie auch im Winter immer zu gebrauchen. Die Warnleuchtenfunktion mit dem Diffuser (obwohl noch nie im Ernstfall benutzt) finde ich auch sehr praktisch.

An Wochenenden arbeite ich nebenberuflich noch bei einem Sicherheitsdienst eines Partyveranstalters. Dabei hatte ich schon einmal das zweifelhafte "Vergnügen" die Fenix als wirksame Waffe zum Blenden eines Randalierers einzusetzen. Hat bestens funktioniert! Der war von dem hellen Licht so abgelenkt, das er garnicht mitbekommen hatte, wie ein Kollege sich ihm von der Seite näherte und ihm die Hände auf den Rücken klemmte. Auch kann man mit der Lampe gezielt Störer anleuchten und so eine bestimmte Person im Getümmel besser kenntlich machen. Ist sehr sinnvoll und hat schon bei einigen kritischen Situationen geholfen. Wir hatten einmal die Situation, wo ein Gast uns auf eine Person aufmerksam gemacht hatte, die ein Messer dabei gehabt haben soll. Nach kurzer Suche haben wir ihn auch gefunden. Ich hab ihn mit der Fenix angeleuchtet und der Zeuge konnte ihn sofort identifizieren. Er hatte tatsächlich ein ca 28cm langes Klappmesser dabei gehabt welches er Sekunden zuvor auf den Boden fallen lassen hat - was aber im Lichtkegel der Fenix nicht unbemerkt geblieben ist. Ansonsten fallen ständig irgendwelche Gründe an, wofür man die Lampe mal gebrauchen kann (Boden nach verlorenen Gegenständen ableuchten, Taschenkontrollen, dunkle Ecken an Hinterausgängen ableuchten etc)

Ansonsten reicht mir im privaten Bereich meist die niedrigste Leuchtstufe (zum Schlüsselloch finden etc) vollkommen aus.
 
Zuletzt bearbeitet:

Hiltihome

MF Ehrenmitglied
Hallo,

Irgendwie ist dieser Thread ehr enttäuschend und langweilig...


Beschrieben werden überwiegend Alltagssituationen, in den man eben leuchtet, wenn Bedarf besteht.

Dagegen ist nicht wirklich etwas einzuwenden, aber spannend ist es halt auch nicht.



Selbst kann ich auch kein nennenswertes Erlebnis beisteuern, aber eine EDC-Lampe möchte ich nicht mehr missen.


Meine SPY005 residiert in der rechten Gesäßtasche und kommt fast täglich zum Einsatz, irgendwo fehlt immer Licht...



Heinz
 

smallmagnum

Mitglied
Hallo Heinz.
...Irgendwie ist dieser Thread eher enttäuschend und langweilig...
Das ist richtig, aber...
...Beschrieben werden überwiegend Alltagssituationen, in den man eben leuchtet, wenn Bedarf besteht.
...genau das ist doch der Sinn einer EDC/EDU-Lampe.
...Dagegen ist nicht wirklich etwas einzuwenden, aber spannend ist es halt auch nicht.
Stimmt, echte Abenteuer sind eben selten.
...aber eine EDC-Lampe möchte ich nicht mehr missen.
Ich auch nicht. Irgendwie gewöhnt man sich ausserdem an diese Dinger in der Hosentasche oder am Gürtel.
Wobei ich das Tragen in einer Gürteltasche bevorzuge, weil man die Lampen darin nicht durch Schlüsselbunde, Münzen oder ähnlichem verkratzt.
 

Hasenfuss

Mitglied
Irgendwie ist dieser Thread ehr enttäuschend und langweilig...
Du willst Action?

Situation: Ich, Hund, Wald, Mitternacht, Vollmond, SF M3.

Geraschel aus den Büschen. Eine Maus oder ein Vogel denke ich. Der Hund schnuppert aufgeregt in die Luft. Da der Vollmond zwischen den Blättern durchleuchtet, verzichte ich auf den Einsatz meiner M3. Plötzlich drängt sich der Wuff an meine Beine und weicht keinen Millimeter. Das Rascheln wird lauter und scheint näher zu kommen. Jetzt werde ich etwas nervös, versuche mir aber gleichzeitig einzureden, daß Angst in einem Wald, der mehr oder weniger mitten in der Zivilisation liegt, unbegründet ist.
Mutig wie ich bin, versuche ich weiterzugehen. Mit leicht zittrigen Knien und feuchten Händen. Aber es bleibt beim Versuch, Herr Wuff legt sich quer, will nicht weiter. Irgendetwas wittert er. Auch er zittert jetzt, dazu kommt ein leises, kaum hörbares Knurren.
In dem Moment schieben sich ein paar fette Wolken vor den Mond, es ist praktisch schlagartig stockfinster.
Wieder dieses Rascheln. Diesmal lauter und scheinbar aus einer anderen Richtung. Der Hund zieht seinen Schwanz ein, aus dem leisen Knurren wird ein leises Winseln.
Jetzt macht sich Panik breit, klopft an meine Türe.
Verzweifelt nestel ich in meiner geräumigen Jackentasche nach der M3, bekomme sie aber nicht heraus, da sie sich ausgerechnet diesen Moment ausgesucht hat, um sich in der Tasche zu verhaken.
Verdammtes Miststück.
Das Rascheln kommt jetzt wieder von vorne, zwischendurch hört man das scharfe Brechen eines Astes. Ich gewinne den Eindruck, daß nur ein wirklich großes und wirklich schweres Tier Geräusche solcher Intensität machen kann. Der Hund zieht mittlerweile verzweifelt in die Gegenrichtung, er will weg von diesem Rascheln. In der Dunkelheit kann ich gerade noch erkennen, daß seine Rute flach am Bauch anliegt.
Die Panik ist da und diese störrische M3 hängt immer noch in der Jacke, hat sich scheinbar irgendwie im Innenfutter verfangen.
In mir regt sich langsam ein recht intensiver Fluchtreflex. Aber die Dunkelheit ist schon fast erdrückend und ohne Licht würde ein überstürzter Rückzug vermutlich mit einem verstauchten Knöchel oder einem gebrochenen Bein enden.
Außerdem habe ich die Befürchtung, daß mich der Raschler von hinten angreift.
Vor meinem geistigen Auge sehe ich mich stolpernd in die Finsternis flüchten, während irgendein geiferndes Monster mit glühenden Augen und blitzenden, spitzen Zähnen rasend schnell aufholt um sich mit einem gewaltigen Satz auf mich zu stürzen um seine Zähne in meinem kostbaren Fleich zu versenken um mein Blut zu trinken....

Langsam und sehr vorsichtig trete ich den Rückzug an. Die Panik ist jetzt nicht mehr nur eine vage Vorstellung, keine Andeutung von ein wenig Furcht, nein, jetzt ist die Panik eine mächtige Faust die mich fest umschlossen hält.
Der Hund zieht wie verrückt während gleichzeitig ein ersticktes Winseln aus seiner Kehle kommt, ich spüre jeden Herzschlag in meinen Schläfen, bin unglaublich Angespannt, fast wie eine Stahlfeder, meine Gedanken rasen, ich will nur weg.
Und diese verfluchte, scheiß Lampe will einfach nicht aus der Tasche raus. Ich gehe Rückwärts, versuche das Innenfutter zu entwirren, da raschelt es wieder. Ganz in meiner Nähe. Die Panik nimmt bisher ungeahnte Ausmaße an. In meinen Ohren klingt das Rascheln so laut wie eine Explosion. Der Hund reißt plötzlich mit all seiner Kraft an, ich stolpere über eine Wurzel oder einen Stein, verliere das Gleichgewicht und lande auf meinem Hintern. Durch den Sturz habe ich die Leine des Hundes losgelassen, der seine neu gewonnene Freiheit nützt um heldenhaft und wie ein geölter Blitz davonzugallopieren.
Durch den Sturz hat sich aber auch die Lampe aus der eisernen Umklammerung des Innenfutters befreit. Blitzschnell ziehe ich sie heraus, ein scharfes reißendes Geräuch begleitet diesen Vorgang, ich drücke auf den Switch und der gleißend helle Lichtstrahl trifft - ein Hausschwein.

Liebe Grüße,
Hasenfuss
:steirer::steirer::steirer:
 

schrenz

Premium Mitglied
An dir ist aber ein Literaturnobelpreisträger verloren gegangen, Danke für die (toll geschriebene !) Geschichte! :super:

Hallo,

Irgendwie ist dieser Thread ehr enttäuschend und langweilig...
[...]
Hallo Heinz,
live fand ich mein Erlebnis Post 27 außerordentlich adrenalingeladen:
6 Polizeibeamte, 2 völlig ausrastende Polizeiwauwaus und eine zu Anfang unbekannte Anzahl an Einbrechern auf einem verwinkelten alten Fabrikgelände sorgten schon für Action :D.

Mir fällt auch immer eine Geschichte ein, wo jemand eine Lampe gebraucht hätte, aber keine bei sich führte:
Ein Freund und Arbeitskollege blieb mit seinem Auto in stockfinsterer Nacht auf der Autobahn liegen, es war nur eine Kleinigkeit, aber die Störungssuche mit dem Handydisplay :rolleyes: blieb erfolglos, wenige Tage später wurde ich um eine Kaufberatung für eine EDC-Lampe gebeten :D.

Grüße
Jens
 

olli16

Mitglied
Hallo,

Irgendwie ist dieser Thread ehr enttäuschend und langweilig....

Eine Situation, in der ich eine Lampe gebraucht habe und keine hatte:mad::

In meiner Zeit als Entwicklungshelfer habe ich in „unserer“ Lagune große Fische entdeckt. Ich, als begeisterter Angler (zumindest in meiner Jugend) dachte: Die würde ich gerne zum Essen einladen:hehe:.

Problem: Das waren Braakwasserfische, d.h. Vegetarier (wie unsere Karpfen). Ich habe alles mögliche an Ködern ausprobiert....hoffnungslos.

Also, (und jetzt kommt die Lampe ins Spiel) habe ich nachts das, dort übliche, Laternenfischen ausprobiert:

Von einem umgestürzten Baum, der quer über die Lagune lag, mit einen Handscheinwerfer (Marke billig, aber hell) senkrecht ins Wasser leuchten und dann mit einem Fischspeer senkrecht (wegen dem Lichtbrechung-Index) den Fisch „harponieren“.

Zu meiner Überraschung klappte das beim ersten Versuch (kein Witz).
Beim „Bergen“ des Fisches (ca. 4-5 kg) versagte plötzlich die Lampe. Batterien waren neu, also die (vorsorglich im Gehäuse verstaute) Ersatzbirne eingebaut aber es blieb dunkel.

Lange Rede – kurzer Sinn. Ich hätte den ganzen Weg im Mondlicht zurück zu meinem Wagen am Strand entlang laufen müssen (ca. 1 Std.). Die Abkürzung (an der Lagune entlang) hätte ich im Dunkeln nicht gefunden.

Also kam ich auf den Gedanken, mir aus abgefallenen Palmwedeln eine Fackel zu machen und habe so doch noch meinen Weg zurück gefunden.

Ich weiß, es klingt jetzt sehr abenteuerlich, ist aber wirklich so geschehen.

Der Witz ist aber, dass dieser Braakwasserfisch fast ungeniessbar war. Alles für die Katz (obwohl selbst meine Katze mochte ihn nicht:hmpf:)


Man merke: Eine Lampe ist nicht genug:steirer:

Gruß
Olli
 

sagittarius

Mitglied
Dieses Jahr beim Segelurlaub in Kroatien. Um ca. 23 Uhr riss sich der Anker los und wir mußten bei mässigem Wind raus aus der überfüllten Bucht. Die restliche Nacht suchten wir nach anderen Ankermöglichkeiten. Unserem ersten Maat lieh ich meine Fenix TK11, damit er beim Ankern denselbigen beobachten konnte, nur um immer wieder feststellen zu müssen, dass er nicht halten wollte. :mad:
Ausserdem, um die kleinen Fischerhäfen in der Gegend beim einlaufen auszuleuchten, nur um festzustellen, das diese auch komplett voll waren. Und 2,5 Akkuladungen später ging dann eh schon die Sonne auf. :D
Um 9 fanden wir einen Anlegeplatz, den restlichen Tag verbrachte die Mannschaft schlafend.

Desweiteren brauche die Lampe jedes mal, wenn ich nachts unseren 3D - Bogenparcour gehen, an einem Nachtturnier teilnehme, oder Nachtwanderungen mache (allerdings ist mit dieser Lampe der Reiz einer Nachtwanderung eher gering! :irre:)

Ansonsten halt die alltäglichen Kleinigkeiten, wie Stromausfall, kaputte Birne im Gang oder Keller, ...
 

smeagolvomloh

Mitglied
Ich brauche meine Taschenlampen (diverse LEDs von Zweibrüder und Maglites) täglich! Sowohl im Dienst (Polizei) als auch privat.

Dienst

Ist wohl klar wozu man die Lampen braucht.
Nachts ist es in der Regel dunkel!
Tagsüber muss man auch schon mal in unbeleutete Ecken rein.

privat

1. Abendliche Hundespaziergänge

Generell marschiere ich lieber ohne Licht, nach einiger Zeit, wenn sich das Auge dran gewöhnt hat, kann man sich auch bei ziemlicher Dunkelheit im Wald zurecht finden.
Manchmal benötigt man dennoch dass Hilflicht.

2. Beim Führen eines Kraftfahrzeuges

Egal ob auf dem Moded oder beim Auto, eine Lampe ist immer mit dabei.
Versucht mal im Falle eines Falles im Motorraum einen Fehler zu finden, wenn man nichts zum Leuchten dabei hat.

3. Beim Geocachen (diese Schnitzeljagd mit GPS-Geräten)

Oft geht es in irgendwelche dunklen leerstehenden Gebäude, Höhlen, Tunnel oder sonstwas.

4. Werkstatt

Mal wieder ist eine Schraube runtergefallen und genau dahin gekullert, wo man es überhaupt nicht braucht.

Fazit:

Für mich sind Taschenlampen mindestens so wichtig wie Messer!:ahaa:

Kleine Geschichte zum Abschluss

Neulich hatten wir dienstlich eine größere Fahndungsgeschichte im Rahmen von flüchtigen Einbrechern.
Die nächtliche Umstellung eines Gebietes mit viel Wald und Feld war gekennzeichnet durch einen herrlichen bodennahen Nebel.
Ohne Lampen hätten wir in stockdunkler Nacht über die Waldwege gar nicht unsere Absperrpunkte erreichen können.
Ein angeforderer Polizeihubschrauber überflog dann das Gebiet, in dem sich die Einbrecher aufhalten mussten und suchte mit Wärmebildkamera und schließlich mit Suchscheinwerfer. So eine Lampe will ich auch haben! Einfach nur geil, wie dieses Ding den Nebel durchschneidet und die Nacht zum Tag macht! Der Einbrecher wurden übrigens geschnappt! Den Lampen sei Dank!
 
Zuletzt bearbeitet:

Packesel

Mitglied
Hallo,

ich wohne am Rhein an einem natürlich unbeleuchteten Polder. Ohne Taschenlampe könnte ich hier kaum mit meinem Hund spazieren gehen. Man sieht so gut wie gar nichts.

Die nettesten Erlebnisse mit meiner Taschenlampe:
Gestern Abend bin ich mit meiner Ultrafire Wf-1000 bewaffnet Richtung Rheinpolder gegangen. An der Einfahrt meiner Nachbarin habe ich ein Geräusch gehört, habe mit der Ultrafire hingeleuchtet und ein Pärchen in "rhythmischen Bewegungen" erwischt. Der Kerl reagierte sofort sehr aggressiv, befand sich aber in einer unglücklichen Lage, weil er
a) nicht den Reisverschluss zumachen konnte, ohne sich etwas einzuklemmen, um anschließend Ärger zu machen.
b) vom unbeleuchteten Hintern seiner Freundin direkt in die P7 auf höchster Stufe guckte, was, wie wir uns denken können, keine so gute Idee ist.
Weil ich als ehemaliger Kampfsportler, Bodybuilder und Türsteher so ein friedliebender Mensch bin, habe ich meine 95 kg einfach wieder in Bewegung gesetzt und die beiden weitermachen lassen. Nächstes Mal gibt es ein Beweisfoto, versprochen! :haemisch:

Im Sommer hatte ich hier zwei Begegnungen mit einem jungen Fuchs. Das erste Mal ist er hinter mir hergelaufen (morgens um 4 h). Ich war schon auf dem Rückweg von meiner "Morgenrunde" mit meinem Hund. Mein Hund muss im Hintern ein Ohr haben, weil der Fuchs von hinten kam und er ihn bemerkt hat. Wahrscheinlich wollte der Fuchs nur meine Taschenlampe bewundern. Es war eine Huntlight mit einer Q5 @ 1,2A.
Einige Tage später saß ein Fuchs - wahrscheinlich derselbe - unter der Brücke, unter der ich durch muss, um zum Polder zu gelangen. Ich war wieder auf dem Rückweg, wieder um 4 h morgens. Die Brücke befindet sich 150 m Luftlinie von meinem Haus entfernt, und der blöde Fuchs wollte einfach nicht weg. Für einen Umweg hätte ich einen Fußmarsch von 3 km hinnehmen müssen - statt den 150 m wohlgemerkt! Außerdem wollte ich vermeiden, dass mir wieder jemand hinterherläuft. Da mir gerade nichts besseres einfiel, habe ich meinen extrem gefährlichen Hund von der Leine gemacht, und ihn die Sache klären lassen. Hund und Fuchs sprechen wohl dieselbe Sprache... Der Fuchs lief weg, mein Hund kam direkt wieder, als ich ihn gerufen habe. Ohne meine Huntlight hätte ich den Fuchs unter der Brücke nicht bemerkt.
Falls nun jemand denkt, dass ich einen Rottweiler o.ä. habe, hier ist mein Hund.

Viele Grüße

Packesel
 
Dann möchte ich als Neuling auch mal erzählen, wozu ich die Lampen nutze. Die P1D habe ich am Schlüsselbund und immer mal wieder in Gebrauch, da ich sie immer dabei habe. Ob es unterm Schreibtisch im oder am PC ist, beim Kunden im Heizungskeller oder im Auto um was zu suchen.

Meine Jet II IBS habe ich immer in meiner Winterjacke. Diese nutze ich regelmässig auf dem Weg vom Büro nach Hause zu dieser Jahreszeit. Ich muss durch ein Baugebiet aus den 1960ern gehen, in dem pro Strasse teilweise nur 2 Laternen stehen, von denen nicht immer alle brennen. Dunkel wie im Bärenar***. Nicht nur, dass ich ganz gerne sehe, welche Gestalten sich da rumtreiben, alleine die Stolpergefahr auf den in die Jahre gekommenen Bürgersteigen lassen sich damit gut umgehen.

Meine LF2X habe ich erst letztens bei Freunden im Einsatz gehabt, bei denen wir übernachtet haben. Der Raum, in dem wir schliefen hatte noch keine Leuchte an der Decke, also fix die LF2X aufgestellt, den Joghurtbecher (wie heisst das Teil noch?) draufgesteckt, auf die Fensterbank gestellt und schon war der Raum hell genug, um sich umzuziehen und nicht zu stolpern.

Als in der vorletzten Woche der Elektriker unsere Hausverteilung aufmachen musste, um was umzuklemmen, musste er vorher die Hauptsicherungen rausnehmen. Er hatte natürlich keine Funzel dabei uns fragte, ob ich mal das Feuerzeug halten könnte :eek:

Ich dann fix die Zebralight auf mittlere Stufe gestellt und mit dem Stirnband um den Stromzähler gespannt. Damit war sein Arbeitsbereich komplett hell und homogen ausgeleuchtet. Er staunte nicht schlecht ;)

Alles nicht spektakulär, aber wie die Vorredner das schon schrieben, hat man sich erst dran gewöhnt, will man nicht mehr ohne.
 

ChrisB.

Mitglied
Hi ich hab heute mal wieder spaß gehabt mit meiner jeatbem Pro 3 und der Polizei.

Also ich fahre so mit meinem Auto und Rumms hat mir einer die Vorfahrt genommen. Ok blöde sache egal Polizei muß her sagt der Unfallgegner OK.

1std später ist dann auch die Polizei vor Ort es ist mittlerweile Stockdunkel.
Kurzes Gespräch dann will man sich die Autos ansehen der Freundliche holt seine Lampe raus ich sehe nur den mir bekannten Clicky und denke Aha LL ok.
Er also die Lampe an und und NAHRAN um was zu sehen......
Ich stand so 1.5m hinter ihm und dachte machste mal Licht dem gutem Man. Zack wars schlagartig HELL:haemisch:.
Er guckte leicht verwirrt erst zu mir dann auf seine Lampe V² glaube ich und steckte sie etwas wirr weg. :glgl:

Naja im Verlauf der Unfallaufnahme holte er noch das Maßband und wollte im Dunkeln Messen ich stand ca. 5-6m weit weg bei seiner Kollegin und hab ihm dann von da aus nebenher noch Erleuchtung gebracht.

War alles im allen eine nette Begegnung und Danke hat er auch gesagt.

Ich glaube er will jetzt auch so eine......::D

Erhellende Grüße Chris
 

chamenos

Super Moderator
Hallo.

Hier mal der Text von der Startseite:

Messerforum.net bietet all denen, die an Messern interessiert sind, eine deutschsprachige Plattform für Diskussionen rund um das Thema Messer. Durch den Erfahrungsaustausch von Messerliebhabern sollen alle Teilnehmer Ihren Kenntnissstand fundiert erweitern können.
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Bitte lest vor der Teilnahme unsere Nutzungsbedingungen.
Viel Spass und angeregte Diskussionen in unserem Forum!
Pitter (Administrator) und die Moderatoren


Nun sind die Taschenlampen ein Unterforum im MF.
Ich erwarte dann schon die Transferleistung, dass somit auch SV mit Lampen hier unerwünscht ist.

Den betreffenden Beitrag und die sich an ihn anschließenden Beiträge habe ich gelöscht.

Gruß
chamenos
 

Lampentroll

Mitglied
Hallo Gemeinde!

Gestern beim Laminatlegen.
Die Qualität vom 25 Euro pro qm Laminat läßt doch zu wünschen
übrig.
Also meine SF E2DL mit 17650 Akku rausgeholt
und ganz pinibel die Qualitätskontrolle durchgeführte.

:)

Schon cool, wie schnell das mit so einer hellen Lichtquelle und
so intensiv unebenheiten und fehler erkannt werden konnten.

*stolz*

Max
 

andreas0401

Mitglied
Letztens habe ich meine Surefire E1B benötigt, als ich nachts auf der Autobahn auf dem Standstreifen anhalten mußte, und kontrolliert habe wieviel Salz sich noch in meinem Streuer befindet.