Erstes Messer gesucht, bis 250€

Rock'n'Roll

MF Ehrenmitglied
Ich fasse mal zusammen:

Hab gerade mal nachgemessen...0,17...lol

Kurz darauf war es dann - mit bloßem Auge erkannt - auch so wie bei meinem Xerxes:

Mit meinem " Schätzhaken " genau zu messen is nicht...meins liegt auch so wie dein Xerxes.

Und wenig später:

hab eben nochmal versucht...0,14mm in der Mitte..aber mein Messschieber ist nicht der beste

Das heißt, Du weißt es nicht. Beim Leser aber könnte der Eindruck entstehen, man könne problemlos mit einem SB1-Kochmesser von Schanz - das eine Geometrie hat, wie mein Xerxes - Kürbisse schneiden. Und das wird nix …

R‘n‘R
 
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rocco26

Premium Mitglied
Nabend Leute,
mit der Bezeichnung "hinter der Wate" oder hinter der Schneidkante etc hab ich auch so mein Problem. Und nein, ich weiß schon was gemeint ist. Wie aber bitte soll man ein
aussagekräftiges Messen realisieren. Mit einem Digitalen Messschieber klar. Aber dann genau wo? Einen Millimeter oberhalb der Schneidkante. Wäre eine Möglichkeit.
Wollen wir das vielleicht in einem eigenen Thread vertiefen, dass wir zukünftig sicher sind, um welche Sache es geht? Ich muss gestehen, dass ich immer auf diese Angaben
nicht viel gegeben hab, weil es mir nicht schwer fällt, einen Millimeter über SK aufzuräumen. Aber immer so Zahlen im Raum, könnte man das so hin bekommen, dass wir mit einer Zunge
sprechen?
rocco26
 

Rock'n'Roll

MF Ehrenmitglied
Da muß man keinen großen Roman schreiben. Um vergleichbare Werte zu erhalten, sollte 1 mm oberhalb der scharfen Schneide gemessen werden. Dann herrscht Vergleichbarkeit ...

R'n'R
 

pebe

Premium Mitglied
Und genau so, wie R‘n‘R das beschreibt, wird es seit ewiger Zeit hier im Forum gehandhabt.

Die einzigen Verwirrungen entstehen durch ungenaue Messungen oder Einschätzungen nach pi mal Daumen, die nicht als solche angegeben werden.

Wenn die Werte an Grenzbereichen liegen, sind 0,05mm Unterschied eine Hausnummer. Ob ein Solinger 0,55 oder 0,6mm hinter der Wate hat, ist dagegen nicht kriegsentscheidend.

grüsse, pebe
 
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Bukowski

Mitglied
Um vergleichbare Werte zu erhalten, sollte 1 mm oberhalb der scharfen Schneide gemessen werden.
Mit "scharfer Schneide" meinst du die Schneidkante, also die Kante, an der die beiden Fasen- oder Flankenwinkel aufeinandertreffen? (Muss ja, sonst hätte man keine Vergleichbarkeit mit Schliffen "auf Null".)
Und wenn die Schneidfase bei einem V-Schliff breiter als 1mm ist, messe ich einfach innerhalb der Schneidfase?

Was die Vergleichbarkeit angeht, hilft auch immer ein guter Kehlshot :) ...
Wohl nur wenn sich die Vergleichsobjekte auf einem Foto befinden. Aber selbst dann.. insbesondere Workhorse-Geometrien starten am Kehl sehr fett, da sagt ein Kehlshot nichts über die Schneidenmitte oder -spitze aus.
Aber auch sonst finde ich Messwerte konkreter als Fotos, wenn über die Vorgehensweise Einigkeit herrscht und geeignete Instrumente verwendet werden.
 

Rock'n'Roll

MF Ehrenmitglied
@ Bukowski

1 mm oberhalb der Schneidenspitze, wie Du schreibst. Und wenn die Schneidfase breiter als 1 mm ist? Welches Deiner Kochmesser meinst Du?
Ich habe keins dieser Art. Und bei Foldern reicht der Millimeter z.B. bei einem Spyderco Para Millie 2 noch genau aus. Da stehen bei einem Gesamtschneidenwinkel von 30 Grad direkt hinter der Fase auf 1 mm oberhalb der Schneidenspitze 0,5 oder 0,6 mm.

Bei noch breiteren Fasen mißt man natürlich oberhalb der Fase. Und was Kehlshots angeht, können sie im Zweifel sehr nützlich sein. Ist z.B. eine deutliche Mikrofase wie bei meinem Schanz Santoku Little Slim sichtbar, muß hinter der Wate deutlich mehr stehen als 0,1 mm ;) ...

R'n'R
 

Rock'n'Roll

MF Ehrenmitglied
Und ich habe gerade mal meinen Bestand an fetten Klappern gesichtet. Selbst Haslauer, Hinderer Fatty und Konsorten haben keine breitere Fase als 1 mm. Sollte also kein wirkliches Problem sein. Außer bei Deinem Extrem-Reservisten natürlich :D:: ...

R'n'R
 

rocco26

Premium Mitglied
Eh Leute! das ist hoffnungslos OT! Ich hatte doch den Vorschlag unterbreitet, das in einen anderen Thread zu verlagern. Ich bin kein mod, aber der TO wird mit
dem Kopf schütteln. Das war nicht sein Anliegen. rocco26
 

Rock'n'Roll

MF Ehrenmitglied
Hier ist überhaupt nichts OT. Es geht um das Ausdünnen von Klingen. Von bestimmten. Und um bestimmte Werte. Und das macht nur Sinn, wenn alle wissen, von was geredet wird bzw. alle die gleiche Sprache sprechen!

R'n'R
 

pebe

Premium Mitglied
Moin,

Bei einer sehr dünn ausgeschliffenen Klinge ist die Fase derart klein, dass eine genaue Messung direkt dort extrem schwierig und eine Beschädigung der Fase mit Metallschieber oder Messschraube auch wahrscheinlich wird.

Bei balligem Abschluss verhält es sich ähnlich schwierig. Gemurkste Messer haben dann auch gerne mehrere Fasen, definiert als plane Flächen unterhalb des eigentlichen Klingenspiegels.

Der übliche Ausgangspunkt liegt also an der Übergangslinie Klingenspiegel zu Fase. Gemessen wird dann aus praktischen Gründen knapp darüber, eben den berühmten einen Millimeter.

Falls interessant und messtechnisch möglich, kann direkt am Übergang gemessen und dies angegeben werden. Meist geht es halt eher um die grundsätzliche Einordnung als ums letzte Hundertstel.

grüsse, pebe
 
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Pmaj

Mitglied
Ich melde mich dann auch mal wieder. Eigentlich hatte ich grade für mich, nach längerem überlegen, entschieden das Messer erst mal nicht ausdünnen zu lassen. Einfach aus dem Grund das ich es danach noch nicht zufriedenstellend schärfen könnte, deswegen war der Plan erstmal weiter das Schärfen zu üben, das ist nämlich noch verbesserungswürdig.
Wie es auch sein muss hab ich es jetzt geschafft dass das Messer ein kleinen Ausbruch hat und sich die Schneide auch noch leicht umgelegt hat. Deswegen werde ich es doch jetzt schon ausdünnen lassen und mal sehen wie ich es danach geschärft bekomme.
Ich habe noch eine Frage, sollte ich bevor das Messer eingeschickt wird die umgelegte Scheide reparieren auf dem Stein oder spielt das keine Rolle?
Ein Foto habe ich angefügt. Bild bb9b780f2e | Share-your-photo.com

Grüße, Jan