Ersteindruck Byrd Meadowlark Hawkbill S

Thehunt

Mitglied


Mal wieder hat ein Byrd sein Nest bei mir aufgeschlagen, diesmal ein Ersteindruck Byrd Meadowlark Hawkbill S.

Wofür man eine Hawkbillklinge braucht, ist schon oft diskutiert worden, das spar ich mir :hehe:


Wie hier http://www.messerforum.net/showthread.php?t=96891&highlight=ersteindruck schon besprochen, hat die zweite Generation der Byrds viel für sich, abgesehen davon, das es einfach schöne Messer sind.


Der Stahl ist hier wieder China-Standard, also 8Cr13MoV.
Wenn der mit einer vernünftigen Wärmebehandlung daherkommt, solls mir recht sein, man(n) zahlt ja auch weniger dafür...

Wiedermal war der Klingengang eingangs etwas eigenartig. Es stellte sich heraus, das ich wieder das Glück hatte, einen Locktite-süchtigen Monteur erwischt zu haben. Außen hui innen pfui, Bilder der Sauerei erspar ich Euch, aber nach kurzer Schrubbrei war der Spuk vorbei und das Messer präsentiert endlich seine saubere Verarbeitung.

Falls jemand im Besitz der aktuellen Byrds ist: war das bei Euch auch so?

Nunja, Messer sind Werkzeuge, also was solls...

Sauscharf isses, scheint bei Wellenschliffen immer so zu sein, das die gefühlt schärfer sind, als glatte Klingen. Das liegt natürlich auch am flacheren Schliffwinkel, den der Wellenschliff produziert. Wenn er immer so ausgeführt ist, wie hier, dann her damit!

Die Ähnlichkeit zwischen Spyderco und Byrd werden meiner Meinung nach immer größer:



Die Position der Schrauben ist fast identisch, die Griff- und Clipgestaltung auch. Selbst der Wellenschliff kommt einem sehr bekannt vor... Mich störts nicht, weiß ich doch so, das ich ein Messer bekomme, was mir "paßt".


Die "Delica-Größe" ist für mich die ideale EDC-Größe, immer dabei und leicht genug um auch im Sommer einem nicht die Leinenhosen auszuziehen.

Wie auch beim Cara Cara 2 besitzt die Wiesenlerche sowohl am Klingenrücken, als auch am Choil griffiges "Jimping" (also eine Riffelung, die ein Abrutschen verhindern soll)

Die Hawkbill-Klingen bei Spyderco/Byrd haben oft den Schönheitsfehler, das der Wellenschliff im geschlossenen Zustand aus dem Griff schaut, im schlechtesten Fall sogar Zähne freiliegen.

Hier sieht man, das man die Welle zwar erahnen kann, aber die Zähnchen liegen alle verdeckt, gefällt mir einfach optisch besser:


Das Meadowlark liegt genauso gut in der Hand wie ein Delica, kann aber dank des Choils auch kürzer gegriffen werden um mehr Kontrolle beim Schnitt zu haben.




Insgesamt bekommt man für nicht mal 26 Euro ein sauberes (mit Abstrichen wegen des Schraubensicherungskleber) kleines Messer, was sicher einige Freunde finden wird.

Das Facelifting hat den Byrds gut getan, auch wenn manch einer fragen wird, warum man jetzt noch dreimal soviel für ein Endura oder Delica ausgeben soll, so gut sind die Byrds geworden.


Wie immer gilt: Bei Fragen einfach Fragen fragen


Vielen Dank an Wolfster übrigens für die super schnelle Lieferung!
 
Zuletzt bearbeitet:

Peter1960

Moderator Spyderco Forum
Die Ähnlichkeit zwischen Spyderco und Byrd werden meiner Meinung nach immer größer ...
Das mag daran liegen, dass beide Firmen zusammengehören ;)
Da die Byrd-Linie die preisgünstigere Linie ist, macht es noch mehr Sinn, wenn Bewährtes auf diese Produkt-/Modellreihe übertragen wird.
 

Thehunt

Mitglied
Klar, weiß ich. Die Unterschiede waren in der ersten Modellreihe nur größer (Klingenform, Textur des Griffes, Griffform als solche).
Und die hat mir, rein subjektiv, nicht so sonderlich gefallen.

Die jetzige zweite Generation finde ich durchwegs positiv.
Zumal all diese guten Spyderco-Eigenschaften ja nun mit fder Byrd-Reihe auch für den schmaleren Geldbeutel zu haben sind.