Erfahrungen mit "Central Lock"?

sbulazel

Mitglied
Hallo,
leider konnte ich in diesem Forum nicht allzu viel über den "Central Lock" finden. Wer hat Erfahrungen damit gemacht? Ist dieser Mechanismus sicher? Muß die Klinge trotzdem noch abgestützt werden? Hält der Mechanismus oder ist er schnell ausgeleiert?

Ich habe den Central Lock bei Border gesehen und überlege eine Folder damit zu machen...

Danke und Grüße, Sascha
 

mactheknife

Mitglied
Nachdem ich anfangs von dem Verschlusssystem ziemlich begeistert war, überzeugt es mich heute nicht mehr. Bei allen die ich besaß(3 Stück), entwickelte sich Spiel. Eins hat mich "gebissen", sprich, die Klinge klappte als ich ein Loch in meinem Gürtel erweitern wollte, also bei einer Art Stichbewegung, zu und mein Zeigefinger mochte das gar nicht.
Der letzte Centrale, den ich noch habe, lässt sich ohne Drücken des Knopfes öffnen.
Auf jeden Fall muss man beim Öffnen oder Schliessen den Druckknopf die ganze Zeit gedrückt halten, sonst schabt man die interne Kugel runter und das Lock bekommt Spiel.
Ich betrachte es inzwischen vorsichtshalber als ein besseres Sliplock.
 

sbulazel

Mitglied
Danke

Danke für die Info!!! :)

Ich habe einige Befürchtungen bezgl. meiner Fingerfertigkeit beim herstellen eines "normalen" Lineslocks. Mittlerweile habe ich mal die Patentschriften über Schließmchanismen durchgesehen (wow, daß es so viele gibt...) und habe ein paar andere Sachen gefunden, die Interessant sein könnten.

Grüße, Sascha
 

freagle

Mitglied
Hallo Sascha,

ich denk dass Linerlocks am einfachsten herzustellen sind, es gibt zwar ein paar Punkte die man beachten muss damit der Lock einwandfrei funktioniert, kommt doch einfach auf das Forumstreffen nach Karlsruhe Forumstreff KA dann können wir uns mal drüber unterhalten, vielleicht kann ich dir ein paar Fragen beantworten, Jürgen Schantz hat bestimmt auch ein paar Tips auf Lager.

freagle
 
@sbulazel
Ich habe mir auch mal so einen Verschluß beim Borger bestellt, um den Klappmesserbau zu vereinfachen-es ist aber nicht so einfach, wie es scheint (deshalb habe ich auch noch nicht damit gearbeitet)...so muss man z.b. das Loch in der Klingenachse, durch das die Kugel erst an die Klinge kommt, selber bohren-was sinnvoll ist, weil je nach Klingendicke dieses Loch unterschiedlich plaziert werden muss...aber diese Bohrung präzise anzubringen dürfte nicht ganz einfach sein...

Ich bin jetzt auch davon überzeugt, dass ein Linerlock wohl einfacher herzustellen ist, obwohl man auch dort den Aufwand (Genauigkeit) nicht unterschätzen sollte (ich habe das Thema Klappmesser erstmal vertagt, bis ich mehr Übung im Messermachen habe).

Grüße, Jens.
 

sbulazel

Mitglied
Hallo

Hallo und Danke,
ich werde wohl am Linerlock "hängen" bleiben. Gibt's da einen Tip, wie ich die "Zunge" am besten (ohne Fräse) hinbekommen könnte? Platinenmaterial Titan 2,5mm wurde gerade bestellt...

Leider kann ich nicht nach Karlsruhe kommen (obgleich gleich um die Ecke von mir) da ich "auf Arbeit" bin...

Grüße, Sascha
 

freagle

Mitglied
Du meinst wie man den Schlitz in den Liner bringt ohne Fräse?

Wenn du das meinst, das kannst du mit den kleinen Trennscheiben von Drehmel oder Proxon machen und zwar diese die ein Gewebe als Träger haben.

Die Trennscheiben spannst du in die Stadbohrmaschine, die Platine hochkannt in den Bohrschraubstock an der Stelle wo der Schlitz hin soll anzeichnen, nun kannst du den Tisch der Maschine auf höhe deiner Markierung stellen und den Schraubstock bewegst du dann per Hand und schneidest somit den Schlitz. Die Trennscheiben lass ich mit ca, 2000 Umdr. laufen, selbst bei 3,2mm 6AL4V kann man so einen sehr sauberen geraden Schlitz fräsen, pro Schlitz geht halt so eine Trennscheibe drauf, die kosten aber net viel.

freagle