enorm helle LED-Lampe für Polizeidienst gesucht

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Hallo Taschenlampenfetischisten!

Ich suche die perfekte Lampe für den täglichen(nächtlichen) Einsatz.
Es gibt zwar schon gute Beratungen hier, aber irgendwie machen mich die Vorschläge nicht so an. Der Hauptgrund dafür ist immer der gleiche:
-Keine Fokus-Funktion
-zu geringe Leuchtdauer
-unnötige Funktionen (Leuchtmodi) bzw. schlechte Bedienung
-Laserschwertoptik (Sie sollte möglichst schnörkellos sein)

Ich suche also eine LED-Lampe, die mindestens 200 Lumen abstrahlen sollte, möglichst fokussierbar ist und mindestens 3...4 Stunden bei maximaler Stufe durchhält, aber auch klein genug für die Koppel ist.

Für mich ein fast unlösbares Problem. Mal sehen, was ihr so meint.

Ich hoffe, euch fallen ein paar Vorschläge ein.
Mir persönlich gefällt die LedLenser M14 ganz gut.

Danke schonmal für eure Mühe!


* Für welchen Verwendungszweck ist die Lampe gedacht: EDC, Polizei, Militär, Jagd usw?
Polizei (Bereitschaftspolitzei) Sie muss also auch mal eine lange Nacht durchhalten und nicht nach einer Stunde schlapp machen.

* Mit welchen aktuellen Taschenlampen hat der Suchende bereits Erfahrungen sammeln können?
Eigentlich bin ich bis auf meine alte 4D-Maglite mit LED-Modul unerfahren.

* Wird eine bestimmte Lampengröße bevorzugt: Soll die Lampe eine bestimmte Höchst- oder auch Mindestlänge,
einen bestimmten Body- oder Kopfdurchmesser haben?.

Die Dicke sollte 5cm nich überschreiten.
Länge allerhöchstens 20cm

* Wie wird die vorraussichtliche Nutzungskadenz aussehen?
Wird die Lampe täglich (oder besser nächtlich), wöchentlich, monatlich oder nur als Notfalllampe genutzt werden?

Täglich und auch mal eine gesamtes Wochenende durchgehend

* Sind dafür besondere Vorgaben zu beachten, z.B. Wasserdichtigkeit, Ex-Schutz?
Wasserdicht wäre schön. Aber zumindest muss sie einen Langen Regenschauer unbeschadet überstehen können.

* In welchem Preisrahmen soll sich die Taschenlampe bewegen?
Maximal 150€

* Welcher Beschaffungsweg wird bevorzugt, da ein Ladengeschäft im Regelfall ausfällt, soll die Lampe im Inland bestellbar sein
oder kommt auch ein Überseebestellung in Frage?

Bitte im Inland

* Soll die Lampe eher für den Nahbereich oder für die Ferne (Thrower) sein?
Flexibel, also fokussierbar wäre sehr gut

* Ist bereits ein bestimmtes Leuchtmittel ins Auge gefasst worden, ein bestimmter LED-Typ, Xenonbrenner oder HID?
auf jeden Fall eine LED

* Welche Art der Stromversorgung wird bevorzugt, z.B. Lithiumbatterien, Alkalibatterien, NiMh-oder Lithium-Ionenakkus, welche Baugröße?
Eigentlich würde ich NIMHs (Größe AA) bervorzugen, weil sie billig sind und man für den Notfall immernoch "normale" Batterien nehmen kann

* Damit zusammenhängend: Ist eine bestimmte Art der Regelung erwünscht?
D.h. soll die Lampe kontinuierlich dunkler werden oder ihren maximalen output bis zum Ende behalten (beides hat seine Vor- und Nachteile,
es gibt auch Zwischenlösungen)

Möglichst beide Modi zum selbst wählen

* Welche Anspüche werden hinsichtlich der Helligkeit und der Laufzeit gestellt?
200...220Lumen und mehr bitte.
Laufzeit mindestens 3, besser 4 Stunden bei maximaler Helligkeit.

* Soll die Lampe über verschieden Leuchtstufen verfügen?
Sollen diese durch den Nutzer programmierbar sein?

Programmierbar muss nicht sein.
Vielleicht 100%,70%, 40% oder sowas ähnliches

* Soll die Lampe über Strobe oder SOS Modi verfügen?
SOS ist nicht nötig.
Strobo-Modus muss sie aber haben.

* Wie sollen die Leuchtstufen und/ oder Modi geschaltet werden, Klicken am Schalter, drehen am Kopf oder anderes?
klicken am Schalter

* Wird eine bestimmte Schalterart bevorzugt: Clickie momentary/ forward/ reverse oder twisty, tailcapswitch oder sideswitch
tailcapswitch

* Soll die Lampe einen Clip haben, wenn ja, soll er bezel-up oder bezel-down montiert sein?
nicht nötig. Die Lampe soll in ein Holster passen.

* Sind die Fähigkeiten oder das Interesse vorhanden, um die Technik evtl. den eigenen Bedürfnissen anzupassen?
Nein
 

grinsefalle

Premium Mitglied
Ich suche die perfekte Lampe für den täglichen(nächtlichen) Einsatz.
Es gibt zwar schon gute Beratungen hier, aber irgendwie machen mich die Vorschläge nicht so an.

Richtig, es gibt bereits sehr gute Empfehlungen :) Hier in der Kaufberatung, im Testbericht-Unterforum oder im allgemeinen Lampenunterforum empfiehlt sich ein Einlesen immer.


* Sind dafür besondere Vorgaben zu beachten, z.B. Wasserdichtigkeit, Ex-Schutz?
Wasserdicht wäre schön. Aber zumindest muss sie einen Langen Regenschauer unbeschadet überstehen können.

Bei Lampen mit Fokussierung (besonders LL) kann durch das Fokussieren unter Einwirken von Wasser (Regen) Feuchtigkeit in den Kopf gelangen.


* Soll die Lampe eher für den Nahbereich oder für die Ferne (Thrower) sein?
Flexibel, also fokussierbar wäre sehr gut

Ich kann es nur immer wieder sagen: eine fokussierbare Lampe bringt für den allgemeinen Polizeidienst nichts. Du hast entweder einen Spot mit Tunnelblick und keinerlei Streulicht oder einen diffusen großen Lichtkegel ohne Tiefenwirkung. Fokussiert siehst du einen Punkt, der Rest bleibt komplett verborgen. Durch den sehr hellen Spot geht auch deine Nachtsehfähigkeit der Augen kaputt, was den Tunnelblick nochmals unterstützt. In meinen Augen sehr gefährlich, wenn ich kein peripheres Sehen mehr habe. Hast du de-fokussiert, ist zwar weiches Licht für den Nahbereich vorhanden, aber wenns schnell gehen muss, hast du keinerlei Blendwirkung. Du brauchst die zweite Hand für den Mechanismus, der störanfällig ist und nur eine weitere Fehlerquelle darstellt. Für eine Lampe, die ständig am Mann ist, geht nichts über einen guten Reflektor oder evtl noch eine gute Optik mit festem Fokus!
Gut erkennbar auf den Beamshots in diesem CPF Review


* Welche Art der Stromversorgung wird bevorzugt, z.B. Lithiumbatterien, Alkalibatterien, NiMh-oder Lithium-Ionenakkus, welche Baugröße?
Eigentlich würde ich NIMHs (Größe AA) bervorzugen, weil sie billig sind und man für den Notfall immernoch "normale" Batterien nehmen kann

Du möchtest gute 3-4 Stunden mit mindestens 200 Lumen. Das wird schwierig mit AA-Batterien, besonders im Hinblick an die gewünschte Lampengröße. Eine Eagletac P20 schafft mit mit 2xAA 230 Lumen für 1,5 Stunden. Willst du mehr Leistung oder Leuchtdauer, braucht es mehr AAs. Mir fallen da zB die Fenix TK41 ein, welche 8xAA benötigt. Diese schafft zwar sowohl Leistung als auch Leuchtdauer locker, ist allerdings zu groß für Dauerhaftes Tragen an der Dienstkoppel.


* Damit zusammenhängend: Ist eine bestimmte Art der Regelung erwünscht?
D.h. soll die Lampe kontinuierlich dunkler werden oder ihren maximalen output bis zum Ende behalten (beides hat seine Vor- und Nachteile,
es gibt auch Zwischenlösungen)

Möglichst beide Modi zum selbst wählen

Nur bei der Armytek Predator kannst du zwischen der vollen Regelung bis Batterieende und der Teilregelung umschalten. Alle anderen haben eine feste Regelung, die je nach Akku variieren kann. Im Polizeilampen-Leitfaden steht dazu etwas geschrieben.
Auch LL wirbt mit 2 Programmen, wenn man sich aber Laufzeitdiagramme ansieht, erkennt man, dass LL keine ordentliche Regelung verbaut. In allen (!) Programmen reduziert sich die Leistung nach lausigen 3 Minuten.


* Welche Anspüche werden hinsichtlich der Helligkeit und der Laufzeit gestellt?
200...220Lumen und mehr bitte.
Laufzeit mindestens 3, besser 4 Stunden bei maximaler Helligkeit.

Siehe oben. Mit AA-Batterien und der gewünschten Lampengröße nicht machbar. Auch die LL M14 schafft es nicht. Nach 3 Minuten sackt die Leistung auf unter 80%, bei 50% bist du nach 1,8 bzw 2,4 Stunden (je nach Batterie). Im Energiesparmodus schafft sie natürlich etliche Stunden, allerdings auch nur mit 20% der Leistung. Quelle: CPF Review



Mir fällt keine Lampe ein, die alle Vorgaben erfüllen kann. Wenn du von den AA-Batterien abweichst und CR123 oder LiIon-Akkus in Erwägung ziehst, dann ist die Auswahl sehr groß. Oder aber du weichst von den 4 Stunden Laufzeit ab und akzeptierst, bei langen Einsätzen mal schnell die Batterien zu wechseln - auch dann gibt es gute Lösungen.
Du darfst dich entscheiden :ahaa:
 

abe

Mitglied
Hallo Werkzeugfetisch

Ich bin zwar weiss Gott auch nicht deeeeer Lampenexperte. Gebe meinen Senf aber hier trotzdem mal dazu.

Kennst du den Beitrag: Beamformen von Lampen ?

Dort sieht man recht gut warum fokusierbare Lampen eigentlich überflüssig sind. Die heutigen Lampen bieten ohne Fokusierung sowohl im Nahbereich als auch im Fernbereich mehr Licht als deine Maglite.

Je nach Verwendungszweck z.B.:
-Lesen von Führerscheinen und alles in und um Häuser herum --> reine Fluter.
-Suchaktionen im Wald und auf dem Feld auf weite Entfernungen -->Thrower

Der Fluter (ok, kommt jetzt darauf an welches Modell) liefert dir aber auch auf weite Entfernungen schon besseres Licht als die Maglite
und dürfte für die meisten Anwendungen ideal sein.

Von der Laufzeit solltest du dir überlegen auf (geschützte) 18650er (und als Backup auf Cr123) umzusteigen. Lies dich hier im Forum mal dazu ein. Für die "normalen Lampen" bist du mit den geflammten Trustfires (ca. 9$ im Doppelpack incl Versand aus Hongkong/DX) recht gut bedient. Das Ladegerät (ca. 7$) und sehr günstige CR123 als Backup bekommst du im gleichen Versandhandel.

Lies dich am besten nochmal etwas in das Thema ein. Danach würde ich mir an deiner Stelle zuerst eine etwas günstigere Lampe holen (Fluter oder Semi Thrower) und für den Rest vom Geld die Akkus und das Ladegerät.

Gruss Arnim
 

Erzengel

Mitglied
Wenn du unbedingt die Leuchtcharakteristik verändern willst, ist ein aufklappbarer Diffusor die bessere Wahl als eine mechanische Fokussierung.
 

noxx2

Mitglied
Hallo,

als User in dem von Dir beschriebenen Arbeitsbereich rate ich Dir
zu einer Solarforce L2P mit einem Manafont XM-L T6 3 Mode Dropin. Weiterhin solltest Du für den taktischen Einsatz einen Forward Schalter von Solarforce-Sales verbauen. Dafür musst Du allerdings von der Vorstellung Abschied nehmen, eine Lampe 3-4 Stunden mit einem Akkusatz, und schon gar nicht AA oder AAA-Batterien , zu betreiben. Wähle dafür mindestens 2 x 18650er Akkus von Trustfire (geflammt) und ein Ladegerät aus.
Damit hast Du 1. eine Lampe die jede LL Lampe ohne Mühe verbläst.
2. die Möglichkeit auch mal 2 Stufen herunterzuschalten wenn es sein muss.
Glaub mir, die hochgepriesene Fokusfunktion von LL ist im polizeilichen Bereich absoluter Nonsens.( Ich habe als Gimmick und für reine Sucheinsätze eine Tiablo A9 mit Collimator-Linse für den reinen WOW-Effekt in der Tasche)

Außerdem hast du mit einem P60 Dropin immer die Möglichkeit für kleines Geld Up-to-date zu sein.

Übrigens: Was willst Du mit dem Strobe-Modus??? Zum Verwirren reicht ein mehrfach halb gedrückter Forward-Switch, vor allem bei der Intensität einer XM-L. Ansonsten wirst Du diesen Modus außer zum Spielen nie benötigen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Spion

Mitglied
Hallo

Also ich würde mir eine Lampe suchen die einen ähnlichen Beam wie die Spark ST6 (320CW mit OP Reflektor) hat. Habe damit zwar noch keine Verbrecher gejagt aber Tiere die ausgebrochen sind. Der Beam hat meiner Meinung nach die perfekte Form, einen hellen Spot der es ermöglicht über eine grosse Distanz (ca. 100m) zu sehen und dennoch genügend Sidespill um die nähere Umgebung (ca. 15m) problemlos erkennen zu können. Und ganz wichtig, keine störenden Übergänge zwischen diesen Bereichen, wenn man sich bewegt sind solche "Kanten" enorm nervig.

Grüsse Luca
 

colifat

Mitglied
Hallo erst mal :),
es ist nicht zu erfüllen was gefordert wird.

Daher würde ich das nochmal überdenken worauf die Gewichtung liegt da so kaum gezielt beraten werden kann.
Hier kommt es dann hat darauf an was letztendlich noch über bleibt.

Wie bereits geschrieben ist mit 2xAA Batterien die Lichtleistung üner die gewünschte Zeit NICHT zu erfüllen.

Fokusirbar würde ich davon abraten.
Ich habe auch mehre Fokusierbare Lampen die dann allerdings alle nicht Wasserdicht sind. Zudem hat man dann meist einne ungünstigen Focus und mus dauernd umstellen. Der beam ist auch mehr oder weniger befriedigend.
Daher nehme ich zu über 95% immer eine Lampe mit festem Focus die dem entspricht was ich haben möchte. Die anderen 5% sind nur damit sie auch mal leuchten dürfen *gg*.

Für den Polizeidienst würde ich dann sowiso zu 2 Lampen raten.
Eine Backup zur eigenen Sicherheit.

Wenn nur auf Ferne gewünscht wird dann einen Lampe mit viel Throw wählen. Gibt aber meiner Meinung nach wenig Überblick.

In die engere Auswahl würde ich eher eine Lampe mit Einem 18650er Akku nehmen wegen der Helligkeit und Laufzeit die dann ein Semi-Thrower wäre.

Gute Lampen haben heute genug Power um auf MAX im Spott viel Licht zu haben und dennoch das Licht im Spill so zu verteilen das man dort noch genus sicht hat.

Gegenüber einer Mag 3-D Cell sind diese Lampen deutlich heller *g* aber deutlich!!
So das man hier nicht fokusieren muss. Es ist genug Licht da das die LED produziert.
Man hat dann auch nicht diese Ringe und sonstige Artefakte im Beam der Lampe wie die alten Mag das haben.
Keine meiner Mag sind im Originalzustand und wurden daher alle umgebaut.

Besser ist natürlich gleich eine Lampe zu erweben die so leuchtet wie man das haben möchte.

Deine Anforderungen würde ich nochmal neu überdenken damit man etwas empfehlen kann.

Schau dir doch auch einmal die Lampentester Reviews Hier an.
Dort sind einige Testberichte von neueren Lampen und Beamshots wie diese leuchten.
 

Xacto

Mitglied
Ich bin zwar kein Polizeibeamter, meine Interessen und Vorstellungen bei Lampen dürften aber den Anforderungen des Polizeidienstes relativ ähnlich sein.

Daher würde ich die hier bereits vorgebrachten Tips und Hinweise beherzigen und nochmals das Thema Pflichtheft neu überdenken.

Vor allem eine zweite Lampe als Backup würde ich empfehlen, denn wenn bei einem WE-Einsatz die Lampe am Samstag morgen den Dienst versagt, dann kann das Wochenende verdammt lang und dunkel sein.

Vielleicht wäre ja die Thrunite Scorpion für Dich aufgrund der verschiedenen Modi und der relativ einfachen UI Interessant. Die Lampe ist ja nicht umsonst der Gladius nachempfunden. Und die wiederum wurde für den polizeilichen und militärischen Einsatz entwickelt.

Gruß
Thorsten
 

noxx2

Mitglied
Meine L2P hat zwar noch nicht versagt, aber meine Backup-Fenix P3D wandert regelmäßig an den Kollegen der verzweifelt an seiner Amperlite AA rumschraubt ( denn Mit DIESEM Teil werfe ich lieber eine glimmende Zigarette in den Raum...)
Deswegen: Backup-Lampe:super:
 

Palladin

Mitglied
Hallo erst Mal :)

Fangen wir mal vorne an:
* Soll die Lampe eher für den Nahbereich oder für die Ferne (Thrower) sein?
Flexibel, also fokussierbar wäre sehr gut

Kurz und knapp: FGA #03 :D

* Damit zusammenhängend: Ist eine bestimmte Art der Regelung erwünscht?
D.h. soll die Lampe kontinuierlich dunkler werden oder ihren maximalen output bis zum Ende behalten (beides hat seine Vor- und Nachteile,
es gibt auch Zwischenlösungen)

Möglichst beide Modi zum selbst wählen

Wie bereits erwähnt gibbet praktisch nicht, oder eigentlich schon :ahaa:
Du wählst halt beim Kauf :steirer:.


Du hast Dich bereits reichlich in die Materie eingelesen, aber man merkt, es fehlt Dir völlig an Praxiserfahrung.
Egal für welche Lampe Du Dich entscheidest, es wird definitiv nicht Deine letzte sein, bestimmte Erkenntnisse kristallisieren sich erst im Praxisbetrieb.

Am besten Deinen bisherigen Vorstellungen entgegen käme m.E. die Fenix LD40 - die ich damit aber nicht empfohlen haben will.

Es ist definitiv keine schlecht Lampe, mir wäre sie aber zu schwer.
Vor allem aber disqualifiziert die Memory Funktion sie meiner Meinung nach für den behördlichen Einsatz.
 
Danke erstmal für die professionelle Hilfe!
Ihr habt mich ein ganzes Stück weitergebracht...

Ich habe mich zwischenzeitlich noch etwas eingelesen.
Ergebnis:
->Ich bin jetzt von der fokussierbarkeit weg :D
->Auch AA-NIMHs müssen es nicht mehr sein. :hehe:
->18650er scheinen eine gute Energiequelle zu sein. :rolleyes:

Mir war auch ehrlich gesagt nicht klar, dass man die Biester im Doppelpack inklusive Ladegerät quasi hinterhergeworfen bekommt.

Ich denke ein Thrower mit "recht großem" Spill, oder eben ein Semi-Thrower wären gut für mich geeignet.
(Weit leuchten und trotzdem genug Licht im näheren Umfeld)

Die Solarforce L2P gefällt mir auch sehr gut. Danke für die Empfehlung an dieser Stelle :super:
Bin mir nur noch nicht ganz sicher, welcher Dropin, Schalter und Bezel-Ring der beste für mich ist.

Könnt ihr mir da nochmal etwas auf die Sprünge helfen, oder habt ihr noch mehr interessante Lampenvorschläge?

Den Strobe-Modus möchte ich gerne haben, weil ich es eben nett finde :p. Der Modus hat es mir einfach angetan, nachdem ich eine Reportage auf DMAX gesehen habe. "future-Weapons" hieß die. Da haben die Jungs verschiedene Stroboskop-Lampen zur Abwehr von Bösewichten getestet und das scheint erstaunlich gut zu funktionieren.

Bei der L2P begeistert mich gaerade der modulare Aufbau, da man sich je nach Einsatzzweck immer wieder eine andere Lampe zusammenbasteln kann.
Für die "normale" Nachtschicht würde ich dann einen 3-Mode-Dropin nehmen (High, Middle, Low) und für die Großdemo eben eine mit Strobe-Funktion.

Habe ich das eigentlich richtig verstanden, es gibt eine Verlängerung für die Lampe, mit der man dann zwei 18650er Akkus benutzen kann und die Akkulaufzeit vergrößert sich dann?
Welchen Dropin bräuchte ich dann dafür?

Grüße!
 

Lampentroll

Mitglied
Hi,

egal in welcher Polizei du in Deutschland bist, du wirst mit deinem Strobe nicht weit kommen.
Begründung:
Du wirst den Einsatz des Strobe nicht beigebracht bekommen.
Strobe macht nur im Teameinsatz Sinn. Wenn jeder seine Rolle beherrscht und Sie wissen, dass du den Strobe zum Einsatz bringen wirst. Also Hände weg!

Modi durchzuschalten um in den Gewünschten zu kommen wie bei dem von dir genannten 3 Mode Drop In sind ebenfalls nicht Stressfest!

Ich würde dir zu einer Fenix TK11, TK15, Eagletac T100C2 oder T20C2 MKII raten wenn du 1x18650er Stromversorgung möchtest. Die T20 C2 MKII R5 hat auch noch den Strobe, den du auf den Enkappenschalter Programieren kannst.

Meld dich einfach mal, unter Kollegen!
VG
Marcus
 

Profi58

Mitglied
Die L2P ist eine interessante Lampe, und es gibt genügend Dropins, die sowohl eine gute Helligkeit als auch den Strobe-Modus bieten. Ob Du mit einer solchen Lampe im Polizeidienst glücklich wirst, kann ich als Nichtpolizist nicht beurteilen.

Aus meiner Sicht haben Dropins mehrere entscheidende Nachteile:

Sie werden vor allem bei leistungsstarken Leds schnell heiß und können die Wärme nur bedingt auf den Körper der L2P ableiten. Wenn Du nur mal für ein paar Sekunden leuchten willst, ist das in Ordnung, Dauerbetrieb könnte problematisch werden.
Da Du Dir vom Strobe sehr viel versprichst, sollte er auch schnell erreichbar sein. Dropins haben aber eine "sequenzielle" Schaltung, das heißt, Du mußt evtl. durch mehrere Stufen durch, bis Du im Strobe bist. Da kann es im Ernstfall schon zu spät sein.
Alle Dropins, die ich kenne, haben ein Memory. Sie starten also immer in der gleichen Stufe, in der sie ausgeschaltet wurden. Wenn Du einen Ausweis kontrolliert hast und die Lampe auf low leuchtete, wird sie beim nächsten Start, wenn Du den Bösewicht überraschen willst, wieder auf low starten und dem "schweren Jungen (oder Mädel)" nur ein müdes Lächeln entlocken.

In Deinem Budget gibt es durchaus Lampen, die diese Probleme vermeiden. Zuerst würde ich die Klarus XT 10 nennen. Die Lampe hat zwei Schalter, startet immer auf high und kann durch einen Dauerdruck auf den Moduswahlknopf sofort auf Strobe geschaltet werden, auch wenn die Lampe ausgeschaltet ist. Interessant wären die Modelle Jetbeam RRT-1 und RRT-2, die beide über Selektorringe gesteuert werden. Dadurch kannst Du schon vor dem Einschalten der Lampe wählen, ob sie auf Low, Mid, High oder Strobe leuchten soll. Die RRT-1 hat einen relativ breiten Kopf und ist somit nicht unbedingt koppeltauglich. Ein ähnliches Funktionsprinzip hat die Thrunite Scorpion, die über einen Ring an der Tailcap geschaltet wird.

Lampen wie die Fenix TK21 oder die JetBeam PC25 können auch direkt in den Strobe schalten, haben aber auch wie die Dropins ein Memory, so daß man nicht vorher weiß oder bestimmen kann, wie die Lampe startet.
 

Creep

Mitglied
Hallo,
kann die Klarus nur bedingt empfehlen, weil der kleine Schalter hinten im Stress nicht immer sicher zu treffen ist!
 

Xacto

Mitglied
Hi,

egal in welcher Polizei du in Deutschland bist, du wirst mit deinem Strobe nicht weit kommen.
Begründung:
Du wirst den Einsatz des Strobe nicht beigebracht bekommen.
Strobe macht nur im Teameinsatz Sinn. [...]Marcus

Ich bin zwar kein Polizeibeamter, bin aber durch das Thema Strobe (und die Gladius) in das Thema/Hobby Taschenlampen reingerutscht. Bei den professionellen Anwendern ist die Funktion umstritten, selbst in den USA, wo es nach meiner Einschätzung ein viel breiteres Spektrum an Einsatzdoktrinen gibt. Sollte man dem CPF Forum diesbezüglich irgendeine Aussagefähigkeit zusprechen können, so würde ich von einem Verhältnis 1:9 sprechen... und zwar 1 Strobebefürworter contra 9, die keinen Nutzen darin sehen bzw. in Versuchen erkennen konnten.

Neben dem Zweifel an einer wirklich nachhaltigen Wirkung beim polizeilichen Gegenüber gibt es genug Stimmen, die eine Irritation bei den eigenen Kräften fürchten. Ich selbst sehe die Strobefunktion in den zwei Dropins, in denen ich die Funktion habe, primär als zusätzliche Signalfunktion, falls man einmal einen Unfall absichern muß o.ä.



Gruß
Thorsten
 

colifat

Mitglied
Hallo
zum Thema
so daß man nicht vorher weiß oder bestimmen kann, wie die Lampe startet.
kann ich nur sagen das man immer sine Ausrüstung prüft bevor man sie benutzt.
Zumindst ich mache das so.

Beim DRK z.B. wurde in den Einsatzkoffer geschaut was ich da zu verfügung habe. Evtl.wenn vorhanden die Lampe der Spatel am Laryngoskop geprüft und Batterien ausgetauscht, Druck in den Sauerstoffflaschen zur Beatmiung, Ladezustnd von Absaugpumpe, Defi.... oder was auch immer ect....

Beim Militär der Zustsand der Waffe und Funkgerät ect....

Würde ich eine Lampe wie die Olight M20-2 oder M30... bis JetBeam PC25 nutzen würde ich auch das prüfen bevor ich damit los maschiere.

Meine Lampen stellt ich immer auf LOW. Das habe ich mir so angewöhnt und es funktioniert gut. Benötige ich während einer Nutzung einmal fast nur max. Helligkeit dann stelle ich das vorher so ein. Wird die Lampe danach wieder weggelegt wird wieder LOW eingestellt.

Wenn man sich selbst klare Strukturen vorgibt erlebt man selten eine Überraschung und handelt auch unter Stress automatsch so wie man es gewohnt ist.
Handlungen die antrainiert sind laufen dann unbewusst automatisch ab.

Für reine Privatnutzung mag es egal sein aber bei Einsätzen ect... hat sich sowas immer bewährt, zumindst bei mir.
 

Profi58

Mitglied
...kann ich nur sagen das man immer seine Ausrüstung prüft bevor man sie benutzt.
...

Beim Militär der Zustsand der Waffe und Funkgerät ect....

Wenn man sich selbst klare Strukturen vorgibt erlebt man selten eine Überraschung und handelt auch unter Stress automatsch so wie man es gewohnt ist...

Das stimmt natürlich, und das sollte man immer machen, egal, ob es auf Fotosafari, zum Verkehrsunfall oder in ein lebensgefährliches Gefecht geht.

Nur gibt es gerade beim Militär den sinnigen Spruch: "Der beste Gefechtsplan überlebt nicht die erste Feindberührung...". Klingt martialisch, soll aber sagen, daß man immer auf Überraschungen gefaßt sein muß. In Bezug auf Lampen wäre es dann nützlich, wenn ich nach dieser "ersten Feindberührung" auch bei ausgeschalteter Lampe weiß, wie sie beim nächsten Einsatz startet. Und das funktioniert bei XT 10, Scorpion oder RRT-2 mit Sicherheit, bei den anderen Lampen nur bedingt. Wie immer liegt es im Auge des Betrachters, welche Ansprüche er stellt und wie er mit den Dingen umgeht.
 

grinsefalle

Premium Mitglied
kann ich nur sagen das man immer sine Ausrüstung prüft bevor man sie benutzt.
...
Würde ich eine Lampe wie die Olight M20-2 oder M30... bis JetBeam PC25 nutzen würde ich auch das prüfen bevor ich damit los maschiere.

Ein regelmäßger Check der Ausrüstung (beim Aufrüsten) sollte Standard sein, richtig.

Das hat aber nichts mit der Schaltreihenfolge der Lampen zu tun. Lampen, bei denen ich nicht von außen sagen kann, wie sie startet, sind in meinen Augen NICHT geeignet. Da hilft auch kein Überprüfen.. Ich kann nicht sicherstellen, dass die Lampe immer so weggesteckt wird, dass beim nächsten Einschalten auch sicher 100% anliegen. Dazu kann es in dem Beruf zu hektisch oder dynamisch werden, dazu ist der Kopf oft zu voll mit den 1000 Dingen, die bei einem Einsatz zu beachten und machen sind. Das ist einfach eine Fehlerquelle, die mit einer guten Lampe vermieden werden kann.
Sich das anzutrainieren und ins Muskelgedächtnis zu brennen kann funktionieren, ich halte es aber bei dem größten Teil der Kollegen auf der Straße (mich eingeschlossen) für nicht umsetzbar.
Die beste Lösung ist eine Lampe, die beim Einschalten immer mit 100% startet (und von dort aus die anderen Stufen geschaltet werden). Oder aber der Anwender kann vor dem Einschalten die Stufe wählen (mit einer kleinen Bewegung a la Gladius).


Die Solarforce L2P gefällt mir auch sehr gut. Danke für die Empfehlung an dieser Stelle :super:
Bin mir nur noch nicht ganz sicher, welcher Dropin, Schalter und Bezel-Ring der beste für mich ist.

Bezelring: egal
Schalter: forward clicky, damit Momentlicht möglich ist
Dropin: mehrstufige Dropins sind Kompromisslösungen und im Streß nicht optimal. Die Gefahr ist hoch, dass du dich verklickst und nicht das passiert, was passieren soll. Wenn mehrstufig, dann ohne Memory, so dass beim Einschalten immer die 100% anliegen.
Die Dropins von Solarforce, Thrunite, Dereelight haben alle Memory, sind also weniger geeignet.
Dropins von Wolfeyes dagegen starten immer mit 100%, wenn sie zuvor mindestens 2 Sekunden aus waren.
 
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