Eneloops Memory-Effekt?

MAD-MAX 05

Mitglied
Hallo zusammen ,

brauch mal wieder die Experten :confused:
Haben Eneloop Akkus auch den Memory-Effekt ?
Das heisst werden sie schlechter wenn ich sie zu früh wieder auflade
(wenn sie noch nicht ganz leer sind ) oder wenn ich sie nicht ganz fertig laden lasse ?

Frage 2.

Kann ich mit meinem Multimeter messen wie voll oder leer der akku (auch die Batterie ) ist .
Wenn ja wie ?
Was muss ich genau beachten das ich ein einigermaßen
genaues Ergebniss bekomme ?
 

Zwick2

Super Moderator
AW: Eneloops Memory-Effekt ?

Hallo,
Eneloops gehören zu den NiMH Akkus.
Dementsprechend haben sie keinen Memoryeffekt,sondern können am Lazy Battery Effekt leiden wenn sie häufig teilentladen und dann wieder aufgeladen werden,dieser Effekt lässt sich jedoch rückgängig machen.

Mit einem einfachen Messgerät lässt sich die vorhandene Kapazität leider nicht feststellen.


Grüße Jens
 

LPS

Mitglied
AW: Eneloops Memory-Effekt ?

Antwort 1:
kommt auf dein Ladegerät an, wenn das eine präzise -delta U abschaltung besitzt: nein

Antwort 2:
nein. Da die entladekurve ein ziemlich ausgedehntes Plateau hat kann man den Füllstand der Akkus nicht mit dem Multimeter messen. Das funktioniert nur bei LiIonen Akkus.
 

Erzengel

Mitglied
AW: Eneloops Memory-Effekt ?

Der Memory-Effekt ist ein Effekt, welcher bei NiCd-Akkus aufgetreten ist. Viel schlimmer ist ein Ladegerät, welches nicht automatisch abschaltet und unentwegt Strom in die Akkus reinpumpt.
Ich persönlich nutze den Zweischachtlader, welcher mit zwei Eneloops zusammen angeboten wird, siehe auch FGA 30. Das Set solltest du für knapp unter 20€ erwerben können.
Aufwendigere Lader für 30€ und mehr lohnen sich meiner Ansicht nach nicht, wenn man nur ein paar Eneloops lädt. Man muss schon sehr viele Akkus sehr schnell mit einfachen Ladern verschleißen um die 18€ Mehrkosten reinzuholen.
 

MAD-MAX 05

Mitglied
AW: Eneloops Memory-Effekt ?

Danke für die Antworten ,

ich benutze ein Sanyo Ladegerät MRQ6 .
Laut Beschreibing mit Einzelschatüberwachung .
Wie gut das Teil wirklich ist weiss ich nicht :confused:


Sind die Batterie-Test Geräte (für Kapazität) empfehlenswert
oder sind die nicht sehr genau?
Wenn ja welche würdet Ihr empfehlen ?
 

joe_sixpack

Mitglied
AW: Eneloops Memory-Effekt ?

Hi!
Danke für die Antworten ,

ich benutze ein Sanyo Ladegerät MRQ6 .
Laut Beschreibing mit Einzelschatüberwachung .
Wie gut das Teil wirklich ist weiss ich nicht :confused:

Da es für diese Akkus zuzgelassen ist, musst du dir da keine Sorgen machen. Die Einzelschachtüberwachung lädt jede Zelle nur mit genau der Energiemenge nach, die verbraucht wurde.


Sind die Batterie-Test Geräte (für Kapazität) empfehlenswert
oder sind die nicht sehr genau?
Wenn ja welche würdet Ihr empfehlen ?

Die Teile kannst Du bei Eneloops vergessen. Eine Eneloop-Zelle verhält sich bei der Entladung ungefähr folgendermaßen:
Zuerst ein kurzes Absinken der Spannung (dann sind noch nicht mal 10% der verfügbaren Kapazität raus), danach bis kurz vor Schluß fast konstante Entladespannung, hier bricht die Spannung dann relativ schlagartig ein.
Mit einer Spannungsmessung unter definierter Last (was die besseren Akku-Tester machen) kannst du bei einer Eneloop nur sehen, ob sie mehr als95% ihrer Ladung enthält, alles andere ist auch damit nur Rätselraten...
Also spar dir das Geld!

Viele Grüße, Torsten
 

lambda_

Mitglied
Die Kapazität von einem akku kann nur genau gemessen werden wen er dabei auch komplett entladen wird

ich hab ein ladegerät (das eigentlich für akku packs ist) das kann den akku bis zu 5* laden und entladen

Und sagt dir dann genau wie viele mAh rein gingen und was eigentlich viel wichtiger ist wieder raus kommen


Du kannst aber den innen widerstand von deinem akku messen und darüber auf seinen zustand schlissen

TL;DR

kurz gesagt:
Ja es schadet den Akkus wen sie nicht ganz geladen und entladen werden.
(wen sie unter ca. 0.7V entladen werden oder lange zeit unter ca. 0.9V schadet das aber auch )

Nein du kannst nicht einfach den "Füllstand" messen
 

sharp

Mitglied
Ich habe dieses "Volks"Ladegerät was überall so empfohlen wird, gibt es z.B. bei Amazon. Es kostet nicht die Welt, glaube max. 25 Euro, nennt sich BC700 und dieser Lader soll auch diesen memory effekt vermeiden. Ich lege die Eneloops aber auch einfach nur rein wenn die Taschenlampe eben schwächer wird, also wenn der high Modus z.B nicht mehr geht, kann sein dass es falsch ist. Ich glaube man kann auch die Akkus erst vom ladegerät komplett entladen lassen und dann werden die erst aufgeladen oder das ladegerät macht genau das immer automatisch:confused:
 
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joe_sixpack

Mitglied
Hi!
...Ich habe dieses "Volks"Ladegerät was überall so empfohlen wird, gibt es z.B. bei Amazon. Es kostet nicht die Welt, glaube max. 25 Euro, nennt sich BC700 und dieser Lader soll auch diesen memory effekt vermeiden...
Den gibt es eh nicht wirklich. Für den sogenannten Memory Effekt musst du den/die Akkus mehrfach immer wieder auf den gleichen (nicht ganz leer) Entladestand bringen und dann wieder aufladen. Das ist in der Praxis ziemlich unwahrscheinlich und lässt sich nur unter Laborbedingungen reproduzieren.
Ich lege die Eneloops aber auch einfach nur rein wenn die Taschenlampe eben schwächer wird, also wenn der high Modus z.B nicht mehr geht, kann sein dass es falsch ist. Ich glaube man kann auch die Akkus erst vom ladegerät komplett entladen lassen und dann werden die erst aufgeladen oder das ladegerät macht genau das immer automatisch:confused:
Dein Verhalten ist prinzipiell erstmal richtig - die Akkus nie bist zum Letzten "auslutschen". Das mögen NiMH-Zellen nämlich gar nicht. Allerdings sterben die meisten Akkus sowieso, weil das Ladegerät den "Voll"-Zustand entweder nicht richtig erkennt oder gar keine Lade-End-Abschaltung hat. Die Akkus werden also gnadenlos überladen, was ihnen ungefähr genau so gut bekommt wie das absolute Leermachen (gar nicht gut).
Ich habe diverse computergestützte Ladegeräte, allerdings ist mein Modellbaulader der Einzige, der eine gute "Akku Voll"-Erkennung hat und zuverlässig abschaltet. Bei allen anderen erlebe ich durchaus mal, dass eine Zelle verdächtig lange braucht (und dann meistens recht warm ist), weil dass Ladegerät den Spannungsknick am Ende der Ladekurve nicht sauber erfasst hat (Dieser Fehler ist bei den BC700 & BC900 schon fast ein "Feature":mad:). Damit wird der Akku dann hemmungslos totgeladen, je nach Ladegerät mit bis zu 1A Ladestrom...

Viele Grüße, Torsten