Emmerson Commander

lameco

Mitglied
Hallo,

ich möchte mir ein Emmerson Commander zulegen.
Habt Ihr Erfahrungen damit ? Wenn ja welche ?
Qualität Preis usw...

THX
Murat
 

mactheknife

Mitglied
Das Thema wurde schon letztes Jahr durchgekaut.
Ich finde die Emesonteile nicht gut.
1. Die Liner sind für derart schwere Klinge zu dünn. Fertigungsqualität sehr schwankend. Lock-Up geschlossen trotz des 2. Miniliners, der extra hierfür in die obere Ti-Platine integriert wurde, ist schlecht, sprich das Ding kann in der Hose aufgehen. Die Griffverschraubung wurde bei den neuen Modellen verschlechtbessert: weniger Schrauben halten das Ding zusammen.
IMHO bisst du mit jegem MT besser bedient, es sei denn du musst das Wave-Feature zum Öffen haben.
Mucho Hype um den Namen bei einem zu teurem Messer.
 

Frostvater

Mitglied
Hatte erst zwei Emersons in der Hand (darunter auch den Comander), kann aber meinen Vorredner bestätigen. Ich finde die Emerson-Messer immer noch sehr BM-artig, nur daß BMs besser sind und bisweilen Axis-Lock haben.;)
Wenn Du billig an eines drankommst, greif ruhig zu; aber für den regulären Preis würde ich mir keines holen.
 
Commander BT

Ich hab das Teil seid rund einer Woche.
War ein 180 Euro-Schnäppchen.
Die regulären 750 DM wären wirklich zu heftig.
So, nun meine Meinung...

Die Klinge ist nicht zu dünn, sondern bis zur Spitze fett.
Der Liner muß erst "eingearbeitet werden". Anfangs kriegt man das Messer ganz schwer wieder zu. Das ist beabsichtigt, damit das dann besser hält.
Dein Daumennagel sieht also schonmal nach häufiger Benutzung ziemlich mitgenommen aus.

Der Klingengang ist superweich.
Der Griff liegt wunderbar in der Hand, besonders zum Stechen.
Die Klinge ist einseitig geschliffen, was das Nachschärfen erleichtert.

Der Klingengang war mir zu weich, also zog ich die Schraube etwas an.
Im Griff passiert es sonst, das die Klinge die Titanplatinen leicht streifen kann. Die angezogene Schraube löst sich aber nach einiger Zeit.
Der Gang bleibt also immer butterweich.
Hat Vor und Nachteile.

Die Klingenbeschichtung(schwarz) taugt nicht viel.
Habe zum Test an unauffälligen Stellen herumgekratzt.

Nun zu dem, was eigentlich das Emerson ausmacht.
Dieses Öffnungpatent.
Es funktioniert einwandfrei.
Du ziehst das Messer und bist sofort in "Abstechbereitschaft".
Das Messer lässt sich also sofort einsetzen.
Für Jäger und Sammler ist das mit Sicherheit von wenig nutzen.

Das Patent hat aber mehrere Nachteile.
Die Hose geht in Arsch.
Meine Jeans hat schon leichte Spuren. Der Stoff wird aufgeschliffen.
Dazu trägt auch die "Daumenscheibe"(wie nennt man das eigentlich?) bei, die dafür da ist, daß man das Messer mit einer Hand öffnen kann.
Diese Scheibe schabt auch beim Ziehen an der Hose lang.
Man kann sie aber abschrauben.
Brauchen tut man die eh nicht, wenn man es gewohnt ist Klingen rauszuschleudern.

Die Iddee mit dem Nippel ist genial, aber zugleich hat sie noch mehr Nachteile.
Im Sitzen oder Liegen fangen die Probleme an.
Wenn es eng wird, beispielsweise steht man eng an einer Wand oder liegt gestürzt auf dem Boden, ist das Ziehen problematisch.
Es geht zwar auch ganz leicht, aber die Klinge hängt dann "auf halb acht".
In einer Verteidigungssituation könnte sich das sehr negativ auswirken.
Und zwar auf den Träger des Messers.
Das Messer ist nur für die Kampfsituation gemacht worden. Ich wüßte sonst keinen Grund für den Nippel.
Ich weiß auch nicht, wie es bei dicker, langer Kleidung aussieht.
Vielleicht wird das Ziehen dann auch schwerer.

Ich habe mal Spydercomesser mit dem Emerson verglichen.
Das ziehen geht mit dem Emerson natürlich schneller, aber ob es wirklich auf diese hundertstel Sekunden ankommt, weiß ich nicht.
Das Emerson BT lässt sich auch nicht "friedlich" aus der Tasche ziehen. Das kann schon einen psychopatischen Eindruck hinterlassen.
Geschlossen lässt es sich gar nicht verwenden!

Ich sah es im USA Urlaub, wollte es haben und nun habe ich es.
Empfehlen würde ich es nicht.
Hier die Kurzfassung.

-schlechte Klingenbeschichtung(bei schwarz)
-"Hosenzerstörer" (Halfter zu dem Messer ist nicht billig)
-Liner zerstört Daumennagel beim Schließen, auch wenn er dafür gut sitzt
-lässt sich nicht friedlich aus der Tasche ziehen
-lässt sich in kritischen Situationen(Liegen, Sitzen, Gedrängel...usw.)
nicht ziehen, ohne eine Gefahr für einen selbst zu sein.

Als "Notwehrwaffe" ungeeignet, aber dafür als "Abstecherwaffe".

Das Messer für die Bösen also,...aber das sind wir ja nicht.
 

P-T Baguahan

Mitglied
Ich warte seit monaten auf meinen BT Comander
und werd mir mal meine eigene Meinung bilden, da ich schon so viele verschiedene gehört hab.

@ aik juramentado
Die Daumenscheibe nennt man meines wissens nach Thumbwheel.
Den Nippel, Wave und zu deinem Problem mit der schraube empfehle ich Loctite.

@Fostvater
Dein BM Ministrykr ist wieder da und repariert.

mfg
 

effect100

Mitglied
Mach 1

Hallo,

das Commander sieht zwar gut aus, aber ich würde das Mach 1 vorziehen.
Zieht sich auch nicht schlechter:D

Die Qualität ist Geschmackssache, aber auch nicht so schlecht, wie manchmal geredet wird.:hmpf:

Meine Meinung.

Gruss

A. :cool:


www.einspar.de
 
Natürlich kann man das Messer auch aus der Tasche ziehen, ohnes es dabei zu öffnen!
Ziehst halt als Rechtsträger nicht nach oben-hinten sondern leicht nach oben-vorne.
Was macht man mit einem geschlossenen Messer ?:steirer:
So Pressure Point Gedöhne geht mal Excellent mit dem Teil !

Zur Qualität habe ich ganz neue Erkenntnisse :
Der Seppel baut die Griffschalen von Messer zu Messer nicht gleich dick.
Ich habe nämlich zwei davon und Werner hat mir ein geiles Holster im Sinne des rapid deployment gebaut. Das hält aber i.G. zur Emerson Scheide nicht bloss über den Clipp. Ergo, das zweite Messer ist etwas dicker und passt nicht ins massgearbeitete Sahneholster.

Die Schraube, die den Gang der Kling reguliert, hält tatsächlich nicht die gewünschte Spannung und muss von Zeit zu Zeit nachgestellt werden.
Der Liner ist zwar dünn ( wie bei den allermeisten Linerlocks ) , riegelt aber 100% und zwar im 1. Drittel der Klinge, wie es sich gehört.
Die Emerson Messer machen alle nicht den optisch tollsten Eindruck und rechtfertigen ihren Preis nicht, sind aber hervorragende Gebrauchsmesser - trotz "chisel" , der beim Comander ja kein richtiger ist. Ich denke, man mag es - oder man mag es nicht.

Preis / Leistung kann man sicher eher Benchmade oder MT zu hiesigen Superpreisen empfehlen.
Habe ich auch noch, aber meine Emerson liebe ich trotzdem !
Funktionieren tun sie alle.
Zu teuer gegenüber dem Gebrauchswert sind sie auch alle.
Der Rest ist Geschmackssache und Ideologie.

Axis Lock ist allerdings wirklich der wohl derzeit geilste Verschluss !!
Das kann man nämlich nicht bloss auf- , sondern auch zuschleudern

:super:
 

Geist

Mitglied
PUK

Zu den Emerson Foldern kann ich nicht viel sagen, hat so ein Teil nur mal kurz in der hand, aber zum kleinen fixed Blade PUK.

Das Emerson PUK ist mein Lieblings kleines Serien fixed Blade, ist gut verarbeitet, hat eine gut durchdachtes Scheidensystem, liegt sicher und gut in der Hand, es ist IMHO einfach ein klasse Messer :super:
 
Diejenigen, die Comander, Specwar B (Tanto) oder Mach1 haben möchten, könnten sich durchaus bei mir melden.
Habe ich doppelt und das wird mir langsam bissel viel.
Kriege meine Messerschublade nicht mehr zu...


Würde auch alle gegen Reeve Sebenza tauschen.
 

tolegen

Mitglied
Also ich weiß nicht.
Das hört sich alles nicht gut an.
Wenn Du meine Meinung haben willst, kauf Dir ein Sifu von Rekat!
Warum?
Ich habe eines mit stonewash D2 Klinge, es hat keinen!! der hier besprochen (Emerson-)Klappmessermängel und ist trotz der Monstergröße bequem(allerdings bin ich auch groß in der Jeanstasche zu tragen. Die D2 Klinge ist die schärfste(natürlich nachgearbeitet) und schnitthaltigste die ich je hatte(Und ich hatte so einige).
Für mich nie wieder was anderes(außer zum sammeln)!
Gruß