Einführung in den kleinen Stahlschlüssel - Detailfragen/Erläuterungen

JL-Jokke

Mitglied
Hallo,

möchte mich für die Zusammenstellung und den Lehrgang bedanken. Der ist und bleibt für alle Einsteiger interessant und sollte in einem Ordner "Basiswissen" gelistet sein!
Mir hilft das sehr, da ich ansonsten gar nicht aus der Metallbranche komme (ich gehöre zur "sprechenden Zunft") und trotzdem Messer mache und gerne Schmiede.
Vor allem die Konzentration auf das, was uns als Messermachern an Stählen interessiert, find ich super gut gelungen, zumal es mir die Suche nach den entsprechenden Materialien erleichtert.
Den Hinweis auf die Gegenüberstellung von deutsch/europ. und amerikanisch/übersee fände ich spannend - dann kann ich mit meinem Freund Paul in Kanada genauer über seine Stähle reden - hab aber noch keinen entsprechenden link gefunden. Gibt es den denn schon?!
Bislang ist mir nur die Darstellung in einem amerik. Buch " Tools for the Woodworker" bekannt, der die verschiedenen amerikanischen Stähle nach der Eignung für verschiedene Werkzeuge auflistet. Wen's interessiert, bekommt es von mir auch genauer, ist auf Englisch!:cool:
liebe Grüße
Joachim
Messer-Jokke
 

herbert

MF Ehrenmitglied
@messer-jokke: Danke für die Blumen. Den Artikel über den Normenvergleich hab ich noch nicht ganz fertig, ich hoffe aber, das bald noch hinzukriegen. Ist eine zähe formalistische Sache.
Aber Dein post gibt neuen Antrieb.
 

U. Gerfin

MF Ehrenmitglied
Im großen Stahlschlüssel sind bei der Aufzählung der ausländischen Stähle auch die vergleiichbaren deutschen Stahlnummern aufgeführt, ich denke im kleinen ist das auch so ?
MfG U. Gerfin
 

herbert

MF Ehrenmitglied
Im kleinen Stahlschlüssel ist das nur recht rudimentär ausgeführt, und es ist schon erläuterungsbedürftig, vor allem im Hinblick auf Stahlanwendung im Bereich Messer. Aber wie das dann so ist, man kommt vom Hölzchen aufs Stöckchen, und es geht dann über die reine Gegenüberstellung hinaus. Die kann man wirklich im großen Stahlschlüssel nachlesen. Aber ich denke, man sollte die Logik der unterschiedlichen Systeme begreifen, dann kann man vieles selbst erschließen. Und das ist in der Mache.
Bevor es zu Trauerausbrüchen kommt, biete ich an, den vorläufigen Artikel mal einzustellen.
 
G

gast

Gast
Hallo Herbert,

vielen Dank für Deinen neuen Artikel in diesem Thread.

Ich bin leider nur bis Seite 10 gekommen, danach will das PDF Dokument nicht mehr. Bin ich der einzige oder hakt es bei den anderen auch ?

Gruß Klaus
 

herbert

MF Ehrenmitglied
Klaus, ich habe das gerade selbst noch einmal aufgerufen, klappt. Aber das sind einige MB, vielleicht ein bisschen warten, bei Seite 10 dauert es bei mir auch eine Weile, ehe alles da ist.

Wenn es weiter Schwierigkeiten gibt, stelle ich es nochmal rein.
 
G

gast

Gast
Hallo Herbert,

ich habe beide Varianten getestet, einmal im Forum direkt geöffnet und einmal auf Festplatte gespeichert.
Bei beiden Varianten hängt sich der Acrobat-Reader ab Seite 11 auf.
Es mag aber sein, das meine Reader-Version veraltet ist. Ich probier´s zunächst mal mit einem Update.

Gruß Klaus
 

herbert

MF Ehrenmitglied
Ich hatte eben noch mit Roman ein eingehendes Telefonat, bevor er zum Treffen nach Augsburg fuhr.

Ja ja, es ist schon so, dass es alles nicht ganz so einfach ist.
Wenn man den Artikel über die Phasen liest, kommt leicht der Gedanke auf, dass man halt einfach die richtige Temperatur sucht, und dann los.

Natürlich haben wir auch hier mit einer Reihe von Widrigkeiten zu kämpfen.

Aber in diesem Teil geht es ja um folgendes:

Wir sehen, dass es für die hochlegierten Temperaturbereiche gibt, bei denen alles in Ordnung ist, und wo wir die wichtigen Eigenschaften herleiten können.

Hier geht es aber nur um die Darstellung der Phasen und die Bereitstellung des richtigen Zustandes vor dem Härten.

Insofern ist das nur der erste Teil der ganzen Geschichte.

Wir wissen jetzt, dass es Temperaturen gibt, bei denen tatsächlich 12%Cr und zugleich 0,6%C in der Matrix sind, die es dann richtig abzukühlen gilt. Und anzulassen.

Was wir natürlich noch machen müssen, ist zu definieren, wie die Haltezeiten optimal gewählt werden, damit wir keine Kornvergröberung bekommen oder andere unangenehme Effekte.

Und natürlich noch die Sache mit dem Restaustenit.

Aber das ist Stoff für später.

Ich wollte in diesem Artikel ein paar Hinweise zur Stahlwahl geben und zugegebenermassen auch ein bisschen "Entmystifizieren".

Prinzipiell haben wir die angesprochenen Effekte auch bei C-Stählen.

Das werden wir also auch noch machen müssen, denke ich.
 

Geonohl

Mitglied
Hallo.
Da ich dazu nichts gefunden habe und ich nicht extra eine neue Beitragsreihe eröffnen will:
Kann einer was mit der Material Beschreibung anfangen : "Erdbohrer aus Spezialstahl St. 52/2391".

St52 und 2391 als Norm für Nahtlose Rohre durcheinander gemixt:confused:.

Ist nicht so wichtig, aber ich binn grad :confused: :argw: :irre:und ein wenig :staun:.

Ist das vielleicht eine ausländische Bezeichnung?