Eigenbauvorrichtungen - "T.d.u.A."

HerbertR

Mitglied
Nachdem mich das aufgestapelte Schleifpapier doch immer mehr genervt hat, ist mir das hier eingefallen. Leitzhefter mit kleinen Haken an die Innenseiten der Schranktüren. Müsste fast überall funktionieren, da die Fachböden meist etwas zurückstehen. Dann noch beschriften und gut is. Erleichtert doch ein wenig.:D

Gruß Herbert
 

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zingzong2005

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so rechtviel mehr kann man wohl jez aus dem Metabo nich mehr rausholen..für kl Schleifrollen auf die russische Art umgebaut bzw angebaut





Haut soweit ganz gut hin
Geschw.dank Umrichter auch regelbar bzw braucht man nichtmal irgendetwas am Schleifer abmontieren od umstecken,da der Rollenhalterarm ja dahinter ist..
Somit ganz praktisch das ganze

SO jetzt kurz Zeit mehr zu schreiben.

Hinten ein Winkel aus 6mm
Querstrebe reingeschweißt da sonst zu instabil

waagrechter Arm mit Schlitz und den 2 sichtbaren Schrauben aus 8mm Stahl
Schlitz zum Verschieben des Winkels an dem die Rollenhalterung befestigt ist(von Borger ist die btw)

gespannt wird es an sich easy,da ich keine feder od dergleichen hatte,indem man einfach mit einer Hand anzieht+mit der anderen die 2 Schrauben festzieht.

Bandlauf kann man mit der vorderen Schraube regeln.. da auf die russische Art gemacht,klappt das irgendwie ...aber man könnte das ganze auch schöner+besser machen.

ach so ja und der Winkel an dem die Halterung sitzt hat auch nen Schlitz damit mans verschieben kann...

Schönheitswettbewerb gewinnt es nicht aber die Grundidee finde ich an sich recht brauchbar

schöne Festtage
fred
 
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maidn

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Da ich noch länger mit meinem Metabo 75 AE auskommen muss habe ich mir Heute mal ein paar Gedanken gemacht wie ich ihn am besten Hochkant verwenden könnte.

Das ist dabei rausgekommen.
Ich hoffe ich kann mich damit nun auch an den Maschinellen Flachschliff wagen.

Gruß

 

Ferrum1963

Mitglied
Wer kennt nicht das Problem, wie man ein Loch mit einer bestimmten Tiefe bohrt....

Die Tiefenanzeige bei "normalen" Standbohrmaschinen sind zu gorb und ungenau...

...nachgedacht und einen Billigmessschieber dafür um- und angebaut!

 

Phantasay

Mitglied
Zum Thema Schleiftischchen bei Post Nr. 72 habe ich eine Möglichkeit gefunden.
Man kann die Grundhalterung dagür mit an die 2 Schrauben am Gehäuse befestigen.
Sie müssten stark genug sein, um es zu halten.
An diese Grundhalterung kann man dann das Schleiftischchen montieren.
Auch wenn der Post schon älter ist, aber es gibt ja immer wieder Leute die auch ältere Themen lesen um sich Rat zu holen.
Einen dieser Leute sehe ich schließlich jeden Tag im Spiegel.:D

Gruß
Phantasay
 

Flaming-Moe

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So, endlich kann ich hier auch mal was beitragen.
Ich habe mir nen super-einfachen, horizontalen Schleifer für kleine Innenradien gebaut.
Materialkosten ca. 40,- euro (ohne TBM), Zeitaufwand 2 Stunden.
Die große Rolle war noch am teuersten. Der Rest ist Kleinkram.
Vorteile: Bänder vom EB 200W verwendbar (oder kürzere oder längere),
Bandwechsel geht sehr schnell, verschiedene "Antriebsrollen" verwendbar.
Die Bilder erklären alles, denke ich.
Ich hatte geplant, ne Feder für die Bandspannung einzubauen und nen Hebel für den Bandlauf. Beides ist erfreulicherweise überflüssig. Das Band bleibt, wo es soll und die Spannung läßt sich über den Hebel regeln und dieser dann feststellen mit der Flügelmutter.
Im Vergleich zu den kleinen Schleifrollen für die Bohrmaschine, mit denen ich bisher hantiert habe, eine 1000%-ige Verbesserung. :)
Die Werkstückauflage und eine gerade Auflage für das Band sind noch in Arbeit.





 

Chriboman

Premium Mitglied
Clevere Idee,

ich hätte nur Angst um die Lagerung der Bohrmaschinenwelle. Nicht das die nen Schlag bekommt. Evtl ne Verbesserung: die Achse von der kleinen Rolle länger machen und unten im Bohrtisch lagern. Vielleicht ne kleine Platte fertigen, nen kleines Lager rein und die Platte mit Nutensteinen auf dem Bohrtisch festmachen. Zum bandwechsel kannst ja noch immer mit der Spindel rauf und runter...

Gruß Chris
 

Flaming-Moe

Mitglied
Hm, gute Idee. Ich hatte eh vor, mal ein Sortiment von kleinen Rollen zu basteln. Dann mach ich die doch gleich mit durchgehender Achse. Ein Lagerböckchen ist dann ja schnell montiert.
 

hobby

Mitglied
Hm, gute Idee. Ich hatte eh vor, mal ein Sortiment von kleinen Rollen zu basteln. Dann mach ich die doch gleich mit durchgehender Achse. Ein Lagerböckchen ist dann ja schnell montiert.

Wenn Du oben auch noch einen Lagerbock vorsiehst und das Bohrfutter mit einer kleinen Steckkupplung nur zum Antrieb verwendest hast Du die Seitenkraft (die bei einer Bohrmaschine eigentlich nicht vorgesehen sind) vollständig vermieden.

Hans
 

luftauge

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Da es offenbar vielen Leuten (wie auch mir) Probleme bereitet, sehr kleine Gewindegrößen (< M3) halbwegs winklig, sauber und bohrerschonend in dünnes Material zu schneiden, habe ich mir irgendwann diese kleine Hilfsvorrichtung gebastelt.

1.1730 ungehärtet/unverstiftet, nur verschraubt reicht aus. Mit Auflageverbreiterung Auf einem Aluwinkel montiert, damit ich es im Schraubstock einspannen kann. Der Block daneben ist eine Überhöhung, genau wie die dünne Zwischenlage am Sockel um evtl. auch längere Gewindebohrer führen zu können, wird einfach oben mit Passstiften gehalten, was völlig ausreicht. Von M2 zu M3 kommt die Überhöhung schon zum Einsatz, das Zwischenstück nur wenn nötig.

Gebohrtes Blech unterlegen, Gewindebohrer mit Schmierung oben in die Führung, Windeisen auf den Vierkant und los. Die untere Bohrung ist größer, damit die Späne durchfallen können.

Die Idee ist nicht von mir, nur die gezeigte mehrteilige, wechselbare Ausführung. Vorbild war die Gewindeschneidhilfe aus dem Buch von Stefan Steigerwald.

Gruß Andreas
 
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luftauge

Mitglied
Mal wieder Resteverwertung:
Ein Feilenständer aus Resten einer Doppelstegplatte. Die standen bisher immer hochkant in einer alten Kunststoffdose, weil meine Wandhalterungen mit Feilen voll sind. In der Dose lagen sie aneinander und rosteten sich gegenseitig an. Jetzt hat jede Feile ihr eigenes Fach und ist vor Raumfeuchtigkeit ausreichend gut geschützt. Ist mit dem passenden Acrylkleber (UV-Kleber) zusammengeklebt

Gruß Andreas
 

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Feldmaus

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Sodele habe auch eine kleine Vorrichtung gebaut. Eigentlich nichts neues aber ich will es dennoch gerne zeigen.
Die Vorrichtung ist für das Schleifen der Klingenflanken, man kann den Winkel einstellen und zwar auch mit Endmassen. So hat man immer den gleichen Winkel jederzeit wieder zur Verfügung. Funktioniert nicht schlecht. Auf meinem Blog habe ich noch mehr Bilder davon.

Gruess René
 

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HerbertR

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Einspannvorrichtung zum Ablängen und Planschleifen von kleinen runden Teilen:
Ich verwende zur unsichtbaren Griffbefestigung immer wieder Gewinde M3 und M4. Das genaue absägen von der Stange fand ich immer wieder nervig.
Deshalb hier meine Bastellösung: In den beiden Flachstählen sind zwei V-Nuten.Obere Nut für kleinere (3 -4)untere für größere (5 - 8) Durchmesser. Von hinten her eine einstellbare Gewindestange M3. Und schon ist die Länge wiederholbar. Das ganze spanne ich in einen kleinen Maschinenschraubstock.

Anschlag_1.JPG Anschlag_2.JPG Einstellgewinde.JPG Anschlag_innen.JPG Anschlag_innen_2.JPG
Und dann habe ich noch eine weitere "Funktion" gefunden:
Falls die Längen sehr genau und die Stirnflächen sauber geschliffen sein sollen. Die eingespannten Teile auf dem Bandschleifer schleifen.
Wenn man dazu ein sehr feines Band verwendet entsteht auch so gut wie kein Grat. Das müsste für Nieten ganz gut sein.
Dazu stelle ich die Auflage so ein, dass der hintere Anschlag der Einspannvorrichtung als Anschlag dient.
Aber wahrscheinlich sagen die beiden Bilder mehr als meine Worte:

Schleifen_vorn.JPG Hinterer_Anschlag.JPG

Ganz schön viel Worte um so ein kleines Teil ;)

Schöne Zeit noch.

Gruß
Herbert
 

nepolsky

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Hab mal gestern schnell was zusammengebastelt um Hohlkehlen schleifen zu können. Ist ein "Schleifschuh" -:confused:- für den Dremel.
Der hier ist jetzt noch nicht für Stahl gedacht,aber das Teil aus Metall mit 4 Schräubchen (zur Höhenverstellung) in den Ecken dürfte auch ganz gut funktionieren...bastel ich mir später noch...ging jetzt erst mal nur ums Prinzip.
Auf jeden Fall funzt der hier bei weicheren Materialien (Holz ect.)schon ganz gut und da man mit dem Anschlag variabel ist finde ich ist es eine gute Notlösung wenn man keine Fräße hat.
Gruß Ralf
 

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Hi, ich hätte auch ein kleines hausgemachtes Hilfsmittel vorzustellen: eine Schraubzwinge um eine Klinge mit Steckerl einzukleben. Allerdings funktioniert das am Besten bei den alten Besteckmessern (die ich gerne umbaue und mit neuen Griffen versehe), die am Ende der Klinge so eine angeschmiedete "Verdickung" haben. (Da gibt es sicher einen Fachausdruck dafür, der mir allerdings im Moment nicht geläufig ist.) Man kann aber auch eine "normale" Klinge mit Klebeband "verdicken", dass sie grade so in den Schlitz passt und dann eine kleine Zwinge ansetzen um sie festzuklemmen.

http://imageshack.us/photo/my-images/37/bild1ck.jpg/
http://imageshack.us/photo/my-images/29/bild2hi.jpg/
http://imageshack.us/photo/my-images/52/bild3ta.jpg/

Jedenfalls ist das Ding recht hilfreich, man muss nur darauf achten das Ende des Griffes erst nach dem Einkleben rund zu fräsen oder schleifen, sonst rutscht die Zwinge zu leicht ab.

Bei Fragen bitte fragen

Gruß Burkhard
 

hobby

Mitglied
Allerdings funktioniert das am Besten bei den alten Besteckmessern (die ich gerne umbaue und mit neuen Griffen versehe), die am Ende der Klinge so eine angeschmiedete "Verdickung" haben.

Hallo Burkhard,

wenn Du den Holzklotz aus zwei Teilen machst und quer durch eine Klemmschraube anbringst klappt das auch bei Klingen ohne Kropf (k. A. ob das so heisst).

Hans
 

HerbertR

Mitglied
Höhenreißer aus Resten:

Nachdem im Werkzeugkatalog die Höhenreißer unbezahlbar sind und auch kein gebrauchter aufzutreiben war, musste ich selber einen machen.

Und im Schrott war dann auch noch eine defekte Spitze von einem Original.

Mit der Schieblehre kann ich einstellen ohne am Höhenreisser selber eine Skala zu haben. Na ja das letzte Zehntel wird wohl nicht stimmen :D

Und so sieht das dann aus:
 

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Jorgo

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Hallo !

Endlich mal wieder eine Eigenbauvorrichtung !
Das mit dem Höhenreißer ist eine sehr gute Idee .
Da ich schon länger einen bauen will , kommt mir deine Grundidee sehr gelegen .
Habe deine Bilder angesehen, und mein erster Gedanke war : Da gehört eine digitale Messuhr angebaut .
Im Messerbaubereich benötigen wir ja hauptsächlich nur Maße von 0 - ca. 3 mm - je nach Materialstärke .
Das Ganze um die Mitelllinie anreißen zu können !:steirer:
Was ist , wenn ich jetzt eine digitale ( oder analoge ) Messuhr dazumontieren würde ?
Dann könnte mann am Grund abnullen , und dann die gewünschte Höhe hochfahren ...
Die nicht so genauen Maße stellt man mit dem Messschieber ein , die genauen mit der Messuhr ( Je nachdem , wie weit die Messuhr ausschwenkt ... )

War nur so eine Idee...

Grüße Jorgo