Ed Fowlers Messerstil -- was ist so schlimm daran?

pitter

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Nix. Da ist nix wirklich schlimmes dran. Wuaaaaaaaaahhhhhhh ein Fowler :) Im Ernst: Mir gefallen die Dinger halt Nullkommanull. Komplett gegen meinen Geschmack - nur ist das nicht diskutabel, jeder hat nen anderen, so what. Aaaaaber, meinereiner find die Teile gnadenlos ueberteuert. Zugegeben, nicht so arg wie Emersons im after market :fack:

Gruesse
Pitter
 

Folder

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So als Laie: Finde, daß die Messer irgendwie zusammengebastelt aussehen - riesiges Griffstück und eine (dafür) viel zu kleine Klinge. Um das ganze etwas zu kaschieren, benutzt er nach unten gezogene Backen. Man weiß nicht, wo man bei den Dingern hinsehen soll - eine Harmonie der Materialien und Formen ist nicht zu erkennen. Handwerklich sicherlich top, "künstlerisch" würde ich ihn als "gewagt" bezeichnen - wegen der Höflichkeit...
 

Nidan

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Also mir gefällt das Fowler, daß Andreas im Avatar hat eigentlich recht gut.

Ich find den etwas klotzigen Griff nicht häßlich, nur die Klinge find ich auch etwas unterdimensioniert.

Was den Preis angeht, find ich z.B. die Messer von Bud Nealy genauso überteuert. Da zahlt man halt auch für den Namen.
 

pitter

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Original geschrieben von Nidan
Was den Preis angeht, find ich z.B. die Messer von Bud Nealy genauso überteuert. Da zahlt man halt auch für den Namen.

Aehh wie?? Also der wohl grad eher nicht. Gut, komplett anderer Stil und bei weitem nicht so aufwendig wie Fowler, keine Frage. Aber schau halt mal auf http://knifeart.com/budnealy.html oder http://www.bladeart.com/artists/bud_nealy/bud_nealy.htm - was ist da teuer? Das ist ja kaum teurer, wie der Böker Nachbau ;) 5", ATS, G10 mit Scheide fuer 235 USD ist doch ok. Klar ist das nicht geschmiedet und dreifach gedoengelt, aber teuer isses auch nedd.

Aber ueber Preisgestaltung generell kann (und sollte) man nen eigenen thread aufmachen, alleine das Wort Preis-Leistung fuehrt ja wieder zu nem Pavlowschen Reflex. Back2Fowler.

Gruesse
Pitter

PS: Noe, es hat keiner Sebenza gesagt :fack:
 

Nidan

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Hi Pitter,

nur ne ganz kurze Antwort : Ich find die Nealys halt deshalb ziemlich teuer, weil die Teile doch wirklich recht simpel gestrickt sind. Damit will ich jetzt gar nix gegen die Messer sagen, ich hätt ganz gern eines, aber aufwendig zu machen sind die bis auf wenige Ausnahmen doch wirklich nicht, oder ?

Und die Materialien sind doch auch nix besonderes.
 

Floppi

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Armin II: Ein Teil der Preise macht u.a. die sofortige Verfügbarkeit aus. Wenn man unbedingt und sofort z.B. ein Loveless haben will, dann muss man entweder jemanden kennen, der gerade und sofort seins loswerden will oder aber man muss ein wenig tiefer in die Tasche greifen.
Ob die Preise gerechtfertigt sind muss jeder selbst für sich wissen. Sammelleidenschaft hat nunmal nichts mit Vernunft zu tun. Die Frage, ob man denn überhaupt mehr als ein (2 oder 3 :D) Messer braucht, hatten wir schon mal. Es kommt eben ganz darauf an, was einem ein bestimmter Gegenstand wert ist. Und es würden nicht solche Preise verlangt werden, wenn die niemand zahlen würde.

Ach ja: Ich halte die Preise auch für übertrieben. ;)
 

HankEr

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Andreas

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also .......
zu dem design der messer von ed sollte man vielleicht kurz erwähnen, warum die messer so aussehen (ed hat sich dabei nämlich was gedacht!):

die klingenform hat sich für ed als sehr sinnvoll und praktikabel herausgestellt. vielzweck-messer für alle anfallenden aufgaben.

die griffform hat sich ergeben, weil mit dieser form ein langes, bequemes arbeiten ohne schwielen und druckstellen möglich ist.

da für ed nix schlimmer ist, als beim arbeiten mit dem messer auf die schneide abzurutschen, ist der übergroße handschutz enstanden.

ob das einem nu gefällt ist wie schon geschrieben geschmacksache.
ich kann alle 3 punkte bestätigen.

zum preis:
ich denke man muß schon heftig einen an der waffel haben, um sich ein messer von ed für den preis zu kaufen!
:D aber geil sind die schon. über sinn und unsinn der anschaffung möchte ich nicht weiter reden, ist bei mir eh zu spät.

wer eine günstigere alternative zu einem "ed fowler" sucht:
bill burke(preislich angenehmer und wartezeit ca. 6-8 monate)!
Bill_Burke.jpg
 

pitter

Forumsbetreiber
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Original geschrieben von Nidan
Hi Pitter,

nur ne ganz kurze Antwort : Ich find die Nealys halt deshalb ziemlich teuer, weil die Teile doch wirklich recht simpel gestrickt sind. Damit will ich jetzt gar nix gegen die Messer sagen, ich hätt ganz gern eines, aber aufwendig zu machen sind die bis auf wenige Ausnahmen doch wirklich nicht, oder ?

Und die Materialien sind doch auch nix besonderes.

Tja. Material 10 Mark + 4 Arbeitsstunden sind 410Mark. Direkt, ohne Vertriebswege. Und a bisserl Zeit braucht schneiden, glätten, schleifen, härten, anlassen, Schalen schneiden, draufpappen, schleifen, polieren schon. Wieviel Maker kennst Du, die Messer unterhalb 500 Mark anbieten? Zumindest in D fallen mir auf die schnelle nur 2 ein. Einer ist Günter, der andere lässt fast alles maschinell vorfertigen. Hmmm.

Und wenn Du so anfängst, sind alle stock removal + 2 Schalen mehr oder weniger simpel. Und warum kosten die dann bei manchen Makern jenseits der 1000 Mark? Und warum kosten manche dann als CNC Serienmesser 1000 Mark?

Gruesse
Pitter
 

Nidan

Mitglied
Hi Pitter,

da hast du nicht ganz unrecht. Das Blöde ist halt daß noch der Dollarkurs, die Versandkosten und Zoll dazukommen und dann ist man halt locker mit 750 DM dabei, aber dafür können natürlich die Amis nichts :(
 

freagle

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´Hallo Leute,

also mir gefallen die Messer von Fowler auch überhaupt nicht, dann doch lieber ein paar Schwielen an der Hand.

Zu Bud Nealy sag ich nur so viel: kauf dir ein gutes Solinger Küchenmesser und schleif dir ne Fingermulde rein, aber wichtig, BudNealys Geheimnis: beim Schleifen immer so nen bescheuerten Hut aufsetzen, sonnst wirds nichts.

Freagle
 

HankEr

Super Moderator
Naja, macht euch nichts daraus. Vor nicht allzulanger Zeit fand ich sie ja auch noch potthäßlich, aber heute ... :super: :rolleyes:

Auch ihr habt noch die Chance guten Geschmack zu bekommen, dafür ist man nie zu alt :p