Eagletac P20A2...hebt ab. Was ist da denn los?

leditbe

Mitglied
Hallo,

ich habe die o.g.Eagletac häufig in Gebrauch.Bisher ohne Probleme(außer dass sich der Lampenkopf mal nicht lösen ließ...ich berichtete...).
Nun fiel mir gestern am Endkappenschalter nach einigen Minuten auf Mid folgendes auf:




Wird die Lampe nun zum Luftballon???

Hab natürlich gleich irgendwo aufgedreht und es hat Plopp gemacht und alles war wieder normal.

Betrieben wird die Lampe mit 2 AA Eneloops.Laufzeit waren lediglich einige Minuten und das "Problem"läßt sich wiederholen.

Für mich sieht es so aus,als ob irgendwo"Gas"entsteht...oder???Das Gehäuse scheint somit dicht zu sein und das Gas muß ja irgendwo hin.

Ich finde dass aber beängstigend und überlege,was und v.a. wo denn die Ursache liegt,bzw.wie sich diese beseitigen läßt !!!

Lampe einschicken???
Akkus einem Exorzisten übergeben(so nach Halloween...:teuflisch)

Ich hoffe,jemand weiß Rat !
 

leditbe

Mitglied
AW: Eagletac P20A2...hebt ab ???Was ist da denn los???

AHA...scheint also auch anderen so zu gehen...wobei ja die meisten davon reden,dass es bei "Billlig-Akkus" vorkommt.

Verwende aber Eneloops.

Werd die jetzt nochmal laden(Einzelschachtüberwachung) und dann testen.Vielleicht zu tief entladen???

Trotzdem beunruhigt mich das Phänomen schon...:(

Aber schonmal danke für den Hinweis !!!
 

crazyklaus

Mitglied
AW: Eagletac P20A2...hebt ab ???Was ist da denn los???

das passiert nicht nur mit billigen akkus.
passiert wenn sie bei mittlerem oder hohem strom tiefentladen werden, ist wenn man es zum ersten mal erlebt recht gruselig ;)
 

goomer

Mitglied
Wie schon meine Vorredner schreiben ist nicht nur bei Li-XX Akkus, oder bei billigen NiMH das Ausgasen eine nicht ungewöhnliche Situation.

Vor allem bei Tiefentladung, hohen Strömen und wechselnden Temperaturen kommt dies vor.
Wichtig ist regelmäßiges Laden, keine Tiefentladung und Temperaturüberwachung.

Beim Modellbau ist das z.T. Im Herbst Winter auch ein großes Probelm. (bei 6S2P 5000mAh nicht ganz ohne)


Meinrad
 

leditbe

Mitglied
Heißt das Ganze jetzt,dass ich die Akkus nicht mehr verwenden kann,bzw.sollte???
Hab sie vorhin wieder geladen und testweise eingesetzt.
Das "Phänomen"blieb bis jetzt aus.

Oder ist das eine tickende Zeitbombe?

Wie sollte man sich denn verhalten,wobei ich ja nicht weiß,welche Akku defekt ist(hab 4 Stück geladen!).
 

crazyklaus

Mitglied
Die Akkus weiter zu verwenden sollte kein Problem sein.
Die Leistung nimmt halt durch den Schaden etwas ab, aber genaues weiß ich da nicht.

Eine tickende Zeitbombe ist das nicht, es können eigentlich im schlimmsten Fall zwei Dinge passieren:
1. Die Akkus lassen dich unerwartet im Dunkeln stehen.
2. Die Akkus gasen bei weiterem Missbrauch nochmal und wenn du nicht rechtzeitig reagierst könnte eventuell der Schaltergummi platzen.
 

goomer

Mitglied
Besser ist sie nicht mehr zu benutzen. Und zwar aus zwei Gründen.

1) das Metallhydrid hat die Aufgabe Wasserstoff zu speichern und bildet die Elektrode. Gast ein Akku aus fehlt der Wasserstoff entsprechend.

2) wird der sowieso schon hohe Innenwiderstand von den NimH Akkus noch höher.

Beides führt zu deutlichen Energieverlusten und zum Tod der Zelle.

Außerdem sind NimH Akkus für Hochstromanwendungen nur bedingt sinnvoll ( ich weiß allerdings nicht welche Ströme bei deiner Lampe auftreten) und haben auch meistens nur einen zugelassenen Temperaturbereich von 5-30 Grad Celsius. Beim Laden und Entladen!

Meinrad
 

leditbe

Mitglied
Hmmm...schmeiß meine Eneloops eigentlich ungern weg.
Werd mal den Verkäufer kontaktieren...seh eigentlich nicht unbedingt sie Schuld bei mir(wie so oft:hehe:).Es war so um 8 Grad und tiefenentladen???Also die Lampe hat noch gut auf Mid geleuchtet...ich verstehs nicht ganz.Bin aber sehr dankbar für eure Infos !
 

crazyklaus

Mitglied
Hmmm...schmeiß meine Eneloops eigentlich ungern weg.
Werd mal den Verkäufer kontaktieren...seh eigentlich nicht unbedingt sie Schuld bei mir(wie so oft:hehe:).Es war so um 8 Grad und tiefenentladen???Also die Lampe hat noch gut auf Mid geleuchtet...ich verstehs nicht ganz.Bin aber sehr dankbar für eure Infos !
Du brauchst die Akkus nicht gleich wegschmeissen.
Benutz sie doch erstmal weiter und schau ob du den Leistungsunterschied überhaupt bemerkst. Eine fünf oder zehn Minuten kürzere Laufzeit ist schließlich kein Weltuntergang.

Zum nicht deine Schuld: Klar hat die Lampe noch prima geleuchtet, das liegt in der Natur der Boost-Elektronik die in allen 2xAA-Lampen verbaut ist. Die saugt die Akkus gnadenlos leer ohne dass die Helligkeit nachlässt.
Der Akkuverkäufer ist deswegen noch lange nicht verantwortlich, schon eher der Lampenhersteller, der in der Bedinungsanleitung nicht darauf hinweist, wenn du unbedingt jemanden suchst.
 

leditbe

Mitglied
OK,also mutig wie ich bin,hab ich die Akkus wieder geladen und da war alles unauffälig.Were sie beim nächsten Benutzen genau beobachten,ob meine Eagletac wieder "Blähungen" hat.Beim kurzen Testleuchten war alles ok.Wenn es sich wirklich nur um eine minimale Leistungseinbuße handeln sollte,kann ich das Verkraften.Hab ja immer Ersatzakkus dabei.

Und ich werd auch niemanden anschwärzen,wegen mieser Akkus oder noch mieserer,saugender Lampen.

Ich sehs als Lernfaktor und werde eure Hineweise und Tipps beherzigen.

Danke sehr.
 

goomer

Mitglied
Und ich werd auch niemanden anschwärzen,wegen mieser Akkus oder noch mieserer,saugender Lampen.

Ich sehs als Lernfaktor und werde eure Hineweise und Tipps beherzigen.

Danke sehr.


Um Anschwärzen geht es ja nun wirklich nicht, sind ja alles gut gemeinte Ratschläge und für das Entladeverhalten einer XY-Elektronik kann weder Verkäufer noch Hersteller der Akkus etwas.

Ich würde es auch als Lerneffekt verbuchen, allerdings indem ich die Akkus fachgerecht entsorge....