Drop-Ins: Quad XP-G von VanIsle und Dual XP-G voin Nailbender

pitter

Forumsbetreiber
Teammitglied
Ich hab mal wieder was von meinem Drop-in und Special-Parts Beauftragten Genna zu berichten :).
Wer nicht weiss, was ein Drop-in ist, schaut bitte erst mal hier rein: http://www.messerforum.net/showthread.php?t=95805.

Vorgestellt werden zwei P60 kompatible Drop-ins, ein Quad XP-G Drop-in von VanIsle und ein Dual XP-G Drop-in von Nailbender.
Hier auch gleich die passenden threads: VanIsle Quad-XPG und Nailbender Drop-ins

Quad XPG von VanIsle

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Ein paar Leute kennen das Ding ja schon. Es handelt sich um ein Quad-XPG Drop-in mit Flutlichtcharakter und viel Licht. Und großem Stromverbrauch ;) VanIsle bietet das Modul in unterschiedlichen Varianten an: Aluminium- oder Kupfer Heatsink, verschiedene Stufen, verschiedene LED Varianten, unterschiedliche Reflektoren. Damit der Spaß nicht allzu sehr ins Geld geht, habe ich mich für eine Variante mit Aluminium Heatsink entschieden. Varianten mit Kupfer Heatsink sind nen Tacken heller (bessere Montage/Wärmeableitung möglich), allerdings auch 120 USD teurer.

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Die weiteren Spezifikationen:

  • P60 kompatibles Drop-in
  • Quad XP-G, S2 Cool White
  • 3 Modi: low - med - high
  • Memory Funktion
  • Betrieb mit einem 18650 Akku
  • Integrierter Schutz vor Überhitzung
  • Schutz vor Falschpolung
  • 2KV ESD Schutz, geschützt vor Schäden durch statische Aufladung (sagt VanIsle, ich hab das nicht probiert)
  • Mil-Spec teflon insulated oxygen free silver plated copper conductors - gescheite Leiterbahnen halt
  • Kontaktfedern aus Beryllium Kupfer
  • Carclo Tigh Optik - ist die hellste Variante
  • Ansteuerung mit 5.6 Ampere, berechnet Minimum 1900 Lumen LED Leistung
  • Real gibt VanIsle für die Alu/Tigh/S2/5,6A Version 1489 OTF Lumen an
  • Preis: Ab 190 USD, je nach Ausführung

Ein paar Lumen hin oder her, das Ding ist einfach schweinehell, fertig. Auf den ersten Blick gar nicht mal so sehr beeindruckend, weil das Drop-in durch die kleinen Reflektoren eine Flutlichtcharaktersitik hat. Wie hell das ist, sieht man dann, wenn man andere Lampen daneben an macht ;)

Der Aufbau des Drop-ins ist sehr massiv, kein Vergleich zu den einfacheren Drop-ins (die aber auch nicht soviel Wärme abführen müssen). Der Beam ist extrem breit, mit einem etwas helleren Spot. Dass da vier LEDs werkeln, merkt man in der Praxis nicht. Durch mehrmaliges Drücken schaltet man die Stufen durch, die zuletzt eingestellten Stufe wird gespeichert (memory funktion): Wie man es eben so kennt.

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Wozu braucht man das? :D

Naja, erstens zum Spielen. Zweitens ists für mich einfach eine relativ günstige Möglichkeit, für Vergleichstest eine Lampe zu haben, die viel Licht macht. Da auf Full Power ein guter 18650 nach maximal einer halben Stunde leer ist, ist die Praxistauglichkeit etwas umstritten. Andre Probleme durch die fließenden 5,6A mal aussen vor, dazu sage ich noch was. Aber man hats halt :) Die drei Stufen im Treiber sind gut gewählt, die beiden niedrigeren sind für mich recht praxistauglich. Das das Ding kein lowlow hat, kann ich verschmerzen. Wer braucht schon in einem Porsche eine Untersetzung.

Worauf muss man aufpassen?

Auf das gleiche, wie immer bei Highpower Drop-ins (und Lampen generell) - es droht Überhitzung und die Überbelastung von Akku und Schalter.

Erstmal zu Akku/Schalter. Ich betreibe das Drop-in in einer Surefire C2, aufgebohrt für den Betrieb mit 18650 Akkus (gekauft bei Overready). Die Endkappe ist die Original Surefire Z41, in die ein Mc Clicky Schalter (von McGizmo) eingebaut wurde. Das kann man selber machen, den McKlicky gibts als Einbaukit für vorhandene Surefire Endkappen. Oder man kauft das Ding fix und fertig montiert - so wie ich. Overready gibt 5A maximale Belastbarkeit an, die 10% mehr (für kurze Zeit) nehm ich auf meine Kappe. Der Original Surefire Schalter ist für so eine Belastung nicht ausgelegt (auch nicht die diversen Klones ala Solarforce etc.). Ich kann also nur davon abraten, so ein Drop-in einfach in ne vorhandene Surefire, Solarforce etc zu packen. Das nächste ist, die meisten Schalter fressen durch ihren Übergangswiderstand Leistung. Wer das Drop-in optimal nutzen möchte, kann von VanIsle den FETtie :) Schalter nehmen. Geschaltet wird dann nicht mehr mechanisch, sondern über einen MOSFET. Deswegen braucht der Schalter auch eine Batterie (1216) für die Steuerung. Den FETie spezifiziert VanIsle bis 25A. Sollte also erst mal reichen.

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Nächstes Thema, der Akku. Ich verwende wie immer einen geschützten AW18650 mit 2900mAH. Ich halte mich mal wieder an die Angaben von Overready, die die AWs bis etwa 5A Abgabe spezifizieren. Die 10% mehr (für kurze Zeit) nehm ich mal wieder auf meine Kappe. Bitte verwendet für solche Drop-ins keine Billigdinger unbekannter Qualität. Denn nur weil ein Akku in einer Lampe, die 1A zieht gut funktioniert, muss der bei 5,6A Last nicht genauso funktionieren. Falls der überlastet wird und in der Lampe ausgast, kommt sicher keine Freude auf. Was außer den AWs noch geeignet ist, steht hier im Forum, oder zB auch im Test auf http://lygte-info.dk/.

Wärmeableitung: Generell kranken Drop-ins immer daran, dass durch den Luftspalt zwischen Heatsink und Lampengehäuse die Wärmeableitung sehr schlecht. Je größer der Spalt ist und je heißer das Drop-in wird, desto kritischer wird das: Die LED wird zu heiß, verliert Leistung und die Lebensdauer geht rapide nach unten. Durch die Hitze kann sich auch der gesamte Lampeninnenraum erwärmen, Akku inklusive. Ist alles unschön, sollte man vermeiden.

Am einfachsten vermeidet man das, indem man sich keine Drop-ins mit irrwitzigen Leistungen kauft. Wenn man den Plempel aber nun schon mal hat, kann man die Wärmeableitung verbessern. Sehr enge Spalten fülle ich mit Wärmeleitpaste (Arctic Silver von der PC Bastelei tuts auch für die Lampe). Ist der Abstand zur Innenwand größer, wickele ich entweder Alufolie (besser wäre noch Kupferfolie) eng ums den Heatsink, bis das Drop-in mit leichtem Druck in den Body passt. Beim VanIsle reicht mir die Paste, das Nailbender Drop-in habe ich umwickelt, sieht man ja später.

Fazit: Grundsätzlich ne witzige Sache. Viel Licht in einer sehr kompakten Lampe. Durch die Auslegung als Flutlicht zumindest für Laien erst mal wenig spektakulär. Aber richte die Lampe mal abends an ne Kneipendecke :) Ziemlich teuer. Aber im Lumen/Preis Verhältnis recht günstig. Dafür aber mit einer Menge Nachteile in der Praxis. Die sich umgehen lassen, wenn man sich auskennt. Aber für Einsteiger ist das sicher nichts. Aber schee iss scho :)

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Dual Cree XP-G Modul von Nailbender

Wie bei VanIsle, gibts die Drop-ins von Nailbender in allen möglichen Varianten. Unterschiedliche LEDs, Lichtfarben, Modi, unterschiedliche Ansteuerung/Leistung usw. Das Ding hier ist wegen der warmen Lichtfarbe eine eher seltene Variante - die meisten wollen maximale Leistung fürs Geld, cool-white bringt eben den meisten Output.

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Spezifikation:

  • P60 kompatibles Drop-in
  • Cree Dual XP-G, Q2 flux, 7A2 tint, Cri 90+, Lichtfarbe 3000 Kelvin
  • Etwa 500 Lumen
  • 3 Stufen reguliert (100%, 40%, 5%)
  • Betrieb zwischen 2,8 und 6V
  • Maximal 2,8A
  • Memory Funktion
  • Thermally Potted (die Elektronik ist zur besseren Wärmeableitung und Schlagfestigkeit mit wärmeleitendem Epoxy vergossen)
  • Orange Peel Reflektor
  • Preis ab etwa 45USD, je nach Variante

Das Nailbender Drop-in ist nicht so massiv aufgebaut, wie das von VanIsle, funktional gibts aber nichts zu kritteln. Die Bestückung mit zwei LEDs in einem Reflektor ist ungewöhnlich. Der Zweck ist nicht, den Output zu erhöhen - die 500 Lumen bekommt man auch aus einer LED - sondern einen breiteren, möglichst gleichmäßigen Beam zu bekommen. Das ist soweit auch gelungen. Bei einem whitewallshot auf kurze Entfernung sieht man, dass in der Mitte des Beams (zwischen den LEDs) ein dunklerer Fleck ist. Draußen ist mir das nicht aufgefallen, der Beam ist sehr gleichmäßig, ohne Spot - und ein wenig oval :)

Außerdem erhöht die mit 1,4A pro LED eher moderate Ansteuerung die Lebenszeit der LEDs.

Lötstellen hab ich schon hübschere gesehen, tut der Funktion aber keinen Abbruch. BTW hübsch und Funktion. Auf dem ersten Bild sieht man leichte Macken in der Beschichtung an der Reflektorfront. Das war im Neuzustand nicht so, passiert aber, wenn man das Drop-in mehrmals in unterschiedliche Lampen montiert. Die hauchdünne Politur ist sehr empfindlich, also tatscht und wischt nicht im Reflektor rum. Auf der Front störts nur die Optik, im Reflektor den Beam ;)

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Irgendwelche Bauteile auf der Platine, was weiss ich, was die machen ;)
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Zum Betrieb gilt grundsätzlich das zum Quad-XPG Modul gesagte. Da das Dual-XPG Modul aber "nur" mit maximal 2,8A betrieben wird, tuts als Host eine ganz normale Solarforce L2P mit Originalschalter. Auch die Akkus werden viel weniger beansprucht und das Modul wird nicht so heiß. Den recht großen Spalt zum Gehäuse habe ich mit Alufolie überbrückt.

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Und so sieht das dann eingebaut aus
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Und hier mal beide Lampen nebeneinander
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Zur Lichtfarbe: Die Nachfrage nach Lampen mit warmweißer Lichtfarbe ist ein Trend, den ich in erster Linie von den US Lampenfreaks kenne. Hier im Forum ist davon ja recht wenig zu sehen. Es ist halt auch Geschmacksache. Man verliert etwas an Leistung. Dafür ist das Licht auch auf Dauer sehr angenehm. Muss jeder für sich selbst entscheiden.

Die Kamera ist da relativ unbestechlich, so "rot" wie auf dem Bild sind nun mal die 3000K (Weißabgleich war identisch auf 5500K eingestellt). Was mir aufgefallen ist - leuchtet man mit dem Drop-in mal längere Zeit. Und hat eben nicht permanent ein kaltweiß, wie bei der Spark und dem Quad-XPG Teil als Vergleich. Dann stellt sich das Hirn recht schnell auf die Lichtfarbe um. Und sie wirkt recht angenehm. Auch Farben sind klar zu erkennen. Halogenlampenfeeling halt :)

Genna bekommt bald ein technisch identisches Dual-XP-G Drop-in, allerdings in cool white. Dann wirds einen Passaround mit beiden geben und ihr könnte das selbst ausprobieren.

Nailbender in High
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Quad XP-G in High
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Spark 500 in High
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Lupine Piko max in High
Piko_high.jpg
 
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busso73

Mitglied
Hallo Zusammen,

ich besitze ebenfalls das hier vorgestellte Quad XP-G Drop In von VanIsle in der identischen Spezifikation. Das Drop In ist wirklich sauber verarbeitet und recht massiv konstruiert. Das Leuchtbild entspricht, wie von Pitter beschrieben, der viel zitierten "wall of light", was in meinen Augen schon recht praxistauglich ist. Ich jedenfalls merke immer wieder, wie selten ich doch meine throwlastigen Lampen nutze. Die Lichtfarbe ist reinweiß und keinesfalls zu kühl. Farbstiche kann ich auch keine erkennen. Als Stromversorgung nutze ich ebenfalls die geschützten Akkus von AW.

Ein wenig muss ich Pitter in Punkto Praxistauglichkeit widersprechen. Ich finde, die ist nämlich durchaus gegeben. Die Abstufung der Leuchtstufen ist sehr gelungen und da das Drop In auch schon auf low und erst recht auf medium genügend Licht liefert, sind die 30 Minuten auf high ausreichend. Haben sich die Augen erstmal an die Dunkelheit gewöhnt, ist high schon wirklich brutal hell, sodass man die eher kurzfristig nutzt, z.B. um den Nachbarn zu nerven :)
Andere "hochgezüchtete" Lampen haben auch meistens nur eine recht kurze Leuchtdauer auf high/turbo, oder aber sie wird nach kurzer Zeit zumindest heruntergeregelt.

Fakt ist das, wie Pitter richtig sagt, die enorme Leistung in dieser kompakten Größe einfach Spaß macht !!

Eingebaut habe ich mein Drop In in einen aufgebohrten Oveready 6P Host mit Triad Tailcap und McClicky Schalter.

Ich hoffe, ich kann in Zukunft mal ein paar Beamshots nachreichen.








Gruß Marko
 

Palladin

Mitglied
Irgendwelche Bauteile auf der Platine, was weiss ich, was die machen ;)
Gerade erst drübergestolpert.
Das ist ein klassischer Linearregler Treiber im Nailbender Dropin.
An und Pfirsich ist dagegen ja nix einzuwenden.

Den allerdings für 6V anzupreisen,

  • Betrieb zwischen 2,8 und 6V
ist schon ein wenig frech. Das geht bestenfalls als Notlösung wenn ums verrecken nix anderes zur Hand ist.
 
[...]

Den allerdings für 6V anzupreisen,


ist schon ein wenig frech. Das geht bestenfalls als Notlösung wenn ums verrecken nix anderes zur Hand ist.

Palladin, ich stolpere erst jetzt dem PA geschuldet über diesen thread.

Kannst Du mir als elektronischem Würstchen bitte auch erklären, warum? Und was eine adäquate Spannungsversorgung wäre?

Vielen Dank,

Andreas
 

Trabireiter

Mitglied
1x Lion ist optimal. Der treiber zieht immer den selben Strom auß der Batteri solange Vin > Vout. Also bei 6V und bei 4V ~2,8A. Da die LED aber nur <4V @ 2,8A benötigt heizt die überschüssige Energie als Wärme in den Linearreglern. Der Wirkungsgrad ist bei 6V unterirdisch und die einzelnen Linearregler löten sich irgendwann selber aus weil dort so viel Wärme entsteht.
 

Palladin

Mitglied
Linearregler, hier 7135er, sind die auf Pitters Fotos gut erkennnbaren dominanten Bauteile mit 4 Füßchen.

Jeder von ihnen läßt rund 350mA durch, somit läßt sich, vorausgesetzt man kann beide Seiten des Treibers begutachten, sehr einfach die theoretische Maximalleistung ermitteln - hier 2,8A durch insgesamt 8 Linearregler auf beiden Seiten.
So viel zu den Strömen.

Linearregler können die durch die Stromversorgung angelieferte Spannung nicht umwandeln, also weder anheben noch senken.

Dadurch kommt man bei den üblichen Emitter-Vorwärtsspannungen mit einer 3V Stromversorgung nicht weit, das reicht üblicherweise nur für ein laues funzeln.

Spannungen oberhalb von 3,7 begrenzen die 7135er allerdings.
Alles was drüber liegt, wir in Wärme umgewandelt.

Dies prädestiniert diese Treiber für den Betrieb mit einzelligen LiIon Lampen, die Spannung dieser Akkus liegt unter Last ja in etwa bei diesem Wert.

Die zulässige Maximalspannung der 7135er liegt bei 6V.
Daher lassen sich die Treiber theoretisch auch mit 2 x CR123 betreiben. Wie effektiv dies ist, kann sich jeder selber ausrechnen.:rolleyes:

Viel schlimmer ist jedoch die enorme Hitzeentwicklung, die zu der des Emitters ja noch hinzukommt .
Thermisch ist das bei den üblichen Taschenlampenkonstruktionen nicht in den Griff zu bekommen, von Dropins mal ganz zu schweigen.

Wenn sich die 7135er an die Spezifikationen halten, werden sie sich nach kurzer Zeit notabschalten um den drohenden Hitzetod zu entgehen.
Wenn nicht, werden die Bauteile über kurz oder lang so heiß, daß sie sich selbst entlöten :glgl:.
Daher:
Das geht bestenfalls als Notlösung wenn ums verrecken nix anderes zur Hand ist.

Fazit: Ein bewährter, sehr zuverlässiger, günstiger Treiber für 3,7V - aber eben nur für diese Spannung.
Wenn man mit dieser Einschränkung leben kann, ist man mit dem Treiber recht gut bedient. Ich mag die Treiber sehr.

Edit: Trabireiter war schneller.
 
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Hiltihome

MF Ehrenmitglied
Kommt noch hinzu, dass CR123er nicht mit 2,8A belastet werden dürfen, da sie damit weit oberhalb des Maximalwerts von 1,5A gefordert werden.

Die Lötqualität an dem Nailbender Dropin ist auch so eine Sache, die nicht überzeugt.
Das kann Paladin und auch meine Wenigkeit besser.

Das VanIsle Dropin ist nochmals ein größeres Kaliber...
5,6A, das dürfte Rekord für ein Dropin sein.

Das 2,5fache an Strom, das eine thermisch gut ausgelegte 1x18650er Lampe verdauen kann und das mit einem Dropin...

Nix für mich.


Heinz
 

pitter

Forumsbetreiber
Teammitglied
Die Lötqualität an dem Nailbender Dropin ist auch so eine Sache, die nicht überzeugt.
Das kann Paladin und auch meine Wenigkeit besser.

Ähm - erstmal Danke für die Erklärung zu den Linearreglern. Hab sogar ich kapiert.

Zu den Nailbender Drop-ins:

- die Teile kosten in den USA um die 40-50 USD
- Nailbender bietet die in zig Varianten an; LED, Binning, Lichtfarbe was weiß ich noch alles
- das da oben ist ein Dual XP-G, also auch nichts alltägliches. Und kostet kaum mehr, als seine Standard Teile

Für *das* Geld würde ich die Dinger nicht zusammenbrutzeln, auch wenn ichs könnte.

Das Van Isle Ding ist natürlich ein ganz anderes Kaliber, kostet aber auch ab 190 USD aufwärts.

Wenn man was Spezielles will, das über Solarforce und Co. hinausgeht und das bezahlbar ist, ist man meiner Meinung nach bei Nailbender richtig.

Wir sollten hier allerdings darauf hinweisen, dass man die Teile eben nur mit einem LiION Akku betreiben sollte.

Pitter