Diskussion Sunwayman T20C XM-L

Hallo

Danke für die Vorstellung! Ohne Bezel und grip-Ring sieht die Lampe (für mich) ganz ansehnlich aus :super:
Dem Laufzeitdiagramm zu urteilen, sieht es so aus als ob die Lampe nach ~1h aus der Regelung fällt, interessant wäre für mich die Spannung des Akkus zu diesem Zeitpunkt, sprich ob eine Akkuschonung durch Ausschalten bei augenscheinlichem Helligkeitsabfall gegeben ist, oder ob es hier schon "zu spät" wäre.

Weiters interessierte ich mich für die Stromaufnahme auf "high" mit einer und mit 2 Zellen.

Danke und Grüße
tk
 

Oneill

Mitglied
Ich frage mich warum man nich das Konzept mit dem Selectorring beibehält.
Eine stufenlos regelbare XM-L Lampe wäre doch toll. Zudem warum das Schalterkonzept nich beibehalten wurde...

Eine M20C mit einer XM-L und stufenlos, dafür mit dem aufschraubaren Griff wäre sicher die bessere Variante gewesen.
 

grinsefalle

Premium Mitglied
Nachdem die T20C in die Richtung der "taktischen Lampen" (ich mag diesen Begriff nicht sonderlich) geht, ist der Hintergedanke des UI wohl die Einhandbedienung. Wenn der Drehring auch mehr Komfort bietet, so braucht es eine zweite Hand. Das sag ich nun wertungsfrei, die verschiedenen UI darf jeder für sich persönlich bewerten :)

Was mich allerdings bei einer "taktischen Lampe" stört, ist das Memory (der Modus-Speicher). Ich kann so nie sagen, wie die Lampe starten wird, eine böse Überraschung ist hier durchaus möglich. Es kann immer mal passieren, dass ich vor dem Ausschalten nicht die höchste Leuchtstufe wähle und dies vergesse...

Davon abgesehen ist der Piston Drive Schalter schon interessant. Ich hatte die T20C nicht in der Hand, kenne also die Charakteristik nicht. allerdings kann ich mir vorstellen, dass der Piston Drive langlebiger und zuverlässiger ist als ein mechanischer Klickschalter, da weniger bewegte Kleinteile verbaut sind. Nachdem sich bei mir an einer (an sich unkaputtbaren) Lampe bereits drei Schalter im Dienst verabschiedet haben, bin ich da aber vielleicht etwas zu ängstlich :)
 

Bischoff

Mitglied
Hallo Zusammen,

nachdem ich seit 1 Woche Besitzer der T20C bin möchte ich hier mal meine Eindrücke loswerden.

Verarbeitung:

Meine Lampe ist super verarbeitet, die Farbe ist mal was anderes und die Anodisierung einwandfrei. Die Bezel und der Edelstahl Tailcap-Ring sind sehr schön verarbeitet und passen perfekt. Die Bezel ist mir zumindest nicht zu scharfkantig.
Das Knurling ist großzügig dimensioniert und extrem griffig, hab ich bei anderen Lampem schon deutlich rutschiger erlebt!
Die Trapezgewinde sind ein Traum, super leichtes und geschmeidiges Schrauben :super: !
Der Combat-Ring lässt sich leicht abschrauben, das Gewinden ist zudem auch ohne Abdeckung nicht störend und sehr unauffällig.

Funktion und Bedienung:

Die 3 Helligkeitsstufen sind sinnvoll gewählt. Den Piston Drive finde ich nach kurzer Eingewöhnungszeit sehr "angenehm" zu schalten. Momentlicht gelingt schon bei leichtem Druck (Kein Leerweg) auf den Schalter und Dauerlicht lässt sich bei Durchdrücken mit einem bei mir klar definierten "Klick" einstellen.
Ohne Handschuhe gelingt ein Umschalten der Modi sowie Aktivierung des Strobe immer !!
Mit Handschuhen ist es dagegen nicht immer einfach den Druckpunkt zu fühlen.
Und das ist auch ein Nachteil das man nicht einfach auf den Schalter "batschen" kann und die Lampe ist an, nein man muss den Piston schon genau "Treffen" also genau in der Mitte des Schalters treffen damit Dauerlicht möglich ist.
Die Handkräfte beim Umschalten bzw. gedrückt halten des Piston sind für mich etwas zu hoch.

Beam:

Wie schon gesagt ist die Lampe weder Thrower noch Flooder. Der Beam weist einen großen Spot auf mit einer gelblichen Korona. Der Spill ist dagegen wieder weißer. Bei meinem Exemplar sind an der Wand keine Ringe zu sehen :super:.
In der Praxis wird ein großer Nah-Bereich erhellt, der Spot dagegen reicht nicht so weit wie man bei der Leistung erwarten könnte. (Kann aber auch sein das man den Spot dunkler als bei anderen Lampen wahrnimmt da der Kontrast heller Spot, dunkler Spill hier nicht so ausgeprägt vorhanden ist und schon im Spill viel Licht am Ziel ankommt).
Der Lichtoutput ist auf 20 m allerdings gewaltig :haemisch:


Sonstiges:

Das Piston Innenrohr hat einen sehr großen Durchmesser, da passen auch sehr dicke Akkus :super:

Bei mir leuchtet die Lampe gelegentlich auf wenn sie geschüttelt, bzw. etwas heftiger auf der Bezel abgestellt wird, da dann der Piston allein durch die Trägheit nach vorne schnellt. :argw:

Weiterhin ist mir gestern aufgefallen das die Lampe beim Einschalten angefangen hat zu flackern und selbsttändig die Modis durchzuwechseln, das ging mehrer Minuten so (versch. Akkus und Batterien probiert ...). Heute ging sie wie die Tage davor absolut zuverlässig :confused:. Mal schauen wie Sie sich weiterhin verhält.

Update: Heute ist mir beim Tailcap-aufschrauben die Spiralfeder entgegengefallen, da diese nicht geklemmt sondern lediglich gesteckt wird. Seit ich Sie wieder an Ihren Platzt gefummelt habe läuft die Lampe wieder einwandfrei und ohne Flackern etc. Es könnte also sein das die lockere Feder Kontaktprobleme verursacht hat und dadurch die Funktion gestört war!!

Fazit: Extrem gut verarbeitet, sinnvolles und praxisnahes UI, allerdings mit leichten Schwächen in der Zuverlässigkeit.

Benni
 
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