Diensthundeführerin sucht Akkutaschenlampe

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schmue

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* Für welchen Verwendungszweck ist die Lampe gedacht: EDC, Polizei, Militär, Jagd usw?
Arbeit als Diensthundeführerin, drinnen und draussen.


* Mit welchen aktuellen Taschenlampen hat der Suchende bereits Erfahrungen sammeln können?
Led Lenser mit 120 Lumen


* Wird eine bestimmte Lampengröße bevorzugt: Soll die Lampe eine bestimmte Höchst- oder auch Mindestlänge,
einen bestimmten Body- oder Kopfdurchmesser haben?.

gut am Gürtel tragbar über mehrere Stunden


* Wie wird die vorraussichtliche Nutzungskadenz aussehen?
Wird die Lampe täglich (oder besser nächtlich), wöchentlich, monatlich oder nur als Notfalllampe genutzt werden?

Habe 50% Nachtdienste also ca. 2.5 Nächte die Woche :D


* Sind dafür besondere Vorgaben zu beachten, z.B. Wasserdichtigkeit, Ex-Schutz?
Sollte "Regendicht" sein


* In welchem Preisrahmen soll sich die Taschenlampe bewegen?
bis 200 Euro


* Welcher Beschaffungsweg wird bevorzugt, da ein Ladengeschäft im Regelfall ausfällt, soll die Lampe im Inland bestellbar sein
oder kommt auch ein Überseebestellung in Frage?

In Deutschland bestellbar


* Soll die Lampe eher für den Nahbereich oder für die Ferne (Thrower) sein?
Ähm für drinnen und draussen

* Ist bereits ein bestimmtes Leuchtmittel ins Auge gefasst worden, ein bestimmter LED-Typ, Xenonbrenner oder HID?
kenne mich nicht aus


* Welche Art der Stromversorgung wird bevorzugt, z.B. Lithiumbatterien, Alkalibatterien, NiMh-oder Lithium-Ionenakkus, welche Baugröße?
Akku, welche Art von Akku weiss ich nicht, kenne mich nicht aus


* Damit zusammenhängend: Ist eine bestimmte Art der Regelung erwünscht?
D.h. soll die Lampe kontinuierlich dunkler werden oder ihren maximalen output bis zum Ende behalten (beides hat seine Vor- und Nachteile,
es gibt auch Zwischenlösungen)

kenne die Vor- und Nachteile nicht


* Welche Anspüche werden hinsichtlich der Helligkeit und der Laufzeit gestellt?
so hell wie möglich und das so lange wie möglich in dieser Preiskategorie :D


* Soll die Lampe über verschieden Leuchtstufen verfügen?
Sollen diese durch den Nutzer programmierbar sein?

wär sicherlich nützlich


* Soll die Lampe über Strobe oder SOS Modi verfügen?
Strobe


* Wie sollen die Leuchtstufen und/ oder Modi geschaltet werden, Klicken am Schalter, drehen am Kopf oder anderes?
Was sind die Vor- und Nachteile?


* Wird eine bestimmte Schalterart bevorzugt: Clickie momentary/ forward/ reverse oder twisty, tailcapswitch oder sideswitch
kenne mich nicht aus

* Soll die Lampe einen Clip haben, wenn ja, soll er bezel-up oder bezel-down montiert sein?
?


* Sind die Fähigkeiten oder das Interesse vorhanden, um die Technik evtl. den eigenen Bedürfnissen anzupassen?
nein


Hallo allerseits,
wies der Titel schon sagt bin ich Diensthundeführerin. Zu unserer Ausstattung gehört eine Taschenlampe, eine Led Lenser mit 120 Lumen (weiss das Modell grad nicht), welche mir nicht hell genug ist.
Hatte letztens eine Serie Nachtdienste alleine im Wald und die Led Lenser die ich bekommen habe ist mir 1. nicht hell genug und hat 2. nur einen Punkt ausgeleuchtet. Habe dann nach der ersten Nacht meine Fahrradlampe mitgenommen, die einiges heller leuchtet und die zusätzlich zu einem sehr hellen Punkt auch noch etwas schwächer die Umgebung ausleuchtet. Dummerweise, passt die Fahrradlampe nicht in mein Gürtelholster und ist auch sonst etwas unhandlich :D
Nun bin ich also auf der Suche nach einer Taschenlampe welche 1. hell ist, umso heller umso besser, 2. einen Punkt UND die nähere Umgebung ausleuchtet, 3. einigermassen handlich ist und mit dem restigen Kram am Gürtel getragen werden kann und 4. einen wiederaufladbaren Akku hat, da ich mich sonst bei 9 stündigem Dienst mit dem Batterienkauf ruiniere :glgl:
Ich brauche keine superhightech Taschenlampe aber eine welche die obengenannten Punkte erfüllt, wäre super :) Hab keine Ahnung was so eine Taschenlampe kostet, für meine Fahrradlampe hab ich 100 Euro bezahlt, denke für eine Taschenlampe würd ich bis 200 Euro ausgeben, hoffe es lässt sich was brauchbares finden zu dem Preis :hmpf:
 

Kingpin

Mitglied
Hallo und herzlich Willkommen!

Ich Schlag mal spontan die Jetbeam JET-III M als XP-G R5 Version vor. Sie hat angegebene 355 Lumen und ist somit viel heller als Deine LL Dienstlampe. Die JET kann man mit 18650 Akkus betreiben. In Deinem Budget von 200.- wäre außer der Lampe dann noch Akkus und Ladegerät mit drin.

Gruß
 
Zuletzt bearbeitet:

muttiriotti

Mitglied
Hallo Schmue schau dir mal die Fenix TK35 an.http://www.selected-lights.de/tasch...-l-t9-cree-led-820-lumen-random-strobe/a-861/

Die Lampe müsste ganz gut zu deinem Anforderungsprofil passen.Sie hat eine gute Reichweite,so das du deinen Hund in größerer Entfernung 100-150m noch gut siehst.Gleichzeitig wird auch der Nahbereich gut genug ausgeleuchtet.
Zu der Lampe braucht du auch Litium-Ionen Akkus und einen passenden Lader!Gibt es in dem von mir verlinktem Shop alles.
Beim Komplettset:Lampe,Akkus und Lader bist du noch gut unter deinem Preislimit.

Gruß Thorsten
 

schmue

Mitglied
welche batterien werden denn dienstlich bereitgestellt ?
Nur die Grossen für die grosse Maglite, die aber keiner mit sich rumschleppen mag :hmpf:

Hallo und herzlich Willkommen!

Ich Schlag mal spontan die Jetbeam JET-III M als XP-G R5 Version vor. Sie hat angegebene 355 Lumen und ist somit viel heller als Deine LL Dienstlampe. Die JET kann man mit 18650 Akkus betreiben. In Deinem Budget von 200.- wäre außer der Lampe dann noch Akkus und Ladegerät mit drin.

Gruß

Hi, hab mir jetzt ein Vid dazu auf Youtube angesehen und finde, dass die Lampe nicht so hell ist?
http://www.youtube.com/watch?v=APM_wHZdfqo&feature=related

Vielleicht täuscht das aber auch, wie gesagt kenn mich nicht wirklich mit Taschenlampen aus :)

Hallo Schmue schau dir mal die Fenix TK35 an.http://www.selected-lights.de/tasch...-l-t9-cree-led-820-lumen-random-strobe/a-861/

Die Lampe müsste ganz gut zu deinem Anforderungsprofil passen.Sie hat eine gute Reichweite,so das du deinen Hund in größerer Entfernung 100-150m noch gut siehst.Gleichzeitig wird auch der Nahbereich gut genug ausgeleuchtet.
Zu der Lampe braucht du auch Litium-Ionen Akkus und einen passenden Lader!Gibt es in dem von mir verlinktem Shop alles.
Beim Komplettset:Lampe,Akkus und Lader bist du noch gut unter deinem Preislimit.

Gruß Thorsten

Hab mir zu der Taschenlampe auch noch paar Vids angeguckt und muss sagen, sie gefällt mir gut. Mir gefällt wie gut sie den Nahbereich ausleuchtet http://www.youtube.com/watch?v=vje8DS__79Y&feature=related, mit meiner jetzigen seh ich nur den Punkt vor mir und die Andere macht Ringe. Falls nicht ein noch besserer Vorschlag kommt, werd ich mir wohl die bestellen, danke :super:
 

Dischn

Premium Mitglied
Da lege ich doch gleichmal nach.

Sunwayman M40A

Hat den Vorteil, die für Anfänger einfacher zu handhabende AA Zelle, einen Selektorring, mit dem man sehr schnell und Präzise die Leuchtstufen wechseln kann. Sehr hell ist sie auch noch.

Wenn schon 18650er LiIon dann schau dir auch unbedingt die EagleTac M3C4 als 3*XP-G R5 oder mit mehr Reichweite die XM-L Version an. Die hat auch einen Selektorring.

Stefan
 

gfk25

Mitglied
wenn du keine erfahrung im umgang mit lithium-ionen-akkus hast, dann rate ich dir dringend, dich vorher sehr genau über die handhabung, den hersteller der akkus und das ladegerät zu informieren !!!
bei falschbehandlung sind die akkus mindestens so gefährlich wie deine geladene und entsicherte dienstwaffe in "kinderhänden".

bist du vertraut mit liionen-akkus ist das kein problem. ;)

daher wäre ggf. eine lampe, welche mit AA-NiMH-akkus (sanyo-eneloop) betrieben wird, die bessere wahl.
 

cugar

Premium Mitglied
Hi,


Vorweg,

ob Videos die Helligkeit vergleichbar wiedergeben wage ich zu bezweifeln,
das ist bei Beamshots mit Fotos schon sehr abhängig von den Kameraeinstellungen,
und Videokameras regeln ja ständig die Parameter nach.

Von der Helligkeit sollte jede aktuelle Lampe mit 200 oder mehr Lumen ausreichen,
wenn sie dir vom Beam her zusagt.

Es gibt für deine Anforderungsprofil mehrere Lösungsansätze, weil es verschiedene Akkus gibt.

Eine Möglichkeit ist eine Lampe mit eingbautem Akku und eigenem Ladegerät,
wie die Inova T4, hier im Flashlightshop reduziert zu haben.
Das Aktuelle Modell ist das nicht, das hat eine Cree XP-G Led verbaut und ist etwas heller.

Vorteil ist das einfache Laden, du klickst einfach die Lampe in den Lader und gut ist es.
Der Lader kann auch im Auto betrieben werden.
Nachteil ist das du immer an den System des Herstellers hängst.
Bisher ist Inova aber sehr zuverlässig, und der Kundenservice ist sehr gut.


Eine andere Möglichkeit ist die Verwendung vom einem Li-Ion Akkus wie sie auch in der Inova
zum Einsatz kommen, nur als Separat in einem speziellen Lader zu laden.
Beispiele für Lampen wären die Fenix TK11 , TK12 oder auch die TK15.
Oder einer ArmyTec Predator, die gerade im Forum besprochen wird.

Es geht natürlich auch eine Jetbeam, die bewährte Jet III M , oder die RRT-2 mit Selektorring

Kannst du dir ganz nach Gusto raussuchen.

Der Selektorring der RRT-2 ist simpel zu bedienen, und es ist Voreinstellbar wie die Lampe angeht.
Ich finde das eine sehr gute Lösung, und neben dem Tactical Twisty wie zb. der Surefire LX2
das beste System.
Das klicken über den Endschalter mag ich persönlich nur bei den HDS/Novatacs.

Vorteil bei dieser Lösung ist das du zur Not auch mal Batterien verwenden kannst, und bei Akkus und Lader flexibel bist.
Nachteil ist das du dich erst mal mit der Technik auseinander setzen musst.

Von Lampen mit mehr als einem Li-Ion Akku würde ich abraten wenn du dich damit nicht auseinander setzen willst.
Unterschiedliche Ladezustände der Akkus bringen Li-Ions aus dem Tritt, und es kann zu Verpuffungen oder Explosionen kommen.


Die dritte Möglichkeit ist eine modulare Lampe zu verwenden, wie sie zb. von Solarforce
angeboten
werden. Gibt es alles auch in D zu kaufen.

Unser Cheffe Pitter hat extra für dich gerade eben einen kleinen Abriss zu Solarforce
und anderen modularen Lampen
, sowie den verwendeten DropIn´s geschrieben.

Von der Stromversorgung gilt das gleiche wie oben, es können Akkus und Batterien nach Wunsch verwendet werden, mit den erwähnten Vor und Nachteilen.

Der Vorteil bei modularen Lampen ist der das du unabhängig von einem Hersteller bist, du kannst verschiedene Hersteller mixen,
und verschiedene DropIn´s verwenden, ganz wie du willst.
Wenn nächstes Jahr neue Leds auf dem Markt kommen, kannst du einfach das DropIn tauschen, und bist wieder Aktuell, wenn dir etwas kaputt geht,
kaufst du nur das kaputte Teil nach.
Schon eine gebrochene Scheibe ist bei vielen anderen Lampen nicht ohne weiteres zu tauschen.

Gerade bei Arbeits/Dienstlampen ist das ja nicht schlecht, weil sie halt doch mal runterfallen, oder vom Hund gefressen werden. :D

Und wenn du Spass an Lampen hast, kannst du das alles bei Overready upgraden,
incl. 1100 Lumen DropIn. :D



Alex
 
Zuletzt bearbeitet:
OMG TK35 und M3C4................. Gürteltauglich :glgl:

Das sind keine Taschenlampen mehr sondern super kompakte Handscheinwerfer, sowas braucht kein Mensch für den Polizeidienst!

Schau dir mal ne Jetbeam RRT-2 an oder ne JET III M, das reicht dicke von der Lichtleistung, alternativ noch die Lumintop TD15 oder die TD15X

Wenn man so sieht was die Cops alles am Gürtel hängen haben dann ist das letzte was sie brauchen können ne 600 gr. Lampe
 

grinsefalle

Premium Mitglied
Im Bereich der Akku-Lampen gibt es zwei grundsätzliche Prinzipien.

A)
Die Lampe nutzt einen Akku (zB 18650), der wie eine Batterie verwendet wird, d.h. er wird ganz normal eingelegt, läßt sich jederzeit wechseln und muss zum Laden in ein separates Ladegerät gelegt werden. Solche Lampen gibt es in einer Vielzahl (zB die hier genannten TK11, TK12, Jet III M, Eagletac T20C2, usw.). Die Akkus selbst sind nicht teuer und bieten eine Menge Power. Sollte dir ein Akku im dienst in die Knie gehen, hast du immer die Möglichkeit, einen zweiten schnell einzusetzen und du bist wieder voll einsatzbereit. Durch das separate Ladegerät kannst jederzeit einen Akku laden, während die Lampe in Gebrauch ist. Der Nachteil liegt darin, dass diese Lösung vielleicht minimal unkomfortabler ist und vor allem etwas Know-how erfordert. Es gibt viele Schrott-Ladegeräte, die gefährlich werden können, man muss wissen, wie man mit den Akkus und den Ladern umgeht. Die paar Grundsätze sind aber schnell erlernt und für Akkus und Lader gibt es hier qualifizierte Empfehlungen. Sollte unterm Strich also kein Problem sein.

B)
Die Lampe kommt mit Ladeschale. Diese Lampen (zB die Inova T4, Streamlights oder Pelis) werden zum Laden in eine Halterung geklippt. Das ist einfach und komfortabel, geht auch an den 12V im Auto (zB über den Zigarettenanzünder), die Lampe ist immer einsatzbereit. Ladetechnik und Akkus sind aufeinander abgestimmt und bieten viel Sicherheit, du musst dich um deutlich weniger kümmern als bei Lösung A. allerdings sind Ersatzakkus meist teuer (es sind prinzipiell auch oft 18650. allerdings etwas anders aufgebaut). Sie lassen sich zwar auch schnell wechseln, allerdings kannst nicht einfach den zweiten Akku laden, während die Lampe in Gebrauch ist, weil der Akku ja in der Lampe geladen wird (auch hier gibts ausnahmen). Die Lampen selbst sind nicht ganz billig, dafür bekommst du aber ein komplettes Paket, das funktioniert.

Die auswahl bei A ist größer als bei B, qualitativ gibt es bei beiden Alternativen absolut überzeugende Produkte.
 

_Joker_

Mitglied
Hallo Schmue!

Ich nutze meine Lampen zwar nicht als Hundeführer jedoch im Rettungsdienst.
Hierbei lösen sich vorallem Jetbeam Jet III M, Jetbeam RRT2 sowie die T20C2 MKII von EagleTac ab, ich erläutere dir kurz die Funktionsweisen:

Jede Lampe hat ihre Vor- und Nachteile. Benutzerfreundlich sind sicher Lampen mit Selectorring wie eben die RRT 2!
Besonders im Dienstalltag hat sich dieses System bei mir bewährt, da man ohne viel nachzudenken schnell durch die Modis schalten kann und bei Bedarf die Lampe auch mal einem Kollegen geben kann ohne großartig viel erklären zu müssen.

Grundsätzlich gilt bei mir, dass Lampen bei denen die Modis über den "Ein-Aus-Clickie" durchgeschaltet werden nicht mit zum Dienst kommen. da dies im Einsatz eine Fehlerquelle darstellen könnte, wenn man im Stress ist.

Ich könnte mir jedoch vorstellen, dass übermäßiger Kontakt mit Schmutz (z.B. Sturz in den Schlamm) vielleicht Schwächen beim Selectorring aufzeigen könnte, indem man dann den Dreck nicht mehr aus dem System rausbekommt, die absoluten Profis mögen mich korrigieren, falls ich hier falsch liege.

Das System der Jetbeam III M basiert darauf dass zwischen den beiden verfügbaren Modis per Anziehen/Lösen des Lampenkopfes geschaltet wird, was sehr simpel ist. Zusätzlich lässt sich die Stufe bei gelöstem Kopf frei programmieren, kann also jeder selbst bestimmen wie hell sie sein soll. Bei fest angezogenem Kopf steht dann die Maximalhelligkeit zu Verfügung.

Die T20C2 MKII von EagleTac basiert ebenso auf dem System Anziehen/Lösen des Lampenkopfes. Der Vorteil für mich war bei dieser Lampe, dass das Leuchtmittel getauscht werden kann, und zwar ganz einfach. So habe ich z.b. noch die Version mit XP-G R5 Led, nun ist aber vor kurzem schon die Version mit der neuen XM-L Led auf den Markt gekommen, sobald hier das einzelne Dropin verfügbar ist, werde ich also meine EagleTac aufrüsten.


Zu den Akkus:
Ich bin hier nicht so der Profi, hab ich doch bis vor Kurzem ausschließlich Primärzellen verwendet.
Grundsätzlich ist halt darauf zu achten, dass man sowohl ein gutes Ladegerät und auch gute Akkus kauft. Lesestoff gibts dazu hier im Forum sehr viel. Die drei Lampen die ich dir oben kurz beschrieben habe laufen alle mit 1x 18650er Akku. Im Nachtdienst, wo man mitunter nicht unbedingt die Zeit hat die Akkus nachzuladen empfiehlt sich meiner Meinung nach, einerseits genügend volle Akkus dabeizuhaben UND für den Fall dass doch mal alle benötigt werdn immer einen Satz geeigneter Batterien mit sich zu führen. Die drei Lampen können nämlich ebenso mit 2x CR123a Batterien betrieben werden, die einerseits lange haltbar sind und Kälte gut abkönnen, somit hab z.b. ich als vl. Übervorsichtiger immer gleich 4 Stück davon im Dienst dabei, denn so ein Einsatz kann ja dann doch mal länger dauern.

MfG
Ulrich
 

hornet

Mitglied
Liebes Eichhörnchen,
du hast leider ne Link mit AAA-Zellen gepostet, es kommen aber AA in die LD20.
Die LD20 ist sicherlich ne tolle Lampe die mit Eneloops super läuft, allerdings nichts für den Einsatz - es gibt einfach zuviele Modi.

Die Inova T4 würde ich dir empfehlen wenn du mit der Laufzeit hinkommst.
Ansonsten lieber ne Lampe mit nicht verbauten Akkus.
 
G

gast

Gast
OH:D Sorry, hornet hat RECHT, natürlich mit AA Akkus die in diesem Ladegerät aber auch gehen, auch sind von diesem Hersteller verschiedene Ladegeräte, für unterschiedliche Ansprüche zu beziehen.
Denke aber das bei der Lampe die unterschiedlichen Modi gut zu händeln sind, im Starklichtmodus gibt es nur An und Aus und den Stroboskob Modus der über den hinteren Schalter zu Bedienen ist.
Dazu kann man noch sagen::ahaa: Einfach ins Fachgeschäft gehen und mal in die Hand nehmen. (Nach Eingrenzung von ein paar Modellen)

Gruß Eichhörnchen
 

schmue

Mitglied
Uiuiui hätte nicht gedacht, dass es soviele verschiedene Taschenlampen-Systeme gibt und dass die Suche nach einer geeigneten so "kompliziert" ist :staun:
Da ich gleich wieder Dienst habe bis morgen früh, werd ich mich morgen mal durch die Berichte, Themen und Empfehlungen lesen. Danke jedenfalls für Eure Mühe :super:

ps: hatte vergessen zu erwähnen, dass die Taschenlampe einhändig bedienbar sein sollte, da eine Hand ja meistens zum Halten des Leine benötigt wird.
 
@ _Joker_

bei der RRT-2 braucht man sich keine sorgen machen wegen Schmutz und co. der Selector Ring wählt die schaltstufe via Magnet an, von daher unproblematisch was schmutz angeht. Die ET M3C4 arbeitet mit dem selben Prinzip, da kann man den selector Ring sogar ganz einfach abnehmen um ggf. O-Ringe zu wechseln oder den Ring an sich ggf. zu reinigen.

Problematisch stellt sich das bei der Fenix TA 21 dar, hier ist das System zwar wasserdicht, jedoch ist der Ring mechanisch über eine Achse mit dem Systemtreiber verbunden, hier ist zwar alles schön mit O-Ringen abgedichtet (bis auf das Getriebe), jedoch möchte ich nicht wissen was passiert wenn mal z.B. verschmutztes Wasser mit hohen Sandanteil reinkommt.
Das Problem ist der O-Ring lässt sich ohne weiteres nicht wechseln, da hierzu der Treiber und die LED laus muss was bei der TA21 wirklich ein Kunstwerk ist, alleine schon weil der Kopf mit Loctite verklebt ist.......... und zwar brutalst fest.

Die TA21 ist zwar ne geile Lampe aber technisch gesehen ist das System unnötig kompliziert.

Was Lampen im Dienstalltag angeht würde ich persönlich immer zu einer Lampe mit Selector Ring greifen und das möglicht zu einer mit Drehanschlag, bei der TA 21 verliert man schnell den überblick bei Dunkeelheit und kommt schnall in ungewollte Modi wie z.B. Strobe. Abgesehen davon sind 12 Modes einfach ein paar zuviel.
Deswegen ist die RRT-2 in dieser Kategorie mein persönlicher Favorit.
 

Oneill

Mitglied
Hallo,

Es gibt noch ein paar Lampen die einhändig bedienbar sind. Sunwayman ist recht neu auf dem Markt, macht aber meiner Meinung nach sehr gute Lampen.
Neben der genannten M40 gibt es auch noch weitere Modelle mit Selectorring.

Je nach dem welche Energieversorgung es nun sein soll, gibts da verscheidene Möglichlkeiten.

Sunwayman M20C

Tolle Lampe, betrieben mit einem Lithiumakku oder 2x Cr123 Zellen.
4 Modi über Ring zu schalten. Low,Med High, Sinnvoll abgestuft.
* 280 Lumen (1,5 hrs)
* 50 Lumen (25 hrs)
* 13 Lumen (100 hrs)
* Strobe max. 280 Lumen
Low light ganz rechts, Stob ganz links.

Die Verarbeitung ist gut, auch wenn der Tatkitsche Grioff etwas klappter, aber da kann man ein Dichtungsgummi drunter legen und damit is der Kuchen gegessen.

Der Beam ist ausgewogen und alltagstauglich. Wiel Licht im Spill, mit einem gut erkennbaren Spot.

Momeltlicht ist möglich.

Die Größe ist für mich ideal. da sie nicht zu größ ist, aber auch nicht zu klein. Sie liegt super in der Hand und ist angenehm zu bedienen. Sie wäre sicher meine erste Wahl, hab täglich eine am Gürtel im Holster der Fenix TK12.

Dann wäre da noch für AA Baterien/Akkus die M20A
Ich habe diese Lampe nicht, aber sie entspricht von der Bedinung der M20C. Und von dem Rest der L20 von Fenix.
4 Modi
* max. 220 Lumen (2,5 hrs)
* 70 Lumen (9 hrs)
* 4 Lumen (200 hrs)
* Strobe max. 220 Lumen

Mometlich sollte auch hier möglich sein.
Wäre mir persönlich zu groß, um sie am Gürtel zu tragen, aber in der Jackentasche durchaus möglich.
Zum Beam kann ich nichts sagen, da ich sie nicht habe.

Die M30 lasse ich mal raus, die hat kein Momentlicht, und das erachte ich als zu wichtig um sie empfehlen zu können.

Wie immer das Angebot, man kann alle Lampen die unten in meinr Signatur aufgeführt sind bei mir in Kaiserslautern ansehen und ausgiebig testen.

Gruß Oneill
 

riccc

Mitglied
Ich habe momentan vier der hier angesprochenen Lampen bei mir auf dem Schreibtisch stehen. Auch ich suche eine Lampe für den täglichen Wach- und Wechseldienst, allerdings hab ich keinen vierbeinigen Gefährten dabei :hmpf:

Im Großen und Ganzen dürfte unsere Ansprüche jedoch ähnlich sein.

Ich habe hier:

1. Jetbeam Jet III M R5
2. Jetbeam RRT-2 R2
3. Sunwayman M20C R5
4. EagleTac T20C XM-L

1. Die Jet III M fühlt sich von der Oberfläche her sehr gut an. Ein-Aus-Schalten geht, wie bei allen hier angesprochenen Lampen, am Endkappenschalter.

Wenn die Jet III M angeschaltet ist könntest du einhändig zwischen voller Leuchtkraft und vorher selbst programmierter Stufe wählen. Dabei gilt zu beachten, dass du dadurch entweder Strobe benutzen kannst oder einen Low Modus hast.

Ich schrieb du könntest die einhändig bedienen... der Kopf der Jet II lässt sich so schwer drehen, dass es eine Zumutung wäre das einhändig zu machen. Ausserdem musst du den Kopf ziemlich weit drehen. Zwischen den Stufen befindet sich da noch ein "Wackelkontakt" oder eine Ausposition. Das hat Jetbeam nicht gerade toll gelöst. Bei der Fenix TK 12 oder Eagletac geht das deutlich besser.

2. die RRT-2 habe ich leider nur mit der R2 LED bekommen. Der Beam sieht grausam aus. Mittlerweile glaube ich, dass das Exemplar bei mir kaputt ist... naja, an der Bedienung ändert sich ja nichts, egal ob R2 oder R5.
Diese Lampe fühlt sich wie die andere von Jetbeam sehr gut an, scheint auch sehr robust zu sein. Der Selector-Ring könnte eine Schwachstelle darstellen was verdrecken angeht, aber das sehe ich nicht so kritisch.
Der Selector-Ring stellt also hier die Moduswahl bereit. Das ist bei der RRT-2 auch gut gelöst. Zwischen den Stufen gibt es keine Zwischenpunkte wo das Licht weg ist oder schwach oder wie auch immer. Der Ring rastet gut ein und lässt sich leicht drehen.
Diese Lampe lässt sich auch komplett einhändig bedienen. Das einzige was ich hier etwas unglücklich finde: die Standby-Stellung (sprich kein Licht = Aus) kommt nach der Strobe-Einstellung. Du musst also kurz über Strobe um die Lampe auszuschalten. Vielleicht nicht immer so angebracht.

Achja, dazu mal eine Frage am Rand: Wie verkraften die Hunde den Strobe-Modus? Brauchst du jenen überhaupt? Ich meine... wer soll dich auf nahe Distanz angreifen, wenn du den Köter dabei hast? Ich hab die in Aktion erlebt und muss sagen, dass ich als Grüner sogar mächtig Respekt vor diese Kampfmaschinen habe.

3. die Sunwayman M20C. Von der Oberflächenbeschaffenheit die beste Lampe, fühlt sich echt toll an. Der Combat-Ring klappert, das stört. Wobei der bei meinen Lampen sowieso abgenommen wird, da ich mir beim Schiesstraining Hand und Waffe aufgrund dieses Ringes zerkratzt habe.
DIe M20C hat auch einen Slector-Ring. Dieser ist im Gegensatz zu dem der RRT-2 nicht beschriftet, was aber auch egal ist, denn es ist eh dunkel :D
Der Ring rastet aber nicht sauber ein, zwischen zwei Stufen gibt es also noch Stellen wo du kein oder kaum Licht hast.
Außerdem braucht die Lampe ca. 1 Sek. Bedenkzeit um den Modus zu wechseln, und dazwischen ist es dunkel - nicht toll.
Was ich der M20C zu Gute halte: Low ganz links, dann Mid, dann High und dann Strobe. Wenn da noch eine Standby-Stellung vor Low gewesen wäre, wäre das für dich für die Einhandbedienung sicherlich gut gewesen.

4. Die T20C fühlt sich insgesamt etwas weniger hochwertig an. Das liegt aber daran, dass die Oberfläche nicht so Satin-artig ist wie bei den anderen Lampen.
Bedient wird die T20C über den Kopf. Festgezogen High, etwas gelöst Mid. Strobe kannst du auch über den ENdkappenschalter erzeugen, durch zwei-maliges antippen. Ob das so praktikabel ist muss ich noch rausfinden. Wenn du kein Strobe nutzen willst lässt sich diese Funktion auch deaktivieren.
Einhändig kannst du zwischen High und Mid wechseln. Natürlich kann man auch einhändig umgreifen um die Lampe in der Hand in eine andere Position zu bringen (Speerwerfer-Position zum anschaltern [alternativ Zigarrengriff], Tennisspieler-Position zum Moduswechsel).


Insgesamt hat mich die EagleTac am meisten überzeugt. Preislich im mittleren Bereich angesiedelt (70€). Auf dem Papier sollte die am stärksten leuchten, an meiner Wand hat sie das auch eindeutig getan. Cool-White gefällt mir, ich weiß nicht ob es eure Hunde vielleicht stört, aber ich glaube die gucken ja viel weniger als sie riechen, oder?

Die EagleTac hat für mich keine sichtbaren Schwachstellen was Verschmutzung angeht. Ausserdem wurde mir noch ein Filterset mitgeschickt (Rot, Blau, Gelb, Grün) und ein Diffusor. Ob du oder ich sowas jemals gebrauchen werden... ich glaube es nicht... aber falls doch :D

Der T20C2 liegt auch ein Holster bei. Das sieht ok aus, würde aber vielleicht ein anderes verwenden, da die Nähte nicht sehr stabil aussehen.

In allen o.g. Lampen kannst du 18650 Akkus verwenden.
Was vielleicht noch nette Spielerein sind: Diffusor-Stab in rot zur Verkehrsregelung (gut, betrifft dich sicher selten) und ein glow in the dark Endkappenschalter. Leider habe ich für beides noch keine Bezugsquelle gefunden. Vielleicht hat ja jemand hier einen Tip.

Hoffe die einigermaßen weitergeholfen zu haben. Hab wie gesagt auch noch alle hier. Wenn noch fragen sind frag.

Ich habe mich für noch keine entschieden, aber die EagleTac steht hoch im Kurs.
 
Hallo, schmue!

Ich bin ebenfalls in der grünen/blauen Fraktion tätig und wurde (durch dieses Forum!) mit dem Taschenlampenvirus angesteckt.

Derzeit befinden sich in meiner Dienstkleidung nur drei Lampen, die anderen fünf sind im Koffer (der ebenfalls immer dabei ist). :haemisch:

Für den täglichen Gebrauch habe ich eine Aurora, die mit 18650er Litium-Ionen-Akkus arbeitet. Für viele nicht DER Bringer, weil es keine "Markenlampe" ist, aber bisher (seit 3 Jahren) keine Ausfälle und wahrlich genug Licht. Dazu kommt, dass die Lampe streßsicher ist, denn sie hat nur zwei Schaltpositionen: "An-40%-Aus".

"An" = Volle Pulle an, runterregeln kann man immer noch. Also polizistenfreundlich. Mit "An" leuchtet sie in dunkler Nacht etwa ein halbes Fußballfeld aus, ist wahrscheinlich ein wenig viel. Dann ist "40%" Mittel der Wahl, der Akku hält auch deutlich länger.

Backup ist eine WF-502b , die allerdings in einer anderen Liga spielt. Deutlich auf Throw, also Ferne ausgelegt, hat sie nur einen kleinen hellen Spot und einen größeren Spill. Vorteil: Sie ist eine LEGO-Lampe, also man kann die Innereien wechseln, je nachdem, was man haben will.

Zu guter Letzt eine Klemmlampe in der Brusttasche: Ultrafire H3. Die ist sehr hell, ohne Reflektor und leuchtet durch den Öffnungswinkel von ca. 90° einen Radius von ca. 5-6 m gut aus. Ohne Spot, aber zum "einfach rumlaufen" im Dunkeln hervorragend. Außerdem zum Lesen von Dokumenten etc im Nahbereich. Ein Stirngummi für die Lampe macht das Teil zu einer Stirnlampe, die für den "Wegbereich des Laufens" reicht. Vorteil: eine Hand noch frei für eine andere Lampe... :cool:

Alle meine Lampen werden mit 18650er betrieben, die sind gut und günstig in Übersee zu haben. Bei der Aurora hält ein Akku ca. 50 min bei "100%", die Backup- und H3 sind mit ca. 4 Stunden pro Akku dabei. Ich hab im meinem Koffer 8 Akkus drin, so dass ich komplett eine Schicht überstehe, ohne wirklich im Dunklen zu sein.

Das "große System" mit Aurora, 2 Akkus, Holster und Ladegerät kostet knapp 50 EUR und ca. 6-8 Wochen Wartezeit ohne Garantie. Das ist der Nachteil bei Übersee. Kaputt=kaputt (oder Modding...:) ) Ich habe für mehrere Kollegen das System bestellt und bisher sind alle SEHR zufrieden damit. Ok, sind ja auch keine TaLa-Junkies... :glgl:


@ riccc: einfach deine(n?) Bezel, also Kopfdurchmesser außen ausmessen (Meßschieber) und bei Kuugel "acrylrohr XXX mm" eingeben. Dann findet sich was. Wenns ein wenig kleiner ist, kann man es prima mit einer Rundfeile bearbeiten und aufweiten, so dass es stramm passt. Acrylrohr mit roter Folie (Werbe-shop) beziehen, fertig. Alles in Allem ca. 10 EUR und passend für jede Lampe.

Liebe Grüße!
Arne
 
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