Die großen FLOPS! (Messermacher, Eigenentwürfe/ Bestellungen via Internet)

mactheknife

Mitglied
Die großen FLOPS! (Messermacher,Eigenentwürfe/Betsellungen via Internet)

Angeregt durch den Thread über die Kritik an J.Schanz, stelle ich hier mal eine Frage, die mich schon des öfteren beschäftigte.
Sind wir als Kunden von Messermachern oder Händlern zu nachsichtig, wenn es mal daneben läuft?
Zum einem scheint es mir manchmal so, dass Messer -auch wenn sie den Erwartungen des Käufers eigentlich nicht entsprechen - nicht öffentlich kritisiert werden. WARUM?
Weil man 2 Wochen, 2 Monate oder 4 Monate auf das gute Stück gewartet hat, man weiss, daß die Nachbesserung inklusive Frachtzeiten, Zollprobleme,Telefonate oder Mails wieder Ewigkeiten dauern und erneut Kosten verursachen etc.???
Weil man sich angesichts der hohen Investition, die man getätigt hat, selber nicht eingestehen kann, dass das gelieferte Messer eigentlich SCHEISSE ist???
Weil man im Forum trotz aller Mängel, die man im Net ja weder sehen noch fühlen kann, erst mal "angeben" kann???
Wie oft habe ich schon Messer, die hier im Forum oder in den US-Foren hochgelobt wurden befingert oder leider auch gekauft und musste dann feststellen, dass absoluter Murks zu Hochpreisen gekauft und gelobt wird.
Nicht dass ich diesen Fehler nicht selbst begangen hätte. Zumindest am Anfang meiner Sammelei.
Manchmal beschleicht mich das Gefühl, dass man gerade zu Angst hat einem Maker oder der "Szene" auf die Füsse zu treten oder als" Nörgler" dazustehen, wenn man -RÜCKSPRACHE bzw. MÖGLICHKEIT zum NACHBESSERN durch den Macher inkl. Preisabschläge VORAUSGESETZT- wirklich berechtigte Mängel kritisiert.
Wir als Kunden tun uns und der Messermacherszene jedenfalls keinen Gefallen, weil der Hype um besagte Macher/Händler weiterläuft und neue Kunden in die selbe Falle tappen.
Ich denke Mut zur Reklamation und offene Kritik ist der bessere Weg und hilft allen Betroffenen letzlich weiter.
 
Zuletzt bearbeitet:

Kevin Wilkins

Moderator Forum Kevin Wilkins
Ich biete immer zwei Wochen Rückgaberecht ohne Begrundung an. Wenn ein Messer von mir jemand nicht gefällt, kann er/sie es zurück senden und ich erstatte das Geld abzüglich Porto sofort.

Ein einziges Messer habe ich so zurück bekommen und es war eins auf Lager, welches der Kunde vorher nicht mal ein Foto davon gesehen hat. Als er das messer bekam, passt es ihn einfach nicht. War auch kein Problem. Niemand war sauer. Seitdem sende ich immer mindestens vorab ein Foto, um ein Eindruck zu vermitteln.

Ich verkaufe meine Messer als Kunstwerke, da ich Dipl. Künstler bin. :) Trotzdem gebe ich eine 2 Jahr Gewährleistung gegen Materialen- oder Handwerksfehler. Im Praxis bin ich bereit, alle meinere Messer solange im Dienst zu halten, bis einer von uns am Ende ist. Ein Paar mal habe ich sehr alte Messer von mir zurück bekommen, zu schärfen und Instandsetzen. Bis jetzt habe ich nur Portoersatz dafür verlangt. Für mich war es eine Freude die alte Stücke wieder zu sehen!

Ich will das die Leute die ein Messer von mir kaufen damit zufrieden sind. Ich glaube dabei auch Erfolgreich zu sein. Mehr als entweder das Messer ausbessern oder zurück nehmen kann ich aber auch nicht. Ich bin bereit, Messer von mir zu reparien oder Instandsetzen so lange ich das kann. Was ich nicht mache, ist alte Messer umbauen. Wenn ich was fertig habe, dann bleibe ich dabei. Umbauen würde mehr kosten als es neu anders zu machen! Besonders wenn ich vom Herzen nicht dabei bin.

Ich selber habe Messer gekauft, die am Anfang mir sehr toll waren aber später hat sich meine Sammelrichtung geändert also habe ich diese Messer dann verkauft. Sowas ist kein Fall für den Messermacher und auch kein Qualitätsproblem. Ich glaube über sowas wird auch hier nicht die rede?

Ich verweigere grundsätzlich, an Fabrikmessern oder Messer von anderen zu arbeiten. Ich bin kein Handwerksmeister. Zusätzlich ist bei sowas Nichts zu verdienen, oder man macht das mit Preise die eine eventuelle Reklamation im voraus decken. Als meine alte Kumpel Gary mir in der 70er sagte, "Wenn du ein (Alfa Romeo) Motor baust, du musst genug dafür verlangen, um eine Rücklage zu bilden. Weil egal wie vorsichtig du bist, irgendwann geht einer der scheiss Dinger in der Luft. Und du muss dafür gerade stehen!" Ist auch so mit Reparatürarbeiten alle Arten. Ich bin froh wenn ich mit meiner eigenen "Scheiss Dinger" zurechte komme... ohne eine Mülleimer Ausschuß erst voll zu kriegen!
 
F

filosofem

Gast
Re: Die großen FLOPS! (Messermacher,Eigenentwürfe/Betsellungen via Internet)

Original geschrieben von mactheknife
Zum einem scheint es mir manchmal so, dass Messer -auch wenn sie den Erwartungen des Käufers eigentlich nicht entsprechen - nicht öffentlich kritisiert werden.

Volle Zustimmung! Eigentlich bei allen von dir erwähnten Punkten.

Ich weiß genug passende Beispiele die nirgends zur Sprache kamen! Warum das so ist, weiß ich auch nicht genau.

Allerdings ist es mir ehrlichgesagt auch nicht leicht gefallen "öffentlich" Kritik zu üben. Und ich bin mir auch sicher, dass ich es mir dadurch bei ein paar Leuten "versaut" habe. Aber wie ich es schon in dem anderen Beitrag geschrieben habe: Konstruktive Kritik hat noch keinem geschadet! Sowas kann sich für die Macher, und auch für uns Käufer, eigentlich nur positiv auswirken.
 
Zuletzt bearbeitet:

luftauge

Mitglied
Interessante Frage !

Warum niemand hier etwas schreibt ?
Regelmässig ins Verkaufsforum sehen, manche Messer, die kurz zuvor mit Freudentränen bejubelt wurden, stehen kommentarlos zum Verkauf.
Nicht immer, aber relativ regelmässig.
Für mich erscheint das recht eindeutig.

Gruß Andreas
 

exilant

Mitglied
Tja, das war der Grund, warum ich mich so ins Zeug für mein erstes Custom gelegt hatte. Neu hier, wußte ich nicht, wie es aussieht, wenn die Sache verbockt ginge.

Mein Problem war, einen Entwurf zu haben aber nicht zu wissen, ob der funktioniert. Als gebranntes Kind von Handwerkern, die am Ende sagen, was am Anfang zur Entscheidung wichtig gewesen wäre, Halunken, sorge ich so weit mein Horizont reicht vor.

Soweit es sich um Customs handelt, dachte ich auch, das die Gilde im Streitfall vermittelt? Hatte ich mir so überlegt, wenn es schief gegangen wäre.

Was die Seriendinger angeht? Na, Emerson ist durch oder?

Aber das Gefühl, lieber mal zu prahlen als öffentlich zu grübeln kenne ich auch.

Trotzdem gibt es hin und wieder welche, die kritische Fragen zu ihren Messern haben. Was mich immer in den Ring steigen läßt sind Reaktionen, die quasi an Herstellers statt die Mängel rechtfertigen.

Da liegt eher das Problem, denn warum soll ich posten, wenn ich mir blöde Erklärungen durchlesen muss.

Alles in allem scheint die Choose hier durchschaubar, wenn man Luftauges Post liest.
 
T

Thomas Spohr

Gast
Die Zurückhaltung bzgl. Kritik, ist ev. auch dadurch begründet, daß sich mit der Zeit zwischen Kunden und Messermacher eine persönlichere Beziehung ergibt.

Gutes Topic!

Thomas
 

LasterSepp

Mitglied
Ich hatte schonmal was dazu geschrieben.
Ich habe ein "bush knife" von Tai Goo aus Amerika welches eine leicht verbogene Schneide hat. Nachbesserung (richten) war da nicht mehr möglich, Geld zurüch ausgeschlossen aber eine Ersatzleistung wurde mir angeboten. Einen Aufschlag, Post und Zoll für ein Messer das auf Lager war konnte und wollte ich aber nicht bezahlen, also habe mindestens 50$ zurück verlangt und sechzig zugestanden bekommen.
Der Grund für die verbogene Schneide war kein Versehen, Tai hat es zu spät zum richten aber noch vor dem rausschicken bemerkt. Angeblich hat er gedacht: "I didn't feel it was serious enough to reject the knife and think it will perform up to standards as long as it is not abused" ,es in seine Preiskalkulation einbezogen (Messer plus Scheide ~ 350$) und mir das Messer, ohne ein Wort darüber zu verlieren geschickt. Jetzt befolge ich die guten Ratschläge und bestell nichts mehr aus Übersee, das gibt nur Ärger. Tai hat Recht das beste daran ist noch, dass ich das Messer nutzen kann aber ein Messer mit verbogener Schneide und auch noch Vorsatz... .
 
Zuletzt bearbeitet:
Regelmässig ins Verkaufsforum sehen, manche Messer, die kurz zuvor mit Freudentränen bejubelt wurden, stehen kommentarlos zum Verkauf.

das mag in vielen fällen zutreffen, aber sicher nicht in allen.

es gibt immer noch die finanziellen engpäße, einige "kaufsüchtige", für die nur der reiz des kaufens erfüllend ist, nicht mehr das haben und auch noch einige andere gründe, wie z.b. größer als gedacht, kleiner als gedacht usw. usf.

im großen und ganzen stimmt es aber, daß das betreffende unterforum eigentlich auch "(fast) nur die guten" heissen müßte...

also, konstruktive kritik ohne sinnfreie diskussionen an die front!
 

sidro

Mitglied
Hm.
Da gibt es meiner Meinung nach noch einen Aspekt. Negative Kommentare werden wesentlich aufmerksamer aufgefasst.
Der oben angesprochene Thread ist ein gutes Beispiel dafür. Ein >der ist so toll< Kommentar wird als selbstverständlich hingenommen. Ein >da ist was schiefgelaufen< hat wesentlich mehr Wirkung. Das gilt denke ich für viele Bereiche.
Negative Erfahrungen prägen einfach mehr und werden dadurch auch stärker wahrgenommen. So könen 10 gut gelaufene Transaktionen oftmals einem wirklich unglücklich gelaufenen Handel nicht die Wage halten.
Das Obenstehende ist vorallem bei Handelswegen die nur einen sehr eingeschränkten gegenseitigen Bekanntheitsgrad haben deutlich. Je besser man jemanden kennt desto besser kann man die Person auch einschätzen und Negativpunkte werten.

Ich treibe nun schon seit einigen Jahren Handel über *** Gelöscht. Hinweise auf Internet-Auktions-Plattformen sind im Messerforum nicht erwünscht. *** usw.. Ab und zu geht halt was daneben, aber das betrachte ich mittlerweile als Verschnitt.

Das soll nicht heissen das ich eine Korrekte Abwicklung nicht sehr zu schätzen wissen würde. Eben Diese ist einer der Gründe warum ich mich in dieser Gemeinde so wohl fühle.

Nachfolgend meine ganz persönliche Meinung. Achtung die ist nicht immer nur Nett:)

Die Schwierigkeit bei der öffentlichen Kritik ist die Formulierung. Bei einem Lob ist es schön wenn die Begeisterung so richtig deutlich rüberkommt. Im anderen Fall entsteht bei emotionaler Formulierung leicht der Eindruck das es nicht um das Objekt an sich geht. So ist es für einen selber aber schwierig in dem Augenblick des entäuscht seins auf eben diesen emotionalen Aspekt zu verzichten. Ein gutes Beispiel ist für mich der Thread vor einer ganzen Weile in dem Thomas Spohr seiner Entäuschung Luft gemacht hat. Filosofem hat die neutrale Kritik versucht zu üben, konnte aber seine Entäuschung auch nicht ganz heraushalten. Dieser Aspekt hat auch zu dem doch im Vergleich zu den Lob-Threads deutlich grösserem Umfang geführt. Es fühlen sich halt imer viele Leute dazu berufen in der einem oder anderen Richtung zu Vermitteln oder zu Werten. Hat dem obigen Thread eine zu grosse Rolle zukommen lassen.

Eine Aufteilung in Auflistung der Fakten und Kommentar führt zu einer schönen Trennung.

Alles in Allem verlangt Kritik wesentlich mehr von einem als Lob, ist aber auch wesentlich wichtiger. Kritik sorgt für das Fortschreiten, Lob für Stagnation.


Sidro
 
Es fühlen sich halt imer viele Leute dazu berufen in der einem oder anderen Richtung zu Vermitteln oder zu Werten. Hat dem obigen Thread eine zu grosse Rolle zukommen lassen.

ich habe ja versucht den thread im ruder zu halten, ging aber in die hose...

wie glaubst du, kann man das in den griff kriegen?

endziel sollte ja sein, daß kunden kritik äußern und der betroffene darauf reagiert, fertig!
keine diskussionen, fremde wertungen, unmuts- oder unverständnisäusserungen, vermittlungsversuche und was wir nicht sonst noch alles dort lesen mußten...
 

sidro

Mitglied
Hallo Modi,


nachstehen einige Gedanken von mir zu diesem Thema:

Als Betroffener möchte man ja zwei ganz verschiedene Ziele erreichen.
1. Anteilnahme
2. Kritik üben

Diese beiden Punkte sollte man ordentlich trennen.

Wenn man auf Anteilnahme nicht verzichten möchte kann man ja einen
>he ich bin echt entäuscht Thread< in der entsprechenden Rubrik eröffnen. Ist natürlich auch grenzwertig, aber auch dafür ist unsere Gemeinschaft da. Es nützt halt nix wenn man jemand anjammert für den ein Messer ein wertloses stück Blech darstellt.

In >Die Guten und Die Schlechten< sollten sich nicht direkt von der Sache Betroffene heraushalten. Das fällt mir auch manchmal schwer, da man sich ja doch angesprochen fühlt. Vor allem gehört da mal gar nix wie >Du armer<, >das hat der doch gar nicht so gemeint<, etc. rein. Kurze Infos den Ablauf betreffend von Dritten wie >der kann grad net, ist krank, blind, was auch immer< sind m.A. nach zuträglich.

Wir Menschen mögens halt im Rudel unter Gleichgesinnten, da wäre eventuell analog zum EDC- und Letzte Anschaffung-Thread ein Entäuscht-Thread eine nette Idee.

Wie auch in den beiden anderen Threads würde sich nicht bei jedem neuen Ereigniss ein ganzer Thread bilden sondern allein durch das Vorhandensein entsprechend vieler vorhergehender Posts ist das Gefühl nicht alleine zu sein mit seiner Entäuschung schon gegeben.
Das tut ja auch richtig gut im: http://www.messerforum.net/forum/showthread.php?s=&threadid=5757 Thread

Gruss

Sidro
 

pitter

Forumsbetreiber
Teammitglied
Ich hab kein Problem damit, hier zu schreiben, wenn ich Ärger mit Murks habe. Warum auch. Ich halte es aber so.

Wenn ich Murks bekomme, und der Messermacher/Hersteller auch nach ausführlicher Kommunikation den Fehler nicht ausbessern will/kann, dann steht das hier. Siehe das verkorkste Lightfoot, das Freagle repariert hat.

Jetzt gibts auch den Fall, wo was schief lief, der Messermacher sich tausendmal endschuldigte, den Fehler selber in Ordnung brachte, oder mir den Aufwand entschädigte, wenn ich mich selber drum kümmere. Hatte ich auch schon, die Leute, die die Dinger reparieren durften, wissen, wo es herkommt. Es ist halt öfters einfacher, hier was richten zu lassen, als Messer um die halbe Welt zu schicken.
Das trete ich aber hier nicht breit.

Wenn ich den Eindruck habe, der Messermacher nimmt seinen Kundendienst ernst, dann red ich nicht ueber Fehler, die passiert sind, sondern erst über das, was ich am Ende hier auf dem Tisch liegen habe.

Gruesse
Peter
 

pitter

Forumsbetreiber
Teammitglied
Original geschrieben von ModifiedTanto
wie glaubst du, kann man das in den griff kriegen?

Durch Löschen und Schliessen. Sonst gar nicht. Wer will, dass Wellen geschlagen werden, der macht das bar jeder Vernunft.

Ich sehs mit Kritik halt so. Wenn vorher alle Möglichkeiten ausgeschöpft wurde, mit dem Messermacher eine Einigung zu erzielen, dann gehoert das hier rein. Aber erst dann.
Das ist auch sinnvoll, weil dann neben der schlechten Qualität auch noch der schlechte Service zur Diskussion stehen. Und erst ab da wirds interessant. Wenn ich von XXX ein vermurkstes Ding bekomme, und der regelt das, ohne weitere Kosten fuer mich, so what, das ist doch ok. Kann halt passieren. Sollte nicht, duerfte nicht, passiert aber. Ist bei einem Handmade nicht anders als bei allen anderen Produkten auf der Welt.

Ok, wenn der Messermacher/Hersteller/Lieferant aber nicht weiterhelfen will, dann hier rein. Mit einer genauen und sachlichen Beschreibung des Vorfalls, mit Bilder und allem tamtam. Damit können alle anderen dann auch was anfangen. Und es hat den Charme, dass es rechtlich unangreifbar ist ;)

Ist das alte Thema knifekit von Messermacher noch im Kopf? :) Wenn ich das frei Schnauze geschrieben hätte, wäre wohl am nächsten Tag eine Unterlassungserklärung hier gelegen. Wie hatte Schroeder gesagt. "Wenn ich manchmal so dürfte, wie ich wollte, hätten wir hier alle viel Freude" :)
Das bringt niemanden was. Sachlichkeit ist alles.

Gruesse
Peter

PS: Das hat nix mit dem aktuellen Schanz Thema zu tun, ich meine das allgemein. nicht dass da wieder Befindlichkeiten ins Spiel kommen.
 

exilant

Mitglied
Original geschrieben von pitter
Ich hab kein Problem damit, hier zu schreiben, wenn ich Ärger mit Murks habe. Warum auch. Ich halte es aber so.

Wenn ich Murks bekomme, und der Messermacher/Hersteller auch nach ausführlicher Kommunikation den Fehler nicht ausbessern will/kann, dann steht das hier. Siehe das verkorkste Lightfoot, das Freagle repariert hat.

Jetzt gibts auch den Fall, wo was schief lief, der Messermacher sich tausendmal endschuldigte, den Fehler selber in Ordnung brachte, oder mir den Aufwand entschädigte, wenn ich mich selber drum kümmere. Hatte ich auch schon, die Leute, die die Dinger reparieren durften, wissen, wo es herkommt. Es ist halt öfters einfacher, hier was richten zu lassen, als Messer um die halbe Welt zu schicken.
Das trete ich aber hier nicht breit.

Wenn ich den Eindruck habe, der Messermacher nimmt seinen Kundendienst ernst, dann red ich nicht ueber Fehler, die passiert sind, sondern erst über das, was ich am Ende hier auf dem Tisch liegen habe.

Gruesse
Peter

Genauso so sehe ich es auch.

Es kann aber sein, dass mir bei aller Freundlichkeit mal der Fehler zuviel vorkommen. Dann darf man das schon sagen. Aber auch hier gilt, dass der Fall mit dem Macher abgeschlossen und ausgehandelt sein soll, bevor man hier postet, weil sonst ein wesentlicher Teil der Geschichte fehlt.

Das Forum "Die Guten und die Schlechten" ist keine Galerie der Fehlleistungen, sondern ein wichtiger Informationstopf über die "Marktteilnehmer". Deshalb gehört hier die gesamte Abwicklung des Geschäftes rein und nicht ausschließlich nur dass, was mir nicht passte.

Mein Vorredner (schreiber) hat recht, ein Bockmist versaut 10 Spitzenleistungen.