deutsches Waffenrecht = Waffenführerschein??

exilant

Mitglied
Hallo Leute,

die Beiträge zur aktuellen Änderung des Waffenrechtes habe ich gelesen und, ehrlich gesagt, im Großen und Ganzen stimmen die Ansichten, aber die Argumente sind doch auch schon alt. Nicht wahr? Eine Änderung verhindern konnten sie auch nicht.

Ich glaube, die Argumente konnten / können auch keine Änderung / Verschärfung des Waffenrechtes verhindern, weil der Hauptgedanke des WR eben der ist: Wieviel Bewaffnung will der Staat seinen Bürgern gewähren. Ja das klingt alles andere als demokratisch, aber es ist wohl so.

Um es kurz zu machen (es ist schließlich eine Idee und keine Theorie):

In Deutschland wird gerne viel reglementiert und unter Aufsicht gestellt (Führerschein, Berufsausbildung, etc.)

Warum gehen wir nicht hin und fordern einen frei erwerbbaren Waffenführerschein. Also nicht so eingeengt wie der Schein für Schusswaffen, sondern so frei erwerbbar, wie der Autoführerschein auch.

Jeder besucht irgendeinen Selbstverteidigungskurs, wird in Pflege und Wartung von Hieb- und Stichwaffen angelernt.... und wir gründen den ADWC mit Rechtsschutz und allem drum und dran.

So in der Art.

Nicht gleich aufstöhnen, denkt einfach mal, Ihr argumentiert über die Gefährlichkeit von Messern oder über die Sinnhaftigkeit einer allgemeinen Zugangsberechtigung. Jeder, der Angst vor Messern hat, könnte ein "subjektives Sicherheitsgefühl" gegenüber einer solchen Einrichtung gewinnen.

Im Gegenzug gäb´s alles wo gibt!