Das beste Pfadfindermesser?

Karsten

Mitglied
Hallo Ihr alle,

ich suche das "optimale Pfadfindermesser" für meine Pfadfindergruppe.

Es sollte festehend sein mit einer 10-12 cm langen stabilen, durchgehenden Klinge und nicht mehr als 100 DM kosten.

Üblich sind verschiedenste Finnen-/Schwedenmesser, welche Alternativen haltet Ihr für sinnvoll?

Danke für Eure Hilfe.

Grüße und Gut Pfad,

Karsten

P. S.: Gibt es im Forum noch aktive Pfadfinder, wenn ja meldet Euch!
 

Andreas

Mitglied
Habe selber 2 Helle Messer. Einmal das Fjellmann
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und das Eggen.
he075.jpg

Beide liegen super in der Hand, Drei-Lagen-Stahl, Verarbeitung ist für's Geld in Ordnung. Müßten beide auch unter 100,- DM zu kriegen sein (Toolshop bietet das Fjellmann für 96,- DM an, das Eggen kostet 90,- DM)
 

Hersir

Mitglied
kann mich tobse nur anschließen! hab selber ein altes weideman und ein harding!

sind superscharf und sehen toll aus, nicht zu vergessen liegen sie auch noch gut in der hand!


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Markus

HersirsHomepage
 

pitter

Forumsbetreiber
Teammitglied
Erfahrung hab ich keine, bin auch eher zufaellig drauf gestossen und habs mal im Hinterkopf behalten.

Nur was will man damit gross falsch machen.

Wenns schlecht geschliffen ist, lernen die Pfadfinder das Schleifen
smile.gif
. Und der aufgespritzte Kraton Griff kann weder Abfallen
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, noch braucht er Pflege. Die Scheide ist vielleicht verbesserungswuerdig, schon wieder ein Thema fuers froheliche Weihnachtsbasteln.

Summs sumamrum zwei organisierte Bastelabende und ein nettes Messer fuer < 100 DM, was will man mehr
smile.gif
.

Und bei dem Preis muss und wirds wohl nicht ds Messer fuers leben sein.

Gruesse
Pitter
 

Tobse

Mitglied
Das Böker Drop Point habe ich seit mehr als einem Jahr, leicht zweckentfremdet in der Küche im Einsatz. Besonders gut gefällt mir der dicke, handfüllende Griff. Die Verarbeitung ist OK bis auf Kleinigkeiten:
Direkt vor dem Handschutz beginnt der Flachschliff der Klinge leicht asymmetrisch, leichter Schönheitsfehler.
Die Scheide 'sichert' den Griff mit einer Lederschlaufe mit Druckknopf, allerdings läßt sich das Messer auch bei geschlossener Schlaufe problemlos ziehen ! Wer aber nicht 'Bewegungsarten im Gelände' mit dem Messer am Gürtel übt, wird sich daran nicht stören.

Scharf bleiben,
Tobse !
 

Hersir

Mitglied
unbedingt kaufen!

rostfreie lederscheide! nie mehr probleme mitaufgeweichtem oder brüchigem leder!!!!!!!!!!!!


(der der das geschrieben hat gehört......)

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Markus

HersirsHomepage
 
G

gast141009

Gast
Hallo!

Was haltet Ihr denn vom Puma "White Hunter II" (o.k., hat eine Klingenlänge von 14 cm, ist aber m.E. ein tolles Outdoor-Teil!?!

MfG

Günter
 

fria

Mitglied
white hunter II mit Kratongriff meinst du?
klinge ist glaube ich nicht durchgehend, cordura scheide ist ziemlicher sch...!
sonst o.k.
cwm12.gif
 

Tobse

Mitglied
Das White Hunter ist aufgrund der Länge schon als Haumesser zu gebrauchen, zum Zwiebelschneiden aber evtl. etwas unhandlich
biggrin.gif
- Frage an die Pfadfinder : Wozu werden die Messer denn hauptsächlich genutzt ?

Scharf bleiben,
Tobse !
 

Karsten

Mitglied
Hallo ihr alle,

danke für Eure Tipps!

Nun, was machen Pfadfinder mit dem Messer? Sie hauen auf jeden Fall nicht damit herum, dafür haben wir Beile und Äxte. Sie schnitzen damit, z. b. Heringe, machen damit Küchenarbeit, schmieren sich die Nutella aufs Brot.

Für viele ist es der erste Umgang mit einem Messer, da wäre das White Hunter viel zu groß und schwer und, zwei mal damit zugelangt, dann ist das Nutella-Glas schon leer!

Ein zu großes Messer würde sie auch zu sehr dazu animieren, im Wald ohne echten Grund lebende Bäume/Sträucher abzuhauen. Das ist bei uns - der Christlichen Pfadfinderschaft Royal Rangers - nicht erlaubt.

Ferner wollen wir auch keine Rambos erziehen, daher sind Messer über etwa 14 cm bei den Kids nicht gern gesehen, daran halten auch wir Leiter uns.

Grüße

Karsten

[Dieser Beitrag wurde von Karsten am 09.11.2000 editiert.]
 

bert

Mitglied
Hallo Karsten!
Die Wahl des optimalen Pfadfindermesser´s ist
nartürlich einmal eine Preisfrage. Viele Eltern wollen nicht viel Geld dafür ausgeben.
Dazu kommt oft das fehlende Verständnis gegenüber Messer in Kinderhände.
Aber das zum Trotz:
Ich führte 5 Jahre die Stufe der Späher Guides und 8 Jahre die Ex-Ca.
Die Frage des "richtigen Messers" stellte ich
mir sehr oft.
Wenn Du Deine Gruppe ausstatten möchtest, wird der Preis natürlich eine wichtige Rolle
spielen.
Ich habe mich vor 15 Jahren für nordische Messer entschieden.
Meiner Meinung passen diese Messer am Besten zu den Pfadis (mal optisch gesehen).
Als irgendwelche Hi-tech Messer.(zu teuer+ Ramboeffekt)
Qualitativ sind die Messer von Helle in Ordnung. Auch die Messer vom Heimo Roselli sind für die Pfadfinder gut geeignet. Die Kinder können praktisch mit seinen Messern mitwachsen, da er seine Klingen und Griffgrößen gut abgestuft hat. Auf Griffgröße
und Kinderhände sollte man achtgeben.
Das Problem bei Roselli-Messer ist das sie nicht rostfrei sind, das kann das Messer bei fehlender Pflege sehr schnell unansehlich werden lassen. Die Kinder verlieren dann schnell die Freude daran.
Ich habe mich vor Jahren für das gute alte Opinel entschieden.
Aus folgenden Gründen:
......es gibt verschiedene Größen.
......es ist billig.
......die Qualität ist gut.
......es ist Form-schön.(finde ich)
......es gibt sie rostfrei.
......der Verlust ist nicht groß wenns verloren geht.
......Klappmesser
......Klinge ist fixierbar (wichtig)
......öffentliches Bild . kleine Kinder mit
großen Messer?!?
Meiner Erfahrung nach ist das Opinel speziell in der Pfandfinder Arbeit ideal.
Wie immer Du dich entscheidest nimm Abstand
vom "original Pfadfinder Messer" (tradit. Fahrtenmesser)- dieses Messer ist Müll!!!!, und noch dazu pott häßlich.
Gut Pfad.
bert.
 

Andreas

Mitglied
mit über 14% chromgehalt (damit das leder rostträge ist) müßte es doch eigentlich schon glänzen oder ????
biggrin.gif


[Dieser Beitrag wurde von Andreas am 09.11.2000 editiert.]
 

fria

Mitglied
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Original erstellt von smaragd:


Hi Fria,
wie kommst Du darauf, daß die Klinge beim Whitehunter II nicht durchgehend ist?

smaragd[/B][/quote]

hallo smaragd,
kommt mir so vor, darum steht auch glaub ich dabei
cwm12.gif
 

smaragd

Mitglied
Hallo Karsten,
super Frage! Aus meiner Zeit bei den Pfadfindern kann ich das Feldmesser 78 empfehlen. Für unsere Zwecke hat es ausgereicht. Es ist nicht rostfrei, also muß man sich darum kümmern, es ist nicht scharf, also bleiben gröbere Verletzungen aus. Mann kann es zum behelfsmäßigen hacken verwenden (Herstellung von Heringen, anspitzen von Pflöckeln oder sonstiger Lagereinrichtungen).
Soviel zu feststehenden Messern.
Das beste Pfadfindermesser ist meiner Meinung nach ein Victorinox Rucksack. Feststellbare Klinge, Säge,Dosenöffner und noch ein paar goodies. Damit läßt es sich leben (spricht Brot schneiden und Nutella draufschmieren (zu meiner Zeit, als wir noch einfach und naturverbunden lebten, gab es Nutella nur zu ganz besonderen Anlässen (Geburtstag)).

Gut Pfad
smaragd

Hi Fria,
wie kommst Du darauf, daß die Klinge beim Whitehunter II nicht durchgehend ist?

smaragd
 

Guenter

MF Ehrenmitglied
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Original erstellt von smaragd:
schon OK.
ich habe nur gehofft, Du hast mehr info's.
das messer gefällt mir auch recht gut.
alles im grünen bereich
smaragd
[/quote]

Über durchgehenden Erl oder nicht habe ich auch keine Information, aber ich kenne jemanden, der schon zwei dieser Messer hinter dem Fingerschutz abgebrochen hat
cwm23.gif
.
Da erübrigt sich die Frage sicherlich.

Guenter
 

fria

Mitglied
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Original erstellt von Guenter:
Über durchgehenden Erl oder nicht habe ich auch keine Information, aber ich kenne jemanden, der schon zwei dieser Messer hinter dem Fingerschutz abgebrochen hat
cwm23.gif
.
Da erübrigt sich die Frage sicherlich.

Guenter
[/quote]

hab ich fast befürchtet.


sind die griffe der finnen/schedenmesser nicht etwas rutschig?