Damaszener in Wild und Hund

White Hunter

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In der Ausgabe 16 vom 18.08.2011 ist in der Jagdzeitschrift "Wild und Hund" die Herstellung eines Jagdmessers beschrieben.
Unter dem Titel "Damast aus der Kanone" schreibt der Autor Heribert Saal, wie er bei dem Kunstschmied Bernd Kluth ein Messer schmieden läßt. Ausgangsmaterial ist der Lauf eines Vierlingsgeschützes aus dem 2. Wk, der über 60 Jahre neben einem Schuppen stand. Das Ergebnis ist ein Jagdmesser mit über 400 Lagen Damaszener und einer etwas ungewöhnlichen Nickerform, hat eine entfernte Ähnlichkeit mit einem kleinen Kochmesser mit Rentierknochengriff.
Der Artikel ist insgesamt sehr lesenswert, aber wirklich neu ist das nicht, was die dort schreiben, zumindest nicht für Jäger, die sich schon intensiv mit Messer befaßt haben. Aber es gibt ja in Jägerkreisen auch Zeitgenossen, die plötzlich beim Aufbrechen merken, daß das Messer hoffnungslos stumpf ist...