CR123A - Leerlaufspannung <-> verbleibende Energie?

JoVo

Mitglied
Hallo!

Ich habe ein paar Lampen, die mit CR123A Primärbatterien laufen und auf die ich mich immer verlassen können muss, sodass ich gerne den Ladestand der Batterien halbwegs im Blick behalten und die Batterien wechseln möchte bevor ich im Dunkeln stehe.

Da ich auch 18650 Li-Ionen-Akkus benutze, kenne ich die Prozedur, dass man mit dem Multimeter anhand der Spannung ungefähr den Ladezustand abschätzen kann, bereits.

Nun meine Frage: Funktioniert dies auch bei Lithium-Primärbatterien? Kann man von der Leerlaufspannung halbwegs vernünftig auf die verbleibende Energie in der Zelle schließen?

Danke!

Gruß
Jonas
 

Palladin

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Leider nein.

Die Leerlaufspannung bietet keinerlei Anhaltspunkt über die verbleibende Restkapazität eine Lithium Primärzelle.

Bestenfalls unter einer ordentlichen definierten Last läßt sich da etwas Kaffesatzleserei betreiben.
 

Profi58

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Das Ansmann Energy Check LCD-Messgerät zeigt den verbliebenen Energiegehalt in Prozent an. Nach meinen Erfahrungen kommt das zumindest annähernd hin und sollte für eine Überprüfung der Batterien reichen. Das Gerät kann neben 3V-Batterien auch 1,5V-Batterien, 1,2V-Akkus (Eneloop), 9V-Blöcke und diverse Knopfzellen testen. Für 3,7V-Lithium-Akkus ist es leider nicht zu gebrauchen.
 

lambda_

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Da ich auch 18650 Li-Ionen-Akkus benutze, kenne ich die Prozedur, dass man mit dem Multimeter anhand der Spannung ungefähr den Ladezustand abschätzen kann, bereits.
Na aber auch nur sehr ungefähr !

Die Leerlaufspannung bietet keinerlei Anhaltspunkt über die verbleibende Restkapazität eine Lithium Primärzelle.

würde ich so nicht sagen... wen die unter 2V ist ist die batterie leer
und zwar so (gut wie) ganz !

Bestenfalls unter einer ordentlichen definierten Last läßt sich da etwas Kaffesatzleserei betreiben.

Wen man die Charakteristik der zelle bei gegebener Temperatur kennt lässt sich mit dem Innenwiederstand und der Spannung ganz gut die rest Kapazität Abschätzen.

Der einfachste Näherungsweg ist die spannug unter last zu messen.
 

Palladin

Mitglied
würde ich so nicht sagen... wen die unter 2V ist ist die batterie leer
und zwar so (gut wie) ganz !
Ja nee, is klar. Und spätestens bei 0,1V ist die Zelle definitiv ganz leer :D

Wenn die Leerlaufspannung tatsächlich auf 2V gesunken sein sollte, dann funzelt die Lampe bereits dermaßen erbärmlich, da braucht's kein DMM mehr.

Das Problem ist: 2.9V Leerlaufspannung zum Beispiel kann fast voll aber ebensogut schon fast leer bedeuten.

Wen man die Charakteristik der zelle bei gegebener Temperatur kennt lässt sich mit dem Innenwiederstand und der Spannung ganz gut die rest Kapazität Abschätzen.
Das würde ja bedeuten, daß man, für einen speziellen Zellentyp zumindest, eine Leerlaufspannungskurve erstellen könnte, die halbwegs verläßlich Aufschluß über die Restkapazität geben könnte.
Dem muß ich leider aus der Praxis Widersprechen.

@Profi58:
Ich kenne den Ansmann Batterietester nicht.
Im Regelfall besteht aber bei solchen Geräten das Problem, daß der 3V Bereich für Knopfzellen ausgelegt ist.
Dementsprechend mickrig ist die Last bei der Messung, i.d.R nur wenige mA, zu wenig um eine CR123 auch nur ansatzweise zu fordern.
 

Profi58

Mitglied
Im Regelfall besteht aber bei solchen Geräten das Problem, daß der 3V Bereich für Knopfzellen ausgelegt ist.

Das scheint bei dem Ansmann anders zu sein. Es gibt unterschiedliche 3V-Kontakte für CR123, CR2 und CR-V3 (ist so beschriftet!) und für 3V-Knopfzellen von 2025 bis 2450. Wie es unter dem Blech aussieht, weiß ich nicht, aber ich gehe mal davon aus, daß Batterien und Knopfzellen auch unterschiedlich behandelt werden.