Camping Beil ... nur welches?

RR20

Mitglied
Hallo,

wollte dir nur auch kurz noch meine Meinung darüber mitteilen, ich habe auch sehr lange das Gränsfors Trekkingbeil mitgeführt, beim Wandern inkl. Zeltübernachtung bzw. campen. Die Frage ist ganz klar, benötigst du es auch als z.b. kl. Hammer für die Zeltaufstellung od. ähnl. dann würde ich auch ein reines Beil mitführen. Da aber bei unserem "Rudel" immer einer einen Hammer od. einen Klappspaten mitführt, habe ich nun seit einem halben Jahr immer das Ontario mit, und muss sagen ich möchte es nicht mehr tauschen, man kann es, wie ich finde (zusätzl. mit Paracordwicklung bis oben hin) perfekt auch weiter oben fassen, hat noch ein Spike dabei und ist auch etwas kleiner. Ausserdem ist die Scheide für den Transport um einiges besser. Es lässt sich sicher darüber streiten und ich hatte das Gränsfors Beil auch sehr gerne, aber wenn du jetzt nicht wirklich nur Bäume fällen gehst ;) , was aber mit dem Trekkingbeil genauso anstrengend wäre, bietet mir das Ontario einfach mehr. Ist nur meine Meinung! Hier noch ein Link http://www.boker.de/fahrtenmesser/ontario/09ON9423BM.html

Schönen Gruss
 

thowi

Mitglied
Ah, okay. "Trekkingaxt" verkauft sich wahrscheinlich besser als "Wildmarksbeil", einverstanden.

Danke für den Tipp RR20. Das Teil sieht gut aus, allerdings sprengt es meinen finanziellen Rahmen etwas.

Ich denke, mit dem Gränsfors bin ich super bedient. Das wird es wohl werden! Danke euch allen =)
 

Howie

Mitglied
@ thowi

Die Beile von Mirko sind seit Jahren meine erste Wahl.
Ich habe 3 Beile/ Axt, das Mini, ein Tomahawk mit Hammerkopf und eine große Bartaxt.

Warum ?

1. Top Preis-Leistungsverhältnis
2. Eigene Einbringung bei der Gestaltung der Form und Ausführung
3. Sie funktionieren wirklich sehr gut

Zum Minibeil noch etwas:
Ich habe von Gränsfors bis zur Gewichtsklasse 1 Kg alle Modelle gehabt.
Das GF Mini ist durch den kurzen Stiel mehr ein nettes teures Spielzeug.
Die 700 er Beile sind mir bei längerer Anwendung irgendwie zu schwer geworden und deshalb habe ich bis heute noch das Minibeil im Einsatz.
Das Kopfgewicht liegt bei 300 - 350 gr. Gesamtgewicht 500 gr..
Durch den knapp 40 cm Stiel und relativ dünn ausgeschniedetet Klinge erreicht das Kleine eine unglaubliche Eindringtiefe und hat eine sagenhafte Trennwirkung was im Vergleich nur schwerere Beile können.
Ebenso sind schnelle Schläge und ein ermüdungsfreies längeres arbeiten aufgrund der 500 gr. ein klarer weiterer Vorteil.

Ob jetzt der Stiel aus Hickory oder aus Esche gefertigt ist, da schenkt sich nicht viel. Relevanter ist der Faserverlauf der dem Stiel die Festigkeit und das Schwingverhalten verleiht.
 

thowi

Mitglied
Durch den knapp 40 cm Stiel und relativ dünn ausgeschniedetet Klinge erreicht das Kleine eine unglaubliche Eindringtiefe und hat eine sagenhafte Trennwirkung was im Vergleich nur schwerere Beile können.
Ebenso sind schnelle Schläge und ein ermüdungsfreies längeres arbeiten aufgrund der 500 gr. ein klarer weiterer Vorteil.

Ob jetzt der Stiel aus Hickory oder aus Esche gefertigt ist, da schenkt sich nicht viel. Relevanter ist der Faserverlauf der dem Stiel die Festigkeit und das Schwingverhalten verleiht.

Das klingt ja schonmal ziemlich ordentlich! Was kannst du denn zur Schärfe sagen?
Ich hab mich bisher davor gescheut, denn da steht "Härte und Schärfe nach Bestellung", was werden denn da für Angaben erwartet bzw. was macht Sinn? Von mir aus darf es gerne ordentlich scharf sein mit guter Härte (Kopf 50, Schneide 60 HRC).
Was wird für ein Stahl verarbeitet?
Und nicht zuletzt: Was sagst du zu den Scheiden? Ich hätte spontan die mit Rucksackhalterung vorgezogen. Geht die an meinen Molle-Rucksack? Oder wie muss ich mir die Halterung vorstellen?
 

Howie

Mitglied
Die beiden Beile und die Axt sind rasiermesserscharf ausgeliefert.
Die Gerauchsschärfe wird so bei 58 HRC + liegen, und haben eine recht hohe schnitthaltigkeit.
Der Stahl ist ein C60, selektiv gehärtet.

Zu dem Schneidenschutz kann ich nur sagen, daß ich nur die große Bartaxt mit einfachem Schutz bekommen habe, die beiden andere habe ich selbst gefertigt. Der ausgelieferte Schutz ist zweckmäßig und sauber verarbeitet.
Ich ziehe es vor, wenn, das Beil im Rucksack zu transportieren.

Mit dem Tomahawk mit Hammerkopf (900 gr.) ist es kein Problem 180er + Nägel einzuschlagen. Der Kopf und das Auge hat bis jetzt die Arbeiten beim Hochsitzbau ohne Deformierungen überstanden.

Noch nebenbei:
Im dierkten Vergleich hat 2009 bei einem Seminar das Minibeil zu einer 700 Fiskars um längen schneller einen Stamm von gut 30 cm zerteilt.
Nach dem Seminar haben gleich 2 Teilnehmer das Minibeil bei Mirko geordert, weil sie von der Leistung so beeindruckt waren.
 

thowi

Mitglied
Danke für die Infos! Ich denke, ich werde ihn dann mal wegen dem Schneidenschutz anschreiben.

Mein Rucksack ist innen knapp 50cm hoch. Passt das für das Minibeil? Wie ist die Gesamtlänge?
 

thowi

Mitglied
Hallo zusammen!

Ich habe nun endlich das Minibeil vom Mirco bekommen! Vor zwei Wochen bereits in meinem Postkasten, aber meine Liebste hat es direkt eingesackt, um es mir dann gestern schenken zu können, klasse :)

Es war denke ich die richtige Entscheidung! Ich war etwas erstaunt, wie klein es doch ist; ich hatte es mir irgendwie größer vorgestellt. Macht aber überhaupt nichts, denn zum Feuerholz machen (dafür wollte ich es) ist es vollkommen in Ordnung! Die Lederscheide mit Rucksackhalterung ist schön geworden, ich muss nur mal erörtern, wie das nun an meinen Rucksack geht, krieg ich aber schon hin :)

Wenn hier Interesse besteht, kann ich gerne mal Fotos posten, denn ich habe bei meiner Recherche vergeblich nach Bildern gesucht und nichts gefunden, daher biete ich an, hier ein paar Fotos einzustellen.

Ich habe auch direkt bei Mirco wegen Pflege nachgefragt. Er hat mir empfohlen, das Beil mit Rapsöl zu pflegen. Ich hätte nun Ballistol genommen, allerdings trocknet Ballistol nicht und macht daraus eine fettige Angelegenheit.
Daher denke ich, werde ich es mal mit dem Rapsöl versuchen und dann davon berichten. Aktuell ist es auch mit etwas eingeschmiert, was aber trocken ist.

Alles in allem ein schönes Stück und die richtige Entscheidung!

LG
Thomas
 

sirdrake

Mitglied
Gefällt mir gut. Wenn ich nicht schon das kleine Fiskars hätte (das ich eigentich ebensowenig "brauche" :glgl: ), wär es auf jeden Fall eine Überlegung wert. Und der Schmied macht einen sympathischen Eindruck.
 

Iring

Mitglied
ich hab das gransförs jägerbeil und bin damit vollauf zufrieden . den kopf und die lederhülle reibe ich mit ballistol ein . den schafft mit propolis - sieht gut aus und konserviert prima .