Buck Master

Knifecollector

Mitglied
Hallo Lars!

Das Buck Master gab es in zwei Ausführungen.
1.matt gestrahlt.2.schwarz beschichtet.
Der Stahl ist vermutlich 425M der "Hausstahl"
von Buck.Die Messer sind nicht mehr in Produktion jedoch im Handel noch erhältlich(Herbertz).
Das M9 Bajonet,mit Drahtschneide-vorrichtung,wurde ursprünglich für die US Army gebaut,ist jedoch auch in anderen Armeen vertreten.Auch hier gag es verschiedene Ausführungen:
1.matte Klinge,grüner Griff.2.schwarze Klinge,teilweiße grüner oder schwarzer Griff.
Auch das M9 wird von Buck nicht mehr gebaut.
der Stahl ist ebenfalls 425M.
Hoffe dir ein wenig geholfen zu haben.
gruß ralf
 

fria

Mitglied
jetzt hab ich dir aus versehen ein privatre mail geschrieben
cwm32.gif

nochmal für alle:
buckmaster wird nicht mehr hergestellt, der klingenstahl war angeblich 425mod (~12C27)
 

Knifecollector

Mitglied
BuckMaster die 2.

Das erste Auflage des Buckmasters war eine

Integralversion mit durchbrochenem Griff.

Die Klinge war mattiert und der Griff mit

schwarzem Kunststoffmaterial beschichtet.

Die Scheide war die Gleiche wie später in der

zweiten Auflage.
 
Hallo
Kann mir jemand etwas über das Buck Master
erzählen (Geschichte,Anwendungsbereiche)

Es gibt auch ein Bajonett Buck hat eine Grüne Scheide (gleich wie beim Master)
kunstoff Griff und eine Schneidevorrichtung
für Draht.Hier würde mich auch die Geschichte
und Anwendungsbereich interesieren.

Sind beide Militärmesser,wenn ja welcher Berich.
Werden beide Messer noch Hergestellt?
Welcher Sthal wurde verwendet?
Danke für eure Antworten!
 

smaragd

Mitglied
Die Integralversion heißt BuckMaster LT; und scheint die vernünftigere Variante zu sein.

Zum BuckMaster selbst:
Eine Super Marketing-Kampagne! Buck hat das Messer von den SEALS testen lassen, so heißt es.
Na ja, und wenn es ein Seals testet, so hat er es doch gebraucht, oder?
Na Bitte, da haben wir schon ein Messer, das bei den Seals Einsatz findet. Und die müsen es ja wissen, da sind wir uns wohl einig.
smile.gif


Offiziel wurde es also nie beschafft.

Und wenn jetzt einer denkt ich hätte das jemals geglaubt.......lol

alles im grünen bereich

smaragd
 

judge

Mitglied
Hab mal eines in der Hand gehabt. Die Verwendung als Anker ist nicht so weit hergeholt
smile.gif
Viel zu schwer, könnte ich mir höchstens als Tauchermesser vorstellen. Mehr Erfahrungen damit habe ich leider nicht anzubieten.

------------------
judge
"Every tool is a weapon if you hold it right" - Ani Difranco
 

Seal_6

Mitglied
Hallo zusammen!

Habe gestern noch einmal ein Buck Master in der Hand gehabt...

Ich halte das Ding schlicht für eine Fehlkonstruktion, weil es u.a. viel zu schwer ist.
Die "Ankerbolzen" sind die absolute Krönung des Schwachsinns. Gedacht waren sie lt. Aussage einiger "Experten" zum festhaken des Messers bei der Landung von See her zwischen den Felsen.
Hahaha...jeder der die Dinger mal Richtung Hand eingeschraubt hat, weiß wie gefährlich das sein kann.
Versuch für Buck-Master "Experten":
Mal im Dunkeln zum Strand fahren, sich mit dem Teil ins Wasser an die Felsen legen und sich mit dem Messer einhaken (tja...). Dann auf DIE Welle warten.
Danach mal prüfen, was an der Hand alles kaputt ist.
Hoffentlich hat man ein paar Kollegen dabei, die einen dann da rausholen
cwm32.gif

Wurfanker? Wer macht den solchen Blödsinn? Vor allem wann?

Tja, Träume sterben jung.....

In diesem Sinne,

Micha
 

Vogel75

Premium Mitglied
smaragd: Von den SEAL-Einheiten wurde nur das BuckMaster LT (mit Skelettgriff) getestet, das BuckMaster Mod. 184 mit Hohlgriff war ursprünglich für das Marine Corps gedacht. Die sind aber mit ihrem KaBar noch überaus zufrieden!

Sascha
 

judge

Mitglied
Die M9 hatten, wenn ich mich richtig an einen alten Fighting-Knives-Artikel erinnere, massive Probleme mit der Härtung. Da sind einige sauber am Ansatz des versteckten Erl am Handschutz abgerisssen.

------------------
judge
"Every tool is a weapon if you hold it right" - Ani Difranco
 

Vogel75

Premium Mitglied
Hi Knifeman,

das BuckMaster ist an der Spitze schlanker als das M9 und hat auf dem Rücken von der Spitze weg ca. 6 cm Wellenschliff. Danach kommt dann die massive Rückensäge, der Übergang ist hier ziemlich steil. Mit der Säge könnte man freilich nichts anfangen, ist viel zu grob. Hab´s mal an Holz probiert, nach einigem rumprobieren hab ich schließlich das Teil rumgedreht und den Ast mit der Schneide zerhackt. Laut Werbung von Buck soll man damit auch z.B. Flugzeugblech sägen können, diese Theorie hat aber ein Test des ehemaligen Schweizer Waffenmagazins schnell widerlegt. Das BuckMaster hat sich an dem Blech eines Autodachs sehr schnell verkantet und dann ging nichts mehr.

Sascha
 

Moonlight

Mitglied
Mit dem martialisch aussehenden Buck Master wollte sich Buck seinen Anteil am John-Rambo-Kuchen abschneiden. Motto: Man erkennt einen Krieger an seiner Waffe. Etwa zur gleichen Zeit brachte auch Gerber sein BMF.

Moonlight



[Dieser Beitrag wurde von Moonlight am 06.01.2001 editiert.]
 
habe heute erst ein M9 in der hand behabt, sehr zweifelhaft. das ding ist so fett, das man einen vorschlaghammer braucht um es jemanden in den balg zu jagen. Dr van helsing
läßt grüßen. wenn das master nur halb so fett ist wie das M9, dann ist es bestimmt so führig wie ein baseballschläger.
Form follows function
gruß matthias
 

smaragd

Mitglied
Hallo Sascha,
woher ist die info bezüglich der Marines,
oder stand das in dem Artikel im schweizer Waffenmagazin?

alles im grünen bereich
smaragd
 

Vogel75

Premium Mitglied
Hi Smaragd,

Artikel über BuckMaster steht im SWM 9/85. In der Kopfzeile unter der Überschrift steht: "Die Vereinigten Staaten führten es für ihre Marineinfanterie, die "Ledernacken" als Ordonnanzwaffe ein."

Und nochwas: Schönen Gruß von meinem Vater, der 1986 in einem Pforzheimer Waffengeschäft ein BuckMaster gekauft hat, welches von Mr. Buck persönlich zur IWA in Nürnberg mitgebracht wurde - als ERSTES in Deutschland !!!

Gruß Sascha