Bowhunter / Prototyp

heiko häß

Mitglied
Ich würde gerne mal eure Meinung zu meinem Bowhunter hören.
Die Idee war ein kräftiges Allzweckmesser für Bogenschützen zu machen.Ich denke da nicht ans Fita-Schießen sondern an 3D-Schützen und Bogenjäger. Damit die lieben Schützen nach einem Fehlschuß nicht die Spitze ihres Messers beim Pfeil-aus-dem-Baum-puhlen ruinieren habe ich für diesen Zweck noch ein kleines Beimesser gemacht.
Hier mal die Daten:
Großes Messer: Gesamtlänge 250mm, Klingenlänge 130mm, Stahl RWL34 5mm, Griffmaterial Kaukasischer Nuß-Maser.

Beimesser Gesamtlänge 128mm, Klinglänge 50mm, Stahl 1.4034 4mm,

Na, was denkt Ihr?:confused:
 

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Malamute

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Total geil, das Teil. Besonders der Pfeilspitzenpuhler. Ich hatte schon einigen Schwund, weil ich sowas nicht dabei hatte.

Gruß Heinz
 

Amphibian

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Hallo Heiko,

gefällt mir wirklich sehr gut;) find das Holz klasse:super: die Idee mit dem kleinen Messer find auch gut :super:

alles in allem KLASSE:super:
 

HankEr

Super Moderator
Warum --- wenn schon ein Beimesser für eine bestimmte Aufgabe --- nicht ein wesentlich spezialisierteres Werkzeug?
 
Heiko, wie breit ist den die große Klinge direkt am Ricasso? Beide Messer gefallen mir sehr gut, aber, wie HankEr schon gesagt hat, vielleicht könnte man den 'Pfeilspitzenpuhler' noch radikaler machen...

Grüße, Jens.
 

mark23

Mitglied
Aber hallo. Wieder so ein sehr geiles Holz als Griffmaterial ... die Klingenform finde ich super, den Griff auch, aber irgendwie erinnert mich der Übergang Griff/Handschutz/Klinge an ein Kochmesser ... hm, aber das kenne ich von meinen Entwürfen, bis man da was anständiges hat ... ohje ...

Aber wie schon gesagt, das Holz und die Klinge ... :super:

Gruß

Mark23
 

heiko häß

Mitglied
@HankEr

Ich suche auch nach einer besseren Lösung für das Beimesser. Mir fällt aber leider nichts ein.:(
Ich bin für jeden Vorschlag dankbar.

@JensJ
Die Klinge ist am Rikasso 40mm breit.

Ich habe das Beimesser auch mal getestet. Mit meinem 55 Pfund Jagdrecurve habe ich 2 Pfeile, einmal 3D- Spitze und einmal dreischneidiger Broadhead, in einen Eichenstamm geschoßen.
Die 3D-Spitze war kein Problem aber den Broadhead wieder rauszukriegen war schon recht mühsam.
Hier mal ein Bild
 
Zuletzt bearbeitet:

El Dirko

Mitglied
BOAH was für eine Fette Klinge! Hat was. :)

Sollte man das Beimesser vieleicht nicht stärker daraufhin gestalten, dass man es möglichst mit Kraft in den Baum drücken kann? Das stelle ich mir schwierig bei der Form vor.
(Öhm, ich hab da eigendlich keine Ahnung von und schreib es nur weil Du Ideen wolltest.)

Gruss
El
 

Jens25

Mitglied
Ich gehe öfter mal roven mit 2 Freunden und schieße auch 55lbs Jagdreurve. Mit so einem kleinen Messer kann mann sich schnell am Broadhead verletzen. Ich würde einen Spitzenzieher (sorry, ist nun mal das optimalste Werkzeug dafür) oder das große Messer bevorzugen.
 

Paco

Mitglied
Super

Einfach nur Super!!!!

Mir gefällt das große Messer sehr, sehr gut!!!

Gelungene Form, edle Materialien alles in allem sehr harmonisch. Mit Bogenschießen habe ich leider keine Erfahrung und würde das kleine Messer (das mir auch sehr gut gefällt) für andere, vielleicht feinere Arbeiten einsetzen!

Alles in allem eine Traumkombi.

Vor allem die schlichte Gestaltung des Hauptmessers ohne unnötigen Schnick-Schnack überzeugt!

Kannst Du noch was zur Wahl der Stahlsorten sagen. Ich nehme mal an, der Stahl beim kleinen Messer ist besonders zähelastisch, damit er beim hebeln nicht bricht????


Gruß

Paco
 

ToBo

Mitglied
Das Problem bei dem Beimesser, meines Erachtens, ist, dass man es nicht so leicht tiefer ins Holz treiben kann. Dazu währe ein dicker Knauf besser geeignet, auf den man mit dem Handballen schlagen kann. Ausserdem würde ich die Spitze mehr nach oben ziehen, damit sie eher in Linie mit dem Griff kommt.
Dessweitern würde ich das Hauptmesser nicht gar so wuchtig machen, da man ja ein spezielles Messer zum Pfeileziehen hat. Nichts desto Trotz finde ich die Messer sehr schön.

Tschüss
Tobias
 

heiko häß

Mitglied
@Paco

Kannst Du noch was zur Wahl der Stahlsorten sagen. Ich nehme mal an, der Stahl beim kleinen Messer ist besonders zähelastisch, damit er beim hebeln nicht bricht????
Hast Du richtig erkannt. Der 4034 ist doch recht elastisch.Für diesen Zweck fast Ideal.
@ToBo
Das Problem bei dem Beimesser, meines Erachtens, ist, dass man es nicht so leicht tiefer ins Holz treiben kann. Dazu währe ein dicker Knauf besser geeignet, auf den man mit dem Handballen schlagen kann.
Ist richtig, das Problem ist aber das das Beimesser so flach wie möglich gehalten werden sollte damit es beim Tragen nicht stört und sauber an der Scheide anliegt.
Das Beimesser ist sicherlich keine Ideale Lösung aber ich denke lieber ein bißchen länger mit dem Kleinen puhlen als beim Großen die Spitze zu ruinieren.