Bodenesse; Eigenbau

Odysee

Mitglied
Hallo Forum!

Nach längerer Pause hier im Forum habe ich mal wieder eine Idee! Und natürlich auch noch viele Fragen! ;)

Ich habe im Garten noch ein "unbenutztes" Blumenbeet! Und in dieses Würde ich nun gerne eine Bodenesse einlassen! Ich dachte an ein einfaches Loch mit ein paar Ziegelsteinen oder Backsteinen verstärkt und einem Blasebalg daneben der mittels eines Rohres die Luft von der Seite zuführt!

Also ich hätte für die Bodenesse ein halbrundes Beet mit einem Radius von 70 cm
und eine gesamte Arbeitsfläche von 2,00m * 1,80m. auf diese Fläche sollte ein kleiner Amboss den ich auch in die Ecke ziehen kann, ein Blasebalg aus Holz und dann halt die Esse in dem Blumenbeet!

Hier mal Bilder von dem Plätzchen!
- http://imageshack.us/photo/my-images/534/feldschmiede008.jpg/
- http://imageshack.us/photo/my-images/42/feldschmiede001.jpg/

So jetzt mal zu meinen Fragen:
Wie sieht es denn mit dem Holztor aus das im Hintergrund zu sehen ist?
Und was ist mit dem Steinboden direkt um die Esse? Wird dieser schwarz werden oder reicht es dort den Boden nach jedem Schmieden abzukehren?

Dann Hätte ich noch eine Frage bezüglich der Esse!
Wie ist es mit der Schlacke ? muss ich noch irgendetwas unter der Esse bauen um diese aufzufangen? Oder geht das so?
Schmieden wollte ich mit Schmiedekohlen die ich vorher wo anders ausgasse. Weil dieser gelbe Rauch in der Stadt... :staun:

Hoffe ich habe alles wichtige geschrieben! Wenn nicht fragt hier oder per PN und ich ergänze das dann!

Freu mich auf zahlreiche Antworten!

Mfg
Odysee

P.S.: Das Holz vor dem Tor und die Autotür kommen selbstverständlich noch weg :)
P.P.S.: Die Autotür steht zu Verkauf und ist für einen VW Passat B3
 

Annihilator

Mitglied
Also um das Holztor würde ich mir keine Sorgen machen, das wird eh schwarz, und der Boden bestimmt auch.:D
Aber was ist darüber, so eine Flamme kann schon mal recht hoch werden
und Funkenflug ist auch nicht unerheblich z.B. bei Holzkohle.
Dann wäre da noch zu überlegen wie gut das Verhältnis zur Nachbarschaft ist. Ein Amboss im Wohngebiet ist auch nicht unbedingt zulässig. Da gab es schon die ein oder andere Diskusion.
 

Timm

Mitglied
Moin,
hier ist weiter unten eine einfache improvisierte Bodenesse aus 5 (Lehm-)Steinen zu sehen. Der Boden ist eine leichte Mulde mit einer Lage trockenem Grass und dann einer Lage Lehm.
Nimm für eine solche Bodenesse Holzkohle, Steinkohle ist nicht so optimal für Seitenwind, ausserdem hast du dann auch kein Problem mit dem Rauch.
Funkenflug wirst du haben, stell dir halt vor, du hättest einen gut gefüllten Grill, in den du ordentlich reinpustest.
Ich denke aber schon, dass das an dem Platz klappt (dies ist KEINE Absolution oder gar Rechtsberatung! :teuflisch).
Was den Krach anbetrifft musst du dich halt mit den Nachbarn gutstellen.
Gruß,
Timm
 

Odysee

Mitglied
Hey! Schon mal vielen dank für die schnellen Antworten!

@ Annihilator: Kann ich gegen das Schwarz werden des Bodens denn gar nichts machen? Am Tor ist das nicht so schlimm!

@ Timm: Ja wegen dem Funkenflug wollte ich ja Schmiedekohle nehmen! Ist doch nciht ganz so heftig! Wir lagern in der Scheune halt auch noch Holz für den Kamin und das mit Funkenflug?!

Ist doch gar nicht so einfach wie gedacht! Kann mann den Funkenflug nicht mit einem " Dach" über der Esse eindämmen?

@ Annihilator & Timm: Das mit den Nachbarn dürfte kein Problem werden! Ich kenne sie alle gut und verstehe mich prächtig mit ihnen und ausserdem sind die meißten tagsüber Arbeiten!

Noch mal vielen dank für die bissherigen antworten!
Gruß Odysee
 

Geonohl

Mitglied
Du meinst das kleine halbrunde Beet an der Mauer?
Vom Platz reicht das, den Blasebalg könntest du unter die Decke der Einfahrt hängen und ein Luftleitung nach unten legen, so, dass der Wind von der Mauer her kommt. Das hat auch den Vorteil das du den Balg ohne große Platzprobleme aufgezogen lagern kannst.
Dann kommst du automatisch etwas von der Mauer weg, die sonst Schaden nimmt.
Schwarz werden ist so eine Sache, entweder Verkleiden oder regelmäßig streichen. Ein Kalkanstrich währe vieleicht ein Möglichkeit, dann bleibt der Ruß (vor allem wenn es mal Nasskalt ist wird die Mauer sicher schnell dunkel) auf der Farbe, die mann dann mit dem Ruß zusammen abwaschen können müsste.
Hörbarer Lärm ist meisten nur ein Problem. Die Schwingungen die auf den Bodenübertragen werden und spürbar sind ein Anderes. Die sind nämlich ziemlich weit wahrnehmbar wenn es ein harter Boden ist.
 
G

gast

Gast
Guck dir mal die japanische Esse auf twinoaksforge.com an. Das löst evtl. das Funkenflugproblem bis zu einem gewissen Grad.

Gruß,
hobbit
 
Zuletzt bearbeitet:

keltoi

Mitglied
Grüezi

Als "Dach" kannst Du ein 200l Oelfass umfunktionieren. Mit einem Ofenrohr sollte es dann genügend Höhe geben, für die Funken.
Ich nehm immer feuchte Holzkohle und lösche regelmässig mit dem Löschwedel. So spahr ich viel Kohle und der Funkenflug ist auch beherschbar.

Gruss Keltoi
 

Odysee

Mitglied
@ Geonohl: Ja, genau das meine ich :) Die Idee mit dem unter die Decke hängen finde ich schon mal sehr gut! Spart platz und ich komme von der Mauer weg! :super:
Werde das dann wahrscheinlich so machen! Hast du vielleicht noch einen Bauplan oder so für solch einen hängenden Blasebalg? Dachte bisher an so etwas hier:
- http://imageshack.us/photo/my-images/171/img0213yu.jpg/
Aber das unter der Decke? Kann mann ja nicht mehr gut hoch und runter drücken!

@ hobbit: Ja so in der Art hatte ich das auch vor. Hatte schon mal irgendwo gesehen das sie ein "Dach" aus Lehm oder ähnlichem gebaut haben!

@ Keltoi: Das macht die Überdachung natürlich wesentlich leichter! Es dürfte doch auch kein Problem sein, wenn ich nur eine Seite offen lasse und dann ein Rohr in richtung Garten überstehen lasse, um den Funken die möglichkeit zu geben zu entweichen ohne das ich sie alle im Gesicht und in der Scheune habe! Ich hoffe ihr versteht was ich meine!

Gruß und gute Nacht
Odysee
 
Zuletzt bearbeitet:

Geonohl

Mitglied
Gebläse wirst du im Forum einige finden.
Der muss eben so unter der Decke befestigt werden dass genug Platz bleibt, damit sich die Blätter öffnen können. Ein zweikammeriger Balg währe besser, als das einfache Ding bei deiner Abbildung und du musst dir nur eine Umlenkung bauen, so dasss durch Zug an einem Hebel der in den Garten reicht, mittels einer Kette (Seil),die herunterhängt, der Balg aufgezogen wird.
 

Odysee

Mitglied
Hey Geonohl!
Ja habe hier im Forum einiges an Blasebalgen gefunden!

Habe nur noch eine Frage zur Befestigung an der Decke! Befestige ich ihn so,
- dass ich den untere Teil nach unten ziehe (Oberteil feststehend)
- oder den oberen Teil nach oben (Unterteil feststehend)?
Oder sollte ich es über ein Gelenk machen, sodass ich eine Seite sowohl nach unten als auch nach oben drücken/ziehen kann?

Gruß Odysee
 

Geonohl

Mitglied
Das untere Blatt wird nach oben gezogen.
Das macht die Konstruktion einfacher und die Bälge mit zwei Kammern haben auch den Lufteinlass in diesem Blatt.
Das Mittlere Blatt steht, und an dem wird die Befestigung vorgenommen.
Das Obere wird benutzt um am überstehendem Zapfen unterschiedliche Gewicht anhängen zu können und auch, um eine Halterung eingreifen zu lassen, die die Obere Kammer aufgespannt halten kann, wenn das Gebläse länger als ein Tag nicht benutzt wird (um das Leder zu schonen).

Die Obere Kammer wird ja durch die Luft aus der Unteren gefüllt und bewegt sich so selbstständig, um einen gleichmäßigeren Luftstrom zu ermöglichen.
 

Odysee

Mitglied
Hey!
Ja den Thread hatte ich auch schon gesehen! Hatte nur noch nicht die Zeit mich da genauer durchzulesen!
Könnte mir einer vielleicht noch etwas zum Vollumen sagen das ich bräuchte! Reicht mir ein kleinerer Balg oder muss er sogar noch größer sein?

Noch mal vielen Dank für die Hilfe bis hierher!

Gruß
Odysee
 

Geonohl

Mitglied
Kommt doch auf die größe des Feuers an.
Zugroß geht aber kaum, da man die Leistung( bei dieser Art) recht weit variieren kann.
Ich würde aber leichteres Holz benutzen, wenn es nicht nasswerden kann, dann reicht Fichte (30mm?) oder auch besser ein Leichtes Sperrholz (Pappel würde sicher Reichen, ab einer dicke von 20mm, bei der Größe, würde ich meinen. Für die Halterung und den Hebelansatz müssten dann aber auf alle Fälle Verstärkungen angebracht werden.