Bitte um Hilfe bei Messerauswahl (REKAT Pocket Hobbit)

Tiz

Mitglied
Hallo zusammen,

ich bin neu hier und wollte ursprünglich nur ein Tauchmesser kaufen. Dabei bin ich auf die Fa. Gerber gestoßen und nach ein wenig Internetrecherche befand ich mich ganz unverhofft mitten im Messerforum. Nachdem ich hier ein bißchen rumgelesen habe, bin ich zur Überzeugung gelangt, daß ich auch gerne ein "richtiges" Messer hätte ;-)

Das REKAT Pocket Hobbit gefällt mir optisch sehr gut, weil es für mich als Laien so nützlich aussieht. Ich weiß allerdings nicht, ob es sich tatsächlich um das Messer handelt, dass meinen Wünschen nahe kommt. Vielleicht hat ja schon jemand Erfahrung mit dem Messer und kann mir sagen, was mich erwartet?

Ich suche wohl eine eierlegende Wollmilchsau, nämlich ein einklappbares, stabiles Outdoor-Messer, mit dem ich gut schneiden, Stöcke anspitzen, ggf. choppen, Seile kappen, Äste abschneiden bzw. absägen (ist dafür die "Säge" vom Hobbit geeignet?) und eventuell sogar ein bißchen hebeln kann. Ein Allround-Messer halt. Wenn sich das Messer auch zur Selbstverteidigung bzw. zur Abwehr von Tieren eignet, stört mich das nicht (aber das ist nicht mein primäres Ziel, weil es mir dazu vermutlich ohnehin am notwendigen Training fehlt). Das Messer sollte aus möglichst gutem Stahl und möglichst gut verarbeitet sein, d.h. auf keinen Fall brechen (vor allem sollte es nicht zu spröde sein). Bei Kontakt mit hartem Material sollte das Messer möglichst keine groben Scharten bekommen. Dies ist mir wichtiger als eine sehr dünne, ultrascharfe Klinge. Natürlich hätte ich im Prinzip gern ein möglichst hartes, schnitthaltiges Messer. Es wäre außerdem schön, wenn das Messer nicht sehr schnell rostet (die sonstigen Eigenschaften des Stahls sind mir aber wichtiger). Ist der Stahl des Hobbit so rostfrei, daß man es auch mal mit auf einen Tauchgang im Salzwasser nehmen kann? Der Preis des Messers ist mir nicht sooo wichtig, obwohl ich es bemerkenswert finde, daß das Pocket Hobbit in den USA für nur $108 angeboten wird und hier in Deutschland über DM 400 kostet.

Noch einige Zusatzfragen:

1.
Ist der Stahl des Hobbit erster Güte? Falls nein: Wäre es möglich, den Hobbit als Custom in besserer Stahlqualität zu fertigen? Welchen Stahl würdet Ihr empfehlen?

2.
Haben Customs starke Qualitätsschwankungen...sind Customs also trotz der Möglichkeit, einen theoretisch besseren Stahl einzusetzen, eher ein "Risikokauf"? (Ich suche kein Sammler-, sondern ein Gebrauchsmesser.)

3.
Ist Damast nur was für die Optik oder läßt sich auf diese Weise ein qualitativ hochwertigeres Messer herstellen?

Vielen Dank für alle hilfreichen Antworten.

Grüße

Tiz
 

jangs

Mitglied
Erstmal: Willkommen im Messerforum :D.

1) Also, wenn du dich mal in ein Messer verguckt hast, dann wirst du die es sicher kaufen müssen . Ist mir bisher noch immer so gegangen.

2) Ich finde es interessant, dass jemand das REKAT Pocket Hobbit optich gut findet.Für mich zählt es zu den häßlichsten Messern überhaupt. Aber über Geschmack kann man ja nicht streiten.

3) Ich tauche auch, und würde niemals einen Folder zum Tauchen mitnehem. Wann brauchst du ein Tauchmesser? In erster Linie wenn du dich in einem Netz, oder einer Angelschnur verfangen hast. Und dann noch ein Messer ziehen, mit dicken Handschuhen aufklappen, das möcht ich mal sehen.

4) Zum Tauchen würde ich entweder ein viel billigers Tauchmesser aus 420-Stahl nehmen. Wenn das rostet (und das tut es bestimmt, ebenso wie ein 400DM-Messer aus ATS34) dann ist nicht viel verloren. Oder du kaufts dir ein wirklich nichtrostendes Messer aus Titan, wie das MPK von Mission-knive, und passt nur noch auf es nicht zu verlieren. Eine kleine Revision des MPK's kannst du hier sehen.

5) Pass bloss auf, hier nicht zuviel zu lesen, dann kriegst du den Messerfreak-virus, und hast bald mehr Messer als du je gebrauchen kannst :lechz:
 

Tiz

Mitglied
Huhu...Jangs

Vielen Dank für die Antwort. Ich fürchte, das Virus hat mich schon erwischt ;-)

Ich suche gar kein Tauchmesser mehr bzw. das Tauchmesser kann ruhig billig sein...genau wie Du gesagt hast. Ich schaue mir gerade den Link an, den Du gepostet hast.

Aber was ist mit dem Rest? Will zusätzlich ein "richtiges" Messer...*g* ATS34 ist kein absoluter Topstahl, richtig?

Gruß

Tiz
 

jangs

Mitglied
Re: Huhu...Jangs

Original geschrieben von Tiz
Aber was ist mit dem Rest? Will zusätzlich ein "richtiges" Messer...*g* ATS34 ist kein absoluter Topstahl, richtig?
Ich werd mich hüten, hier was über die Qualitäten der verschiedenen Stähle zu schreiben. Das überlass ich unseren Spezialisten. (Im übrigen ist ATS34 schon ein Topstahl, ja jetzt fallt über mich her :fack: ).
Benutz mal die Suchfunktion zu Stahlqualitäten. Danach bist du zwar noch immer nicht schlauer, aber du hast viel zu lesen.
Eine Bemerkung zu Damast traue ich mir dann doch zu: Ist für die Optik, andere Stähle sind, in ihrem Einsatzgebiet, den Damast-Stählen meistens überlegen.
 

Geist

Mitglied
Re: Huhu...Jangs

Hi Tiz

1mal willkommen im Forum.

Aber was ist mit dem Rest? Will zusätzlich ein "richtiges" Messer...*g* ATS34 ist kein absoluter Topstahl, richtig?

Was ist ein Top Stahl und für was... wo fängt gut an... ;) Da gibt es viele Meinungen dazu und es gab schon einige Diskussionen hier im Forum dazu.

Also ich will es mal so sagen, bei den günstigeren Messer kommt oft AUS-6, AUS-8, 420 usw. Als Klingenstahl zum Einsatz, bei den teureren Messern kommt dann 440C, ATS34, 154CM, D2, VG10, CPM 440V (neue Bezeichnung S60V) usw. zum Einsatz.

Wenn dir ein Messer gefällt, dann frage hier im Forum am besten nach Erfahrungen/Meinungen zu dem Messer! Ich bin sicher das du danach weißt ob das Teil das richtige Messer ist...

Das REKAT Pocket Hobbit ist IMHO keine Schönheit, aber sicher kein schlechtes Messer!

Also wenn IHMO ein REKAT, dann ein SIFU mit D2 als Klingenstahl, das Teil ist schön groß... :D

Ciao Geist
 
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Nidan

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Hallo Tiz,

also ich find das Pocket Hobbit auch gar nicht so scheußlich, man muß aber wissen, daß es eigentlich ein hochspezialisiertes Kampfmesser ist und zwar v.a. für den Kampf im Reverse-Grip, also wenn die Klinge unten aus der Faust rausschaut (So hab es wenigstens gelesen ;) )

Ein Allrounder ist es sicher nicht.

Von Sägen an Messern halte ich persönlich generell nicht so viel, aber dazu könnte man auch ein eigenes Thema aufmachen ;)

Zum Stahl : Also ich bin kein Experte aber schlecht ist ATS 34 sicher nicht, ich würde ihn mal in die gehobene Mittelklasse einordnen.

Hebeln solltest du mit Foldern nie , dazu sind sie einfach nicht gemacht !

Mein Vorschlag, schau dir mal das Spyderco Military an, kostet ungefähr so viel wie das Pocket-Hobbit (man kann es aber auch günstiger hier im Forum bekommen, wenn man Glück hat, wie ich ;) )

Die Form ist sehr alltagstauglich und universal sehr gut nutzbar. Wenn es sein muß kann man es wohl auch als Waffe benutzen. der Verschluß ist ein Liner-Lock, und mir ist es bis jetzt noch nie zugeklappt, obwohl ich es fast immer mit mir rumtrage und auch sehr viel benutze und der Stahl ist pulvermetallurischer CPM 440 V, wirklich was besonderes bei Serienmessern. Sehr scharf und auch sehr schnitthaltig und rosten tut er auch nicht so schnell.

Nimm aber unbedingt die glatte Variante, die mit Sägezahnung ist nicht so praxistauglich, grad zum schnitzeln und so.

Viele Grüße und noch viel Spaß im Forum

Nidan
 

Tiz

Mitglied
Hmm....

...erstmal danke für die zahlreichen Antworten.

@Geist: Ist CPM oder D2 "besser" als ATS34?

@Nidan: Ich finde Stöcke absägen aber furchtbar praktisch *g* Das Spyderco sieht "nur" nach nem kleinen, schönen Messer ohne Zusatzfunktionalität aus. Außerdem: Wozu ist dieser Clip? Sieht unpraktisch aus...

Tiz
 
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Tiz

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?

Was bedeutet ggf. in bezug auf CPM? Ist CPM für Folder mit dementprechend kleinen Klingen gut? Rostet es schneller als ATS? Ist es spröde oder bekommt schnell grobe Scharten?

Und warum ist D2 nur "nein"? *g*

Gruß Tiz
 

HankEr

Super Moderator
CPM-Stähle gibt es ja mehrere. CPM420, CPM440, RWL34, usw., usf. Das ist der erste Grund für das "ggf.". Der zweite ist, daß ein gut wärmebehandelter ATS-34 den meisten CPM's wenn sie nicht so toll gehärtet sind überlegen ist. Auch bei kleinen Klingen ist eine gewissen Geschmeidigkeit der Schneide wichtig. Zwar wird man kleine Messer wohl selten so einsetzen, daß man Gefahr läuft die Klinge zu zerbrechen, aber man will ja auch nicht gleiche eine große Scharte in der Schneide haben, wenn man mal beim Kartonzerschneiden auf eine Heftklammer trifft.

Das Thema Stahl ist einfach zu komplex um es hier erschöpfend behandeln zu können. Wenn ich nichts weiß außer dem Stahl würde ich bei den gängigen rostfreien Stählen meine Auswahl in der Reihenfolge 420V -> RWL-34 -> 440V -> VG10 -> ATS-34 -> 440C -> AUS-10 treffen. Wissenschaftlich belegen kann ich das nicht, und der Eindruck den man in einem Messerleben von einem Stahl bekommt hängt natürlich eben auch immer mit den spezifischen Exemplaren ab mit denen man so seine Erfahrungen macht.

D2 ist weder Fisch noch Fleisch. Alle Nachteile eine rostbeständigen Stahles (grobe Struktur) ohne wirklich Rostresistent zu sein.
 
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coolcat

Mitglied
Re: ?

Original geschrieben von Tiz
Was bedeutet ggf. in bezug auf CPM? Ist CPM für Folder mit dementprechend kleinen Klingen gut? Rostet es schneller als ATS? Ist es spröde oder bekommt schnell grobe Scharten?
Bezüglich der Rostträgheit kann man wohl sagen, das PM-Stähle wohl am rostbeständigsten sind (ist jedenfalls meine Erfahrung). Die anderen genannten wie ATS-34, VG-10, 440C, D2 sind eigentlich alle gut - vor allem als Anfänger merkt man eigentlich kaum einen Unterschied. Alles andere ist schon bald so was wie eine Glaubensfrage. Wie gut der Stahl ist hängt vom Verwendungszweck und IMHO vom persönlichen Geschmack ab.
Generell rosten können sie alle!! (Salzwasser)
Wenn Dir das Hobbit gefällt, dann kaufe es Dir. Das Ding ist bestimmt nicht schlecht (obwohl ich auch finde, dass es das hässlichste Messer auf dem Markt ist ;) )
Ein schönes Messer ist IMHO auch das Spyderco Starmate (auch wenn jetzt manche wieder an eienm angeblich zu dünnen Liner rummosern).
Aber auf jeden Fall plain. Wenn Du Stöcke sägen willst, nimm eine Säge und kein Messer ...
 

Geist

Mitglied
D2 ist weder Fisch noch Fleisch. Alle Nachteile eine rostbeständigen Stahles (grobe Struktur) ohne wirklich Rostresistent zu sein.

Gibt es überhaupt einen absolut Rostfrei Stahl?! Man muss die vorteile und nachteile gegeneinander abwägen und entscheiden was einem wichtig ist z.B. ist 440C um Klassen Rostbeständiger als ATS-34, aber was die Schnitthaltigkeit angeht ist ATS-34 dem 440C überlegen. Und D2 ist, wie man von einigen Messermachen hört, ganz gut (im Messer Magazin habe ich mal gelesen, das D2 von die Schneideeigenschaften auf dem Niveau von INFI liegen soll... oder war es umgedreht...).

RWL-34 soll ja einen Entwicklung extra als Klingenstahl sein, wird aber bei Serien Messern nicht eingesetzt bzw. kenn ich kein solches. Bei Customs ist RWL-34 schon öfter zufinden. Genau das gleich ist bei CPM 420V (S90V) der Fall. Serien Messer aus CPM 440V (S60V) sind wieder nicht so selten.

IHMO ist da auch viel Übertreibung dabei und es gibt nur wenig echte Fakten, welches nun der bessere Stahl ist... Wenn man ehrlich ist, so würde wohl ein Messer aus 420er Stahl auch reichen, oder was schneidet ihr so wo es besseren Stahl bräuchte?!

Also, hier kommt dann wohl klar der Messerfetischist in uns raus dem es nicht gut genug sein kann :D :D :D

Ciao Geist
 
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Geist

Mitglied
Re: Hmm....

@Geist: Ist CPM oder D2 "besser" als ATS34?

Also meiner Meinung nach liegen ATS34/154CM und D2 etwa auf gleichem Level und CMP 440V (S60V) darüber! D2 ist Rostbeständiger als ATS34/154CM, dafür ist die Gefügestruktur von D2 gröber als die von ATS34/154CM.

Ciao Geist
 

Tiz

Mitglied
Sägen...

...warum ist es so verkehrt, mit einem Messer auch mal einen Ast absägen zu wollen? Auf eine Trekkingtour möchte ich nur ein kleines Folder mitnehmen und trotzdem für möglichst viele Situationen gerüstet sein.

Was spricht etwa dagegen, bei einem zweischneidigen Messer eine Säge auf der Klingenoberseite zu haben? (Sorry, falls das offensichtlich eine Schnapsidee ist...)

Gruß Tiz
 

Geist

Mitglied
Re: Sägen...

Was spricht etwa dagegen, bei einem zweischneidigen Messer eine Säge auf der Klingenoberseite zu haben? (Sorry, falls das offensichtlich eine Schnapsidee ist...)

Nix spricht dagegen. Nur was du für Ansprüche an das Messer stellst, ist am ende maßgebend und wenn du einen Folder möchtest wo die eine Seite der Klinge plain und die andere Seite serrated ist, dann suche dir ein Teil das dir gefällt und kaufe es dir. Es gibt nur einen Punkt den du wissen solltest und zwar sollte die serrated Seite mal nachgeschärft werden ist das nicht ganz einfach, aber auch dafür gibt es Lösungen wie z.B. kleine runde Keramikschleifstäbe.

Ciao Geist
 

Nidan

Mitglied
Also das mit den Sägen ist so ne Sache, Sinn würde das im mienen Augen nur machen, wenn die Sägezähne geschränkt sind, oder wie das heißt, das ist aber meines Wissen bei den Messern meist nicht der Fall.

Vielleicht kann dir ein Spezialist was sagen, am besten mach ein eigenes Thema dazu auf.

Wenn du in die Wildnis ziehen willst, würd ich mir überlegen so ne kleine Taschensäge mitzunehmen, so ein Drahtteil, das man ganz klein zusammenrollen kann.

Ob du mit einer normalen gezahnten Klinge auf die Dauer in Holz rumsägen kannst, ohne, daß die Schärfe bald sehr empfindlich leidet weiß ich nicht. Gedacht sind aber die serrated Blades mehr dazu fasrige Sachen wie Taue zu durchtrennen und nichtum damit Feuerholz zu machen ;)

Viele Grüße

Nidan
 
das meiste ist ja schon gesagt worden, aber ein wenig kann ich auch noch beitragen...
aber lassen wir das Pocket Hobbit sprechen: " Isch abe gar keine Säge!":steirer:
soll heißen, daß die zacken auf dem rücken zum trappen von gliedmaßen, kleidung usw. beim messerkampf gedacht sind und nicht zum sägen.
 

HankEr

Super Moderator
Wenn man ehrlich ist, so würde wohl ein Messer aus 420er Stahl auch reichen, oder was schneidet ihr so wo es besseren Stahl bräuchte?!
Einspruch euer Ehren! Zwar ist bei der abrasiven Beständigkeit vieles übermäßig gehypet, aber ein Messer welches ganz einfach zu weich ist, das merkt auch ein Anfänger sofort. Die allermeisten Messer in 420er Stahl (oder auch AUS-6, 440A) sind ganz einfach zu weich. Bei einer einigermaßen vernünftigen Schneidengeometrie klappt die Schneide beim den allerbanalsten Anwendungen einfach um und das Messer ist stumpf. Ein Effekt der bereits Potenzen früher als ein merklicher Abrieb eintritt und ein Messer in meinen Augen nahezu wertlos macht.
 

Tiz

Mitglied
Hmm...

Nochmal zum Sägen:

Ich will das Messer nicht auf Dauer als Säge einsetzen...sondern nur im Notfall mal ein paar Äste absägen. Beispielsweise...weil ich aus den Ästen Zeltheringe machen will, die auch bei losem Untergrund Halt geben. (Ich nehme immer nur leichte Zeltnägel mit und keine großen U-Heringe.) Ein bißchen Sägen kann ja sogar ein Bundeswehrtaschenmesser. Und das ist bestimmt nicht aus Superstahl. Ich dachte, dass es praktische Allround-/Survivalmesser vielleicht auch in Topqualität gibt...?

@ModifiedTanto: Wenn das Pocket Hobbit ein Spezialkampfmesser ist, dann ist es wohl absolut nicht das richtige Messer für mich. Messerkampf und Gliedmaßen trappen...das lerne ich nie *g*

Außerdem...so scheint es mir, sollte ich lieber ein Messer aus CPM und nicht aus ATS nehmen, um lange dran Freude zu haben.

Hat jemand einen Vorschlag für ein Allround/Survivalmesser? Oder sollte ich mir womöglich ein Tool kaufen? (Die sind mir aber irgendwie unsympathisch.) Oder das Spyderco Dyad?

Und vielleicht nochmal die Frage: Sind die Qualitätsschwankungen bei Customs hoch, d.h. ist ein Custom aus CPM möglicherweise schlechter als ein normales ATS34-Serienmesser?

Danke

Tiz
 
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Nidan

Mitglied
Hallo Tizz,

also noch mal meine Empfehlung : Nimm dir einen guten Folder mit einer glatten Klinge. Wenn du nen pulvermetallurgischen Stahl willst, (und ich würd den auch wollen, wenn ich die Wahl hätte ;) ),
nimm das Spyderco Military, das Teil ist praktisch wie noch was, nur ein bißchen groß für manche "zivilen" Anläße und leider häßlich wie die Nacht finster, aber man kann nicht alles haben. Ich trag,wie gesagt, meines fast immer mit mir rum.

Wenn du nur kleine Äste (so daumendicke, schneiden willst) kriegst du das auch mit dem Military hin, für dickeres nimm ne Drahtsäge oder was in der Richtung.

Das Tool ist sicher nicht schlecht, aber halt auch nur ein Kompromiss.

Über das Dyad kann ich nichts sagen, frag doch mal hier im Spyderco-Forum nach.

Zu den Custom-Messern : ich denk mir mal, das kommt halt immer drauf an, wer es macht, wenn es ein guter Messermacher ist, ist das Messer das du bekommst sicher besser als ein Serienmesser und um es mal so zu sagen, sicher ist CPM 440 V dem ATS 34 vorzuziehen. Ich würde es auf jeden Fall !!

Übrigens solltest du ja beim Custommesser die Möglichkeit der Reklamation haben, wenn es nichts taugt.

Viele Grüße

Nidan