Benchmade 710-02

beagleboy

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Ich weiß natürlich, daß das 710 an sich zur Genüge bekannt ist, aber nachdem ich nun endlich mein 710-02 bekommen habe, muß ich doch ein paar Worte darüber verlieren, auch wenn ich diesmal konkrete praxisbezogene Ausführungen weitgehend außen vor lasse.

Bisher stand das 710 immer als Wunsch auf meiner Liste, aber irgendwie habe ich mich nie darum gekümmert.
Und als ich die bloße Ankündigung über das 710-02 gelesen habe (noch ohne Bild), habe ich schon angefangen zu sabbern.
Mein erstes Benchmade war ja ein 705 BT, und nicht erst, seit ich das 710 zum ersten Mal in der Hand gehabt habe, hat das "Habenwollen" des 710 an Deutlichkeit gewonnen.

Über eine polierte Klinge hätte ich mich zwar auch gefreut, aber die Kombination aus Alu in grau mit den G10-Einlagen und der schwarzen D2-Klinge ist schon sehr ausgewogen.
Die Griffschalen erinnern übrigens sehr an das Pinnacle, was Farbe und Oberfläche angeht.

Vielleicht ist die Limited Edition einen Tick schwerer als die Standardversion, aber das ist für mich nicht entscheidend.

Ich freue mich sehr darauf, dieses Messer in den Kreis meiner EDCs einzureihen, denn ein Vitrinenstück bleibt es sicher nicht.

Das besondere am 710 generell ist für mich die seltene und bemerkenswerte Eigenart, daß es DER Folder sein könnte.
Müßte ich mich auf einen Folder festlegen (nicht nur "für die Insel", sondern überhaupt und generell), dann wäre das 710 der heißeste Kandidat.
Die Kombination aus Eleganz und Robustheit habe ich in dieser Form sonst kaum gesehen, wobei auch die Klingenform mit einer ausgeprägten Klingenspitze die Vielseitigkeit in meinen Augen steigert.

Alles in allem ist das 710 immer eine Empfehlung und das 710-02 auf jeden Fall eine Sünde wert (an dieser Stelle Dank an Beichtvater Stefan. ;) ).
 

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