Basisinfos für Anfänger in der heißen Kunst

Jonas

Mitglied
Darauf gibts viele antworten, und das hängt davon ab, was Du haben willst. Es gibt hier Leute, die werden Dir sagen, das Du für einen Amboss schon 200kg einplanen solltest, was meistens heißt 100-200 Euro, eher mehr. Ich hab hier einen 35 kg Amboss stehen, für 20 Euro. Der geht auch, macht aber keinen Spaß. Erst recht nicht, wenn Du mal an nem Großen standest. Es gibt auch Leute, die schmieden auf nem halben Meter Bahnschiene.
Die Frage ist: Hast Du schonmal geschmiedet? Wie sicher weißt Du, das dir das Hobby spaß macht und Geld wert ist? Bei Amboss und Esse gilt oft teurer = besser, und eine Investition lohnt sich. Aber nicht ganz am Anfang, wenn Du nicht weißt, ob Du in 5 Jahren noch dabei bist...

Für eine Feldesse zahlst Du gebraucht so um und bei 150 Euro. Die kann man sich aber mit entsprechender Fachkenntnis auch selber bauen... Zur not sogar aus diesen 10 Euro Guseisengrills (-en? Hm...) mit nem Staubsauger dran. :)
 
G

gast

Gast
Hallo Freunde,

Der Eingangsbericht von roman war eindeutig, ausserdem wies er mehrmals aul H.Bergland`s Buch , Die Kunst des Schmiedens hin .

Also die Fähigkeiten und die Interessen in diesem Forum sind sehr weit gestreut, was sehr gut ist, es bietet Stoff zum Fachsimpeln, allerdings Fokussiert sich das Fachsimpeln sehr schnell aufs Wesentliche, nach dem Lesen der tollen Büchern wie ; Messer schmieden für Anfänger 29,80euro
Die Kunst des Schmiedens H. Bergland 49,80euro und Roman Landes
Messerklingen und Stahl 39,80euro. Der Reihe nach angefangen spart es reichlich Geld und Aerger.

Dennoch überlege ich mir ob es nicht sinnvoll wäre, anhand von Skitzen und Fotos alternativen zum Bau von Essen samt Zubehör an dieser Stelle zu veröffentlichen.? Ich habe selbst mal vor 25 Jahren eine Esse
aus Winkeleisen ,Blech, Bremstrommel, samt Radialgebläse an einem Samstag gebaut, und oft benutzt, bis ich sie etwas später an einen Hufschmied verkaufte um mit meiner Freundin ein Wochenende lang auszugehen, heute (immernoch) meine Frau .

Studieren geht schlussendlich über Probieren.

Freundlichst unsel
 

Marius ©

Mitglied
@ alle andere Anfänger : Das Buch (H. Bergland) lohnt sich wirklich, obwohl es teuer ist, ausserdem erspart es hier ne ganze Menge Fragen ....

Gruß Marius

verdammt jetzt hätt ich beinah ....
 
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Belabear

Mitglied
schon seit langem bin ich vom schmieden fasziniert, aber die gelegenheit hat sich nie geboten... auch nicht als ich erfuhr, dass ein freund die ausrüstung zu hause rumstehen hatte....

durch das bogenschiessen und den feltchers-corner habe ich die liebe zum messermachen entdeckt.. zumindest die theoretische....

dann habe ich mich in den hintern getreten und es mal versucht, eine klinge aus einem baumarktkreissägeblatt geschnitten, griff und holzscheide gemacht.. viel irrtum, viel versuch....

letztes wochenende habe ich dann ein schmiedeseminar bei richard hoecker im waldviertel gemacht... drei tage lang schweis, blasen an den händen und einem hänger am zweiten tag, über den mich richard hinübergetragen hat indem er das ausschmieden meines saxes übernommen hat... aber ich und im übrigen mein 17 jähriger sohn, der mit auf dem seminar war, zappeln am haken

nun muss ich noch meinen freund überreden seine schmiede anzuwerfen, dann wird geschmiedet was das zeug hält...

mal sehen ob daraus was wird!!

lg.
belabear
 

Jonas

Mitglied
Ich würde ja 'Willkommen im Forum' schreiben, aber Du bist ja schon ein paar Monate dabei... Bleibt mir, Dir viel Erfolg mit dem Schmieden zu wünschen, bleib dran!
Auch wenn es manchmal sehr frustrierend sein kann, es wird immer besser!
 
Mal so als Grünschnabel gefragt,
kann ich auch Braunkohle nehmen?
Welcher Stahl eignet sich am besten für anfänger?
Und viel wichtiger:Laut einem Schmied auf einem Mittelaltermarkt soll man keinen normalen Fäustel nehmen. Warum?
Gruß
 
Hallo Ruhrlandritter,

Willkommen im Forum. Theoretisch könnte man auch Braunkohle nehmen, sie soll aber stark verunreinigt sein und zu schnell verbrennen, ist also nicht zu empfehlen. Zu den anderen Fragen empfehle ich Dir die Suchfunktion hier im Forum, da findest Du haufenweise Infos:super:

Gruß,

Der Schlosser
 

Pilkerman

Mitglied
Hallo, bin neu hier; besonders in der "Schmiede-Ecke". Ich lerne gerade - hab ich schon bei den Küchenmessern geschrieben- das Schmieden. Hab in den letzten Wochen auch schon einige Klingen "zusammen" bekommen und seit gestern stolzer Besitzer einer Gasesse mit 2 Brennern- dank der Anleitung aus dem Messerforum- Hab beim Testlauf nur vergessen von den eingesetzten alten Feilen den Dreck runter zu schleifen. 6 Stunden lang Schrott produziert ( 1.2842; 1.2767 + alte Schärffeile aus meinem Betrieb- ich denke .12002 oder 1.2008). Anfänger-Fehler eben. Ich bin zwar mit 61 ein "alt- ausgedienter" Werkzeugschleifer oder modern gesagt Schneidgerätemechaniker im Unruhestand mit angeschlossenem Familien-Betrieb und einiger Erfahrung mit Schärfen von Handwerks- und Industrie Werkzeugen. -Schleifen und Schärfen ist also nicht das Thema- habe aber meine Schwierigkeiten mit der Warmen Abteilung: also Schmieden und vor allen Dingen mit dem Messer-Fach-Chinesisch.
Ich möchte ja gerne ein paar Bilder von den "Gelungenen" reinstellen, aber das funktioniert bei mir wohl nicht, oder wie o.a. schon gesagt einfach zu blöd zum Computern. Hilfe......wie geht das mit den Bildern?
Und dann hoffe ich, das ich bald mehr Zeit an der Esse verbringen kann, als beim Lernen und Stöbern im Netz.-obwohl das auch Spass macht-
Gruß
Uwe
 
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Lord Hagen

Mitglied
Hallo Leute,
wie man sieht hab ich mich auch neu angemeldet:D

Also, schon als ich gerade so laufen konnte hat mich jedes Feuer fasziniert, und auch die Stahlkocher waren irgendwie von urzeiten an schon Idole für mich:)
Und irgendwann kam mir eben der Gedanke, ich könne aus einer Feuerstelle und einer Elektrischen Luftpumpe ja mal ein nettes Feuer machen, und es mit dem schmieden versuchen.
Allerdings wurde mir übel mitgespielt;)
Mein "Amboss" war ein rostiges Schienenstück, dass ich schleifte bis es spiegelblank war, aber selbst dann machte mir der Boden einen Strich durch die Rechnung. Mein provisorischer Amboss bohrte sich mit jedem schlag tiefer in die Erde ein. Und auch eine ordentliche Portion Kraft und der fast 600g schwere Hammer glichen die fehlende Temperatur des Stahls nicht aus, mein Holzfeuer war trotz seiner Immensen Größe nicht ausreichend.
Einzig und allein die beste Rohrzange von meinem Vater tat ihren Dienst in Verbindung mit ein paar Handschuhen so, wie sie es sollte;) Aber ich glaube, auch die Axt meines Vaters hätte ihre Diensttauglichkeit beinahe an meinem Kopf bewiesen, als er am Ende seine schöne Zange kaum wiedererkannte :hmpf:

Alles in allem hatte es einige Stunden gedauert, bis aus einem einfachen bisschen Stahlrest ein simples Buttermesser wurde, und bis jetzt blieb es "dank" mangelndem Geld und Wissen auch dabei.
Es hatte Spass gemacht, auch wenn es eine immense Arbeit war, und das Ergebnis nicht wirklich ansehnlich war:D

Aber ich denke, ich werde es weiter versuchen.


Mfg,
Lord Hagen
 

sanjuro

Mitglied
.....irgendwann kam mir eben der Gedanke, ich könne aus einer Feuerstelle und einer elektrischen Luftpumpe ja mal ein nettes Feuer machen und es mit dem Schmieden versuchen......Mein "Amboss" war ein rostiges Schienenstück, das ich schliff, bis es spiegelblank war, aber selbst dann machte mir der Boden einen Strich durch die Rechnung. Mein provisorischer Amboss bohrte sich mit jedem Schlag tiefer in die Erde ein. Und auch eine ordentliche Portion Kraft und der fast 600g schwere Hammer glichen die fehlende Temperatur des Stahls nicht aus, mein Holzfeuer war trotz seiner immensen Größe nicht ausreichend.
Einzig und allein die beste Rohrzange meines Vaters tat ihren Dienst in Verbindung mit ein paar Handschuhen so, wie sie es sollte.....Es hatte Spaß gemacht, auch wenn es eine immense Arbeit und das Ergebnis nicht wirklich ansehnlich war.....
Genau, Spaß soll es machen; das ist die Hauptmotivation für uns Menschen. Aber viele sind auch erfolgsorientiert, sprich man möchte am Ende aller Mühen ein Resultat vorzeigen können, das die Arbeit widerspiegelt. Dazu braucht es aber ein paar technische Voraussetzungen, die zudem alles viel leichter machen würden.

Dazu ein paar Vorschläge:

beschaffe Dir einen Holzblock (Baumstammabschnitt), der aufrecht stehend so hoch ist, dass die gesamte Arbeitshöhe (bis zur Oberfläche Deines Behelfsambosses) bei etwa 180 cm Körpergröße ungefähr die Hälfte beträgt (bevor die erfahrenen Schmiede protestieren: meine Erfahrung ist, dass bei Arbeiten mit kleinen Hämmern und kleinen Werkstücken diese Höhe für Anfänger ausreicht.) Vier dicke Nägel, die nicht ganz eingeschlagen werden, halten den "Amboss" am Platze.

Mach Dir ein Feuer in einer mit Schamottemörtel oder aus Schamottesteinen ausgekleideten Schale, Metallkasten, Wanne oder ähnlichem. Die Luftversorgung sollte regelbar sein und von unten oder von unten/seitlich kommen.

Verwende kein Holz, sondern Grillkohle.

Kauf dem Papa eine neue Zange, dann merkt er, dass Du guten Willens bist.

Der 600 g-Hammer ist im Prinzip zu klein, in der Relation zum kleinen Amboss und den kleinen Werkstücken für den Anfang aber ausreichend. Viele Naturvölker machen mit einer ähnlichen (tragbaren!!) Ausrüstung tolle Messer und Wafffen, also warum nicht Du auch?

Weiterhin viel Spaß und Ausdauer! Das Schmieden muss in diesem Stadium kein teures Hobby sein!

Gruß

sanjuro
 
Moin moin,

die ersten Erfahrungen mit dem Schmieden habe ich vor bestimmt mindestens 12 jahren gesammelt (bin jetzt 20), da warens halt nur dicke Nägel mit der Lötlampe heissgemacht (wurde nie so richtig warm..) und dann halt auf dem Amboss vom Schraubstock "Plattgekloppt".

Dann hatte ich irgendwann ein Praktikum beim Schlosser und hab mir da, bis auf die letzten drei Tage, Böcke gebaut.
Aber dann war es endlich mal soweit und ich durfte an die Esse, den Amboss und an eine Schmiedewalze.
Hab zwar nur Schnörkelenden in Profil gewalzt und sie gerichtet, aber schon da gelernt, was Aufpassen bedeutet, man hält ja nicht nur ein Eisen warm. "Nanu wo iss'n die andere Hälfte?!"
Aber aus Fehlern lernt man:p

Die Rotgluht von Stahl hat mich seinerzeit einfach "heiss" gemacht und sie tut es noch Heute.

Semiidiotenhalbproffesionell hab ich es dann vor ca 1 1/2 Jahren nochmal mit einer Esse aus einem Gussgrill und einem putzigen Radialgebläse vom Pc probiert, achja und mit Anthrazitbriketts.

Hab dann ne "Machete" von Messer aus einer Backe eines ""Präzisionsschraubstocks"":argw: von West***ia auf einem Block VA ausgeschmiedet, irgendwie gehärtet und geschliffen und mich damit rasiert.:glgl:

Ein paar Wochen später hats mich dann gepackt und ich hab mir ne Feldesse aus 6mm Stahlblech zusammengeschweisst und nen Fön drangetaped, wunderbares Ding, wird schweineheiss und is mit Ascheklappe und Ventil ausgestattet.

Aber da ich nicht auf halbherziges Zeug stehe (kein Amboss=blöööd), hab ich es erstmal ruhen lassen und dann ne Weile später eine Projekt in der Schule, samt fachkundiger Hilfe, eröffnet.
Hammerköpfe geschmiedet, Nägel gemacht, Haken, Messer, "Schwerter" (Butterstahl) und eine Pfeilspitze, die eigentlich ganz ordentlich geworden ist.
Ausserdem entstand jenerzeit mein erster Damast aus Butterstahl und einer Feile, der erstaunlich gut geworden ist.
Als Brennstoff habe ich Koks verwendet, sprüht, ganz anders als Holzkohle, keine Funken und macht zudem auch nicht soviel Dreck.

Neben der spanenden Fertigung, die mich schon seitdem ich 14 bin begleitet, möchte ich unbedingt mein Wissen in Sachen Warmumformung ausbauen.

Und jetzt, da mir und meinem Kollegen eine alte Schmiede zur Verfügung steht, kann es endlich geordnet und proffesionell mit der Leidenschaft zum heissen Eisen voranschreiten und das in naher Zukunft auch mit der Unterstützung eines Lufthammers :steirer:
 

Tano

Mitglied
Hallo !!

Ich bin neu hier und das ist mein erster Beitrag

Ich bin gelernter Metallbauer/Schlosser und habe die grundlegenden Schmiedetechniken noch von der Pike auf gelernt.:)
Es gefällt mir das auch Leute die sonst nicht mit dem Metallberuf
zu tun haben sich für das Schmiedehandwerk Interessieren.Sich selber
mit Ausrüstung für das Schmieden einzudecken und zu Lernen ist nicht
das schlechteste.Aber nun mein Tipp für Anfänger:Wenn ihr die Erfahrung "Schmieden"
machen wollt geht zu einem Schmied,egal auch wenn ihr euren teuren
Urlaub opfern müsst!!Und sucht euch am besten einen alten keinen jungen Schmied.Das soll jetzt nicht heißen das junge Schmiede keine Erfahrung haben,aber das Erlebniss das Wissen der "Alten" entgegennehmen zu dürfen ist eine Erfahrung die ihr euer Lebenlang nicht vergessen werdet.Und so 2 bis 3 Wochen in einer Schmiede "katapultieren" euch weit nach vorne:).Schmieden ist wie jedes Handwerk nicht nur eine Arbeit sondern auch eine Lebenseinstellung.Dann versteht ihr zb auch warum Schmide ihr Hämmer so "lieben"

Gruß

Tano
 

kirk

Mitglied
Hallo zusammen,
also ich habe mal vor Jahren Schlosser gelernt und mein Meister war Schmiedemeister.In meiner Lehre mußte ich häufig das Feuer anmachen was immer mit problemen anfing. Diverse Tricks wie in ÖL getränkte lappen, halfen da schon!!!
Mit der Zeit wurde dann immer mal wieder ein Test meines Meisters gemacht, zb. Kaltes Rundeisen Glühend zu schlagen .
Nachdem nach langem üben das auchmal funktioniert hat durfte ich dann auch diverse Spitze Schmieden!!!
das war der punkt wo ich dann immer davon träumte eine eigene Schmiede zu haben!!!
Seit 2 Jahren besitze ich eine die ich im Außenbereich meines Gartens aufgestellt habe.
Sie ist Überdacht was auch bei schlechtem Wetter das schmieden möglich macht!!
Die Schmiede wird in der regel 3-4 mal die Woche benutzt!
Die überwiegende Zeit schmiede ich Kerzenleuchter Türbeschläge usw.

Seit 3 Wochen habe ich mich mit dem Schmieden von Messern geübt !!
das erste ist naja man erkennt was es sein soll!
das 2 ist ein richtig schönes geworden mit einem Eibengriff!!

Mein Ziel ist es mir Damasstahl zu machen und daraus zu schmieden .
Mit den Glühbildern komm ich recht gut zurecht!
und härten und anlasen klappt auch gut da ich sowohl in der Lehre wie auch jetzt meine Meisel alle selber ausschmiede!!

kann nur sagen wer das intresse daran hat wird es auch lernen


gruß kirk:teuflisch
 
Also meine Begeisterung für den Heißen Stahl hat vor ca 2 Jahren begonnen, als ich von der Schule aus ein Praktikum bei der Firma Buschmann gemacht habe.

Mitlerweile bin ich dort im zweiten Lehrjahr zum Schmied oder wie es Heute heißt Metallbauer mit Fachrichtung Metallgestalltung.:hehe:

Leider ist es nicht soviel gestallterische Arbeit wie man sich das wünsch aber schon ne menge ;-)


Mfg

Phil
 

schmied-ede

Mitglied
Hab da mal ne frage wie ich die Löcher in den Axtkopf kriege für den Stiel. Weiß da wer rat? mfg:confused:

Hallo,
normalerweise wird das Material mit nem Schrothammer aufgespalten und dann mittels Dorn in Form geschmiedet.
Meine allererste Axt hingegen hab ich vor vielen Jahren aus einem 80 x240 -er Block 16 stark geschmiedet, da beim Aufspalten Genauigkeit gefragt ist, und ich mir das damals noch nicht zutraute.
Ich hab das Material damals um einen alten modifizierten und als Dorn gleichzusetzenden Spaltkeil geklopft und dann ne alte Vierkantfeile als Schneide feuerverschweißt.
Ne Axt ist aber gerade nix Einfaches, meinst du, das deine bisher gemachte Erfahrung dazu schon ausreicht??
Weil, ich frage nur so, wer feuerschweißen kann, der weiß
eigendlich auch, wie man schrotet.


Gruß Ede
 

Mariu.S.

Mitglied
Hallo alle zusammen!!

Ich finde dieses Thema sehr interessangt und möchte nun selber was dazu beitragen, und zwar wie ich zum schmieden gekommen bin:

Schon als kleines Kind, gerade als ich im Kindergarten war, also mit etwa 3 1/2 oder 4 Jahren fürs schmieden interessiert, als ich in der Sendung mit der Maus einen Beitrag übers schmieden gesehen habe.
Ab da ließ mich diese Vorstellung nicht mehr los und ich wollte seitdem Schmied werden und heute habe ich das immer noch vor. Da der Cousain von meiner Mom Hufschmied ist, habe ich auch schon mal bei ihm geschmiedet und er hat mir ein paar tipps gezeigt - ich war damal so 6 Jahre alt und habe immer auf einer Kiste vor dem Amboss gestanden. Das war eine sehr schöne Erfahrung für mich. In den Pfingstferien gehe ich dieses Jahr für eine Woche zu ihm und werde dort mit ihm schmieden! *Freu*
vor kurzem habe ich mir einen Gasbrenner aus Wasserbauteilen nach Anleitung des Forums gebaut und eine Brennkammer aus Schamotten zusammengelegt - ja ich weiß es ist nicht optimal, aber ich werde es noch verbessern! Ich kann problemlos mit 0,2 bar schmieden, schweißen habe ich noch nicht ausprobiert.
Ganz ehrlich, ich kann den Bau einer Gasesse jedem Anfänger nur empfehlen - es macht wenig Lärm und der Stahl wird schnell und gleichmäßig warm! Heute habe ich mir ein Messer aus einer alten Feile geschmiedet und es ist für das erste Messer richtig gut geworden, ist aber noch nit fertig geschliffen.

Bis dahin alles Gute,
Marius