Balbach Kampfmesser?

realbat

Mitglied
Kampfmesser, Klinge torsiert. Griff aus Australischem
Tannenzapfen und Neusilber, Übersicht

www.schmiede-balbach.de/ind_dama.htm


Hat jemand zufällig aus dem Forum dieses Messer? eventuell Verkauf?
Ich hoffe der Link klappt!:)

Mich interessiert besonders die Outdoortauglichkeit!
Spezielles Augenmerk auf das Griffmaterial!
Oder ist es "nur" Vitrinentauglich´?:confused:

Will mir bei ihm so ein Messer bestellen, Klinge aber als Tantoform!

Danke realbat!
 
F

filosofem

Gast
Original geschrieben von realbat
Mich interessiert besonders die Outdoortauglichkeit!

Du willst so ein Messer (ca. 3000 DM?) wirklich benutzen? :irre:

Wenn ich mich recht erinnere hat Günther Böhlke das Messer auf seiner Seite.
 

realbat

Mitglied
Klar will ichs mal testen! Ein Messer was nur zum angucken taugt ist kein Messer!
Habs bei Günter gefunden, mit 1750,-€ ganz schön happig!:cool:

Meister Balbach erzählte mir was um die 1000,- Euronen

Kann mir halt nicht vorstellen wie stabil od. robust ein Griff aus Tannenzapfen sein soll!:hmpf:
 

Guenter

MF Ehrenmitglied
@ realbat : Wobei du übersehen hast, daß die Preise unter "Beispiele" mit den jeweiligen Verkaufspreisen drin stehen, das waren bei dem Messer 1750,- DM.
Der Banksia-Zapfen ist kein normaler Tannenzapfen, wie wir ihn kennen. Drauf rumhauen darf man allerdings nicht. Dafür ist er absolut rutschfest.
 

realbat

Mitglied
@ Guenter

ups!!:lechz: hab meine Brille vergessen! Der blöde Euro ist schon so im Kopf drin, das man manchmal vergisst das es die gute alte DM gab!;)

Also du meinst das der Zapfengriff eine normale Belastung aushält?
Drauf rumhauen will ich ja nicht, der ist ja zum greifen da!
 

Guenter

MF Ehrenmitglied
Eine "normale" Belastung, wie man sie bei einem Kampfmesser annehmen kann, halten die Griffschalen allemal aus. Es darf auch etwas mehr sein, solange man eben nicht versucht, damit Nägel einzuschlagen.
 

Floppi

Mitglied
@Guenter: Und wie ist der befestigt? Du hast das Wort "Griffschalen" erwähnt. Daher gehe ich nicht von einem Spitzerl aus. Ist der Zapfen also in der Mitte geteilt? Und wie ist der befestigt? Geklebt und gestiftet? Ich frage, weil ich nicht so recht eine Vorstellung von der "Konsistenz" des Zapfens habe (also wieviel von dem Zapfen tatsächlich Hohlraum ist).
 

Guenter

MF Ehrenmitglied
Bei richtigem Schnitt ist sehr viel davon von fester Konsistenz. Die an der Oberfläche sichtbaren Löcher gehen meistens mit unterschiedlichen Winkeln bis unten durch, haben einen sehr harten, ca. 1mm dicken Rand. Dazwischen ist mehr oder weniger hartes Material, das zum Inneren des Zapfens hin fast vollflächig ist. Gut verklebt und verstiftet sind die Schalen so griffstabil wie fast jedes andere Holz, durch die Löcher aber rutschfester.
Die Festigkeit kann durch stabilisieren naturlich noch gesteigert werden, manche füllen die Löcher mit gefärbtem Harz, gefällt mir persönlich aber nicht so.