Artenschutz [war: schwarzes Perlmutt]

hagrid

Mitglied
Arme Menschheit

sowas finde ich echt zum kotzen. Wobei ich natürlich sagen muß, ich trage auch Lederschuhe und bin beileibe kein Vegetarier. Aber irgendwo hört es doch auf. Wie weit will der Mensch noch gehen. Täglich gehen uns irgendwelche Tierarten verloren. Nashörner werden abgeschlachtet weil in Asien der Mythos verbreitet ist das Horn ist potenzfördernd und heilend. Elefanten müssen sterben weil Japaner Namensstempel aus Elfenbein brauchen. Und auch Schalen für Messergriffe entstehen aus Elfenbein. Wer die Natur mal etwas näher betrachtet wird erkennen das die meisten Tiere wesentlich weiter sind wie wir. Der Mensch ist wohl eher ein Fehlgriff der Natur. Aber noch besteht Hoffnung, die Erde wird ja voraussichtlich noch ein paar Milliarden Jahre bestehen und das Problem Mensch wird sich von selbst erledigen. Entweder durch eine Umwelt in der wir nicht mehr existieren können oder irgendein spinnerter Rambo in Amiland oder sonst wo auf der Welt bringt es doch noch fertig seine Nuklearwaffen, Bio- oder Chemiewaffen zum Einsatz zu bringen.

Gruß

Hagrid

PS: Nicht das ich hier falsch verstanden werde, ich bin durchaus ein lebensfroher Mensch. Nur manchmal komme ich doch ins grübeln.
 

micknives

Mitglied
ist schon ganz schön krank,
da hört der gute geschmack auf.
aber so ist das halt in der zivilisation.
geht mal auf einen chinesischen basar da
würdet ihr echt kotzen. was da so angeboten wird.
wir finden das vielleicht scheußlich,
wo anders ist das sogar kultur.
 

AchimW

Mitglied
Zum Thema Artenschutz

In den letzten Jahren wurden in Afrika mehrere tausend (!!!) Elefanten von lokalen Umweltschutzverbänden (!!!!!!!) abgeschossen, um die von den mittlerweile Überhand nehmenden Dickhäutern verursachten Schäden in Grenzen zu halten. Die so gewonnenen Stoßzähne werden dann in spektakulären Aktionen als Wilderer-Beute verbrannt, damit das "Übel" ja nicht auf den Markt kommt und man die Viecher bloß auf dem CITES-Index halten kann.

Hier ist ein interessanter Artikel zum Thema.

Die globalen "Umweltschutzverbände" sind mittlerweile genauso zu lügenden und betrügenden geldgeilen Großkonzernen verkommen wie diejenigen, die sie vorgeben zu bekämpfen.

Achim
 

WalterH

Mitglied
@hagrid: Bevor Du etwas ueber aussterbende Tierarten schreibst, informier Dich doch bitte ueber die Kroeten-Plage in Australien oder Mittelamerika oder eigentlich ueberall, wo die Viecher mal eingefuehrt wurden. Meist als "biologische Unkrautbekaempfer" ... war dann Pech, weils halt nix gibt, dass dann die unkrontolliert vermehrten Kroeten frisst ...

Und in dem Zusammenhang informier Dich doch auch ueber die Probleme generell, die eine Ansiedlung nicht-heimischer Tier- und Pflanzenarten verursacht. Die Dinger haben dann naemlich i.d.R. keine natuerlichen Feinde und nehmen ueberhand. Beispiele?

- Die angesprochenen Kroetenplagen
- die Kaninchenplage in Australien (wird dort seit geraumer Zeit mit der Kaninchenpest bekaempft)
- Die Wasserlilien(?), die inzwischen ganz Florida ueberwuchern
- in einigen Staaten Amerikas wurde vor ca 2 Wochen der Import und Handel eines chinesischen Speisefischs verboten. Hab leider den Namen grad nicht parat.

Bei uns ist es Gottseidank nicht so schlimm (die paar Waschbaeren, Herkulesstauden, Nachtkerzen, Sonnenbarsche und Rotwangenschildkroeten gehen ja noch), aber ich kenne auch hier militante Umweltschuetzer, die Artfremdes am liebsten mit stumpf und Stiel beseitigen wuerden. Konsens ist inzwischen allgemein (weltweit!), dass keine artfremde Tier- und Pflanzenart mehr irgendwo angesiedelt werden darf.

Vor dem ganzen Hintergrund versteh ich das gut, wenn jemand solche Schluesselanhaneger macht. Ich find sie auch geschmacklos, ok, aber als Australier vor dem ganz anderen Umfeld ... *schulterzuck*

-Walter
 

hagrid

Mitglied
Na denn

Hallo Walter,

das ist das schöne auf unserer Welt, jedem seine Meinung. Klar sehe ich auch die Problematik ind den von Dir beschriebenen Beispielen. Nur wer ist denn der Verursacher? Natürlich müssen Lösungen her, siehe Deinen Vorredner mit den Elefanten. Aber auch hier ist der Mensch das Problem, die Bevölkerung wächst immens und die Räume werden immer enger. Und die Menschen kann man ja schlecht beseitigen. Das ganze fängt aber schon im kleinen Maßstab bei uns an. Es ist halt "IN" sich irgendein Vieh zu halten. Und wenn es unbequem oder zu groß wird landet es mit Glück im Tierheim oder wie viele Exoten im nächsten Teich oder sonstwo. Gut ist halt so. Nur ich für mich persönlich nehme mir das Recht zu sagen
"NEIN" das muß ich nicht haben und mir dann Frösche, oder sonstwas als Schlüsselanhanger zu gönnen. Das ist halt nun mal meine Meinung.

Gruß

Hagrid

PS: Was Achim schreibt finde ich auch eine Sauerei. Würden die Leutchen das Elfenbein legal auf den Weltmarkt bringen, könnten viele andere Elefanten wo sie Platz haben überleben.
 
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WalterH

Mitglied
Re: Na denn

@Mods: Koennt ihr den Thread bitte verschieben? Ich finds wichtig drauf zu antworten, auch wenn OT. Sorry.

Original geschrieben von hagrid
Aber auch hier ist der Mensch das Problem, die Bevölkerung wächst immens und die Räume werden immer enger. Und die Menschen kann man ja schlecht beseitigen. Das ganze fängt aber schon im kleinen Maßstab bei uns an. Es ist halt "IN" sich irgendein Vieh zu halten. Und wenn es unbequem oder zu groß wird landet es mit Glück im Tierheim oder wie viele Exoten im nächsten Teich oder sonstwo.
Zugegeben, der mensch ist das Problem. Ich hab mal gelesen, dass ein Mensch in der 1. Welt die 20 fachen oder mehr Ressourcen braucht wie einer in der 3. Welt. Wie weit bist Du bereit, Deinen Lebensstandard einzuschraenken? Aber das will ich hier nicht weiter vertiefen.

Ich weiss nicht, ob es "IN" ist, exotische Tiere zu halten. Muss jeder fuer sich selbst entscheiden. Ich z.B. wollte schon als 15 jaehriger immer ein Terrarium. Unbedingt. Mit einem gruenen Leguan drin! Das will ich immer noch und wenn ichs irgend verwirklichen kann, werd ichs auch machen. Nur braucht so ein Vieh (ausgewachsen 1.80 m lang und sehr lebhaft) halt entsprechend Platz, also hab ichs gelassen. Ein anderer haett sichs vielleicht gekauft und irgendwann verschenkt.

Auf der anderen Seite werden gruene Leguane in Mittelamerika als Speisetiere gezuechtet. Ich glaub nicht, dass da viele artgerecht gehalten werden. Und vor dem Hintergrund (Mittelamerika ...) kann ichs auch verstehen und zumindest rational nachvollziehen. Kommt halt immer auf der Umfeld und den Hintergrund an. Ist fuer mich aber kein Grund, meine Grundsaetze zu aendern.

Naja, jetzt halte ich halt fleischfressende Pflanzen. Braucht wer ne Venus-Fliegenfalle? Werden immer mehr. Ich haett einige abzugeben ...

-Walter
 

hagrid

Mitglied
Ich schon wieder

hallo Walter, auch auf die Gefahr hin verschoben zu werden noch eine Antwort. Du kannst doch nicht wissen ob ich mich einschränke. Beispiel: Ich lebe mit meiner Frau in einer 60qm Wohnung weil wir der Meinung sind das reicht für uns zwei, wir fahren privat kein Auto. Gut ich hab einen Firmenwagen für den ich monatlich gut Kohle abdrücke. Aber auch hier versuche ich meine privaten Kilometer zu begrenzen. Im Jahr komme ich so auf etwa 2500-3000 Kilometer. Wenn wir warmes Wasser brauchen, sammeln wir den Vorlauf. Zum Beispiel zum Blumen giessen. Ich könnte noch mehr Beispiele anführen, aber belassen wir es dabei. Aber sag mir bitte nicht das ich nicht bereit bin mich einzuschränken.
Zu der Problematik Lebensraum sag ich jetzt noch etwas sehr provozierendes. Es war früher bei uns nicht viel anders, aber in Ländern der sogenannten dritten Welt immer noch an der Tagesordnung, das viele Kinder gewünscht werden. Aus welchen Gründen auch immer. Nur kommt heute zu dem ganzen noch die westliche Medizin und eine natürliche Auslese findet nicht mehr statt. Das mag sehr provokant sein. Es sterben zwar trotz unserer medizinischen Versorgung noch viele Kinder, aber es bleiben auch sehr viele am Leben die es ohne Eingriff der westlichen Welt nicht geschafft hätten. Folge davon, Bevölkerung wächst. Und bitte nicht falsch verstehen, ich gönne wirklich jedem egal wo auf der Welt das Recht zu überleben und zu leben. Ich habe für solche Probleme natürlich auch keine Lösung parat. Nur bin ich eben auch der Meinung, das uns durch jede Tierart die verschwindet auch etwas verloren geht. Und nicht nur da. Das ganze Wissen von Stämmen die in z.B. Südamerika leben oder lebten. Das alles haben wir mit unserer Kirche und oder Arroganz des Übermenschen geggenüber dem "Wilden" niedergebügelt.
So war nun wieder ein langer Monolog, jetzt reicht's auch.

Gruß

Heinz

PS: Auf was ich nicht verzichte ist Messer und Uhren. Aber auch hier bin ich relativ bescheiden. Allein schon aus Verdienstgründen:hehe:
Noch ein PS: Zur Wohnung noch eine kleine Anmerkung. So schlecht (siehe eine Zeile höher) um mir keine größere Wohnung zu leisten geht es uns nicht. Aber wir finden, es ist Teil unserer sozialen Verantwortung zu zweit nicht in einer 100 oder mehr Quadratmeterwohnung zu leben, wenn darin genausogut eine Familie mit Kindern leben kann. So und nun kannst Du mich heilig sprechen.:D
 
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sharky

Mitglied
Re: Ich schon wieder

Original geschrieben von hagrid
...Aber wir finden, es ist Teil unserer sozialen Verantwortung zu zweit nicht in einer 100 oder mehr Quadratmeterwohnung zu leben, wenn darin genausogut eine Familie mit Kindern leben kann. So und nun kannst Du mich heilig sprechen ...
Ganz bestimmt nicht, denn was nützt es einer Familie wenn Du auf die 100 m² verzichtest die sie sich ohnehin nicht leisten kann. Wir haben keine Wohnungsknappheit, das Problem ist nicht die Größe, sondern der Preis.

Grüsse,
sharky
 

Nidan

Mitglied
Ja, aber.....

Also ich würde natürlich auch keine Teile von bedrohten Tierarten verwenden, aber wenn die komischen Frösche so ne Plage sind, dann sollen sich die halt die Leute an die Schlüssel hängen wenn es denn sein muß. Mein Fall wär`s nicht, ich hät nicht gern Froschkrümel in meiner Hosentasche, wenn es den Anhänger zerlegt ;)

In manchen Fällen spinnt allerdings auch unsre deutsche Bürokratie, ein Beispiel :

Ich war vor ca 2 Jahren in Florida und da gibt es mittlerweile wieder so viele Alligatoren, daß sogar die Jagd darauf wieder freigegen worden ist (mit ner gewissen Abschussquote). Die Viecher laufen da schon manchmal in den Gärten rum, weil die sich so vermehrt haben. Ausserdem gibt es da auch noch extra Alligatoren-Farmen. Also von Aussterben keine Spur mehr ! Trotzdem stehen die bei uns noch auf der roten Liste und ich durfte mir nicht mal nen kleinen Zahn mitnehmen !

Ehrlich gesagt hat mir das schon ziemlich gestunken :(
 

luftauge

Mitglied
es geht auch noch schlimmer...

Ein Beispiel aus dem Bereich Pflanzen (passt hier vielleicht nicht ganz her):

Bei mir im Garten wachsen Eichen wie Unkraut, alles Sämlingsbäume, die von der ca. 90 Jahre alten Eiche des Nachbars abstammen.
Nun wollte ich die 1 - 3 jährigen Bäume nicht umhauen (10 - 20 Stück), und rief bei der Stadt an, ob die Verwendung dafür hätten.
- Nein, das dürfen wir nicht, die städtisch gepflanzten Bäume müsste gezüchtet sein...
- Würden wir gerne nehmen, aber wer soll sich darum kümmern...

Im Wald dürfen sie auch nicht gepflanzt werden, weil dort gezüchtete Sorten vorgeschrieben sind, obwohl man in der Schule bereits lernt, dass Züchtuingen mitunter krankheitsanfälliger sind.

Jetzt habe ich schon wieder 40 ein- und zweijährige Eichen zusammengefasst, und kann bestimmt noch 10 - 15 auf meinem Grundstück zusammensuchen, niemand will sie haben, andere dürfen sie nicht benutzen, zum Glück habe ich jemanden ausfindig machen können, der eine Verwendung für die Bäume hat - und der muss sie quasi auf seinem Privatgrundstück einschmuggeln, weil es ihm auch vorgeschrieben ist, welche Eichen er pflanzen darf.

Traurig aber wahr.

Gruß Andreas
 

aqua

Mitglied
Es ist halt "IN" sich irgendein Vieh zu halten

Stimmt aber schon. Da nehme ich jetzt mal Hunde, Katzen und so was aus. Aber ich hab erst kürzlich gelesen (ich glaub im letzten Spiegel), dass sich immer mehr reiche Amis aus Presitgegründen Tiger halten und mit denen dann durch die Strassen pilgern. Die Viecher werden sogar schon gezüchtet, was dazu geführt hat, dass allein in Texas etwa 12000 leben, in Indien natürlicherweise nur noch 4000!
So was ist echt scheisse. Würde jeder von den Bonzen (nix gegen Leute die mehr Geld haben, wie ich, aber so Prolls hasse ich) das Geld in die Hand nehmen, das er aus Prestigegründen raushaut und damit einen Tiger in Indien auswildern lassen, wäre allen Menschen, Tigern und der Umwelt sicher mehr geholfen, als wenn er sich das Viech als laufenden Potenzersatz hält!
 

Moppekopp

Mitglied
Hi!

@ Nidan: Es wundert mich eigendlich, dass man noch nicht legal Aligatorleder kaufen kann, da sie in Florida sogar in Farmen gezüchtet werden - des Fleisches und der Haut wegen. Ob das allerdings vertretbar ist bezweifel ich, es ist ja auch wieder eine nicht artgerechte Massentierhaltung.

Was die Verwendung von Elfenbein betrifft, auch wenn es in Afrika wieder zu viele Elefanten gibt - natürlich für die dafür vorgesehene Fläche - lehne ich die Verwendung von Elefantenelfenbein ab. Das schafft nur wieder einen Markt der dann auch wieder die Wilderei atraktiv macht. Außerdem gibt es als Alternative ja auch noch Mammutelfenbein.

Gruß Moppekopp
 

AchimW

Mitglied
Elfenbein

Soso, Moppekopp, und Du glaubst, daß die aus weißem Mammutelfenbein gefertigten Teile keinen Markt für Elefanten-Elfenbein produzieren? Und das Verbrennen findest Du sicher auch besser als aus den ohnehin vorhandenen Überschüssen Geld für Drittwelt-Nationen und deren Nationalparks zu schlagen, nicht? Im Übrigen ist genug legales Zeug auf dem Markt. Ist nur teuer. Erst jetzt am letzten Wochenende hätte ich Elefant, Narwal und auch einiges Anderes einschließlich der zugehörigen CITES-Papiere erwerben können.

Warum kann sich eigentlich niemand damit abfinden, daß es ganz normal ist, das Arten aussterben und andere hinzukommen? Das manche Arten dafür "verantwortlich" sind, das andre verschwinden? Das ist eben der unabänderliche Gang der Dinge. So war's schon immer, so wird es immer bleiben. Übrigens, betrachten wir nur das Reich der Tierfamilie, die die wahren Herrscher der Erde sind, nämlich das der Insekten, so können wir feststellen, daß statistisch gesehen jeden TAG (!!!) eine Art ausstirbt und eine neue hinzukommt. Kein Witz!

Achim
 

WalterH

Mitglied
@luftauge: Pflanzen ... hoer mir auf!

Ich bin in einer Mailinglist ueber fleischfr. Pflanzen. Was da ueber CITES geschimpft wird, geht auf keine Kuhhaut! Die Mitglieder dort zuechten alle selber, teilweise sogar professionell. Und wenn irgedwo eine seltene Nepenthes blueht (die Dinger sind zweihaeusig), wird halt nach Pollen rumgefragt. Wenn jetzt aber die maennlichen Blueten 3 Wochen auf dem Zoll liegen ... :(

Ich duerfte z.B. meine Venus-Fliegenfallen auch nicht ins Ausland schicken.

-Walter
 

hagrid

Mitglied
Der Heilige meldet sich zu Wort

hallo sharky,
das Wohnungen teuer sind ist mir schon klar. Nur an der Situation kann ich nichts ändern. Und das mit dem Heiligsprechen war eher nicht so ernst gemeint.
Und nun an alle, na da hab ich aber wieder eine Lawine losgetreten.
Nur mal zur Klarstellung, das ich sowas wie Frösche als Anhänger oder Elefantenelfenbein oder sonst was in dieser Form nicht möchte, heißt nicht, das ich das von anderen nicht toleriere. Wenn jemand denkt er muß sich seine Griffschalen aus Elfenbein machen, soll er es tun. Solange er sich dabei im Rahmen gesetzlicher Regelungen bewegt. Muß jeder für sich entscheiden. Und zugegeben es sieht natürlich auch verdammt gut aus.

Gruß

Hagrid
 

Rage

Mitglied
Re: Elfenbein

Original geschrieben von AchimW

Warum kann sich eigentlich niemand damit abfinden, daß es ganz normal ist, das Arten aussterben und andere hinzukommen? Das manche Arten dafür "verantwortlich" sind, das andre verschwinden?

1. Weil dieses Aussterben nicht naturbedingt ist, sondern durch den Eingriff des Menschen verursacht wird.

2. Ursache Mensch.
Von dem Tag an, als der Mensch die Herrschaft über den Planeten übernahm, gings nur bergab. Wir haben schon zu weit in die Gesetze der Natur eingegriffen. Die Rechnung kommt bestimmt. ElNino oder das Hochwasser bei uns, das sind Folgen der Klimaerwährmung, da kann mir einer erzählen was er will.
Warum muss der Mensch immer an erster Stelle stehen?

Und Ja, ich bin für Umweltschutz. Und bin froh, dass es so Vereine wie
Greenpeace gibt, die der Ölmafia oder den Zerstörern des Regenwaldes in den Arsch treten. Egal mit was für Mittel.
 

coolcat

Mitglied
Greenpeace ... ist das nicht der Verein, der damals so eine riesige medienwirksame Lüge über die Brent Spa verbreitet hat? Sind das nicht die, die dafür gesorgt haben, das Ölförder- und Lagerinseln nur noch an Land verschrottet werden dürfen ... und damit eine vielfach grössere Umweltbelastung herbeigeführt haben (einschliesslich des dazu nötigen Energieverbrauchs), als wenn man die Dinger einfach (gesäubert) versenkt?? Sind das nicht die, die die Medien von vorne bis hinten belogen haben und die Tatsachen so verdreht haben, wie es in ihre Gesinnung passte?

Sorry, aber spätestens seit der Aktion betrachte ich den Verein ausgesprochen skeptisch.
 
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AchimW

Mitglied
Natur?

Tut mir leid, Rage, aber da der Mensch einschließlich all seiner Werkzeuge und Entwicklungen und deren Auswirkungen Teil der Natur und der evolutionären Entwicklungen ist, betrachte ich es auch als normal, wenn Arten durch Eingriffe des Menschen verschwinden.

Im Übrigen ist dies bei den schon erwähnten Insekten nicht der Fall, sondern die Vielzahl der Arten, deren evolutionäre Entwicklung und deren daraus häufig resultierende Konkurrenz untereinander sorgt dafür, daß regelmäßig Arten verschwinden und neue erscheinen.

Greenpeace? Mann, geh mir weg mit den Gaunern.

Achim