Archerknive "Pitbullversion"

Xerxes

Mitglied
Hi Leute,

dieses mächtige Stück ist als Auftragsarbeit entstanden. Leider ist der Auftraggeber abgesprungen. Wenn jemand also Interesse haben sollte, hier mal gucken...

Geplant war das Messer als Begleitung für einen Bogenschützen, der damit ggf. verirrte Pfeile aus dem Gehölz stemmen wollte. Der Rohling ist aus einem 25mm Rundmaterial geschmiedet, die Schlagplatte am Ende ist geschmiedet.

Steckt der Pfeil fest, kann das Messer mit einem Hammer/Stein (oder was sonst gerade zur Hand ist) neben dem Pfeil ins Holz geschlagen werden und dieser dann herausgehebelt werden...

Maße:

Gesamtlänge: ca. 247mm
Klingenlänge: ca. 140mm
Grifflänge gesamt mit Schlagplatte: ca. 107mm
Klingenhöhe am Ricasso: ca. 30mm
Klingendicke: duchgehend bis direkt vor die Spitze ca. 8mm

Gewicht: 333 Gramm

Material:

ck60, Ambonia-Maser, Messingpins 4mm

Viel Spaß bei Gucken!

Gruß Jannis
 

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Xerxes

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Und die restlichen Bilder...

Gruß Jannis
 

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less

Mitglied
Hallo Jannis,
Glückwunsch zu dem Messer!
Ein schönes Stück, stimmiges Material und gute Gestaltung!

Gefällt mir sehr gut.

less
 

Grufti

Mitglied
Welch ein fettes Teil aber auch! :)

Ich bin auch Bogenschütze, doch über 300 Gramm ziehen schon mächtig an der Hose ;-) Bei durchgängig 8 mm lässt sich schon ordentlich hebeln.
Das die Schlagplatte so weit abgesetzt ist, finde ich ein wenig gewöhnungsbedürftig, ansonsten ein schickes Teil, mit dem man auf dem Parcour sicher auffällt!

Gruß
Detlef
 

gmo

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Hallo Jannis,

starkes Teil. :super: Damit lässt sich bestimmt jeder Pfeil bergen. Ich liebe solch stark dimensionierten Messer. Echt schade, dass dein Kunde abgesprungen ist. Der weiß nicht, was ihm da entgeht.

Grüße
Gerd
 

Scotspine

Mitglied
Moin Jannis,
ein wirklich tolles Teil!
Fast das Messer, das ich suche.
Leider habe ich mein Geld für einen neuen Bogen ausgegeben.:D
 

Xerxes

Mitglied
Hi Leute,

vielen Dank für euer Feedback:super:

Ich bin auch Bogenschütze, doch über 300 Gramm ziehen schon mächtig an der Hose ;-) Bei durchgängig 8 mm lässt sich schon ordentlich hebeln.

Die 8mm waren gewünscht. Weniger hätten, so denke ich, auch für kräftiges Arbeiten gereicht. Aber so ist man auf jeden Fall auch bei groben Arbeiten auf der sicheren Seite...

Der weiß nicht, was ihm da entgeht.

Das denke ich auch;)

Fast das Messer, das ich suche.

Kannst du dir ja überlegen, noch ist es da:hehe:


Für alle Bogenschützen und Interessierten hab ich nochmal ein paar Bilder von meinem schönen Eibebogen eingestellt, der teilweise auf den Messerbildern zu sehen ist. Eibe-Selfbow/Warbow aus Österreichischer alpiner Eibe. 100lb auf 31". Rekonstruktion der auf der Mary Rose gefundenen engl. Warbows mit Nocken aus Kuhhorn...

Viel Spaß beim Gucken...

Gruß Jannis
 

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Xerxes

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Noch ein paar...

Gruß Jannis
 

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corax

Mitglied
Sehr schönes Messer und sehr schöner Bogen!
Zu Letzterem hätte ich mal eine (vermutlich dumme) Frage. Ich kenne mich mit Bögen überhaupt nicht aus, aber das interessiert mich jetzt mal. Der Bogen ist ja im seitlichen Profil betrachtet nicht absolut gerade. Ist das so, weil man bei der Herstellung den natürlichen Verlauf der Holzfasern aus Stabilitätsgründen nutzt?

Gruß
corax
 

Xerxes

Mitglied
Vieln Dank:super:

Bei 100# hing der bei mir allerdings nur an der Wand!

100# alle Achtung den könnt ich im Moment nicht verletzungsfrei verwenden

Alles eine Frage der Übung:steirer:

Der Bogen ist ja im seitlichen Profil betrachtet nicht absolut gerade. Ist das so, weil man bei der Herstellung den natürlichen Verlauf der Holzfasern aus Stabilitätsgründen nutzt?

Auch auf die Gefahr hin, dass es zu OT wird, man möge mir verzeihen. Bei Selfbows, also Bögen die aus einem Stück Holz gemacht werden, gibt es Hölzer, deren Jahresringe auf dem Rücken (Rücken zeigt beim Schießen vom Schützen weg) nicht durchtrennt werden dürfen, da sie sonst an dieser Stelle reißen würden. Die Eibe ist eines dieser Hölzer, bei Hickory kann man die Jahresringe z.B. durchtrennen. Außerdem bildet der dünne Splintholzstreifen der Eibe (hell) den Rücken und das Kernholz (dunkel) den Bauch des Bogens, da Splint- und Kernholz für die jeweils unterschiedlichen Kräfte an Bauch und Rücken ideale Eigenschaften ausweisen. Deshalb war die Eibe im späten Mittelalter besonders in England so begehrt. Der Enorme Bedarf der Engländer hat dazu geführt, dass die Eibe in ganz Europa fast ausstarb und noch heute in der Natur äußerst selten ist...

Gruß Jannis